DE207366C - - Google Patents

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DE207366C
DE207366C DENDAT207366D DE207366DA DE207366C DE 207366 C DE207366 C DE 207366C DE NDAT207366 D DENDAT207366 D DE NDAT207366D DE 207366D A DE207366D A DE 207366DA DE 207366 C DE207366 C DE 207366C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT,
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Fernkupplung für Kinematographen und Phonographen, die sich zur Regulierung des Gleichlaufes einer pneumatischen Einrichtung besonderer Art bedient. . Die Apparate werden zu diesem Zweck so eingerichtet, daß der eine von ihnen, und zwar zweckmäßig der Kinematograph, die Tendenz hat, etwas schneller zu laufen als der andere, im vorliegenden Falle
ίο also der Phonograph. Der Phonograph andererseits wirkt hemmend auf den Lauf des Kinematographen ein, wenn dieser tatsächlich zu schnell läuft. Erreicht wird das dadurch, daß der Kinematograph gezwungen wird, eine Pumpe irgendwelcher Art zu betreiben, die einen Auslaß der geförderten Luftmenge am Getriebe des Kinematographen selbst. hat, diesen Auslaß aber nur dann offen findet, wenn ein vom Phonographen aus gesteuertes Ventil seine normale Lage/ d. h. die Lage größter Durchlässigkeit beibehält. Im einzelnen ist eine . Anordnung dieser Art in den beiliegenden Zeichnungen dar-' gestellt. In diesen bedeuten Fig. ι und iVdie vertikale und horizontale Projektion der Verbindungskupplung,: Fig. ι a eine am Kinematographen befindliche Unterbrechungsvorrichtung und Fig. 2 und 2 a eine abgeänderte Ausführungsform.
Weder "der Kinematograph noch der Phonograph sind in den Zeichnungen dargestellt oder auch nur angedeutet. Der Kinematograph ist zwangläufig mit der Achse A verbunden zu denken, der Phonograph zwangläufig mit der Scheibe o. Mit der Achse Ä des Kinematographen ist durch Kurbel B die Pleuelstange L verbunden, die auf einen Blasebalg 5 einwirkt.
Der Auslaß T des Blasebalges führt in das hohle Ende der Achse A (Fig. i) und von dort in eine mit der Achse A fest verbundene Scheibe D, die einen Luftkanal mit ringförmiger Öffnung enthält. Der Scheibe D entspricht anderseits die Scheibe C mit einer ebensolchen ringförmigen öffnung. Die Scheibe C sitzt nicht fest auf der Achse A, sondern lose, ist aber mit ihr durch die Feder F gekuppelt, so daß sie von ihr mitgenommen wird, aber einen gewissen Spielraum der Bewegung nach beiden Seiten hin gestattet. Die Scheibe C trägt ein Zahnrad, das in das Zahnrad E eingreift, und wird, da das Zahnrad E durch das Hemmwerk QHVWRXP auf elektromagnetischem Wege periodisch freigegeben. .wird, von dem Phonographen, der mit der Scheibe 0 zwangläufig verbunden ist, gesteuert. Da vorausgesetzt wird, daß der Kinematograph immer etwas schneller als der Phonograph zu laufen strebt, so kommt praktisch nur ein Zurückbleiben der Scheibe C gegenüber der Scheibe D in Betracht. ; Jedes Zurückbleiben dieser Art hat aber eine Verengerung . des Auslaßkanals der Leitung T zur Folge, da sich dann die beiden Auslaßöffnungen in den Scheiben D und C nicht mehr ganz übereinander befinden. Die Folge davon wird sein, daß die Luft nicht mehr glatt entweichen kann, sondern im Blasebalg S komprimiert wird. Jede Kompression der Luft aber wirkt verzögernd auf den Kinematographen ein, da er die von ihm zu leistende Arbeit erhöht. Die Einrichtung ist also tatsächlich geeignet, einen Gleichlauf der beiden Apparate zu erzwingen. Die periodische Wirkung der Hemmungseinrichtung Q H usw. ist
bei dem gewählten Beispiel durch den Unterbrecher XR gewährleistet. Man kann aber auch den Apparat für eine mittlere Pumparbeit regulieren. Dann hätte ein Zurückbleiben des Kinematographen und damit der Scheibe D, wenn man die öffnungen in den Scheiben C ■ und D entsprechend bemißt, eine Vergrößerung der Auslaßöffnung und damit eine Verringerung der Pumparbeit zur Folge, so daß der Kinematograph wieder schneller laufen kann.
