DE211576C - - Google Patents

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DE211576C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught
    • F23N3/08Regulating air supply or draught by power-assisted systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B35/00Control systems for steam boilers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24«. GRUPPE
BOILER ROOM ECONOMY COMPANY
in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1907 ab.
Es sind Registriervorrichtungen zur Ermittelung des Prozentsatzes eines bestimmten, in einem Gasgemisch enthaltenen Gases bekannt, bei welchen das Gas zu seiner Ermittelung aus-. geschieden wird. Diese Vorrichtungen arbeiten mit Hilfe zweier von einer Verdrängerflüssig-■ keit getragener Schwimmer, deren relative Bewegungen durch den Druck des nach der Ausscheidung verbleibenden Gases bestimmt werden
ίο und.die zwecks Registrierung eine Vorrichtung zum Öffnen und Schließen eines elektrischen Stromkreises in Tätigkeit setzen. Auch ist es schon bekannt, sowohl entsprechend dem Ergebnis einer so aufgenommenen Rauchgasanalyse, als auch entsprechend dem Kesseldampfdrucke die Rauch- bzw. Luftklappe eines Zugreglers für Feuerungen mittels einer in geeigneter. Weise erregten elektrischen Antriebsvorrichtung zu steuern.
Die Erfindung unterscheidet sich von den letzterwähnten Vorrichtungen im wesentlichen . dadurch, daß von den^ Schwimmern der bekannten Registriervorrichtung ein Schwimmer in einen elektrischen Stromkreis eingeschlossen ist, der einen verschiebbaren Kontaktrahmen beeinflußt, während der andere Schwimmer die Stellung eines senkrecht zu diesem Kontaktrahmen beweglichen Kontaktes regelt, so daß durch Verbindung der beiden Kontakte ein der erforderlichen Stellung der Rauch- bzw. Luftklappe entsprechender Regelungsstromkreis geschlossen wird.
Bei Steuerung der Rauchklappe durch einen Elektromotor wird letzterer durch einen Umkehrschalter geregelt, der auf einen mittels Federn mit- einer durch eine elektromagnetische Kupplung gehaltenen Scheibe verbundenen Arm einwirkt. Bei der Bewegung des Armes wird ein vor den Umschalter und die elektromagnetische Kupplung gelegter Kurzschlußstromkreis geschlossen, wodurch der Motorstromkreis geöffnet und die Kupplung freigegeben wird, so daß die Kupplungsscheibe durch die Federn in ihre zu dem drehbaren Arm normale Stellung bewegt wird. .
Wird der Zugregler für eine Anzahl von Feuerungen benutzt, so wird durch ein Gasrichtungsventil jede der Feuerungen der Reihe nach selbsttätig mit der Registriervorrichtung in Verbindung gebracht. Hierbei kann die Regelung der Rauchklappen mittels elektrischer, von der Registriervorrichtung geschlossener Ströme entweder in bekannter Weise durch einzelne Motoren für jede Klappe oder durch einen gemeinsamen' Motor mittels . einer Schneckenwelle und magnetischer Kupplungen erfolgen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die mit zwei Schwimmern versehene Regelungsvorrichtung im Schnitt.
Fig. 2 bis 6 sind Einzelheiten dieser Vorrichtung.
Fig. 7 zeigt das Schaltungsschema in Verbindung mit einer Einrichtung zum Steuern des Zugreglers mittels des Kesseldampfdruckes. Fig. 8 ist eine andere Ausführungsform der in Fig. ι dargestellten Vorrichtung. ' .
Fig. 9 läßt die Einrichtung erkennen, die eine unzeitige Ingangsetzung des Zugreglers
ίο verhindert.
Fig. io bis 14 zeigen die Antriebseinrichtung des Zugreglers durch einen Elektromotor, wobei Fig. 14 die Gesamteinrichtung mit dem selbsttätigen Umkehrschalter zeigt.
