DE273181C - - Google Patents

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DE273181C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F1/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
für Beleuchtung.
Die Erfindung bezieht sich auf einen von einer Tür beeinflußten, mittels Luftdämpfung arbeitenden Zeitschalter zur selbsttätigen Einschaltung von Beleuchtungskörpern.
Nach der Erfindung soll der Schalter nur beim Öffnen der Tür von einer Seite beeinflußt werden. Zu diesem Zweck wird eine den Schalterantrieb außer Wirkung setzende Vorrichtung mit der Klinke an jener Seite veriö bunden, von welcher der Schalter nicht beeinflußt werden soll.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführung dargestellt:
Fig. ι zeigt die Ansicht von vorn, und zwar mit offenem Gehäuse.
Fig. 2 zeigt die Ansicht von oben zu Fig. 1.
Fig. 3 zeigt den Stromschließermechanismus.
Fig. 4 zeigt die Anordnung des erforderlichen Gestänges an der Tür, die die Verbindung der Türklinke mit dem Apparat herstellen soll.
Die Luftkolbenpumpe α liegt in dem Gehäuse, und zwar so, daß die bekannte Einstellschraube g leicht zugänglich ist. Die Zeit der Beleuchtung hängt, wie bekannt, von dem Festziehen dieser Einstellschraube g, d. h. von der Geschwindigkeit der Luftausströmung, ab. Eine Skala an der Regulierschraube g, in Form einer Scheibe um dieselbe, läßt ein schnelles und genaues Einstellen der Brenndauer der Beleuchtungskörper zu. Die Feder h ist einerseits an dem Mantel und andererseits mit einem Kreuzstück am Kolbenstangenkopf c verbunden. Durch Schubbewegung des Gestänges e, 2, 3 vermittels des Anschlages 4 wird der Gleitkolben d durch seinen Zylinder hindurchgestoßen und damit die Luftpumpe a aufgezogen. Bei dieser Gelegenheit wird der gabelförmige Zapfen i an dem Stromschließermechanismus vom Anschlag 0 am Querhaupt c umgeworfen, das Gestänge k vorgestoßen und der Kontaktknopf I mit den Kontaktfedern m in Verbindung gebracht und somit der Strom geschlossen. Beim Rückgang des Kolbenstangenkopfes c unter verzögernder Wirkung durch die Luftpumpe α führt der Anschlag 0 den Gabelzapfen i und damit das Gestänge k, f, I wieder zurück in die alte Lage. Die Anordnung des Gestängezughakens η verhindert ein selbsttätiges oder vorzeitiges Zurückschlagen des gabelförmigen Zapfens i. Nur der Führungsstift 0 am Kreuzstück des Kolbenstangenkopfes c kann beim Schließen der Luftkolbenpumpe dieses zurücknehmen, somit den Strom wieder unterbrechen. Die Einstellschraube ft im Gehäuse dient als Regulierschraube. Gegen den Kopf dieser Schraube legt sich der Exzenterhaken η an und sichert dadurch die Lage des Einschaltgestänges, wie oben erwähnt. Am vorteilhaftesten wird der Gestängezughaken η unmittelbar neben dem gabelförmigen Zapfen * auf einer in Lagern beweglichen Welle angeordnet, und zwar unter einer bestimmten Voreilung, d. h., befindet sich der gabelförmige Zapfen i an seinem Hubende — dieses ist der Fall, wenn die Luft aus der Kolbenpumpe vollständig ausgeströmt ist —, dann soll der Haken η senkrecht auf der Welle, um die er sich dreht, stehen. Von dieser Lage

Claims (1)