Fig. 2 und 2 a zeigen eine etwas andere Einrichtung, bei der. keine elektromagnetische Hemmung stattfindet, sondern der Phonograph einen Blasebalg σ durch Kurbel η und Pleuelstange λ antreibt und dieser durch die Leitung t und den . Blasebalg s, Pleuelstange I und Kurbel m auf das Zahnrad E überträgt.
Damit sich der Kinematograph und der "Phonograph zu gleicher Zeit in Bewegung setzen, ist eine Sicherheitsvorrichtung folgender Ausführungsform getroffen worden. Die Scheibe 0 des Phonographen ist für gewöhnlich durch den Haken k gesperrt. Dieser-Haken k wird erst ausgelöst, wenn der Elektromagnet w vom Strom durchflossen wird. Das letzte geschieht wiederum erst dann, wenn ein Kontakt i b am Kinematographen eingeschaltet ist. Beim Anlassen beider Apparate spricht der Kinematograph zuerst an, da der Phonograph durch den Haken k gesperrt ist, er wird also auch die Scheibe D aus der in Fig. 1 gezeichneten Stellung entgegengesetzt dem Uhrzeiger drehen, . während die Scheibe C durch das Hemmwerk H Q noch festgehalten ist. Hierdurch kommt der Kontakt i mit dem Kontakt b in Berührung und schließt den Stromkreis über aVPXRWbi. Dadurch wird der Elektromagnet W erregt und der Sperrhaken k ausgehoben, so daß auch der Phonograph anlaufen kann. Während des Weiterlaufs bleibt dann der Kontakt- * mit dem Kontakt b in dauernder Berührung, da er, wie aus Fig. 1 hervorgeht,^ so groß gewählt ist, daß die aus den kleinen Ungleichmäßigkeiten des Laufes sich ergebenden Schwankungen für die Berührung ohne Bedeutung sind. Erst wenn die Apparate stillstehen sollen, löst sich die Verbindung i b infolge der Wirkung der 'Feder L von selbst, es kann auch kein Stromschluß mehr eintreten und der Haken k sperrt wieder die Scheibe 0. . ;.i

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Sicherung des Gleichlaufs von Kinematographen und Sprechmaschinen, gekennzeichnet durch die Verbindung des einen Apparats mit einem von ihm betriebenen pneumatischen Pumpwerk,
·. ■ dessen Auslaßöffnung von dem andern Apparat so reguliert wird, daß nur bei Gleichlauf eine konstante Pumparbeit geleistet wird, beim Voreilen des ersten Apparats dagegen die Pumparbeit gesteigert und damit der Lauf dieses Apparats wieder verzögert wird, beim Zurückbleiben aber die Pumparbeit verringert und damit der Lauf des Apparats beschleunigt wird.
2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung des pneumatischen Pumpwerks durch zwei auf derselben Achse (A) sitzende Scheiben (DC) mit ringförmigen öffnungen gebildet wird, deren erste (D) fest auf der Welle (A) sitzt und mit dieser von dem zu regulierenden Apparat gedreht wird, während die zweite (C) lose auf der Achse (A) sitzt, aber durch eine Feder (F) mit ihr verbunden ist und der Wirkung eines von dem regulierenden Apparat aus elektromagnetisch angetriebenen Hemmwerks (H Q) unterliegt, so daß sich die gemeinsame Auslaßöffnung der Scheiben (D C) beim Voreilen der ersten (D) verengert und beim Zurückbleiben erweitert.
3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhezustand der regulierende Apparat durch eine Klinke (k) gesperrt ist, die erst durch den zum Betrieb der Hemmung (H Q) dienenden Strom auf elektromagnetischem Wege ausgelöst wird, wenn der zu regulierende Apparat angelaufen ist und bei Erreichung der 'Normalstellung der Scheiben (D C) durch zwei an ihnen befindliche Kontakte (ib) den Strom geschlossen hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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