DE140786C - - Google Patents
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- DE140786C DE140786C DENDAT140786D DE140786DA DE140786C DE 140786 C DE140786 C DE 140786C DE NDAT140786 D DENDAT140786 D DE NDAT140786D DE 140786D A DE140786D A DE 140786DA DE 140786 C DE140786 C DE 140786C
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- DE
- Germany
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- bolt
- lamp
- locking
- pawls
- locked
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- 239000002817 coal dust Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der durch die deutsche Patentschrift 105222 bekannt gewordene Magnetverschluß besitzt
den großen Übelstand, daß der Verschlußbolzen sehr oft in der Grube verloren geht, infolgedessen die Lampe geöffnet war
und der Bergmann ein offenes Licht in der Hand hatte, durch welches Unglücksfalle entstehen
konnten. Dieses Verlieren des Verschlußbolzens wird dadurch veranlaßt, daß in-
folge der Einwirkung von Kohlenstaub, Öl usw. die kleinen Federn, welche die Verschlußklinken
nach außen drücken sollen, verschmutzen und dann nicht mehr genügend
Kraft besitzen, ihre Federkraft auszuüben, oder aber auch, daß sich die Klinken zeitweise ganz
festsetzen. Wenn nun die Verschlußbolzen in die Hülse eingeschoben werden, so setzen sich
gewöhnlich die Verschlußklinken nicht hinter den Vorsprung des Verschlußschildes, weil eben
die Klinken festgeklemmt werden.
Da äußerlich an dem Verschlußbolzen nicht zu bemerken ist, ob die Verschlußklinken
richtig gefaßt haben, so wird oftmals die Lampe vollständig unverschlossen dem Bergmann
mit in die Grube gegeben.
Bei den bis jetzt bekannten Verschlüssen, welche von unten her durch den Lampentopf
eingeschoben werden, und bei denen die Verriegelung durch besondere Sperrorgane erfolgt,
ist eine Kontrolle, ob die Lampe tatsächlich verschlossen ist, auch dadurch nicht gesichert,
daß infolge der eigenen Schwere des Verschlußstiftes oder durch eine denselben nach unten
herausdrückende Feder, wie z. B. bei dem Verschluß gemäß der Patentschrift 65943, der
Stift um ein kleines Stück zurückgeschoben wird, wenn die Verriegelung nicht erfolgt ist,
denn ein nur teilweises Herausfallen, besonders wenn die Stifte am unteren Teil der Lampe
herausragen, ist in den meisten Fällen nicht zu bemerken.
Die bis jetzt bekannten, wagerecht in die Lampe einzuschiebenden Verschlußbolzen hingegen
verharren in ihrer Lage, auch wenn eine Verriegelung des Bolzens nicht stattgefunden
hat.
Diesem Übelstande abzuhelfen ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, welche auf beiliegender
Zeichnung zur Darstellung gebracht ist. Es zeigt: . '
Fig. ι die zum Teil geschnittene Lampe mit gesichertem Verschlußbolzen im verschlossenen
Zustand,
Fig. 2 die Lampe mit zum Teil herausgezogenem Verschlußbolzen,
Fig. 3 den geschnittenen Verschlußbolzen in einer Stellung, in welcher die Federkraft der
Schraubenfeder zur Geltung kommen würde,
Fig. 4 die Lampe mit Verschluß in Vorderansicht,
Fig. 5 die hintere Ansicht des Verschlußbolzens.
Das Verschließen der Lampe geschieht in bekannter Weise, indem der Verschlußbolzen g
in die Hülse b eingeschoben wird, worauf sich die Klinken e, welche unter Federwirkung
stehen, nach außen hinter den Vorsprung d legen. Damit nun aber jederzeit auch der Beweis
erbracht werden kann, daß die Klinken e wirklich richtig gefaßt haben, ist noch eine
Schraubenfeder m an dem Verschlußbolzen angebracht, welche sich beim Einschieben des
Bolzens gegen den Boden der Hülse b anlegt. Diese Spiralfeder drückt also gegen den wagerecht
eingeschobenen Bolzen, welcher bisher auch beim Nichteingreifen der Verriegelung in
der Verschlußlage verharrte, und wirft ihn in diesem Falle vollständig heraus, so daß nunmehr
eine gute Kontrolle, schon ehe der Bergmann die Lampe in die Hand bekommt, gesichert
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Magnetverschluß für Grubensicherheitslampen, bestehend in einem wagerecht in eine in den Lampentopf gesetzte Hülse einzuschiebenden, durch Sperrklinken gesicherten Verschlußbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Hülsenboden und den Bolzen eine Feder eingesetzt ist, welche den nicht gesicherten Bolzen aus seiner scheinbaren Verschlußstellung vollständig herauswerfen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140786C true DE140786C (de) |
Family
ID=408447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140786D Active DE140786C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140786C (de) |
-
0
- DE DENDAT140786D patent/DE140786C/de active Active
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