Fig. 15 zeigt schematisch die Einrichtung des Zugreglers für eine Anzahl von Feuerungen. Fig. 16 bis 21 sind Einzelheiten dieser Einrichtung.
Fig. 22 und 23 zeigen die Anordnung eines Dampfinjektors zum periodischen Leersaugen des nach der Registriervorrichtung führenden Rohres.
In der Pumpkammer 1 sind in bekannter
Weise die beiden Schwimmer 2, 3 angeordnet, die mittels einer in der Kammer enthaltenen Flüssigkeit auf und nieder bewegt werden können. Der ScHwimmer 3 tritt in eine HiIfskammer 4 ein, in welche durch das selbsttätige Ventil 5 Verbrennungsgase eingesaugt werden, wenn die Pumpflüssigkeit sinkt. Wenn die Flüssigkeit steigt, wird dieses Gas in die Absorptionskammer 6 gedruckt, wo die Kohlensäure z. B. durch Ätzkali o. dgl. absorbiert wird. Hierauf fällt die Flüssigkeit wieder und das übrigbleibende Gas dehnt sich hinter ihr aus.
Die Schwimmer 2, 3 sind gegenseitig so ausgeglichen, daß, sobald der Gehalt an Kohlensäure normal ist, der verminderte Druck des in den Kammern 4, 6 übrigbleibenden Gases die Abwärtsbewegung des Schwimmers 3 so lange nicht verzögert, als der Schwimmer 2 nicht eine bestimmte Stellung in der Kammer 1 erreicht hat, nach welcher der Schwimmer 3 infolge der Ungleichheit des Druckes, von dem beide Schwimmer beeinflußt werden, verzögert wird.
Wenn der Gehalt an Kohlensäure zu niedrig ist, so bleiben mehr Gase nach der Absorption zurück. Der Druck wird deshalb nicht in derselben Weise sinken, und die Bewegung des Schwimmers 3 wird erst dann verzögert werden, wenn der Schwimmer 2 unter die bestimmte Stellung gesunken ist. Wenn die Kohlensäure überwiegt, so tritt die Verzögerung ein, bevor der Schwimmer 2 diese Stellung erreicht. Diese Tatsachen sind bekannt. ' . ·
;. Nach der Erfindung sind für den Schwimmer 2 senkrechte Führungen 7 (Fig. 1 und 8) vorgesehen, die den Schwimmer mit einem Magneten 8 elektrisch verbinden. Eine isolierte Metallplatte 9 steht mit der Batterie 10 in Verbindung. Der metallische Schwimmer 3 ist mit dem Schwimmer 2 leitend verbunden und ihm gegenüber durch vier Stifte 11 geführt, welche an der Stelle, wo sie gegen den Zapfen 12 des Schwimmers 3 liegen, abgeflacht sind (Fig. 5 und 6) und nachgiebig durch die Stellschrauben 13 in ihrer Lage gehalten werden. Der Zapfen 12 besitzt Spitzen 14, die in normaler Lage die Platte 9 berühren (Fig. 1). Eine zu weit gehende Aufwärtsbewegung des Schwimmers 3 wird durch den isolierten Anschlag 15 verhindert.
Durch den Kanal 16 (Fig. 1 und 7) kann entweder Luft der Feuerung zugeführt oder Verbrennungsgas von derselben abgeführt werden. Die in dem Kanal vorgesehene Regelungsklappe 17 wird durch zwei Solenoide 18, 19 bewegt, welche auf einen Kern 20 einwirken, der mit dem Hebel. 21 und der Zugstange 22 verbunden ist. Jedes Solenoid besitzt getrennte Wicklungen (Fig. 7), welche mit der Batterie 23 und verschiedenen Kontaktpaaren 24 verbunden sind, die übereinander angeordnet sind und von einem Gleitrahmen 25 getragen werden, der nach außen durch eine Feder 26 und nach innen (in Fig. 1 nach rechts) durch den Magneten 8 bewegt wird.
