DE902969C - Vorrichtung zur Befestigung und Halterung von Ablegebaendern in Maschinen zum Bearbeiten von Haaren, Borsten od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung und Halterung von Ablegebaendern in Maschinen zum Bearbeiten von Haaren, Borsten od. dgl.

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DE902969C
DE902969C DEB18397A DEB0018397A DE902969C DE 902969 C DE902969 C DE 902969C DE B18397 A DEB18397 A DE B18397A DE B0018397 A DEB0018397 A DE B0018397A DE 902969 C DE902969 C DE 902969C
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DE
Germany
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pin
fork
chain
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traverse
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DEB18397A
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English (en)
Inventor
Heinrich Bayer
Heinz Bayer
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D9/00Machines for finishing brushes

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Befestigung und Halterung von Ablegebändern in Maschinen zum Bearbeiten von Haaren, Borsten od. dgl. Das Patent 89o i 639 betrifft eine Vorrichtung zum Lagern, Befestigem und Halten von Ablegebändern in Maschinen zum Bearbeiten von Haaren, Borsten od. dgl. Die in diesen Maschinen. verwendeten A.blegebänder :dienen dazu, das zu bearbeitendie Material- innig miteinand ier zu mischen. Dies geschieht in der Weise, daß die dem Ablege-und Mitnehmerbanld kontinuierlich zugeführten Haare, Borsten od. digl. auf ein, darunter befindliches Transportband in zwei oder mehreren Schichten übereinandergelegt werden. Man erreicht dies durcih eine 'hin und 'her gehenide Bewegung des Ablegebandes während der kontinuierlichen Züfllhr des Mischgutes.
  • Bei der Ausführung mach dem Patent 89o 639 wird die Befestigung und Halterung des Ablegebandies unter anderem von zwei Zugorganen, z. B. Ketten übernommen, die mit der am Ablegeband befestigten Traverse verbundien ,sind. Dabei sind zwischen dem Ablegehavd bzw. der an ihm befestigten Traverse und den Zugorganen elastische Zwischengliieder in Form von Federn odi. -dgl. Diese Anordnung vom Federn ist vor allem deshalb erforderlich, weil die Umkehrung der Bewegungsrichtung des Ablegebandes ruckartig erfolgt. Andererseits würde ohne solche Zwisch engldedier infolge der durch die ruckartige Bewegung hervorgerufenen und in stets wechselnder Richtung erfolgenden Beanspruchung schon nach verhältnismäßig kurzer Betriebsdauer die Spannung der Zugorgane nachlassen.. Diese Spannung ,der Zugorgane ist aber für das einwandfreie Arbeiten der Überliegevorrichtung von ausschlaggebender Bedeutung.
  • Durch die Zwischenschaltung solcher Federn wird in -gewissem Maße den Anforderungen, die an ein gutes Mischen der Fasermaterialien gestellt werden, im großen und ganzen entsprochen. Die dieser Bauart eigene rasche, ruckartige Umkehrung der Bewegung des Ableigebandes kann jedoch nicht geändert werden. Man. kann daher nicht über eine bestimmte Geschwindigkeit des Ablegebandes hinausgehen, @da sonst die Befestigung dessellben mit den Zugorganen; den erhöhten Beanspruchungen durch die plötzliche Umkehrung auch bei Verwendung der erwähnten Federn nicht mehr standzuhalten in .der Lage ist. Im Interesse einer Steigerung der Leistung der Mischvorrichtung wird aber ein rascher Lauf derselben gefordert: Dies kann, nur mit einer Befestigungsart erreicht werden, die an, .den Umkehrstellen eine sich allmählich in, der Bewegungsrichtung verminr dernde und nach Umkehrung derselben eine sich allmähi1ich steigernde Geschwinidii@glz-,eit ermöglicht. Dadurch vereinfacht sich nicht nur der Aufbau der Mischvorrichtung, sondern es werden auch die Ablegebänider weitgehend geschont.
