DE210760C - - Google Patents
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- DE210760C DE210760C DENDAT210760D DE210760DA DE210760C DE 210760 C DE210760 C DE 210760C DE NDAT210760 D DENDAT210760 D DE NDAT210760D DE 210760D A DE210760D A DE 210760DA DE 210760 C DE210760 C DE 210760C
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- valve
- gas
- bottles
- hollow shaft
- mixing chamber
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
- B67C3/06—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure
- B67C3/065—Filling siphons, e.g. carbonating beverages during filling
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85«. GRUPPE
(Queensland, Austr.).
Die Erfindung betrifft eine zur Herstellung kohlensaurer Getränke und zum Einfüllen
dieser in Flaschen dienende Vorrichtung, bei der der Flaschenhalter auf einer hohlen Welle
angeordnet ist, durch welche die in einer Mischkammer mit Gas imprägnierte Flüssigkeit
in die Flasche gepreßt wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art wird die Flüssigkeit mittels einer von
ίο dem sich drehenden Flaschenhalter betriebenen
Pumpe stoßweise zugeführt, während das Gas aus einem unter Druck stehenden Behälter
durch ein Druckminderungsventil ununterbrochen zuströmt.
Gemäß der Erfindung wird nun nicht nur die Flüssigkeit, sondern auch das Gas selbsttätig
in kleinen abgemessenen Mengen zugeführt, so daß der Mischkammer während einer oder mehrerer Umdrehungen des Flaschenhalters
nur so viel Gas und Flüssigkeit zugeführt wird, als zum Füllen der eingespannten
Flaschen erforderlich ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung
dargestellt, durch die in wenigen Sekunden gleichzeitig zwei Flaschen gefüllt werden
können.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung schaubildlich.
Fig. 2 ist ein vertikaler Längsschnitt, der die inneren Einrichtungen der Vorrichtung
zeigt, und
Fig. -3 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung.
Der Mischbehälter A ist mit zwei Deckeln A1
und A 2 versehen; an dem letzteren sind zwei
Anschläge M zum Antrieb eines Entlüftungsventils befestigt.
Die hohle Welle B trägt zwei Bunde b, durch die sie an einer Längsverschiebung im
Mischbehälter gehindert wird. Auf dem hinteren Ende der Welle sitzt eine Kurbelscheibe
D, welche mit einer Anzahl radial angeordneter Löcher versehen ist, um den Hub
der Pumpe E verändern zu können. Gewünschtenfalls können zu diesem Zweck auch
andere Mittel vorgesehen sein. Die Pumpe E ist von gewöhnlicher Bauart und ist mit
Ventilen ausgerüstet, die lange Führungen besitzen, wie sie in der Sodawasserfabrikation
gebräuchlich sind.
An dem vorderen Ende der hohlen Welle B befindet sich der Flaschenrahmen F, der mit
der Welle in einem Stück gegossen sein kann oder mit der Welle, wie in Fig. 2 gezeigt, in
lösbarer Verbindung stehen kann. In diesem Falle endet die Welle in einem zwei Nocken
tragenden Flansch B1, in denen die Stangen B2
des Rahmens befestigt sind, und an welche das zwei rohrförmige Ansätze C1 - tragende
Hauptrahmenstück C luftdicht angeschraubt ist. In die rohrförmigen Ansätze C1 legen
sich die Köpfe der Flaschen. Das freie Ende des Rahmenstücks trägt zwei Ansätze, in denen
die beiden äußeren Stangen S3 des Rahmens
befestigt sind. Das Hauptrahmenstück C ist mit dem Ventilsitz für das in der Längsrich-
tung der hohlen Welle B verschiebbare Ventil G versehen. Die Öffnung des Ventilsitzes führt
zu den Kanälen g, durch welche das Gemisch von Flüssigkeit und Gas in die Flaschen
strömen kann. Nach Abnehmen des Hauptrahmenstückes C kann man leicht zu dem
Ventil G und seinem Sitz gelangen. Das Ventil G wird durch die Feder G1 geschlossen
gehalten. An dem hinteren Ende des Ventils
ίο ist ein Querstück G3 befestigt, das an den
Enden Rollen G2 trägt. Diese gleiten über Kurvenscheiben g2, die das Ventil bei jeder
Umdrehung der Hohlwelle B eine gewisse Zeit von seinem Sitz abheben.
Auf der hohlen Welle B sitzen zwei Daumen H, die das Gaszuführungsventil H1 stoßweise
öffnen. Auf der hohlen Welle B sitzen außerdem zwei oder mehrere Rührflügel /.
