DE20544C - Sicherheits-Weckeruhr - Google Patents

Sicherheits-Weckeruhr

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Publication number
DE20544C
DE20544C DENDAT20544D DE20544DA DE20544C DE 20544 C DE20544 C DE 20544C DE NDAT20544 D DENDAT20544 D DE NDAT20544D DE 20544D A DE20544D A DE 20544DA DE 20544 C DE20544 C DE 20544C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clock
parts
pin
alarm clock
bolt
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT20544D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. FISCHER, Hof-Uhrmacher in Greiz i. Vgtl
Publication of DE20544C publication Critical patent/DE20544C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Uhr bietet die Neuerung, dafs sie durch ihre einfache Bauart nicht allein pünktlich und sicher weckt, sondern dafs sie auch noch gegen unbefugtes Fenster- und Thürenöffhen dient, da die Verbindung durch eine einfache Schnurleitung mit Fenster und Thüren hergestellt ist, so dafs bei der geringen Bewegung der Leitung die Uhr sofort Alarm schlägt, bis letztere wieder abgestellt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 einen Grundrifs dar.
Fig. 4 veranschaulicht die Vorderansicht eines Radwinkels, Fig. 5 eine Seitenansicht des letzteren.
Die Auslösung der Sicherheitsvorrichtung an der Uhr besteht, wie in Fig. 1 angegeben, aus dem kleinen Hebel b, welcher auf einem Zapfen c ruht; der erstere ist durch eine Kette d mit dem Kloben e verbunden, an welchem sich ein Handknopf / befindet. Der Kloben e liegt in einem angeschraubten Winkel g und einer Platte h, so dafs er sich nach oben und unten schieben läfst.
Die Führung des Klobens e wird durch eine Spiralfeder i bewirkt, welche um denselben gewunden und auf einen darin befestigten Stift k nach unten drückt. Letzterer sitzt mit seiner Oese in dem schwachen Bolzen /, so dafs er in seiner auf- und niedergehenden Bewegung sich nicht um seine Achse drehen kann. Kloben e wird durch einen starken, kurzen Bolzen m mit einem Ring, welcher in dem angeschraubten Winkel η liegt, an dessen abgeschrägtem Ende festgehalten.
Die Führung des Bolzens m geschieht durch die Spiralfeder o, welche um denselben gewunden und auf einen daran befestigten Stift nach innen drückt, welch letzterer mit seiner Oese in einem im Winkel η befestigten Stift q steckt, so dafs sich der Bolzen m in seiner Bewegung nicht drehen kann.
Die Leitung von der Uhr nach Fenster und Thüren geschieht durch die Schnurverbindung r, welche durch die in der Wand befestigten Radwinkel, Fig. 4 und 5, zwischen den drei Rollen gezogen wird.
Die Radwinkel dienen zur leichteren und schnelleren Bewegung der Sicherheitsauslösung, da sich dieselben nach allen Richtungen hin drehen.
Die Leitung r mit dem Haken t, welcher aus zwei gebogenen Stahlfedern besteht, wird im Ring des Bolzens m eingehakt, Bei zu starkem Zug an der Leitung lösen sich die Haken nach Auslösung des Bolzens m selbst.
Es kann sonach eine Störung weder an der Uhr noch an der Leitung stattfinden, denn sobald der Bolzen m durch die Leitung r eine Bewegung von 2 mm durch Ziehen erhält, schnappt der Kloben e durch seine drückende Spiralfeder i herunter und theilt den Zug durch die Kette d dem oberen Hebel b mit, an dessen linkem Ende sich die kurze Kette u befindet. Da letztere mit dem grofsen Hebel ν verbunden ist, so zieht sie denselben nach oben, so dafs der darin festsitzende Stift w, welcher durch die Gehäusewand der Uhr geht und die Sperrung des Glockenhammers hält, das Werk nach oben auslöst, dann sofort den Alarmruf ertönen läfst, bis der Kloben e mit
dem Knopf f in seine frühere Lage, wie die Zeichnung angiebt, hinaufgedrückt und so vom Bolzen m wieder festgehalten wird.
Der links im Winkel gebogene Kloben^ mit dem Handknopf ζ dient zum Abstellen des Weckers an der Uhr; derselbe hat seine Führung in der angeschraubten Gabel alt ist links mit einer Oese ^1 und einer Platte ^f1 angeschraubt, so dafs er sich auf- und niederziehen läfst; er erhält eine gleichmäfsige Reibung durch die Vorreibefeder elt welche durch eine Oese an der Gehäusewand befestigt ist.
Da nun der Kloben y in der durch die Zeichnung veranschaulichten Stellung den Hebel ν gehoben hat, so ist der Wecker an der Uhr abgestellt. Soll nun die Uhr zur bestimmten Zeit wecken, so zieht man den Kloben y an seinem Handknopf ζ herunter, der Hebel ν liegt durch seine eigene Schwere auf der Scheibe fx , welche einen Einschnitt zeigt und sich mit dem Stundenrad nach rechts dreht.
Sobald nun der Einschnitt der Scheibe fx am Hebel ν kommt, fällt dieser hinein und löst durch seinen Stift w die Sperrung des Weckerwerkes nach unten aus, worauf sofort der Weckerruf ertönt.
Der Handknopf ζ vom Kloben y dient zum Abstellen des Weckers an der Uhr. Derselbe ist unterhalb des Zifferblattes, auch des Nachts, sichtbar, da er mit einer selbstleuchtenden Masse überzogen ist; dadurch läfst sich die Abstellung zu jeder Zeit bewirken, und geschieht dies durch Hinaufschieben des Knopfes z.
Letzterer ist dann nicht mehr sichtbar, und ist es nicht mehr möglich, dafs man das Stellen des Weckers an der Uhr vergessen kann.
Die Sicherheitsvorrichtung an der Uhr ist von der Ein- und Abstellung des Weckers unabhängig.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Die Einrichtung der Theile: Bolzen m mit Ring, Leitungshaken / und Leitung r mit ihren Nebentheilen, Winkel n, Stift q, Spiralfeder ο und Stift p in Verbindung mit der Einrichtung des Klobens e mit Handknopf/, Winkel g und Platte h, mit den Nebentheilen: Bolzen /, Stift k und Spiralfeder i in Verbindung mit der Einrichtung der Kette d und Hebel b, welche wieder durch die Kette u mit dem grofsen Hebel υ verbunden ist, wie solche Theile vorstehend beschrieben und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind, und deren Einrichtung den Zweck hat, dafs das Läutewerk des Weckers auch aufser der zu bestimmenden Weckzeit durch die Leitung r ausgelöst werden kann.
2. Die Einrichtung der Theile: Kloben y mit Handknopf ζ und den Nebentheilen: Gabel O1, Vorreibefeder elt Oese O1 und Platte dlt wie solche Theile vorstehend be? schrieben und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind, und deren Einrichtung den Zweck hat, aufserhalb des Gehäuses den Weckerapparat an einer Uhr einstellen und abstellen zu können.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT20544D Sicherheits-Weckeruhr Active DE20544C (de)

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