DE1696C - Präzisions-Hahnsteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Präzisions-Hahnsteuerung für Dampfmaschinen

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DE1696C
DE1696C DE1696DA DE1696DA DE1696C DE 1696 C DE1696 C DE 1696C DE 1696D A DE1696D A DE 1696DA DE 1696D A DE1696D A DE 1696DA DE 1696 C DE1696 C DE 1696C
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Germany
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valve control
steam engines
control
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regulator
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DE1696DA
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C Kliebisch Ingenieur
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

Die nachstehend beschriebene Dampfmaschinensteuerung bezweckt die selbstthätige Regulirang des Dampfeinlasses durch einen empfindlichen Regulator in ähnlicher Weise wie bei der Corlifsmaschine. Die Steuerung besteht im wesentlichen aus folgenden Theilen:
1. Dem Steuerbock W, an welchem die sämmtlichen Steuerungstheile montirt sind.
2. Der Steuerwelle V, welche durch die konischen Räder JY ihre· rotirende Bewegung im Sinne des Pfeiles von der Hauptwelle erhält. Auf dieser Welle sitzt zunächst ein Excenter D, welcher durch seine Stange und durch die Verbindungsstange zwischen U und R den Dampfaustritt aus dem Cylinder vermittelst der beiden Drehschieber in bekannter Weise regulirt. Auf der Welle V sitzen ferner zwei Daumen oder Knaggen C C, welche in Verbindung mit den Hebeln A A und B B die beiden Drehschieber für den Dampfeintritt in Bewegung setzen, wie weiter unten beschrieben ist.
3. Den beiden Luftbuffern mit Federcylindern. Der Luftbuffer mit Regulirhahn dient zur Mäfsigung der Bewegung, welche der Schieberstange durch die Spiralfeder im Federcylinder ertheilt wird.
4. Dem Regulator L. Dieser elastische Regulator wirkt auf die Hebel K und / und hebt oder senkt die Schleife G und folglich die mit ihr verbundenen Hebel A, deren zwei vorhanden sind. Durch das Heben und Senken der Schleife G, bezw. der Hebel AA verschieben sich diese letzteren auf einem Gleitbacken, welcher fest mit dem Hebel B verbunden, und wie dieser auf dem Zapfen α drehbar ist. Es wird dadurch der Drehungsmittelpunkt des Hebels A seinem Endpunkte genähert oder von demselben entfernt, mit anderen Worten, die Länge des Hebels A verändert und die Angriffsköpfe der Hebel A dem Bereiche der Daumen CC genähert oder von demselben entfernt. Die Köpfe F sind verstellbar auf den Hebeln, um deren Länge genau reguliren zu können. P ist eine Oelpumpe, bestimmt, dem Regulator entgegen zu wirken.
Die Wirkungsweise des Mechanismus ist folgende: Befindet sich die Steuerung in der gezeichneten Lage, so wird, wenn sich die Steuerwelle wie angegeben dreht, der Daumen oder Knaggen C den Hebel A an den Angriffsköpfen F erfassen und fortnehmen und zwar soweit, als die Köpfe F in den Bereich der Daumen hineinragen. In dem Momente, wo die Daumen C aufser Contact mit den Köpfen F treten, kommt die vorher zusammengeprefste Feder in der Federbüchse zur Wirkung und führt, durch den Luftbuffer gebremst, den Schieber augenblicklich in seine Anfangsstellung zurück. Dafs nun durch Heben und Senken der Hebel A A, welche Bewegungen von dem Regulator abhängig sind, die Köpfe F der Einwirkung der Daumen C C längere oder kürzere Zeit ausgesetzt werden und dadurch ein späteres oder früheres Schliefsen der Schieber stattfindet, ist leicht erklärlich. Beim Anlassen der Maschine bleibt der Daumen längere Zeit mit dem Kopfe F in Berührung, es wird daher der Dampfeintrittskanal offen gehalten, entsprechend dem tiefen Stande des Regulators. Sobald aber der Reguca. y,— % seines ganzen Hubes gehoben ist, beginnt die momentan eintretende Expansion. Die Steuerung läfst Füllungen von ca. o,45 bis Null zu.
Eine die Empfindlichkeit störende Rückwirkung der Steuerung auf den Regulator findet nicht statt, weil die Hebel A A in dem Sinne, in welchem der Regulator auf sie wirkt, keinen Druck auszuhalten haben, sondern sich leicht in dem Schlitze bei α schieben. Aufserdem ist durch das Gegengewicht H das Gewicht der Hebel A A ausgeglichen.
Patent-Anspruch: Die Vorrichtung zur Regulirung der Expansion an CorlifsSteuerungen in ihrer oben beschriebenen und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten Zusammensetzung der Theile.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 14.
CARL KLIEBISCH in SANGERHAUSEN. P r äcisi ο ns- Hah η -Steu e r u ng für Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. October 1877 ab. Längste Dauer: 30. März 1892.
DE1696DA 1877-10-06 1877-10-06 Präzisions-Hahnsteuerung für Dampfmaschinen Expired - Lifetime DE1696C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1696T 1877-10-06

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DE1696C true DE1696C (de)

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ID=70860654

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DE1696DA Expired - Lifetime DE1696C (de) 1877-10-06 1877-10-06 Präzisions-Hahnsteuerung für Dampfmaschinen

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