DE209063C - - Google Patents

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DE209063C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B1/00Preparation of tobacco on the plantation
    • A24B1/06Stringing tobacco leaves

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79 α.-GRUPPE
Zusatz zum Patente 190594 vom 31. Januar 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1907 ab. Längste Dauer: 30. Januar 1922.
Der Gegenstand der Erfindung stellt eine Verbesserung der durch Patent 190594 geschützten Tabakblätter-Einfädelmaschine insofern dar, als bei ihm einerseits durch Anordnung eines zweiten endlosen Bandes o. dgl. bei der Maschine des Hauptpatentes die Tabakblätter ruckweise und zwangläufig unter der Nadel durchgeführt werden, andererseits durch Ausbildung der Vorschubvorrichtungen erzielt wird, daß die zwangläufige, ruckweise Fortbewegung der Tabakblätter jeweils nur dann stattfindet, wenn die Nadel und der diese umschließende Halter genügend hochgehoben ist und daher den Vorschub der Blätter nicht hindert.
Zum Zwecke des Vorschubes war bei der Maschine des Hauptpatentes nur ein endloses Band, auf welches die Blätter lose aufgelegt wurden, vorgesehen, und es erfolgte der Vorschub ständig durch Antrieb einer Walze von der Hauptkurbelwelle aus. Die Tabakblätter wurden auf das endlose Band aufgelegt und nur infolge der Reibung zwischen Band und Blatt von ersterem gegen die Nadel hin- und unter dieser fortbewegt.
Bei der Maschine gemäß der Erfindung, von der auf der Zeichnung in den Fig. 1, 2 und 3 in verschiedenen Ansichten ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, wird dagegen der Vor- schub der Blätter gegenüber der Nadel, d. h. die Bewegung des endlosen Förderbandes, zwangläufig und von der Bewegung der Nadel abhängig ruckweise bewirkt. Zu diesem Zwecke ist außer dem Förderband i ein Förderband i' angeordnet, welches von irgendeinem Teile des die Nadel oder das Schiffchen oder beide bewegenden Getriebes angetrieben wird, so daß die Bewegung des Förderbandes unmittelbar abhängig ist Von der jeweiligen Nadelstellung, indem während der Schlingenbildung und des Tiefstandes der Nadel kein Vorschub stattfindet, bei hoher Nadelstellung dagegen das Vorwärtsschreiten sich ruckweise und zwangläufig vollzieht.
Die durch eine Tretkurbel d angetriebene Kurbelwelle f überträgt bei der dargestellten Maschine ihre Drehbewegung auf eine. Schnurscheibe g und mittels einer Schnur auf eine Scheibe g'. Von dieser wird das gesamte Nähgetriebe, unter anderem z. B. auch eine senkrechte Welle im Nähmaschinengestell c, in Bewegung gesetzt. Diese Bewegung führt somit auch ein an vorgenannter Welle befindlicher Zapfen r aus und versetzt damit einen drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel s so ' in Schwingungen, daß bei Bewegung des Hebels nach der einen Seite mittels eines Sperrhakens t ein Sperrad u und eine mit diesem gekuppelte Rolle ν ruckweise gedreht und dadurch das über die Rollet; und eine RolleV geführte endlose Band i' ruckweise bewegt wird, während bei Bewegung des Hebels nach der anderen Seite der Sperrhaken t frei über die Zähne des Sperrades hinweggleitet, so daß
das Sperrad u und das Förderband während dieser Zeit in ihrer Stellung verharren. Die Rolle v' sitzt auf der Achse der den Antrieb des Förderbandes i bewirkenden Rolle n. Infolgedessen muß sich das endlose, die Tabakblätter tragende Band i wie das Band i' mit von der Nadelstellung abhängiger Geschwindigkeit und ruckweise vorwärtsbewegen. Damit die Tabakblätter zwangläufig der Bewegung der Förderbänder o. dgl. folgen müssen, ist das Band i' z. B. mit Stiften durchwirkt, in und zwischen welche die Blattrippen leicht eingedrückt werden, so daß ein Gleiten der Blätter auf dem Band ausgeschlossen ist.
Die Fig. 4 und 5 zeigen zwei weitere Ausführungsformen der Bewegungsübertragung auf das Förderband ϊ. In beiden ist w eine umlaufende oder schwingende Welle oder ein Zapfen, von welchem durch eine Schub- oder Exzenterstange χ ein Gesperre oder Schaltwerk bewegt wird. Der Vorschub kann dabei durch Einstellung einer neben dem Sperrad angeordneten unrunden Scheibe y (Fig. 4) dadurch geändert werden, daß, durch diese unrunde Scheibe zurückgehalten, die Sperrklinke erst später als dem Schwingungsbogen des Sperrkegelhebels entsprechend zum Eingriff gelangt; auch durch Verstellen eines Zapfens ζ (Fig. 5) läßt sich der Vorschub des Gesperres und damit auch der der Tabakblätter ändern, so daß leicht verschiedene Stichweiten erhalten werden können.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Tabakblätter - Einfädelmaschine nach Patent 190594, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Förderbänder 0. dgl. /durch das Getriebe für die Nähnadel, für das Schiffchen oder für beide ruckweise so vorwärtsbewegt werden, daß die Blätter frei unter der Nadel durchlaufen, wenn diese sich in ihrer höchsten Stellung befindet, während die Blätter bei der Schlingenbildung stillstehen.
  2. 2.' Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke des zwangläufigen Vorschubes der Blätter das eine Förderband (Förderkette 0. dgl.) mit Stiften o. dgl. versehen ist, in welche oder zwischen welche die Rippen der Blätter eingelegt werden.
  3. 3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Bewegung der Förderbänder und damit die Stichlänge einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT tN t>ER REICHSDRUCKEREI.
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