  1. bis zum Aufschlagen auf die Schraube ft würde er also um etwas mehr als 90 ° gedreht werden müssen; damit reicht der Hub vollständig aus, um den Kontakt zu öffnen oder zu schließen.
    Die Anordnung des Hakens kann in beliebigem Abstande von i auf der Welle erfolgen.
    Das Einschaltgestänge .e besteht aus der Stange 1, die vorn rechtwinklig abgebogen ist und zufolge Anhebens dieses Winkelteiles eine Drehung macht, wodurch der Teil 2,3 in die punktierte Lage der Fig. 1 gedreht wird und dadurch der Antriebsstift 4 aus dem Führungsschlitz dieses Teiles 2, 3 heraustritt, so daß der Stift 4 das Gestänge 1, 2, 3 nicht antreiben kann, die Schaltvorrichtung also außer Wirkung gesetzt ist.
    Der normale Betrieb ist folgender:
    . Der Stift 4 sitzt fest an dem Gestänge e, 5 und wird, wenn der oben an der Tür für einen bestimmten Winkelausschlag entsprechend einstellbar befestigte Riegel b das Gestänge e, 5 (um etwa 90° nach unten in Fig. 2) beim Öffnen der Tür von einer Seite herumwirft, in dem Schlitz der Gabel 2 gleiten und dabei das Gestänge 1, 2, 3, d nach links verschieben vmd den Schalter I, m schließen. Beim öffnen der Tür wird das Gestänge 5 herumgeworfen, da der Türriegel b im Gestänge e gleitet. Die Rolle 4 nimmt die Gabel 2 mit und schiebt den Kolben d in seinem Zylinder vor. Dadurch wird die Luftkolbenpumpe aufgezogen. Beim Schließen der Tür geht das Gestänge gleichfalls mit zurück, die Rolle 4 schiebt die Gabel 2 und den Kolben d in seine alte Lage, nimmt aber den Kolbenstangenkopf c nicht mit. Durch Spannung der Feder h entweicht die Luft aus der Ventilschraube g, der Pumpenkolben geht langsam zurück, und am Ende dieses Kolbenweges wird durch den Anschlag 0, wie oben beschrieben ist, der Schalter /, m der Beleuchtungskörper geöffnet. Beim Öffnen der Tür von innen wird durch die Auflageplatte auf dem Drücker das Gestänge /' und ν in Tätigkeit gesetzt, dadurch das Gestänge d, 2, 3, 1 gedreht, die Rolle 4 wird dadurch frei, somit bleibt die Türbewegung ohne Einfluß auf die Luftpumpe. Beim Wiederschließen wird nur das Gestänge 5 mitgenommen. Die Rolle geht in ihre alte Lage, denn das Gleitblech 3 ermöglicht zufolge seiner besonders gebogenen Form ein Einspringen der Rolle 4 in die Gabel 2. Der Apparat ist somit wieder selbsttätig eingestellt.
    Die Beleuchtungskörper sollen nach der Erfindung nur durch Öffnen der Tür von einer Seite eingeschaltet werden. Zu diesem Zweck ist die Anordnung nach Fig. 4 getroffen. Die beiden Türdrücker auf beiden Seiten der Türen sind nicht fest miteinander verbunden und daher in ihrer Bewegung nicht abhängig voneinander. Der Drücker auf jener Seite der Tür, von welcher die Beleuchtung nicht beeinflußt werden soll, ist mit einer gekröpften Verlängerung q versehen, oder es ist auf dem Türdrücker eine entsprechend geformte Auflageplatte angeordnet. Beim Niederdrücken dieses Türdrückers hebt sich daher das Gestänge r und damit die Rolle s leicht an. Beim nachfolgenden öffnen der Tür bewegt diese Rolle s eine mechanische Vorrichtung t, u, so daß der Zapfen u angehoben wird und hierdurch das Gestänge ν eine Drehung erhält. Der andererseits winklig abgebogene Zapfen der Stange υ hebt, wie oben beschrieben, das Gestänge 1 am Apparat und setzt den Antrieb für den Schaltapparat außer Wirkung. Wenn z.B. auch bei offener Tür die Gabelführung 2, 3 wieder zurückgelegt wird, so springt der Zapfen 4 doch wieder beim Schließen der Tür in den Schlitz des Teiles 2 dadurch ein, daß er unter das Gleitblech 3 tritt, dieses und damit die Schlitzführung anhebt und bei vollständigem Schluß der Tür in den Schlitz einfällt. Der Apparat selbst kann vollständig ausgeschaltet werden, wenn der Riegel b, der aus- wie eingeschaltet eine Feststellvorrichtung an der Tür trägt, so weit zurückgeschoben ist, daß seine Gleitrolle nicht mehr in dem Rahmen des Gestänges 5 gleitet.
    Paten τ-An Spruch:
    Von einer Tür beeinflußter, mittels Luftdämpfung arbeitender Zeitschalter für Beleuchtung, dadurch gekennzeichnet, daß, zum Zweck, den Schalter nur beim Öffnen der Tür von einer Seite zu beeinflussen, eine den Schalterantrieb mittels Gestänge (v, s, r) außer Wirkung setzende Vorrichtung (q) mit der Klinke an jener Seite der Tür verbunden ist, von welcher der Schalter nicht beeinflußt werden soll.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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