DE210760C - - Google Patents

Info

Publication number
DE210760C
DE210760C DENDAT210760D DE210760DA DE210760C DE 210760 C DE210760 C DE 210760C DE NDAT210760 D DENDAT210760 D DE NDAT210760D DE 210760D A DE210760D A DE 210760DA DE 210760 C DE210760 C DE 210760C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
gas
bottles
hollow shaft
mixing chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT210760D
Other languages
English (en)
Publication of DE210760C publication Critical patent/DE210760C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/06Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure
    • B67C3/065Filling siphons, e.g. carbonating beverages during filling

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85«. GRUPPE
(Queensland, Austr.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine zur Herstellung kohlensaurer Getränke und zum Einfüllen dieser in Flaschen dienende Vorrichtung, bei der der Flaschenhalter auf einer hohlen Welle angeordnet ist, durch welche die in einer Mischkammer mit Gas imprägnierte Flüssigkeit in die Flasche gepreßt wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art wird die Flüssigkeit mittels einer von ίο dem sich drehenden Flaschenhalter betriebenen Pumpe stoßweise zugeführt, während das Gas aus einem unter Druck stehenden Behälter durch ein Druckminderungsventil ununterbrochen zuströmt.
Gemäß der Erfindung wird nun nicht nur die Flüssigkeit, sondern auch das Gas selbsttätig in kleinen abgemessenen Mengen zugeführt, so daß der Mischkammer während einer oder mehrerer Umdrehungen des Flaschenhalters nur so viel Gas und Flüssigkeit zugeführt wird, als zum Füllen der eingespannten Flaschen erforderlich ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, durch die in wenigen Sekunden gleichzeitig zwei Flaschen gefüllt werden können.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung schaubildlich.
Fig. 2 ist ein vertikaler Längsschnitt, der die inneren Einrichtungen der Vorrichtung zeigt, und
Fig. -3 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung.
Der Mischbehälter A ist mit zwei Deckeln A1 und A 2 versehen; an dem letzteren sind zwei Anschläge M zum Antrieb eines Entlüftungsventils befestigt.
Die hohle Welle B trägt zwei Bunde b, durch die sie an einer Längsverschiebung im Mischbehälter gehindert wird. Auf dem hinteren Ende der Welle sitzt eine Kurbelscheibe D, welche mit einer Anzahl radial angeordneter Löcher versehen ist, um den Hub der Pumpe E verändern zu können. Gewünschtenfalls können zu diesem Zweck auch andere Mittel vorgesehen sein. Die Pumpe E ist von gewöhnlicher Bauart und ist mit Ventilen ausgerüstet, die lange Führungen besitzen, wie sie in der Sodawasserfabrikation gebräuchlich sind.
An dem vorderen Ende der hohlen Welle B befindet sich der Flaschenrahmen F, der mit der Welle in einem Stück gegossen sein kann oder mit der Welle, wie in Fig. 2 gezeigt, in lösbarer Verbindung stehen kann. In diesem Falle endet die Welle in einem zwei Nocken tragenden Flansch B1, in denen die Stangen B2 des Rahmens befestigt sind, und an welche das zwei rohrförmige Ansätze C1 - tragende Hauptrahmenstück C luftdicht angeschraubt ist. In die rohrförmigen Ansätze C1 legen sich die Köpfe der Flaschen. Das freie Ende des Rahmenstücks trägt zwei Ansätze, in denen die beiden äußeren Stangen S3 des Rahmens befestigt sind. Das Hauptrahmenstück C ist mit dem Ventilsitz für das in der Längsrich-
tung der hohlen Welle B verschiebbare Ventil G versehen. Die Öffnung des Ventilsitzes führt zu den Kanälen g, durch welche das Gemisch von Flüssigkeit und Gas in die Flaschen strömen kann. Nach Abnehmen des Hauptrahmenstückes C kann man leicht zu dem Ventil G und seinem Sitz gelangen. Das Ventil G wird durch die Feder G1 geschlossen gehalten. An dem hinteren Ende des Ventils
ίο ist ein Querstück G3 befestigt, das an den Enden Rollen G2 trägt. Diese gleiten über Kurvenscheiben g2, die das Ventil bei jeder Umdrehung der Hohlwelle B eine gewisse Zeit von seinem Sitz abheben.
Auf der hohlen Welle B sitzen zwei Daumen H, die das Gaszuführungsventil H1 stoßweise öffnen. Auf der hohlen Welle B sitzen außerdem zwei oder mehrere Rührflügel /. Das mit der Pumpe in Verbindung stehende Wasserzuführungsventil kann gewünschtenfalls mit einem Rückschlagventil versehen sein. Das Entlüftungsventil wird durch den bei I unterstützten Hebel L1 bewegt, wenn dieser gegen die Anschläge M stößt. Die Schraubenspindeln IV dienen dazu, die Flaschen festzuhalten, während die Netze T Schutzvorrichtungen darstellen, falls eine Flasche platzen sollte. Das zur Verwendung kommende Gas ist in dem mit einem Druckminderungsventil und einem Druckmesser versehenen Behälter Q enthalten. Der Behälter R enthält die Flüssigkeit, die in die Flaschen gefüllt werden soll und durch das Saugrohr S in die Pumpe gesaugt wird. Der Flaschenrahmen ist derart eingerichtet, daß die Flaschen in einem Winkel von ungefähr 1500 zueinander stehen. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der Flaschenrahmen wird zunächst mehrmais gedreht, bis sich der Mischbehälter angefüllt hat. Die Flaschen werden sodann in den Rahmen gebracht, die Schutzvorrichtung geschlossen und der Rahmen F am Handgriff P in Drehung versetzt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Stellung der Vorrichtung wird das Gemisch von Gas und Flüssigkeit in den Mischbehälter A durch die Schlitze b1 in der hohlen Welle B bis hinter das Ventil G, welches durch die Kurvenscheibe g2 von seinem Sitze abgehoben ist, gedrückt und gelangt durch die Kanäle g in die Flaschen. Bei der Weiterdrehung des Rahmens gleiten die Rollen G2 von den erhöhten Stellen der Kurvenscheiben g2, wo· durch das Ventil G unter Einfluß der Feder G1 geschlossen wird. Während dieser Zeit befördert die Pumpe C fortwährend frische Flüssigkeit in die Mischkammer, und gleichzeitig öffnen die an der Welle B sitzenden Daumen H stoßweise das Ventil H1, so daß kleine Mengen Gas in die Mischkammer gelangen.
Bei bestimmten Stellungen, in denen kein Gemisch aus der Mischkammer in die Flaschen entweicht, trifft der Entlüftungsventilhebel L1 gegen die Anschläge M und öffnet das Ventil für kurze Zeit, so daß die in den Flaschen zusammengepreßte Luft entweichen kann. Auf diese Weise werden bei jeder Drehung der Welle B kleine Mengen der mit Gas imprägnierten Flüssigkeit in die Flaschen befördert. Die Zahl der zur Füllung der Flaschen erforderlichen Umdrehungen richtet sich nach der jeweiligen Fördermenge der Pumpe.
Am besten eignen sich für die Vorrichtung solche Flaschen, bei denen die Verschlußkugel in einer in der Nähe des Fußes der Flasche befindlichen Aussparung gehalten wird.
' Ein anderes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung erhält man, wenn die Welle B und der Flaschenrahmen F fortgelassen werden. An deren Stelle kann eine volle Welle B1 (Fig. 3) und eine Handkurbel P vorgesehen sein. Die durch das von der Pumpe kommende Rohr K zugeführte Flüssigkeit wird ebenfalls, wie oben beschrieben, im Behälter A durch die Rührflügel / mit durch Ventil H1 eintretendem Gas gemischt und kann durch das Siphonrohr U in die Flaschen abgelassen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung kohlensaurer Getränke, bei der die Flüssigkeit mittels Pumpe in eine mit dem Gasbehälter verbundene Mischkammer mit den Flaschenrahmen tragender, drehbarer hohler Welle gefördert wird und durch diese mittels eines bei deren Drehung sich öffnenden Ventils in die Flaschen gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß das die Gaszuführung regelnde Ventil (H1J stoßweise mittels an der hohlen Welle (B) der Mischkammer sitzender Daumen (H) und das die mit Gas imprägnierte Flüssigkeit den Flaschen zuführende, in der Hohlwelle verschiebbare Ventil (G) mittels in der Mischkammer angebrachter Kurvenscheiben zeitweise geöffnet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der^Pumpenhub veränderlich ist, um durch Förderung einer größeren oder geringeren Mengejc"Flüssigkeit bei gleichbleibender Gaszufuhr das Mischungsverhältnis beliebig ändern zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT210760D Active DE210760C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE210760C true DE210760C (de)

