DE210938C - - Google Patents

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DE210938C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 210938 KLASSE 13 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1907 ab.
Es sind Vorrichtungen zum Rückleiten von Dampfwasser in den Dampfkessel und zum genauen Abmessen der Dampfwassermenge bekannt, bei welchen im Dampfwassersammelbehälter ein oben offener Schwimmerbehälter sowie zwei durch einen Schwimmer gesteuerte Ventile zum Einlassen von Kesseldampf in den Sammelbehälter und zum Auslassen des Dampfes ins Freie angeordnet sind, wobei das
ίο Dampfauslaßventil bis zur nahezu vollständigen Füllung des Sammelbehälters durch eine .Fangvorrichtung geöffnet gehalten wird.
Diese Vorrichtungen sind, wie sich herausgestellt hat, nicht zum durchaus genauen Ab-.messen der Dampfwassermenge zu gebrauchen, da durch das hierbei verwendete Drosselventil in der den Schwimmer- und Dampfwassersammelbehälter verbindenden Umlaufleitung nicht erreicht werden kann, daß sich der
ao Sammel- und Schwimmerbehälter zeitlich genau aufeinanderfolgend völlig entleeren. Diese völlige Entleerung des Sammel- und Schwimmerbehälters ist aber die Grundbedingung für eine wirklich genaue Wassermessung.
Dieselbe wird nun nach vorliegender Erfindung dadurch ermöglicht, daß 'das Ventil der Umlaufleitung nur zeitweise belastet ist, so daß bei belastetem und den Schwimmerbehälter sperrenden Ventil zuerst nur der Sammelbehälter sich entleert und erst nach ,Entleerung desselben das Ventil entlastet wird und nun auch dem Wasser im Schwimmerbehälter den Abfluß gestattet. Hierbei wird zum Halten des durch das eine Ende des Schwimmerhebels hochgedrückten Dampfauslaßventilhebels eine belastete Sperrklinke angeordnet, welche erst in einer bestimmten, nahezu höchsten Stellung des Schwimmers durch eine Nocke o. dgl. am Schwimmerhebel ausgelöst wird. Zur zeitweisen Belastung des Umlaufventils trägt letzteres einen unten gelochten Teller und wird durch das'über dessen Rand aus dem Sammelbehälter abfließende Wasser so lange "belastet, bis nach Entleerung des Sammelraumes auch der Tellerinhalt abgeflossen ist.
In Fig. ι ist die neue Vorrichtung im Längsschnitt dargestellt; Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab ein zeitweise belastetes Ventil im Schnitt und Fig. 3 den Belastungsteller in Oberansicht. Fig. 4 bis 6 zeigen Hebelanordnungen mit einer gesteuerten Fangvorrichtung für das Dampfauslaßventil der Vorrichtung in vergrößertem Maßstab.
In dem Sammelbehälter α ist in bekannter Weise ein oben offener Behälter b mit einem Schwimmer c angebracht, welcher bei d mit dem Hebel e verbunden ist, der bei f seinen Drehpunkt hat. Durch Auf- und Niedergehen des Schwimmers c mit dem Hebel e werden in bekannter Weise die Ventilhebel g und h bewegt, welche in den Bolzen i und k schwingen und somit die Ventile I und m bewegen; ferner wird durch den Hebel e mit der Rolle η ein Winkelhebel 0 bewegt, welcher bei ol seinen Drehpunkt hat und ein Umlauf ventil ft ■, öffnet und schließt, durch welches eine Verbindung der beiden Behälter α und b durch den Kanal q hergestellt wird.
Beim Sinken des Schwimmers c mit dem Hebel e wird der Ventilhebel h mit dem Dampf- auslaßventil m gehoben, gleichzeitig wird durch
den Zapfen r am Ventilhebel h der Pendelhebel s zurückgedrückt, bis der Fanghaken desselben den Zapfen r erfaßt hat (Fig. 5) und nun den Ventilhebel h mit dem geöffneten Dampfauslaßventil m so lange hält, bis am Ende der Aufwärtsbewegung des Hebels e die an der Nabe desselben befindliche. Nase t
den Pendelhebel s zurückdrückt, der Zapfen r
freigegeben wird (Fig. 6) und dadurch ääs Dampfauslaßventil m zum Schluß kommt, bevor das Dampfeinlaßventil Z (Fig. 4) geöffnet wird.
Am Boden des Sammelbehälters α befindet sich der Auslaufstutzen u, welcher durch das zeitweise belastete Ventil ν und den Kanal w mit dem Schwimmerbehälter b in Verbindung steht. Das Ventil ν trägt einen im Boden mit Löchern χ versehenen Teller, in dessen oberen Teil der Auslauf trichter ζ des Sammelbehälters α einmündet.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: In den Sammelbehälter α tritt bei a1 das Dampfwasser aus den Dampfkochgefäßen und Heizungsanlagen ein, bis der Behälter gefüllt ist und das Wasser über den Rand in den Schwimmerbehälter b überläuft, so daß der Schwimmer c gehoben wird und durch den Hebel e die Ventile I und m steuert. Das Dampfwasser mit hoher Temperatur wird bei a1 nur zufließen, solange das Dampfauslaßventil m offen ist. Nach Schluß dieses Ventiles verhindert nämlich der Gegendruck im Innern der Vorrichtung sofort den Wasserzulauf in den Sammelbehälter a. Um nun die Füllung der Vorrichtung vollständig zu erreichen, wird das Dampfauslaßventil m während der Zeit der Füllung durch die Fangvorrichtung des Pendelhebels s offen gehalten, bis durch die weitere Aufwärtsbewegung des Schwimmers c und des Hebels e das Dampfeinlaßventil I geöffnet wird. Bevor dies jedoch stattfindet, hat' die Nase t am Hebel e den Pendelhebel s so weit zurückgedrückt, daß das DampfauslaßventÜ m fällen und schließen kann. .