Auf einer Stange 28 des Schwimmers 2 ist ein senkrecht- zu dem Kontaktrahmen 25 beweglicher und durch Schiene 29 geführter Kontakt 27 befestigt, der, wenn der Rahmen nach außen verschoben wird, den Stromkreis durch das eine oder andere Kontaktpaar 24 schließt. Der Schiebekontakt kann in senkrechter Richtung hinreichend groß gewählt werden, um mehrere Kontaktpaare 24 gleichzeitig berühren zu können (Fig. 4).
Wenn die Schwimmer 2, 3 in der erwähnten Weise bewegt werden, so löst der Magnet 8 den Rahmen 25 aus, und die Feder 26 bewirkt den Schluß der Kontakte 24 mit dem Schiebekontakt 27. Da, wie oben erklärt, die Stellung des Schwimmers 2 von dem Kohlensäuregehalt . in den Gasen abhängt, so werden nur ein oder mehrere diesem Gehalt entsprechende, bestimmte Kontaktpaare 24 bei der Auslösung des Rahmens 25 mit Kontakt 27 verbunden werden. Somit wird nur ein bestimmter Wicklungsteil der Solenoide 18, 19 erregt, um die notwendige Veränderung der Klappe hervorzubringen. Wenn der Gehalt an Kohlensäure den normalen übersteigt, wird einer der Wicklungsteile des Solenoids 18 in Wirkung treten, während im gegenteiligen Falle die Wicklungsteile auf 19 erregt werden.
Die vorbeschriebene Vorrichtung kann auch mit irgendeinem Zugregler, der durch Dampfdruck betrieben wird, in Verbindung gebracht werden. Zu diesem Zwecke läßt man den Dampf in einem mit dem Kessel verbundenen Zylinder 30 (Fig. 7) auf einen mit einem Schalthebel 31 verbundenen Kolben einwirken. Wenn der Dampfdruck zu niedrig ist, schließt der Hebel den Stromkreis bei 32 oder 33, und die Batterie 34
erregt einen Wicklungsteil des Solenoids 18. Da die Batterie 34 stärker ist als die Batterie 23, so wird die Dampfregelung stets vorherrschen und kann daher die Kohlensäureregelung nicht die Zuführung der hinreichenden Luftmenge verhindern, wenn nicht der nötige Dampfdruck im Kessel vorhanden ist.
In . der Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 8 ist der Teil des Zapfens 12, welcher auf der Platte 9 ruht, von dieser isoliert, jedoch berührt eine leitende Verlängerung 35 von unten die Platte 9, wenn der abwärtsgehende Schwimmer 3 verzögert wird. Die Federn 26 des Kontaktrahmens . wirken in diesem Falle so, daß sie den Rahmen 25 nach innen ziehen, während der Magnet 8 einen Zug nach außen bewirkt. Wie anfangs erwähnt, hebt die Pumpflüssigkeit sich zweimal bei jeder Analyse. Der erste Hub dient dazu, die alten Gase durch das Ventil 5 in die atmosphärische Luft auszustoßen. Zweckmäßig werden hierbei die Schwimmer 2, 3 an der Hebung gehindert, damit kein zufälliger Stromwechsel bei der Platte 9 die Erregung des Magneten 8 bewirken kann. Um dies zu erreichen, kann man eine Federklinke 36 vorsehen (Fig. 9), die mit einer unrunden Scheibe 37 des Ventils 5 in Eingriff steht und den Schiebekontakt in seiner tiefsten Stellung festhält. Die unrunde Scheibe 37 dreht sich hierbei mit dem Ventil 5 so, daß die Klinke den .Weg für die Schwimmerstange 28 freigibt, wenn der Austritt zur atmosphärischen Luft verschlossen ist, jedoch mit dieser in Eingriff gelangt und den Schwimmer mit Schiebekontakt festhält, wenn der Austritt geöffnet ist.