  • Die durch die bisherige Bauart bedingte unveränderliche rasche Umkehrurig -des Ablegebandes Iäßt sich daher vermeiden, wenn gemäß der Erfindung an Stelle der die Traverse haltenden hin undher gehenden Zugorgane ein stets in der gleichen Richtung und über zwei Trommeln, Schieiben od. dlgl. laufendes" endloses Zugorgan verwendet -wind-, das derart mit dem Ablegeband oder der an ihm befestigten Traverse verbunden ist, daß das Ablegeband in einte hin und her gehende Bewegung versetzt wird-. Vorteilhaft wird -die Befestigung ges Ablegebandes en diesem endlosen Zugorgan so durchgeführt, d@aß die Traverse seitlich nach unten abgebogen ist und in eine Gabel ausläuft, in der ein mit dem umlaufenden Zugorgan verbundener Zapfen gleitet. Dabei kann der Zapfen in einer in der Gabel geführten Rolle oder :in einem I#-,ulis@s!enstein drehbar gelagert sein.
  • Diese Verbindung rdes .Ablegebandes mit dem umlaufenden Zugorgan läßt sich bei all .den: Führungen des Ablegebandes anbringen, die in dem Hauptpatent beschrieben sind. Es kann ,demnach das Ablegeband in .geraden oder in: ihrer Längsrichtung gebogenen Führungsschienen gleiten, indem es auf seitlich auf .der ganzen Länge der Führungsschienen eingearbeiteten Führungskanten aufliegt und durch übergreifende Laschen oder Druckbänder, die unter der Spannung von verstellbaren Federn stehen, -eL-en diese Führuneskanten :oedrückt wird. Oder es können mehrere !auf den Führungsschienen verteilt angeordnete Rollen vorgesehen sein, -die in Zapfen drehbar gelagert sind und auf dienen die K.änten des Ablegebandes abrollen. Ferner ist es möglich, die Führungsschienen mit Magneten zu versehen., mit denen das Ablegeban@d in ständiger Berührung bleibt. Auch als T-Eisen ausgebildete Führungsschienen können verwendet werden, auf deren nach innren gerichteten Schenkeln das Ablegeband aufliegt und auf deren nach außen gerichteten Schenkeln an der Traverse angeordnete Führungsrollen laufen. In allen diesen Fällen können die Ablegebänder eben oder quer zur Längsrichtung derselben nach oben gewölbt sein.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispie:legemäß derErfindung veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine schematische Gesamtansicht der Anordnung eines Ablegebandes in einer Maschine zum Verarbeiten von Haaren, Borsten od', digl. im Aufriß, A,bb. 2 einen Teilquerschnitt durch ein Ablegeband und seine Befestigung an diem umlaufenden Zugorgan, Abb. 3 eine Seitenansicht,der Anordnung gemäß Abb. 2, Abb. q. eine Teiliansicht der Führungsgabel gemäß Abb. 2 und 3, jedoch mit einer anderen Führung .des Zapfens für die Befestigung des Zugorgans, Abb. 5 einen Querschnitt durch die Führungsgabel nach der Linie a-a gemäß Abb: .4 und Abb. 6 einen Querschnitt durch eine -andere Ausführung:sform der Führung,des. Zapfens.
  • Die in Abb. i dargestellte, in einer Zurichtemaschine angeordnete Mischvorrichtung zeigt das Ablegeband i, das an beIden Enden durch Seile und. Spannvorrichtungen 3 miteinander verbunden und über zwei 'LTmlenkro,llen q., 5 geführt ist. Über ihm Läuft über zwei Umlienkrol'len 6, 7 mit gleicher oder davon abweichender Geschwindligketund stets in der gleichen Richtung ein Mitne'hinerband B. Während der Rückwärtsbewegung oder gegebenenfalls auch wähnend der Vorwärtsbewegung des Ablegebandes i -wird das zwischen dem letzteren und dem Mitnehmerb,and 8 gelagerte und von diesem von anderen Arbeitsstellen der Zurichtemaschine kontinuierlich übernommene Mischgut über eine -,#.bwurifkante 9 am Ende dies Ablegebandesi auf @d@a!s darunter befindiliche; über eine Trommel io geführte Transportband, i i abgeworfen und von diesem den weiteren Arbeitsstellen zugeführt. In der Höhe der Abwurfkante 9 ist seitlich .an dem Ablegeband beispielsweise eine Gabel i2 angebracht, in der ein Zapfen; i.3 auf und ab gleiten kann. Letzterer ist an einem stets in einer Richtung =laufenden Zugorgan i¢, z: B. einer Kette od!. :d'gl. befestigt, die über zwei Kettenräder 15, 16 läuft. In der Regel ist nur das eine dieser beiden Kettenräder angetrieben. Dieser Antrieb erfolgt entweder, durch einen hierfür eigens vorgesehenen Motor oder zentral von der Hauptantriebswelle der Maschine aus.
