DE239479C - - Google Patents

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DE239479C
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Germany
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hold
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lever
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shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/08Press-pads; Counter-bases; Hold-down devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Niederhaltevorrichtungen für Scheren, Lochwerke und ähnliche Maschinen und besteht darin, daß der Reaktionsdruck des Werkzeuges durch die Antriebsmittel des Werkzeuges auf den Niederhalter übertragen wird und so das Niederdrücken des Werkstückes bewirkt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in Seitenansicht schematisch
ίο dargestellt.
Die Lager α der Vorgelegewelle c sind im Ständer b der angegebenen Schere verschiebbar angeordnet und stehen durch Laschen d mit einem um e drehbaren Hebel f in Verbindung. Der Hebel f seinerseits ist durch eine Stange g mit dem Niederhalter h verbunden, wobei zwischen g und h eine Einstellvorrichtung i eingeschaltet sein kann. Den Rückzug des Niederhalters h nach erfolgtem Schnitt bewirkt ein Gegengewicht k, an dessen Stelle natürlich auch eine Feder, die an irgendeinem Punkt des Hebels f oder eines damit in Verbindung stehenden Gliedes angreift, treten kann.
Sofort bei Beginn des Schnittes wird in dem Lager der Welle c eine durch den Reaktionsdruck des Werkzeuges hervorgerufene Kraft auftreten, die eine Verschiebung des Lagers α nach abwärts bewirkt und sich dabei über d, f und g auf den Niederhalter h überträgt. Der Niederhalter wird also mit einer Kraft niedergedrückt, die in einem bestimmten Verhältnis zum Reaktionsdruck des Werkzeuges steht.
Bei den bisher für Scheren, Lochwerke und ähnliche Maschinen angewendeten mechanischen Niederhaltern wird die Kraft zum Niederhalten des Werkstückes in der Regel von einer mit Kurvenscheibe oder Daumen versehenen Welle zwangläufig abgeleitet. Während der ganzen Dauer des Schnittes wird die Welle durch den Druck des Niederhalters belastet, was den Gang der Schere ungünstig beeinflußt und Anlaß zu größerer Lagerreibung und Abnutzung gibt, besonders wenn bei, unvorsichtiger Bedienung der Höheneinstellung des Niederhalters der Druck zu groß wird, in welchem Falle auch leicht Brüche von Maschinenteilen infolge Überbeanspruchung eintreten können.
Diese Nachteile sind bei der neuen Erfindung vollkommen vermieden, da einmal das Getriebe durch den Niederhalter keine Mehrbelastung erfährt, andererseits der Druck des Niederhalters, der immer in einem bestimmten Verhältnis zum Reaktionsdruck des Werkzeuges steht, niemals einen im voraus berechenbaren Betrag überschreiten kann.
Die Erfindung läßt sich natürlich in der mannigfachsten Weise ausführen; z. B. kann die Kraft zum Niederhalten des Werkstückes statt von dem Lager α auch direkt von den
Lagern der Exzenterwelle I oder von irgendeinem anderen Teil der Maschine abgeleitet werden.
Die auf der Zeichnung beispielsweise dargestellte Schere kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen. Z. B. kann der Hebel f konzentrisch mit einer der Wellen gelagert werden, deren Räder mit den Rädern
ίο der Welle c zusammen arbeiten. Statt den Hebel f mit dem Lager α durch eine Lasche zu verbinden, kann die Welle c auch direkt in dem Hebel f gelagert sein; auch kann die Lasche, statt am Lager α anzugreifen, direkt mit der Welle c in Verbindung stehen. Wird der Hebel f an seinem Drehpunkt e auf eine Welle aufgekeilt, so lassen sich mittels auf letzterer befestigter Hebel mehrere Niederhalter betätigen.
Der Hebel f ist für die Wirkung der neuen Vorrichtung nicht Bedingung. Die Übertragung der Kraft auf den Niederhalter kann auch unmittelbar erfolgen.
Wenn der Antrieb der Maschine bzw. des Werkzeuges mittels Schnecke und Schneckenrad erfolgt, kann die Schnecke verschiebbar gelagert und die Kraft zum Niederhalten des Werkstückes hiervon abgeleitet werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Vorrichtung zum Niederhalten des Werkstückes bei Scheren, Lochwerken und ähnlichen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktionsdruck des Werkzeuges durch die Antriebsmittel des Werkzeuges auf den Niederhalter übertragen wird und so das Niederdrücken des Werkstückes bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008037240A1 (de) * 2006-09-27 2008-04-03 Sms Demag Ag Niederhalter für blechscheren

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