Anstatt einer Anzahl von Bewegungseinrichtungen, wie die einzelnen Solenoidwicklungen und die dazugehörigen Kontakte, kann auch eine einzige Bewegungseinrichtung verwendet werden, welche je nach dem Kohlensäuregehalt der Rauchgase in der einen oder anderen Richtung auf die Regelungsklappe einwirkt.
Die Antriebsvorrichtung besteht hierbei aus einem umkehrbaren Elektromotor 40 (Fig. 10 bis 14), der mittels einer Schnecke 41, einem Schneckenrad 42, Kettenrädern 44, 45 und einer Kette 46 die Regelungsklappe 43 bewegt. Diese Regelung wird in stufenweisen Schaltungen wie folgt ausgeführt. Auf der Schneckenradwelle ist ein Arm 47 befestigt. Auf einer mit der Schneckenradwelle in einer Achse - liegenden Welle 49 dreht sich eine Scheibe 48, die auf isolierten Trägern 52; 53 befestigte leitende Zapfen 50, 51 besitzt. Die Zapfen 50, 51 sind mittels Federn 54, 55 mit dem Arm 47 verbunden. Innerhalb der Scheibe 48 sind gelenkig auf einem festen Zapfen 58 sitzende Arme 56, 57 angeordnet, die die Scheibe 48 durch Reibung festhalten, wenn das Solenoid oder der Magnet 59 den Daumen 60 dreht. In der Lage nach der Fig: 13 hebt die Feder 61 den Druck auf die Scheibe auf und entkuppelt sie.
Der Motor wird durch einen elektromagnetischen Umkehrschalter geregelt (Fig. 14), dessen bewegliche Kontakte 62, 63 isoliert auf dem Hebel 64 befestigt sind, welcher nach der einen oder' anderen Seite durch die Magnete 65, 66 geschwungen werden kann. Es kann auch ein einzelner Magnet Verwendet werden, welcher als polarisiertes Relais wirkt.
Liegt z. B. ein zu hoher Kohlensäuregehalt vor, so daß durch die Bewegung des .Kontaktrahmens 25 nach außen der Stromkreis von der Schiene 38 nach 39 durch den Schiebekontakt 27 in der oberen gestrichelt angedeuteten Lage (Fig. 14) geschlossen wird, so tritt der elektrische Strom bei 67 ein, fließt durch Draht 68, die Lampen 69, Widerstand 70, Schienen 39, 38, Draht 71, Magnet 66, Magnet 59 und Draht 72 zur Klemme 73. Hierdurch wird der Motor in Gang gesetzt, da der Strom von Draht 68 durch das Magnetfeld des Motors, den drehbaren Grenzschalter 74, Schalterkontakt 63, Draht 75, Motoranker, Draht 76, Kontakt 62 und Draht-72 nach 73 fließt.
Der Kontakt bei den Schienen 38, 39 findet nur augenblicklich statt und der ursprüngliche _ Stromkreis wird bald unterbrochen.. Der Hebel 64 schließt jedoch gleichzeitig einen Hilfs-Stromkreis durch Draht 77, Hebel 64, Kontaktstift 78, Draht 71 und Magnete 66 und 59 usw., wie vorher.
Bei der vom Motor bewirkten Drehung des Schneckenrades 42 dreht sich der Hebelarm 47 mit, bis einer der Stifte 79 auf dem Arm 47 den Stift 50 berührt. Hierdurch wird ein Kurz- ■ schlußstromkreis vor den Magneten 66 und 59 durch Draht 80, Stifte 50, 79, Arm 47 und Draht 81 hergestellt. Der Motorstromkreis wird bei 62,63 geöffnet, und da der Magnet 59 die Scheibe 48 freigibt, drehen die Federn 54, 55 die Scheibe, um die Spitzen 50,51 in ihre normale Entfernung von 79 zurückzubewegen und auf diese Weise für eine neue Benutzung vorzubereiten. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, wie ein Kontakt oberhalb der Unterbrechung in der Schiene 38 stattfindet.