Family

ID=472618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT210760D Active DE210760C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE210760C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE210760C (de)
DE950442C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Farbruehrwerken
DE255896C (de)
DE108531C (de)
DE67629C (de) Apparat zum Mischen von Gas und Flüssigkeiten in Verkaufsflaschen
DE264766C (de)
DE467870C (de) Maschine zum Fuellen und Verschliessen von Flaschen fuer Brauselimonaden u. dgl.
DE240542C (de)
DE46809C (de) Abfüllhahn
DE870073C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Faessern und anderen Gefaessen
DE438710C (de) Vorrichtung zum Entleeren der Brennstoffbehaelter von Flugzeugen
DE196914C (de)
DE484536C (de) Vorrichtung zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Gasen, insbesondere von Wasser mit Kohlensaeure
DE35822C (de) Abzieh- und Mefs-Apparat, welcher zugleich die Person, welche abgezogen hat, anzeigt
DE196165C (de)
DE3910992A1 (de) Vorrichtung zum befuellen eines behaelters
DE82263C (de)
DE525991C (de) Wasserabmessvorrichtung, insbesondere fuer Betonmischmaschinen
DE272313C (de)
DE58421C (de) Ein Apparat zum Vermengen der Flüssigkeiten mit Gasen und zum Füllen in Flaschen
DE342995C (de) Springbrunnen, bei welchem das Wasser im Kreise umlaeuft
DE56800C (de) Flaschenfüllvorrichtung an Apparaten zur Herstellung gashaltiger Getränke
DE961876C (de) Vorrichtung zum Lagern und pneumatischen Foerdern von pulverfoermigem oder koernigem Gut
DE86395C (de)
DE729939C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Behaeltern