DE210291C - - Google Patents
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- DE210291C DE210291C DENDAT210291D DE210291DA DE210291C DE 210291 C DE210291 C DE 210291C DE NDAT210291 D DENDAT210291 D DE NDAT210291D DE 210291D A DE210291D A DE 210291DA DE 210291 C DE210291 C DE 210291C
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- valve
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- swing arm
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D17/00—Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/05—Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
- F02D2700/052—Methods therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JKi 210291-KLASSE 46 b. GRUPPE
LA SOCIETE LAVALETTE & CIE in PARIS.
Regelungsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Regelungsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen,
welche auf das Einlaß- und das Auslaßventil gleichzeitig in der Weise · einwirkt, daß bei
einer Überschreitung der Geschwindigkeit das Einlaßventil geschlossen wird, das Auslaßventil
aber geöffnet bleibt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein das Auslaßventil unmittelbar antreibender
und periodisch durch dessen Steuerstange beeinflußter Hebel in seiner Schwingbewegung
bei Geschwindigkeitsüberschreitung durch einen unter der Einwirkung eines Geschwindigkeitsreglers
stehenden Schwingarm gehindert und derart gehalten wird, daß er das Auslaßventil offen hält und das öffnen
des Einlaßventils dadurch verhindert, daß er die Ausschaltung eines Zwischengliedes bewirkt,
welches zwischen der Ventilstange des Einlaßventils und der diese unmittelbar beeinflussenden
Steuerstange angeordnet ist.
Durch diese Anordnung wird es ermöglicht, während des normalen Ganges der Maschine
beide Ventile unmittelbar zu steuern, während bei einer Überschreitung der Geschwindigkeit
die beiden die Ventile betätigenden Steuerorgane gleichzeitig außer Wirksamkeit gesetzt
werden.
Die Regelungsvorrichtung ist bei allen Kraftmaschinen leicht anwendbar, bei denen eine
unmittelbare Steuerung des Einlaß- und des Auslaßventils stattfindet.
Der die Schwingung des Hebels verhindernde Schwingarm wird übrigens immer nur in dem
Augenblick von dem Geschwindigkeitsregler beeinflußt, wenn der von der Steuerstange des
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Auslaßventils bewegte Hebel sich in einer Stellung befindet, bei welcher das Auslaßventil
geöffnet ist. Es ist demnach der Geschwindigkeitsregler einer beständigen Reibung an
dem Schwingarm nicht ausgesetzt, und außerdem werden dadurch eine Verminderung seiner
Empfindlichkeit und schädliche Abnutzungen vermieden.
Die Regelungsvorrichtung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform auf der Zeichnung
veranschaulicht.
In Fig. τ und 2 ist die Vorrichtung in der Gesamtanordnung an einer Kraftmaschine in
Seitenansichten derselben dargestellt. Die Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten der Regelungsvorrichtung.
Die Ventilstange des Einlaßventils ist mit 1 und diejenige des Auslaßventils mit 2 bezeichnet.
In der verlängerten Achse der Ventilstangen 1 und 2 sind unterhalb derselben die
Steuerstangen 3 und 4 in festen Führungen 5 unverdrehbar angeordnet und werden von an
der Steuerwelle 8 vorgesehenen Hebedaumen 6 und 7 angehoben.
Das obere Ende" der Steuerstange 3 trägt einen umlegbaren, als Winkelhebel gestalteten
Kopfteil 9, welcher in der aufgerichteten Stellung durch eine Feder 10 gehalten wird und
in dieser Stellung die durch den Hebedaumen 6 bewirkte Stoßbewegung der Steuerstange 3
auf die Ventilstange 1 überträgt.
Andererseits befindet sich zwischen der Ventilstange 2 und der Steuerstange 4 der
längere Arm eines um eine feste Achse 12
drehbaren doppelarmigen Hebels 11, dessen Ende eine nach unten gerichtete Nase 13
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bildet. Der andere kürzere Arm des Hebels Ii befindet sich in der Bahn des Armes 14
des Kopfteiles 9 der Steuerstange 3.
Am Maschinengestell ist um einen Zapfen 16 ein Schwingarm 15 drehbar, welcher unter den
längeren Arm des Hebels 11 schwingen kann, wenn dieser angehoben ist, wodurch einesteils
der Hebel 11 in der angehobenen Lage erhalten und andernteils der Schwingarm 15
durch die Nase 13 festgehalten wird. Durch sein Eigengewicht und die Wirkung einer Feder
17 erhält der Schwingarm das Bestreben, sich in die in Fig. 1 dargestellte Lage einzustellen,
um das freie Schwingen des Armes 11 zu ermöglichen. Der Schwingarm 15 befindet
sich seitlich neben einem auf der Steuerwelle 8 befestigten Zahnrade 18 und kann von einem
als Hebedaumen wirkenden, abgeschrägten Teil 19 eines Gewichtshebels 20 getroffen werden,
welcher um einen an dem Zahnrad 18 festen Zapfen 21 drehbar ist.
