DE21076C - Neuerungen an dem magnetischen Verschlufs an Sicherheitslampen für Bergwerke - Google Patents

Neuerungen an dem magnetischen Verschlufs an Sicherheitslampen für Bergwerke

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DE21076C
DE21076C DENDAT21076D DE21076DA DE21076C DE 21076 C DE21076 C DE 21076C DE NDAT21076 D DENDAT21076 D DE NDAT21076D DE 21076D A DE21076D A DE 21076DA DE 21076 C DE21076 C DE 21076C
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Germany
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safety lights
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DENDAT21076D
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H. RABE in Zwickau i./S
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. März 1882 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten magnetischen Verschlufs an Sicherheitslampen, wie solche in Bergwerken, Gasanstalten, Mühlen etc. zum Schutz gegen Entzündung brennbarer und explosibler Gas.e verwendet werden.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Lampenverschlufs kann nur unter Zuhülfenahme eines sehr starken Magneten oder Elektromagneten geöffnet werden, während das Schliefsen bezw. Oeffhen desselben weder Zeit noch Geld erfordert, da der Verschlufs des Obertheiles mit dem Untertheil der Lampe schon durch das gewöhnliche Zusammenschrauben vollzogen wird und das Oefihen nur durch Aufsetzen der Lampe mit ihren markirten Polen auf die Pole des Magneten geschehen kann. Jede Unreinlichkeit, als OeI, Staub etc., wird bei vorliegender Lampe sofort bemerkt und kann auch leicht beseitigt werden, indem der schliefsende Mechanismus, sobald die Lampe geöffnet ist, vor Augen liegt, sehr übersichtlich und auch zugänglich ist.
Der Verschlufsmechanismus ist insofern vereinfacht, als derselbe nur aus zwei beweglichen Theilen, dem Anker und der Feder besteht. Ersterer entfernt sich durch Einwirkung der letzteren von den Polen und bewirkt damit gleichzeitig den Verschlufs, indem eine am Anker vorspringende Nase sich in eine der eingefeilten Nuthen des Obertheiles einlegt, somit auch ein Zurückschrauben des Obertheiles bezw. das Oeffnen der Lampe unmöglich macht.
Die im Messingringe des Obertheiles eingefeilten Nuthen dienen gleichzeitig noch als directe Luftzuführungsöffnungen zum besseren Brennen der Flamme.
Durch die Lagerung des Schliefsmechanismus oberhalb des Oelbehälters ist der doppelte Boden (und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten) und etwaige Störung beseitigt.
Fig. ι stellt eine complette, verschlossene Lampe im Durchschnitt, Fig. 2 eine Totalseitenansicht und Fig. 3 den Grundrifs derselben dar. Fig. 4 zeigt im Grundrifs den gesammten Schliefsungsmechanismus in geschlossenem Zustande, wobei die Nase des Ankers durch die Feder in die eingefeilten Nuthen (des am Obertheil befindlichen Messingringes) geprefst wird. Es bezeichnen ferner N den Nordpol, S den Südpol. Beide Pole ziehen nach Aufsetzen der Lampe auf den Magnet den Anker an den entsprechenden Enden an, hierbei der Feder eine gröfsere Spannung gebend, und befreien die Nase des Ankers aus der Nuth des Messingringes; es ist in letzterem Zustande die Lampe öffnungsfähig. Fig. 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 15 und 19 stellen Theile dar, die zu einer completten Lampe gehören. Fig. 12, 13 und 14 zeigen einen Ring des Lampenobertheiles im Durchschnitt, wobei die Nuthen erkennbar sind, in die einestheils sich die Ankernase legt, und die anderentheils die Luftzuführungskanäle bilden. Fig. 16, 17 und 18 sind der obere Theil des Oelbehälters, in den Nord- und Südpol münden,
und welcher zur Lagerung des Schliefsmechanismus dient. Fig. 20 und 21 zeigen die Feder, Fig. 22, 23 und 24 den Anker mit der Nase;" Fig. 25 bis 29 die Ansichten der Polstücke, die jedoch nicht, wie dargestellt, gebogen sein müssen, sondern ebenso gut auch in senkrechter Linie durch den Blechboden Tühren können.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Verwendung eines Ankers mit Prefsfeder als Schliefsmechamsmus an Sicherheitslampen, lagernd oberhalb des Oelbehälters, und Benutzung der als Luftkanäle dienenden Nuthen zur Arretirung des Ankers, sowie Aufserthätigkeitssetzung durch Magnetismus.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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