DE205642C - - Google Patents
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- DE205642C DE205642C DENDAT205642D DE205642DA DE205642C DE 205642 C DE205642 C DE 205642C DE NDAT205642 D DENDAT205642 D DE NDAT205642D DE 205642D A DE205642D A DE 205642DA DE 205642 C DE205642 C DE 205642C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/14—Forging machines working with several hammers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
faetikfyvH cFcatm tcn-nte.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49^GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Schmieden, Hämmern und Schweißen
von Metallen, bei der den Hammerwerkzeugen außer der Schlagbewegung noch ein Vorschub
erteilt wird, durch den die Arbeitshöhe während des Schmiedens verändert wird. Gegenüber
den bisher bekannten Maschinen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß die Bewegung auf die
ίο Hammerwerkzeuge durch Exzenter o. dgl. übertragen
wird, welche auf einer exzentrisch gelagerten Welle angeordnet sind. Das exzentrische
Lager dieser schnell laufenden Welle erhält hierbei einen langsamen Antrieb, so daß der Vorschub der Werkzeuge während
der schnellen Schlagbewegung allmählich erfolgt. Die Bewegungsübertragung von dem
Exzenter auf die Hammerwerkzeuge erfolgt durch Stoßbaeken, die auf einstellbar und
nachgiebig gelagerten Wellen angeordnet sind. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι stellt einen Schnitt in Richtung der Längsachse der Maschine dar.
Fig. 2 zeigt einen Grundriß der gesamten Maschine.
Fig. 3 veranschaulicht einen Querschnitt der Maschine, welche eine der kurzen durch Exzenter
in Tätigkeit gesetzten Wellen erkennen läßt.
Fig. 4 ist ein Querschnitt der Maschine, welcher die Bremse und ihre Wirkung veranschaulicht
und die Kupplung der die Werk- ; zeuge antreibenden Welle zeigt.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Maschine, welche den Antrieb der exzentrisch gelagerten
Welle sowie die Inbetriebsetzung der Kupplung dieser Welle darstellt.
Fig. 6 ist ein Querschnitt, welcher eine Vorrichtung zeigt, mittels deren die Maschine
von Hand gesteuert wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform kommen zwei verschiedene Bewegungen in
Betracht:
1. die schwingende Bewegung und
2. die Bewegung zur allmählichen Näherung der Werkzeuge.
Das Schwungrad 36, welches mittels Riemenantriebs (nicht dargestellt) durch einen Motor
oder eine andere äußere Kraftquelle angetrieben wird, ist auf der Welle 37 lose gelagert
und überträgt seine Bewegung auf die Welle mittels einer Reibungskupplung beliebigen
Systems.
Die Kupplung und Entkupplung erfolgt durch den gegabelten Hebel 38, der auf der
Welle 38' aufgekeilt ist und durch einen ebenfalls auf dieser Welle aufgekeilten Hebel
39 umgelegt wird. Der letztere Hebel erhält seine Bewegung durch einen Fußhebel 40
und die an demselben angelenkte Verbindungsstange 41. Die Kupplung wird durch das
Herabdrücken des Fußtritts 40 bewirkt. Ein federnder Riegel 42 erspart dem Arbeiter das
beständige Herabdrücken des Pedals. Die Entkupplung findet durch die Auslösung dieses
Riegels statt, wodurch das Pedal durch die Zugwirkung der Feder 43 angezogen wird.
Die Welle 37 ruht exzentrisch in zwei in dem Rahmen 45 der Maschine vorgesehenen
Lagern 44, welche durch Deckel 46 in ihrer
Lage gehalten werden. Auf dieser Welle 37
sind zwei Exzenter 47 aufgekeilt, welche mittels zweier kurzen Exzenterstangen 49 zwei
Wellen 48 in Bewegung setzen. Diese Wellen tragen einen Aufsatz, der an seinem oberen
Teil halbkreisförmig abgerundet ist und an dieser Stelle in Lagern 50 ruht, welche mit
einem kurzen Ansatz 51 versehen sind. Diese etwas eingekerbten (vgl. Fig. 2) Ansätze 51
schließen sich an die an den Hämmern 52 befindlichen Aussparungen an. Die Vereinigung
aller dieser Organe wird durch die entgegenwirkenden, in den Hämmern 52 untergebrachten
Federn 53 gesichert und die Reaktion der Feder auf starke Futter 54 übertragen,
welche durch an den Hämmern vorgesehene längere Aussparungen hindurchgehen und fest an dem Rahmen der Maschine angebracht
sind. '
Die von den Exzentern 47 beeinflußten Wellen 48 werden von Lagern - 55 getragen,
die mit Deckel 56 versehen und mit dem Rahmen der Maschine verbunden sind. Diese
Lager stützen sich auf starke Federn 57, deren Spannung durch mit Gewinde versehene
Bolzen 58. eingestellt.wird, und deren Zweck vor allem darin besteht, den Bruch irgendeines
Organes zu verhindern, sobald der Druck die normale Betriebskraft der Maschine überschreitet.