Ein auf der Ventilklappenachse angeordneter Arm 82 trägt einen Stift 83, welcher den Grenzschalter 74 öffnet, wenn die Klappe ganz offen ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Motor 40 schon unterhalb einer geeigneten Grenze angeht. '
Die obigen Vorgänge finden in umgekehrter Richtung statt, wenn der Schiebekontakt 27 den Stromkreis in der unteren, in Fig. 14 mit gestrichelter Linie angedeuteten Lage schließt. Die Klappe wird auf diese Weise geöffnet oder geschlossen, je nachdem der Normalgehalt an Kohlensäure in den Feuergasen über- oder unterschritten ist.
Wenn ein einziger Apparat zur selbsttätigen
Aufnahme der Analyse nacheinander den Zug für eine Anzahl Heizungen regelt, müssen Mittel vorgesehen werden, um von jeder Heizung stufenweise Gasproben zuzubringen und die verschiedenen Ventilklappen oder gleichwertige Mittel in richtiger Reihenfolge in Verbindung mit der Registriervorrichtung zu bringen.
Soll die Regelung durch Dampfdruck mit
ίο der Kohlensäureregelung vereinigt werden, so wird vorzugsweise die in Fig. 15 veranschaulichte Anordnung gewählt, wenngleich nach der Erfindung auch noch andere Anordnungen verwendet werden können.
Eine Gruppe von sechs Kesseln in besitzt gleichfalls sechs getrennte Heizungen, und die getrennten Zweigrauchleitungen 112 münden in einen gemeinsamen Hauptkanal 113. Zweigrohre 114 für den Dampf führen in eine gemeinsame Leitung 115. Die einzelnen Ventilklappen 116 in den Gaszweigleitungen werden durch die Registriervorrichtung beeinflußt, während die gemeinsame Ventilklappe 117 in dem Hauptkanal 113 durch einen Motor 118 beeinflußt wird, welcher von dem Manometer 119 aus gesteuert wird, welches an die Dampfhauptleitung 115 angeschlossen ist. Der Kreis 120 deutet den vermittelnden elektrischen Apparat nach Fig. 14 an.
Die Rohre 121 leiten Gasproben von den getrennten Feuerungen nach der gemeinsamen Registriervorrichtung, welche der Reihe nach mit dem Einlaßrohr jeder Registriervorrichtung verbunden wird. Diese Gaszuleitungsrohre 121 führen in einen Block 122 (Fig. 17) und werden ■ durch einen Gasdurchlaß 124 in dem drehbaren Ventil 125 der Reihe nach mit dem Gaszuführungsrohr 123 der Registriervorrichtung in Verbindung gebracht. Sobald der Stromkreis geschlossen ist, wird ein Magnet 126 (Fig. 18) erregt, und sein Anker 127 bewirkt durch die Klinke 128 eine Drehung des Klinkenrades 12g von dem Ventil 125, um auf diese Weise nach jeder Benutzung der Registriervorrichtung ein neues Rohr 121 in Verbindung mit dem Gaszuführungsrohr 123 zu bringen.
Der Kommutator, durch den die einzelnen Klappen 116 nacheinander von einer Registriervorrichtung beeinflußt werden, hängt von der gewählten Anordnung ab. Fig. 15 veranschaulicht zwei Anordnungen. Bei der einen wird jede Klappe in bekannter Weise durch einen besonderen Motor 40 bewegt, welcher wie bei der Ausführung nach Fig. 14 geregelt wird.