Sobald infolge der Fliehkraftwirkung, entgegen der Wirkung einer Feder 22, der Gewichtshebel
20 aus der Mitte des Zahnrades 18 herausschwingt, nähert sich bei der Umdrehung
des letzteren der Teil 19 des Gewichtshebels 20 einem entsprechend abgeschrägten
Teil des Schwingarmes 15, und wenn die Grenze der festgesetzten Geschwindigkeit
überschritten wird, drückt der Gewichtshebel 20 den Schwingarm 15 zur Seite und bewirkt
dadurch das Untergreifen desselben unter den Hebel 11.
Der Gewichtshebel 20 ist in solcher Lage zu dem Zahnrade 18 an diesem angeordnet,
daß er in dem Augenblick auf den Schwingarm 15 einwirkt, wenn der Hebel 11 von dem
Hebedaumen 7 angehoben ist.
Solange die überschrittene Geschwindigkeit andauert, wird der Schwingarm 15 am Zurückfallen
gehindert, stützt infolgedessen den angehobenen Hebel 11 und hält dadurch das
Auslaßventil geöffnet. Zu gleicher Zeit ist der der Nase 13 entgegengesetzte Arm des
Hebels 11 nach abwärts gerichtet und bewirkt nun jedesmal beim Anheben der Ventilstange 3
durch den Hebedaumen 6 einen seitlichen Ausschlag des umlegbaren Kopfteiles 9 (Fig. 5);
das öffnen des Einlaßventils unterbleibt nun so lange, als die Geschwindigkeit die festgesetzte
Grenze überschreitet.
Nach Verminderung der Geschwindigkeit auf das beabsichtigte Maß wird der Schwingarm
15 in dem Augenblick nicht mehr durch den Hebel 11 gehindert, sich unter der Einwirkung
der Feder 17 zurückzubewegen, wenn die Nase 13, welche beim Anheben der Ventilstange
4 immer etwas gehoben wird, den Schwingarm freigibt, woraui dann die regelmäßige
Betätigung beider Ventile wieder eintritt.
Während des Ganges der Maschine kann durch Abänderung der Spannung der Feder 17
die Geschwindigkeitsgrenze verändert werden, bei welcher der Einlaß unterbrochen und der
Auslaß geöffnet bleiben soll.
Während des Stillstandes der Kraftmaschine kann auch die Spannung der Feder 22 abgeändert
werden.
Claims (2)
1. Regelungsvorrichtung für Explosionskraftmaschinen,
welche gleichzeitig auf das Einlaß- und das Auslaßventil in der Weise einwirkt, daß bei Geschwindigkeitsüberschreitung
das Einlaßventil geschlossen wird, während das Auslaßventil geöffnet bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß ein
das Auslaßventil (2) unmittelbar antreibender, durch dessen Steuerstange periodisch
beeinflußter Hebel (11) bei Geschwindigkeitsüberschreitung
durch einen von einem Geschwindigkeitsregler betätigten Schwingarm (15) in seiner Schwingbewegung
gehindert und derart gestützt gehalten wird, daß er das Auslaßventil (2) geöffnet hält und durch Umlegen eines
zwischen die Ventilstange des Einlaßventils (1) und die letzteres unmittelbar antreibende
Steuerstange (3) eingeschalteten Zwischengliedes (9) ein Öffnen des Einlaßventils
verhindert.
2. Ausführungsform der Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Geschwindigkeitsregler nur in dem Augenblick auf den Schwingarm (15) einwirken kann, wenn der
von der Steuerstange (4) des Auslaßventils
(2) bewegte Hebel (11) sich in der Lage befindet, die der Offenstellung dieses Ventils
entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210291C true DE210291C (de) |
Family
ID=472195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210291D Active DE210291C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210291C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956727C (de) * | 1952-05-16 | 1957-01-24 | Porsche Diesel Motorenbau G M | Brennkraftmaschine, insbesondere fuer den Antrieb von Schleppern, mit einem Fliehgewichtregler |
-
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- DE DENDAT210291D patent/DE210291C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956727C (de) * | 1952-05-16 | 1957-01-24 | Porsche Diesel Motorenbau G M | Brennkraftmaschine, insbesondere fuer den Antrieb von Schleppern, mit einem Fliehgewichtregler |
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