Die Hämmer sind in langen Führungen angeordnet, welche mit dem Rahmen der
Maschine ein Stück bilden und durch Deckel 59 abgedeckt werden, die im Falle einer Abnutzung
der sich berührenden Teile ein leichtes Nachstellen gestatten.
Die Werkzeuge 60 sind mit den Teilen 52 durch, einen zylindrischen Stiel verbunden.und
in demselben mittels einer Druckschraube 61 befestigt.
An der Schlägstelle der beiden Hammer ist der Rahmen derart ausgebildet, daß leicht
irgendwelche Apparate an demselben angeordnet werden können, um die zu bearbeitenden
Werkstücke in der gewünschten Lage festzuhalten.
Der Vorschub der Hammer während des Schmiedens erfolgt in zwei verschiedenen
Arten, nämlich entweder selbsttätig oder von Hand.
Der selbsttätige Vorschub geschieht mit Hilfe eines auf der Welle 63 lose angeordneten
Schwungrades 62, das mittels Riemenantriebs (nicht dargestellt) durch einen Motor
oder irgendeine andere äußere Kraftquelle angetrieben wird.
Dieses Schwungrad überträgt seine Bewegung mittels einer Reibungskupplung beliebigen
Systems auf die anzutreibende Welle 63. Die Kupplung und Entkupplung erfolgt
mittels eines auf einer Achse 65 aufgekeilten, gegabelten Hebels 64. Auf dem einen Ende
der Achse 65 ist ferner ein Hebel 66 aufgekeilt, der durch eine Stange 68 mit dem
Winkelhebel 67 in Verbindung steht, der seinerseits mittels ; einer Stange 70 von dem
Fußhebel 69 in Tätigkeit gesetzt wird.
Der Fußhebel 69 ist auf einer Achse 71 (Fig. 4) aufgekeilt, bewirkt gleichzeitig die
Entkupplung und bedient den Bremshebel 72, der durch die Stange 73 mit einem ebenfalls
auf der Achse 71 aufgekeilten Hebel 74 in Verbindung steht. Mit dem Fußhebel 69 ist
ferner ein Sattelstück 75 gelenkig verbunden, welches durch Vermittlung des Riegels' 76
drei verschiedene Wirkungen auf die Druckwelle auszuüben gestattet, nämlich: 1. die
Kupplung der Welle und Ausschaltung der Bremswirkung, 2. Entkupplung und Einschaltung
der Bremse und 3. Entkupplung der Welle und Leerlauf der Bremse. Das Sattelstück stützt sich auf eine starre, an
dem Rahmen befestigte Platte 76.
. Die Bremse besteht aus einer Bremsscheibe yy, welche von einem dünnen Stahlband 78 umgeben ist. Dieses Stahlband ist an dem einen Ende unbeweglich befestigt, und an dem anderen mit einem Hebel 72 verbunden. Durch eine auf den Hebel 72. einwirkende Feder 79 wird der erforderliche Druck auf die Bremse ausgeübt. Die Regelung dieses Druckes geschieht mittels eines an der Feder 79 , befestigten, mit Gewinde versehenen Bolzens 80 und einer Unterstützungsplatte 81.
. Die Bremse besteht aus einer Bremsscheibe yy, welche von einem dünnen Stahlband 78 umgeben ist. Dieses Stahlband ist an dem einen Ende unbeweglich befestigt, und an dem anderen mit einem Hebel 72 verbunden. Durch eine auf den Hebel 72. einwirkende Feder 79 wird der erforderliche Druck auf die Bremse ausgeübt. Die Regelung dieses Druckes geschieht mittels eines an der Feder 79 , befestigten, mit Gewinde versehenen Bolzens 80 und einer Unterstützungsplatte 81.
An den beiden Enden der Druckwelle 63 sind zwei Getriebe 82 aufgekeilt, welche die
beiden eingangs erwähnten exzentrischen Lager 44 mittels zweier Zahnräder antreiben, die
mit. den Lagern aus einem Stück hergestellt sein können. Die Welle wird von zwei in
dem Rahmen befestigten Lagerringen 83 getragen.