  • Durch diese Verbindung des Zugorgans mit dem Ablegfband wird erreicht, .daß letzteres in einfacher Weise und sicher hin und her bewegt wird. Der Führungsweg für das Ablegeband ist auch nach langer Zeit immer noch,derselbe, da er einzig und allein durch den Abstand der beiden Kettenräder od. dgl. bestimmt ist, über die .das Zugorgan und der an ihm befestigte, das Able ge:band hin und her bewegende Zapfen läuft. Der Mischvorgang ist also. stets gleichmäßig und auch nach jahrelangem Betrieb derselbe. Daran ändert sich auch nichts, wenn im Laufe d!erZeit sich,diieKette od. dgl. dehnt: Eineige Bauarten dieser Verbindung von Zugorgan und Ablege band', zeigen die Abb. 2 bis. 6. Wie aus Abb.2 ersichtl'icli, in der eine dieser Ausführungsformen im Querschnitt dargestellt ist, verbiardiet eine Schraube 21 od. dgl. das in der Abbildung nur teilweise dargestellte Ablegeband i, das seitlich in einer Führungsschiene 22 gleitet, mit einer Traverse 23. Letztere ist z. B. in der Höhe der Führungsschiene 22 nach unten abgebogen und läuft, wie Abb. 3 zeigt, in eine Gabel :24 aus. In dieser Gabel gleitet eine Rolle 25, deren Durchmesser dem lichten Abstand! zwischen. den Zinken der Gabel entspricht. An die Stirnflächen der Gabelzinken legen sich die vorstehenden Scheiben 26, 27 der Rolle 25 satt an, so daß letztere einwandfrei in der Gabel geführt ist (vgl. Abb. 3). 'Ein einschraubbarer Bolzen 28 (vgl. Abb. 2 und 3) sichert die Rolle 25 bei etwa erforderlichen Reparaturarbeiten gegen Herausfallen aus der Gabel 24. Die Rolle ist um einen Zapfen 29 drehbar gelagert. Dieser Zapfen ist auf einer U-förmigen Schiene 30 befestigt, die über ein Glied der Zugkette 31 .greift und .durch die beiden Kettenbolizen eines Gliedes mit diesm verbunden ist. Statt dessen kann aber auch der Zapfen gleichzeitig als Kettenbolzen zur Verbindung von zwei Ketteingliediern dienen oder mit einer Kettenlasche unmittelbar verbunden sein.
  • Eine andere Führung des Zapfens zeigen die Abb. 4 und 5. Hier ist an Stelle einer Rolle ein viereckiger Kulissenstein 32 verwendet, der beiderseits vorspringende Kanten 33, 34 aufweist, die sich gegen die Stirnflächen der Gabel anlegen und für eine sichere Führung dies in dem Kulissenstein 3.2 drehbar gelagerten Zapfens 29 Sorge tragen. Eine Abart eines viereckigen Kulissensteines zeigt die A:bb. 6. Der Unterschiedgegenüber der vorstehend beschriebenen Ausführung besteht nur darin, daß dieser Kulissenstein 35 an den den Gabelzinken zugekehrten Seiten beiderseits mit Aussparungen versehen ist, in welche entsprec'hend ausgebildete Vorsprünge 36, 37 der Gabel eingreifen. Man kann die Befestigung dies Ablegebanides, an dien Zugorgan auch in der Weise vorneihmen. daß die seitlich nach unten abgebogene Traverse in einen Führungsstift endet, auf dem eine mit dem umlaufenden Zugorgan 31 durch einen Zapfen verbun idene Muffe gleitet. Hinsichtlich der Führung des Zapfens sind sämtliche Ausführungen als gleichwertig anzusehen.
