DE729939C - Vorrichtung zum Fuellen von Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Fuellen von Behaeltern

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DE729939C
DE729939C DED83394D DED0083394D DE729939C DE 729939 C DE729939 C DE 729939C DE D83394 D DED83394 D DE D83394D DE D0083394 D DED0083394 D DE D0083394D DE 729939 C DE729939 C DE 729939C
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DE
Germany
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liquid
filling
valve
container
overflow channel
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Expired
Application number
DED83394D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Jung
Walter Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aerobau Heinrich Lehmann G M B
Original Assignee
Aerobau Heinrich Lehmann G M B
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Füllen von Behältern Die Erfindung befaßt sich mit einer Vorrichtung zum Füllen von Behältern u. dgl. mit einer bestimmten Flüssigkeitsmenge. Hierbei wird dem zu füllenden Behälter zuerst ein Überschuß von Flüssigkeit zugeführt, die nach Beendigung des Anfüllvorganges wieder abgesaugt wird. Zu diesem Zweck wird das unter dem Einfluß eines Schwimmers stehende und nach der Anfüllung geschlossene Ventil von seinem Ventilsitz wieder etwas abgehoben.
  • Es gibt bereits Flaschenfüllmaschinen mittels Heberwirkung, bei welchen. der Überschuß der Flüssigkeit aus den Gefäßen, die zunächst zu weit gefüllt -worden sind, wieder abgesaugt wird, und zwar geschieht dies mit Hilfe von in die Flüssigkeit bis zur Sollhöhe eintauchenden Röhren.
  • Auch sind Abfüllventile mit Selbstschluß bekanntgeworden, die vermittels eines Klinkehmechanismus unter dem Einfluß des Schwimmers stehen. Bei diesen bekannten Abfüllventilen wird aber nicht ein Überschuß von Flüssigkeit dem zu füllenden Behälter züigeführt, die wieder abgesaugt werden muß.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß eine Überlaufrinne an der Füllvorrichtung vorgesehen ist, welche die einer bestimmten Flüssigkeitsmenge entsprechende Sollhöhe bestimmt und vorzugsweise in verschiedenen Höhen dadurch einstellbar ist, indem sie an dem mit dem Füllgerät verschraubbar verbundenen Schwimmergehäuse befestigt sein kann.
  • Durch den Erfindungsvorschlag werden gegenüber dem Bekannten verschiedene Vorteile erzielt. Es handelt sich bei der Überlaufrinne um ein höchst einfaches,Mittel, um die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe zu lösen, nämlich einen Behälter mit einer bestimmten Flüssigkeitsmenge zu füllen, wobei diesem zuerst mehr Flüssigkeit zugeführt wird, welche nachher wieder abgesaugt werden muß. Außerdem erreicht man durch den Erfindungsvorschlag, daß mit ein - und deinselben Füllgewicht ein Behälter mit verschiedenen bestimmten Flüssigkeitsmengen gefüllt werden kann, wozu die Überlaufrinne in den verschiedenen Höhen einstellbar ist. Das ist ein sehr wichtiger Vorteil.