Der Vorschub der Hammer mit der Hand geschieht in folgender Weise: nach der Entkupplung
der auf der Druckwelle angeordneten Riemenscheibe löst man die Klinke 84
von dem Fußhebel 85, worauf sich; derselbe durch die Wirkung der Feder 86 um die
Welle 87, auf welcher er aufgekeilt ist, dreht und die auf derselben Welle aufgekeilte Hebelgabel
88 die Kupplung 89 mit den auf dem Schneckenrad 90 vorgesehenen Klauen in Eingriff
bringt; das Schneckenrad seinerseits ist gegen achsiale Verschiebung durch einen Bund
91 gesichert.
Das Zahnrad 90 steht mit einer auf der Achse 93 festsitzenden Schnecke 92 im Eingriff,
die ihre Bewegung mittels eines Zahnradgetriebes 95, 96 durch das Handrad 94 erhält.
.
Nachdem die Werkzeuge in den Hämmern befestigt sind, stellt, der Arbeiter einen Sup- '
port ein, der zur Ausführung der Arbeit und
zum Festhalten der Stücke während dieser dient. Das zu bearbeitende, vorher erhitzte
Stück wird in den Support eingeführt. Danach rückt der Arbeiter die Riemenscheibe 36 ein,
wodurch sich die Achse 37 in Bewegung setzt. Diese Achse 37 dreht sich mit einer ziemlich
beträchtlichen Geschwindigkeit, z.B. 2000Touren, und bewegt die Exzenter 47, die Exzenterstangen
42 und die Stoßstangen 51, wodurch eine sehr schnelle Bewegung, und zwar
eine vibrierende Bewegung der Hammer 52 erzeugt wird, die den mechanischen Schlag
hervorbringen.
Der selbsttätige Vorschub der Hämmer wird durch die Achse 63 erzeugt, welche sich bedeutend
langsamer wie die Achse 37, z. B. mit 20 Touren, dreht. Diese Achse wirkt
mittels der Räder 82 auf die exzentrischen Lager 44 ein, wodurch der Achse 37 eine
langsame Auf- und Abbewegung erteilt wird. Die Hammer 52 nähern sich auf diese Weise
langsam.
Für das Schmieden mit der Hand rückt . man die Riemenscheibe 62 aus. Man dreht
das Handrad 94, dessen Bewegung mittels der Übersetzungsräder 95, 96 auf die auf der
Achse 93 aufgekeilte Schnecke 92 übertragen wird. Diese wirkt auf das Schneckenrad 90
auf der Achse 63 ein.
Das Anhalten kann jederzeit erfolgen, gleichviel, welche Stellung die Lager einnehmen,
welche mittels Bremswirkung immer festgehalten werden können.
Der mechanische Antrieb wird zweckmäßig dann angewendet, wenn gleichartige Stücke
hintereinander angefertigt werden sollen, während der Betrieb von Hand im Gegensatze
hierzu für veränderliche Arbeit geeignet ist.
Claims (2)
1. Maschine zum Schmieden, Hämmern und Schweißen von Metallen, bei der die
Hammerwerkzeuge außer der Schlagbewegung noch zur Veränderung der Arbeitshöhe
einen Vorschub erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der
Hammerwerkzeuge durch Exzenter (49) erfolgt, welche auf einer exzentrisch gelagerten
Welle (37) angeordnet sind, deren exzentrisches Lager (44) langsamer als die exzentrisch gelagerte Welle selbst angetrieben
werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter (37) auf
Stoßbacken einwirken, die auf einstellbar und nachgiebig gelagerten Wellen (48) angeordnet
sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205642C true DE205642C (de) |
Family
ID=467877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205642D Active DE205642C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205642C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959075C (de) * | 1949-10-22 | 1957-02-28 | Fagus Werk Karl Benscheidt | Maschine mit Kraftantrieb zum Biegen von Profilstahl, insbesondere beim Herstellen von Stanzmessern |
| US5161941A (en) * | 1990-08-28 | 1992-11-10 | Sinko Kogyo, Co, Ltd. | Actuator assembly for controlling inlet air flow to centrifugal fans |
-
0
- DE DENDAT205642D patent/DE205642C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959075C (de) * | 1949-10-22 | 1957-02-28 | Fagus Werk Karl Benscheidt | Maschine mit Kraftantrieb zum Biegen von Profilstahl, insbesondere beim Herstellen von Stanzmessern |
| US5161941A (en) * | 1990-08-28 | 1992-11-10 | Sinko Kogyo, Co, Ltd. | Actuator assembly for controlling inlet air flow to centrifugal fans |
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