Das mit der Pumpe in Verbindung stehende Wasserzuführungsventil kann gewünschtenfalls
mit einem Rückschlagventil versehen sein. Das Entlüftungsventil wird durch den bei I
unterstützten Hebel L1 bewegt, wenn dieser gegen die Anschläge M stößt. Die Schraubenspindeln
IV dienen dazu, die Flaschen festzuhalten, während die Netze T Schutzvorrichtungen
darstellen, falls eine Flasche platzen sollte. Das zur Verwendung kommende Gas ist in dem mit einem Druckminderungsventil
und einem Druckmesser versehenen Behälter Q enthalten. Der Behälter R enthält die Flüssigkeit,
die in die Flaschen gefüllt werden soll und durch das Saugrohr S in die Pumpe gesaugt
wird. Der Flaschenrahmen ist derart eingerichtet, daß die Flaschen in einem Winkel von ungefähr 1500 zueinander stehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der Flaschenrahmen wird zunächst mehrmais gedreht, bis sich der Mischbehälter angefüllt
hat. Die Flaschen werden sodann in den Rahmen gebracht, die Schutzvorrichtung geschlossen und der Rahmen F am Handgriff
P in Drehung versetzt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Stellung der Vorrichtung wird das Gemisch von Gas und
Flüssigkeit in den Mischbehälter A durch die Schlitze b1 in der hohlen Welle B bis hinter
das Ventil G, welches durch die Kurvenscheibe g2 von seinem Sitze abgehoben ist,
gedrückt und gelangt durch die Kanäle g in die Flaschen. Bei der Weiterdrehung des
Rahmens gleiten die Rollen G2 von den erhöhten Stellen der Kurvenscheiben g2, wo·
durch das Ventil G unter Einfluß der Feder G1 geschlossen wird. Während dieser Zeit befördert
die Pumpe C fortwährend frische Flüssigkeit in die Mischkammer, und gleichzeitig
öffnen die an der Welle B sitzenden Daumen H stoßweise das Ventil H1, so daß
kleine Mengen Gas in die Mischkammer gelangen.
Bei bestimmten Stellungen, in denen kein Gemisch aus der Mischkammer in die Flaschen
entweicht, trifft der Entlüftungsventilhebel L1 gegen die Anschläge M und öffnet das Ventil
für kurze Zeit, so daß die in den Flaschen zusammengepreßte Luft entweichen kann. Auf
diese Weise werden bei jeder Drehung der Welle B kleine Mengen der mit Gas imprägnierten
Flüssigkeit in die Flaschen befördert. Die Zahl der zur Füllung der Flaschen erforderlichen
Umdrehungen richtet sich nach der jeweiligen Fördermenge der Pumpe.
Am besten eignen sich für die Vorrichtung solche Flaschen, bei denen die Verschlußkugel
in einer in der Nähe des Fußes der Flasche befindlichen Aussparung gehalten wird.
' Ein anderes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung erhält man, wenn die Welle B und der Flaschenrahmen F fortgelassen werden. An deren Stelle kann eine volle Welle B1 (Fig. 3) und eine Handkurbel P vorgesehen sein. Die durch das von der Pumpe kommende Rohr K zugeführte Flüssigkeit wird ebenfalls, wie oben beschrieben, im Behälter A durch die Rührflügel / mit durch Ventil H1 eintretendem Gas gemischt und kann durch das Siphonrohr U in die Flaschen abgelassen werden.
' Ein anderes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung erhält man, wenn die Welle B und der Flaschenrahmen F fortgelassen werden. An deren Stelle kann eine volle Welle B1 (Fig. 3) und eine Handkurbel P vorgesehen sein. Die durch das von der Pumpe kommende Rohr K zugeführte Flüssigkeit wird ebenfalls, wie oben beschrieben, im Behälter A durch die Rührflügel / mit durch Ventil H1 eintretendem Gas gemischt und kann durch das Siphonrohr U in die Flaschen abgelassen werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Herstellung kohlensaurer Getränke, bei der die Flüssigkeit
mittels Pumpe in eine mit dem Gasbehälter verbundene Mischkammer mit den
Flaschenrahmen tragender, drehbarer hohler Welle gefördert wird und durch diese mittels eines bei deren Drehung sich öffnenden
Ventils in die Flaschen gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß das die Gaszuführung
regelnde Ventil (H1J stoßweise mittels an der hohlen Welle (B) der Mischkammer
sitzender Daumen (H) und das die mit Gas imprägnierte Flüssigkeit den
Flaschen zuführende, in der Hohlwelle verschiebbare Ventil (G) mittels in der
Mischkammer angebrachter Kurvenscheiben zeitweise geöffnet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der^Pumpenhub veränderlich
ist, um durch Förderung einer größeren oder geringeren Mengejc"Flüssigkeit
bei gleichbleibender Gaszufuhr das Mischungsverhältnis beliebig ändern zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210760C true DE210760C (de) |
Family
ID=472618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210760D Active DE210760C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210760C (de) |
-
0
- DE DENDAT210760D patent/DE210760C/de active Active
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