Der Kreis 130 deutet die elektrischen Hilfseinrichtungen gemäß Fig. 14 an. Bei der anderen Anordnung bewegt ein einzelner Elektromotor 131 eine Kette 132, welche eine gemeinsame Schneckenwelle 133 dreht. Diese versetzt die Schneckenräder 134 in Drehung, welche wiederum die Räder 45, wie nach Fig. 14, drehen. Diese Räder bewirken indessen die Drehung der zugehörigen Ventilklappen mittels magnetischer Kupplungen 135, welche durch die Spulen 136 (Fig. 15 und 16) erregt werden. Zwecks größerer Nachgiebigkeit ist die Welle 133 aus Teilstücken hergestellt, welche durch Universalgelenke 137 verbunden sind. Bei dieser Anordnung wirkt der Motor 131, während er bestrebt ist, alle Ventilklappen zu drehen, dann auf eine Klappe ein, sobald die betreffende manetische Kupplung 135, 136 in Wirkung tritt.
Soll jede Ventilkläppe durch einen eigenen Motor gedreht werden, so wird vorzugsweise die Vorrichtung nach den Fig. 19 und 21 benutzt. Bei dieser Ausführung besitzt die Außenfläche des Ventils 125 drei Metalkinge 138, 139, 140, welche je eine hervorstehende Zunge 141, 142, 143 besitzen. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist in Verbindung mit Fig. 14 leicht zu verstehen.
Die festgelagerte Bürste 144 liegt auf dem Ring 138 und ist ständig mit der Klemme 63 verbunden. Die feste Bürste 145 berührt den Ring 139 und ist mit 62 verbunden. ·Die Bürstenpaare 146, 147, welche nacheinander die Zungen 141 und 142 berühren, · sind mit den Ankerbürsten der verschiedenen Rauchklappenmotoren verbunden. Die feste Bürste 148, welche auf dem Ring 140 hegt, ist mit Draht 68 verbunden, und die verschiedenen Bürsten 149, welche nacheinander die Zunge 143 berühren, sind mit einem Pol der Magnetwicklungen der verschiedenen Motoren verbunden. Die parallelen, punktierten Linien bei dem Motor 40 in Fig. 14 zeigen, wo die Bürsten 148, 149 an den Stromkreis angeschlossen sind, während die entsprechenden Linien bei dem Umschalter andeuten, in welcher Weise die Bürsten 144, 145, 146 und 147 angeschlossen sind.
Es ist hieraus zu ersehen, daß, sobald jedes neue Rohr 121 mittels des Durchlaßkanals 124 mit dem Rohr 123 verbunden wird, ein neuer Motor 40 in den Stromkreis gelegt wird.
Die Fig. 17 und 20 zeigen den mit einem einzelnen Elektromotor 131 nach Fig. 15 verwendeten Kommutator. Bei dieser Ausführung wird nur ein Ring 150 mit einer Zunge 151 verwendet. Die Bürste 152 ist mit einem Pol eines Stromerzeugers 153 verbunden, und die Bürsten 154 sind mit einem Pol jeder Spule einer magnetischen Kupplung 135, 136 verbunden.' Der andere Pol jeder solchen Spule ist mit dem anderen Pol des Stromerzeugers 153 verbunden. Auf diese Weise wird immer eine magnetische Kupplung 135, 136 gleichzeitig mit der Bewegung eines Ventils 125 in- Tätigkeit gesetzt.
Wenn die Registriervorrichtung entfernt von der Feuerung angeordnet ist und ein langes Zuleitungsrohr 121 verwendet wird, ist es am vorteilhaftesten, eine selbsttätige Einrichtung zu verwenden, die zwischen den Arbeitsvor-
gangen das Gas aus dem Rohr leersaugt, um auf diese Weise der Registriervorrichtung eine unmittelbar von der Feuerung herrührende Gasprobe zu übermitteln, so daß jeder Arbeits-Vorgang von dem letzten Gaszustand in der Feuerung selbst abhängig gemacht wird.