  • Irn allen Fällen übernimmt das umleufende Zugorgan die 'hin und her gehendie Bewegung des Ablegebandes, indem der am Zugorgan befestigte Zapfen mit Hilfe der Rolle odler,des Kulissensteines in der Gabel auf und! ab gleitet und gleichzeitig über die beiden Kettenräder od. dgl. eine in sich geschlossene Bahn beschreibt. Damit ist eine sichere Führung und stets gleichmäßige Hi.nurndnerbewegung -des Ablegehandfes .gewährleistet, deren Verzögerung und Beschleunigu:ng un denUmkehrstellen durch entsprechende Wahl der Durchmesser der Kettenräder od. @dgl. in weiten Grenzen geregelt und unter Umständen der Eigenart des zu .behandielhden Materials angepaßt werden kann. Die Einrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich ferner durch die Einfaehheit ihrer Bauweise aus, so daß (sie im Betrieb praktisch keinerlei Wartung bedarf.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Befestigung und Halterung von- Ablegebändern in Maschinen zum Bearbeiten vorn Haaren, Borsten odd.,dkl@. nach Patent 89o 639"dadurch gekennzeichnet, daß das Ablegeband (i) oder die am Ablegebamid befestigte Traverse (23) mit einem stets in@ der gleichen Richtung und über zwei Trommeln, Scheiben (15, 16) od.,dgl. laufenden, endlosen Zugorgan (14), z. B. einer Kette od. dgl., derart verbuniden ist, daß :das Ablegeband in eine 'hin und her gehende Bewegung versetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, .daidürch gekennzeichnet, daß die Traverse (23) seitlich nach unten abgebogen isst und in eine Gabel (12 bzw. 24) ausläuft, in welcher ein mit dem umlaufenden Zugorgan (14 bzw. 31) verbundener Zapfen (13 bzw. 29) gleitet.
  3. 3. Vorrichtung nach den Nnispr.üchen i und 2,, dadurch gekennzeichnet, däß der Zapfen (29) in einer Rolle (25) drehbar gelagert ist, die ihrerseits in der Gabel. (24) ,geführt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach ,den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (29) auf der dem Zugorgan (3.1) zugekehrten Seite an einer U-förmigen Schiene (3o) befestigt ist, die über ein, Glied der Zugkette (31) greift und durch zwei Bolzen eines Kettengliedes mit ,diesein verbunedlen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den. Ansprüchen i bis 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen. (29) unmittelbar an einer Kettenlasche der Zugkette (31) befestigt ist.
  6. 6. Vorrichtu vg nach dien Ansprüchen i bis 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (29) gleichzeitig .als Kettenbolzen zur Verbindung zweier Kettenglieder dient.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen-i und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (29) in einem in der Gabel (24) geführten, viereckigen Kulissenstein (32 bzw. 35) drehbar gelagert ist. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet., d'aß der Kulissenstein (32) beiderseits vorspringenide Kanten (33, 34) aufweist, die sich .gegen die Stirnflächen ,der Gabel anliegen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet" daß der Kulissenstein (35) an den den Gahelzinken zu@geke'hrten Seiten beiderseits mit Aussparungen versehen ist, in die entsprechend ausgebildiete Vorsprünge (36, 37) der Gabel (a4) eingreifen,. ro. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB die Traverse (a3) seitlich nach unten abgebogen ist und in einen Führungsstft endet; auf dem eine mit .dem umlaufenden Zugorgan (3i) durch einen Zapfen verbundene Muffe gleitet.
DEB18397A 1951-12-28 1951-12-28 Vorrichtung zur Befestigung und Halterung von Ablegebaendern in Maschinen zum Bearbeiten von Haaren, Borsten od. dgl. Expired DE902969C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188552B (de) * 1963-11-02 1965-03-11 Ludwig Bayer Vorrichtung zum Mischen von Borsten, Kunststoffborsten, Haaren, Pflanzenfasern od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188552B (de) * 1963-11-02 1965-03-11 Ludwig Bayer Vorrichtung zum Mischen von Borsten, Kunststoffborsten, Haaren, Pflanzenfasern od. dgl.

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