  • Das Absaugen der überschüssigen Flüssigkeit gemäß Erfindungsvorschlag ist ebenfalls von wesentlicher Bedeutung. Nur auf diese Weise ist es einwandfrei möglich, eine vorgeschriebene Füllung des Behälters genau einzuhalten. Wenn aber das Absaugen, wie im bekannten Falle, durch einen nach unten offenen Rohrstutzen erfolgt, so variiert die Höhe des Flüssigkeitsstandes je nach der Stärke des Absaugens, so daß man eine genau vorgeschriebene Füllung des Behälters im bekannten Falle niemals erhält. Erfolgt das Ab- saugen hierbei nur mit einer kleinen Vorrichtung3 so wird der Sog sofort Null, sobald der Flüssigkeitsspiegel bis an die Unterkante des Rohrstutzens gelangt ist und Luft in den Rohrstutzen hineinkommt. Wenn aber für das Rücksaugen eine starke Pumpe mit großer Förderinenge verwendet wird, so reißt der Sog auch noch eine gewisse Flüssigkeitsmenge in den Stutzen hinein, wenn der Flüssigkeitsspiegel bis unter die Unterkante des Absaugstutzens gesunken ist; je nach der Größe der Pumpe und Größe des Absaugstutzens kann die Differenz einige Zentimeter ausmachen. Für bestimmte Zwecke ist dies aber nicht zulässig, zumal hierbei mit Rücksicht auf eine möglichst kurze Füllzeit sehr große Pumpen verwendet werden. Bei der Überlaufrinne gemäß Erfindung können sich derartige Einflüsse nicht bemerkbar machen.
  • An Hand der Abbildungen wird die Erfindun ' - noch näher erläutert, wobei die Abb. i in Schnittdarstellung das Füllgerät bringt, während die Abb. 2, 3 und 4 schematische Darstellungen sind, an Hand welcher die Wirkungsweise der Füllvorrichtung erklärt wird.
  • Das Gefäß i soll mit einer bestimmten Flüssigkeitsmengge gefüllt werden, und zwar mit Hilfe. der Füllvorrichtung, die aus zwei beispielsweise miteinander verschrauhbaren Teilen 2 und 3 besteht, wobei letzterer mit dem Gefäß i beispielsweise ebenfalls durch Verschraubung verbunden wird.
  • Der Füllvorrichtungsteil 2 enthält im Innern das Ventil;7, welches unter dem Einfluß der Feder 4 durch Vermittlung des Kolbens 5 und der Stange 6 steht, die mit dem Ventil 7 und dem Kolben 5 verbunden ist. 8 ist der Ventilsitz. Wenn hierauf das Ventil 7 ruht, ist der Zufluß der Flüssigkeit in den Behälter unterbrochen -, wie sich dies aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Abb. 2, 3 und 4 ergibt. Das Ventil ;7 wird entgegen der Federkraft -1 vermittels eines Klinkenmechanismus 9, io und ii durch das Rohr 14 des zweiten Füllvorrichtungsteiles 3 in seiner Offenstellung gehalten. Der Klinkenmechanismus 9, lo und i i besteht aus drei drehbar gelagerten Klinken, die unter Federeinfluß stehen.
  • Aus den Abb.:2, 3 und 4 ergibt sich die prinzipielle Wirkungsweise des Klinkeninechanisinus, wobei hervorgehoben sei, daß der Klinkenmechanismus in verschiedener Weise arbeiten kann, so daß er in den Ab- bildungen nur schematisch angedeutet ist, und ferner an die Stelle des Klinkenmechanisnius c), io und i. i auch andere -,Jorrichtungen treten können.
  • Im unteren Teil 3 der Füllvorrichtung befindet sieh in einem Gehäuse 16 der Schwiminer 13, der durch die steigende Flüssigkeit gehoben wird, wodurch mittels der Schwimmerstange 12, die im Rohr 14 gleitet, der Klinkenniechanismus 9, io und ii ausgelöst werden kann, was noch später an Hand der Abb. ;2, 3 und 4 erläutert wird.
