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Fallscheibe.
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Zu diesem Zwecke ist vor der eigentlichen Fallscheibe a eine zweite Scheibe k angeordnet, die sich zweckmässig mit einer Leiste l gegen die auf der Grundplatte c angeordnete feste Kippleiste b stützt. Auf der Vorderseite ist die Scheibe k mittels Scharnieren oder in einfachster Weist mittels Ringen m, in welche auf der Grundplatte befestigte Haken n eingreifen, gelenkig mit dieser verbunden. Ein allfälliges Umkippen dieser Scheibe durch einen von rückwärts in der Richtung des Pfeiles 2 kommenden Windstoss oder durch andere Zufälligkeiten wird zweckmässig dadurch verhindert, dass beide Scheiben oben durch eine Schnur o oder dgl. verbunden sind.
Die Feder ti der Fallscheibe geht durch einen Ausschnitt p der Scheibe k hindurch, ohne dieselbe zu beeinflussen. Trifft nunmehr ein matter Treffer, z. B. ein Geller die Scheibe k, so wird er nur auf diese Scheibe wirken, ohne die eigentliche Fallscheibe zu beeinflussen. Ein scharfer Treffer hingegen wird die Scheibe k durchschlagen und auf die eigentliche Fallscheibe gleichfalls seine Wirkung ausüben, wodurch die Verriegelung ausgelöst und die Fallscheibe durch Einwirkung der Feder d und mit ihr die Scheibe k zum Umkippen gebracht wird. Diese dient zugleich zum Schutze der eigentlichen Fallscheibe insoferne, als diese hiedurch gegen ein unbeabsichtigtes Auslösen der Verriegelung, zum Beispiel durch einen starken von vorne kommenden Windstoss geschützt ist.
Selbstverständlich kann statt der vorne angeordneten Schraubenfeder d auch die Fallscheibe durch eine andere Einrichtung zu Falle gebracht werden, so z. B. durch eine am Ständer 9 angeordnete, auf die Rückseite der Fallscheibe wirkende Blattfeder u. dgl.
Die Verriegelung wird zweckmässig derart gewählt, dass dieselbe einen kleinen Spiel- raum gestattet, ehe sie zur Auslösung kommt, wie dies auch in der Zeichnung dargestellt ist, damit nicht schon bei geringen Erschütterungen ein Auslösen der Verriegelung erfolge.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fallscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung aus einem an der
Scheibe drehbar angeordneten Haken (f) besteht, der in einen an einem Ständer (g) oder dgl. befestigten, zweckmässig seiner Höhe nach verstellbaren Haken derart von unten her eingreift, dass er beim Auftreffen des Geschosses von dem festen Haken abfällt und dadurch die Verriegelung auslöst.