Um die vollständige Aufwärtsbewegung des Schwimmers c und dadurch das vollständige öffnen des Dampfeinlaßventiles I zu erreichen, wird durch die Rolle η am Hebel e der Winkelhebel 0 bewegt und dadurch das Umlauf ventil p geöffnet; da nun dieses Ventil entsprechend tief unter dem Wasserspiegel des Sammelbehälters α liegt, · so wird durch den Verbindungskanal q so viel Wasser aus dem Sammelbehälter α in den Behälter b laufen, bis der Schwimmer c Seine höchste Lage erreicht hat und durch den Hebel e und g das Dampfeinlaßventil I ganz geöffnet ist. Nun findet in bekannter Weise ein Druckausgleich zwischen dem Dampfkessel und der Vorrichtung statt, und da diese über dem Wasserstande des Dampfkessels Aufstellung findet, so fließt das Wasser in den Kessel ab.
Damit nun die Entleerung dieser Vorrichtung vollständig erreicht wird bzw. die Wassermessung möglichst genau vor sich geht, werden die abfließenden Wassermengen durch den Auslauftrichter ζ und durch den Teller des belasteten Ventiles. ν geführt.
Durch die Geschwindigkeit des aus dem Behalter α abfließenden Wassers und ferner durch das Gewicht der Wassermenge, welche sich während der Entleerung der Vorrichtung in dem Ventilteller befindet, wird die Wassersäule in dem Behälter b und dadurch auch der Schwimmer c in seiner höchsten Stellung zurückgehalten und das Dampfeinlaßventil I bleibt ganz geöffnet. Sobald aber die Entleerung des Behälters α bis unter den Teller des Ventiles υ erfolgt ist, entleert sich auch der Ventilteller durch die in seinem Boden befindlichen Löcher x, und die so lange zurückgehaltene Wassersäule in dem Behälter δ fließt nun durch das Ventil ν aus, und somit sinkt erst jetzt der Schwimmer c, so daß zuerst das Dampfeinlaßventil I geschlossen (Fig. 4 und 5) und das DampfauslaßventÜ m geöffnet wird. Letzteres wird dann wieder durch die Fangvorrichtung in seiner geöffneten Lage gehalten und die Füllung der Vorrichtung geht von neuem vor sich.
Da diese Vorrichtung eine genau geregelte Füllung sowie eine genau geregelte Entleerung aufweist und der Sammelbehälter einen bestimmten Rauminhalt hat, so entspricht einer jeden Füllung eine bestimmte Wassermenge, welche aus den Dampfkochgefäßen und Heizvorrichtungen in den Dampfkessel zurückgeleitet wird, es kann also der Dampf verbrauch in den Dampfkoch- und Heizvorrichtungen festgestellt werden. Die Füllungen und Entleerungen der Vorrichtung werden auf ein Zählwerk o. dgl. übertragen.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Rückleiten von Dampfwasser in den Dampfkessel und zum genauen Abmessen der Dampfwassermenge, bei welcher im Dampfwassersammelbehälter ein oben offener Schwimmerbehälter sowie zwei durch einen Schwimmer gesteuerte Ventile zum Einlassen von Kesseldampf in den Sammelbehälter und zum Auslassen des Dampfes ins Freie angeordnet sind, wobei das DampfauslaßventÜ bis zur nahezu vollständigen Füllung des Sammelbehälters durch eine Fangvorrichtung geöffnet gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten des durch das eine Ende des Schwimmerhebels hochgedrückten "Hebels (h) des Dampfaüslaßventiles (m) eine belastete Sperrklinke (s) angeordnet
    ist, welche erst in einer bestimmten, nahezu höchsten Stellung des Schwimmers durch eine Nocke (t) o. dgl. am Schwimmerhebel ausgelöst wird, ferner dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sammelbehälter (a) und dem Schwimmerbehälter (b) ein zeitweise belastetes Ventil (v) so eingeschaltet ist, daß bei belastetem und den Schwimmerbehälter sperrenden Ventil zuerst nur der Sammelbehälter sich entleert und erst nach Entleerung des Sammelbehälters das Ventil (υ) entlastet wird und auch dem Wasser im Schwimmerbehälter den Ausfluß gestattet.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen Sammel- und Schwimmerbehälter eingeschaltete Ventil (v) einen unten gelochten Teller trägt, wobei das Ventil durch das größtenteils über den Rand des Tellers aus dem Sammelbehälter abfließende Wasser so lange belastet ist, bis nach Entleerung des Sammelraumes auch der Tellerinhalt abgeflossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Uerlin. Gedruckt in der reiChsdruckerei.
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