  • Am Schwimmergehäuse 16 ist die überlaufrinne 17 angebracht und dadurch, daß ersteres mit dein Teil 3 bei 15 verschraubbar ist, kann die Überlaufrinne 17 in verschiedenen Höhen eingestellt werden die den genauen Flüssigkeitsmengen entsprechen, mit welchen der Behälter gefüllt werden soll.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist f olgende: In der Abb. 2 ist das Einströmen der Flüssigkeit in das Gerät i durch die entsprechenden Pfeile angezeigt. Hierbei muß sich das Ventil 7 in der Offenstellung be- finden, und zwar ist diese Offenstellung entgegen der Federkraft4 durch den Klinkenmechanismus 9, io, i i und das Rohr 14 gesichert. Solange der Klinkenmechanismus 9, i o und i i durch die Schwimmerstange 1:2 nicht ausgelöst wird, kann die Feder4 über den Kolben 5 und die Stange 6 das Ventil 7 nicht auf den Ventilsitz 8 drücken. - Die Absperrung bei 8 erfolgt erst, wenn in dein Gefäß i der Flüssigkeitsspiegel höher ist als die der bestimmten iii- das Gefäß i hineinzubringendenFlüssigkeitsmengeentsprechende Sollhöhe, wie dies in Abb. 3 durch den Pfeil ig angedeutet ist, wobei die Sollhöhe durch die Überlaufrinne 17 bestimmt wird. Demzufolge darf die Schwimmerstange 12 erst dann den Klinkenmechanismus 9, io und ii aus- i lösen, wenn das Gefäß i mit entsprechend mehr Flüssigkeit gefüllt ist, als dies der Sollhöhe entspricht (s. Pfeil ig der Abb. 3).
  • Wie bereits erwähnt, bekommt man verschiedene Sollhöhen und somit entsprechend i verschieden viele bestimmte Flüssigkeitsmengen durch verschieden hohe Einstellung der Überlaufrinne 1;7. Wie in der Abb. 3 angedeutet, wird beispielsweise der Klinkenmechanismus 9, 1 o und i i dadurch ausgelöst, indem durch die Schwimmerstange 12,. die Klinke io entgegen der gefederten Klinke 9 etwas nach rechts gedreht wird, so daß da,-durch auch die Klinke ii aus dem Einflußbereich der Klinke 9 kommt und somit das Rohr 14 nicht mehr Federkraft 4 entgegenwirken kann, so daß letztere das Ventil 7 auf den Ventilsitz 8 drücken kann, in welchem Augenblick das Zufließen weiterer Flüssigkeit in das Gefäß i gesperrt ist, was in der Abb. 3 gezeigt ist.
  • Es wird dann die bisher zum Anfüllen des Gefäßes i mit Flüssigkeit als Druckpumpe arbeitende Pumpe auf Saugen umgeschaltet, wodurch das Ventil;7, wie in Abh. 4 gezeigt, etwas angehoben wird, so daß demnach Flüssigkeit, wie durch die Pfeile in d#r Abb. 4 angedeutet, aus dem Gefäß i abgesaugt werden kann, und zwar kann ein Absaugen der Flüssigkeit aus dem Gefäß i nur so lange erfolgen, bis der Flüssigkeitsspiegel mit der Höhe der übierlaufrinne 17 übereinstimmt (s. Abb. 4), so daß, somit, dann das Grefäß i wunschgemäß mit der bestimmten Flüssigkeitsmenge gefüllt ist, und zwar so genau, wie dies den praktischen Bedürfnissen durchaus entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII'. Vorrichtung zum Füllen von Behältern u. dgl. mit einer bestimmten Flüssigkeitsmenge, wobei zuerst dem zu füllenden Behälter ein Überschuß von Flüssigkeit zugeführt wird, die nach Beendigung des Anfüllvorganges wieder abgesaugt wird, wozu das unter dem Einfluß eines Schwimmers stehende und nach der Anfüllung geschlossene Ventil von seinem Ventilsitz wieder etwas abgehoben wird, gekennzeichnet durch eine die einer bestimmten Flüssigkeitsmenge entsprechende Sollhöhe bestimmende und vorzugsweise in verschiedenen Höhen dadurch einstellbare überlaufrinne (17), indem. sie an dem mit dem Füllgerät verschraubbar verbundenen Schwimmergehäuse (16) befestigt sein kann.
DED83394D 1940-09-24 1940-09-24 Vorrichtung zum Fuellen von Behaeltern Expired DE729939C (de)

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