Das Gas strömt deshalb von dem Gasrichtungsventil 125 durch das Rohr 123 nach einem Ventil 155 (Fig. 22 und 23), welches durch ein Solenoid 156 in der einen und durch eine Feder in der anderen Richtung gedreht werden kann. Wenn das Solenoid erregt wird, dreht es das Ventil 155 in die in Fig. 22 dargestellte Lage, so daß von dem Rohr 158 Dampf durch den Durchgang 159 nach dem Injektor 160 strömt, der das Gas schnell durch das Rohr 123, Öffnung 161 und Durchgang 162 zieht und bei 163 ausstößt. Wenn der Stromkreis des Solenoides 156 unterbrochen ist, dreht die Feder das Ventil 155 in die Anfangsstellung zurück, in welcher der Durchgang 159 geschlossen und der Dampf abgeschnitten ist, während der Durchgang 162 das Rohr 123 durch die Öffnungen 161 und 164 mit dem Rohr 165 verbindet, welches nach der Registriervorrichtung führt.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Zugregler für Feuerungen, der die Rauch- bzw. Luftklappe entsprechend dem Ergebnis einer Rauchgasanalyse und entsprechend dem Kesseldampfdrucke mittels einer elektrischen Antriebsvorrichtung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß von den Schwimmern (2, 3) der bekannten Registriervorrichtung ein Schwimmer (3) mittels Kontaktes (9, 14) in einen elektrischen Stromkreis eingeschlossen ist, der die Bewegung eines Kontaktrahmens (25) zur Schließung eines durch den anderen Schwimmer (2) ein-, gestellten, senkrecht zu dem Kontakt-. rahmen beweglichen Kontaktes (27) veranlaßt, um hierdurch die Regelungsstromkreise in Wirkung zu setzen.
2. Zugregler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine selbsttätig wirkende Klinke (36), welche die Bewegung der Schwimmer (2, 3) während der einen Hubperiode der bei jeder Arbeitsperiode zweimal gehobenen und gesenkten Verdrängerflüssigkeit verhindert.
3. Zugregler nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der 'Kontaktrahmen (25) wagerecht verschiebbar angeordnet ist und durch einen einerseits gelagerten Elektromagneten (8) entgegen der Wirkung einer Feder (26) angezogen wird.
4. Zugregler nach Anspruch 1 mit Steuerung der Rauchklappe durch einen Elektromotor mit einem selbsttätigen Umkehrschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (62 bis 66) auf einen Arm (47) einwirkt, der mittels Federn (54, 55) mit einer durch eine elektromagnetische Kupplung (56, 57, 59, 60) gehaltenen Scheibe (48) verbunden ist, wobei ein Kurzschlußstromkreis vor den Umschalter und die elektromagne-
. tische Kupplung gelegt ist, welcher bei der Bewegung des Armes (47) geschlossen wird.
5. Zugregler nach Anspruch 1 für eine Anzahl von Feuerungen, gekennzeichnet durch ein Gasrichtungsventil (125), durch das jede der Feuerungen der Reihe nach selbsttätig mit der Registriervorrichtung durch Zuleitungsrohre (121) in Verbindung gebracht wird.
6. ' Zugregler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Rauchklappen (116) in den von den Kesseln nach dem Gassammeikanal führenden Füchsen (112) mittels elektrischer, von der Registriervorrichtung geschlossener Ströme entweder in bekannter Weise durch einzelne Motoren für jede Klappe oder durch einen gemeinsamen Motor (131) mittels einer Schneckenwelle (133) und magnetischer Kupplungen (135, 136) erfolgt.
7. Zugregler nach Anspruch 5 und 6, bei welchen die einzelnen Kessel durch Zweigleitungen mit einer gemeinsamen Hauptdampfleitung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauchklappe (117) der Hauptgasleitung selbsttätig durch Druckänderungen in der Hauptdampfleitung geregelt wird.
8. Zugregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen elektrisch geregelten Dampfinjektor das nach der Registriervorrichtung führende Rohr periodisch leergesaugt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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