DE49449C - Alarmvorrichtung - Google Patents

Alarmvorrichtung

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DE49449C
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Germany
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bang
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49449D
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English (en)
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C. MAYR in München, Klenzestr. 28/1
Publication of DE49449C publication Critical patent/DE49449C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B15/00Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
CARL MAYR in MÜNCHEN. Alarmvorrichtung.
Vorliegender Apparat hat den Zweck, beim geringsten Versuche eines Einbrechers am Thürdrücker ein Alarmsignal zu geben.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Apparates, Fig. 11 einen Höhenschnitt.
Auf der mittelst Haken h in die Thürklinke eingehängten Holz- etc. Platte g ist eine Plattfeder η befestigt, welche oben auf ihrer Unterseite das Plättchen η1 trägt. Dasselbe liegt inder Ruhestellung auf der Metallplatte ρ auf. Unter der Feder η ist eine zweite Feder 0 angeordnet, welche ebenfalls auf der Platte ρ aufliegt, und zwar derart, dafs das Plättchen η1 der Feder η nicht gehindert wird. Beide Federn η und ο können durch Ueberschieben der Haken I bezw. k von der Platte ρ abgehoben werden. Die Feder 0 dient dazu, die Knallplättchen o1 an der Platte ρ festzuhalten, während die Feder η mit Plättchen η1 bezweckt, von ihrer gespannten Stellung Fig. 11 in geeignetem Moment abzuschnellen und auf das Knallplättchen aufzuschlagen. Die Spannung dieser Schlagfeder η wird dadurch erreicht, dafs dieselbe, wie aus Fig. 11 ersichtlich, auf den um il drehbaren Bügel i aufgelegt wird. Nach dem Auslösen desselben schnappt natürlich die Feder nieder und bewirkt so die Explosion des Knallplättchens. Das Auslösen geht mittelst einer an der Thürklinke (Drücker, Olive) angebrachten Auslösevorrichtung vor sich. Dieselbe besteht aus einem kantigen Stäbchen a, das oben zwei Knöpfe b trägt und mittelst der beiden elastischen Ringe cc auf den Drücker, Olive etc. in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise aufgesetzt wird. Das Stäbchen α hat an beiden Enden Drahtösen dd, welche zur Aufnahme der Schnüre ff dienen. Letztere tragen unten verschiebbare Kügelchen e e, mittelst welcher sie je nach Bedürfnifs in die Oesen i2 des Bügels i eingesetzt werden können, Fig. 11.
Um der ganzen Vorrichtung eine gewisse Stabilität zu verleihen, ist unten an Platte ρ ein mittelst Schliefse s verstellbares Band r in die Oese m eingehängt, an dessen unterem Ende das gerauhte Winkelblech tt1 angebracht ist, . welches unter die untere Thürkante geschoben wird. Der Apparat wird auf folgende Weise an der Thür angebracht:
Man öffnet zuerst die obere Feder n, rückt den Versicherungshaken / darunter, hebt sodann durch Unterschieben des Winkelhakens k die untere Feder ο und bringt das Knallplättchen auf höchstens 1 mm zwischen diese und die untere Kante der Plätte p. Hierauf zieht man den Haken k wieder zurück und das Knallplättchen ist nahezu freiliegend an der Platte ρ befestigt.
Nun wird das Stäbchen α an der Oberfläche der Olive oder des Thürdrückers mittelst der beiden Gummiringe derart befestigt, dafs die Mitte des Stäbchens α stets in der Richtung der Schlofsachse bleibt und die Messingknöpfe nach oben stehen. Bei Oliven bleiben die Gummiringe zwischen den Knöpfen, bei Drückern jedoch wird ein Ring über den Knopf herübergezogen, um gegen das Ende des Drückers geschoben zu werden.
Das am Bande befindliche Winkelblech t wird jetzt unten zwischen die Thür und Thürschwelle eingelegt. Geht die Thür nach aufsen auf, so wird der untere Winkeltheil i1 an dem
Hirnholz der Thür durch einstweiliges Anziehen des Bandes festgehalten, die Thür geschlossen , der Haken h hinter der Olive oder dem Drücker eingehängt, das Band bei offener Schliefse s entsprechend angezogen und diese dann zugedrückt, Fig. ι ι. Geht die Thür nach innen auf, was meistens der Fall, so kommt der Winkeltheil t an dem Hirnholz und t1 an der Aufsenseite der Thür, also zwischen Thür und Schwelle zu stehen.
Nun folgt das Spannen der Schlagfedern η durch den Bügel i, das Einhängen der Schnürchen // in die beiden Oesen i2 des Bügels i, je nach Bedarf, und dann das Zurückschieben des Versicherungshakens k.
Der leiseste Versuch, nur den Drücker oder die Olive aufserhalb des verschlossenen Zimmers zu drehen, sei es auf- oder abwärts, hat sofort die Auslösung des Bügels i und damit die Explosion des Knallplättchens zur Folge, so dafs dadurch eventuell schlafende Hausbewohner geweckt werden.
Die Entfernung der noch unentladenen Vorrichtung geschieht auf folgende Weise:
Man hält vor allem die gespannte Feder fest, entfernt die Schnürchen f aus dem Bügel i, sowie letzteren aus der Feder η und legt diese sacht auf das Knallplättchen, das, wenn unbenutzt, nicht entfernt zu werden braucht; alsdann nimmt man das Stäbchen α von der Olive ab, lockert das Band r durch Oeffnen der Schliefse s, um den Haken h aus der Olive entfernen zu können, und öffnet endlich die Thür, um den Bandwinkel t zu befreien. Die ganze Vorrichtung kann in einigen Augenblicken an der Thür festgemacht und ebenso auch wieder entfernt werden. Sie kann an jeder ThUr angebracht werden und beschädigt letztere in keiner Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Alarmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Drehen des Thürdrückers mittelst des auf demselben mit den elastischen Ringen c befestigten Stäbchens α und der mit Kügelchen e versehenen Schnüre f der auf Platte g um i1 drehbare Bügel i nach oben gezogen wird, wodurch die gespannte Feder η nach unten auf die durch Feder ο an das Plättchen ρ gehaltenen Knallplättchen schlägt, ■ was eine Explosion desselben bewirkt, wobei die nöthige Stabilität mittelst des verstellbaren, an der unteren Thürkante und der Oese m der Platte g befestigten Bandes r erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49449D Alarmvorrichtung Expired - Lifetime DE49449C (de)

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