DE218655C - - Google Patents

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DE218655C
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Germany
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cables
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goods
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/06Show cases or show cabinets with movable or removable shelves or receptacles

Landscapes

  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 218655-KLASSE 54#. GRUPPE
AUGUST PETERS in KÖNIGSBERG i. Pr.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Warenverkaufskasten, dessen Boden in senkrechter Richtung verschieb- und feststellbar angeordnet ist, so daß die durch den Verkauf entstandene Leere in dem Kasten leicht wieder ausgeglichen werden kann und der Kasten stets voll erscheint, da der Boden, je mehr aus dem Kasten Ware genommen wird, um so höher heraufgezogen werden kann. Hierdurch wird
ίο auch ermöglicht, den letzten Rest der Ware zu verkaufen. Auch wird hierdurch dem Übelstande abgeholfen, daß die neue Ware durch die Nachlässigkeit und Bequemlichkeit der Verkäufer auf die alte geschüttet wird.
In hygienischer Beziehung bietet der Kasten insofern Vorzüge, als sich auf ihm ein Glasdeckel befindet, durch den die Ware vor Staub und sonstigen Unreinlichkeiten geschützt wird und nur ein Ansehen, nicht aber ein Berühren seitens der Käufer gestattet.
Als Neuheit der Vorrichtung gilt die x\nordnung, daß auf der Trommel für die Seilzüge zum Heben und Senken des Bodens gleichzeitig noch ein besonderes Seil auf- und abgewunden wird, das unter der Einwirkung einer mit dem Boden des Verkaufskastens verbundenen Zugfeder steht und für eine gleichmäßige Spannung aller Seilzüge sorgt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht von unten auf die Bewegungsvorrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt durch den herausgenommenen Boden in einer zweiten Ausführungsform.
Die dargestellte Ausführungsform des Warenverkauf skastens zeigt einen viereckigen Kasten a mit nach vorn abgeschrägtem oberen Rande, der durch einen um die Gelenke c klappbaren Glasdeckel b verschlossen wird. In dem Kasten befindet sich der Boden d, dessen Rand nach oben umgebördelt ist. Der umgebördelte Rand des Bodens kann aber auch mit Gelenken an dem Boden befestigt sein. Er liegt dann mit seinen freien Seiten an der Wand des Gefäßes, so daß er an den Seitenwänden des Kastens entlanggleitet und hierdurch.; so wenig wie möglich Staub und Bruch an den Seiten vorbeifallen läßt. Um die Wirkung zu erhöhen, kann die der Wand des Kastens zugekehrte Kante des umgebördelten Bodenrandes abgeschrägt sein, so daß dieser Teil als Gleitfläche dient. Unter dem Boden befinden sich je zwei Rollen e, e und f, f, die durch kleine Lagerblöcke gehalten werden. Unten am Kasten lagert eine von der Mitte der Stirn nach seiner Rückwand angebrachte, geriffelte Welle, deren aus der Stirnwand des Kastens herausragende Achse ein Zahnrad h trägt. Zwischen diesem und der Stirnwand des Kastens α ist ein Hebel i lose auf die Achse gesetzt, dessen Fuß k eine platte Form aufweist und an seinem oberen abgesetzten Teil in bekannter Weise zwei Sperriegel I und m hat, die um an dem oberen abgesetzten Teil des Hebelfußes an-
gebrachte Achsen η und ο schwingen. Von der geriffelten Welle g aus geht je ein Draht ft, ft und q, q über die Rollen β, e und f, f nach den an dem oberen Rande des Kastens verdeckt angeordneten Rollen r, r und s, s und im weiteren Verlauf bis durch den Boden d, auf dessen Kehrseite sie befestigt sind.
Soll der Boden gehoben werden, so wird die vom Beschauer rechte Sperrklinke / mit einer
ίο Nase zwischen zwei Zähnen des Zahnrades h geführt und dann der Hebel in bekannter Weise in pendelnde Bewegung versetzt. Hierdurch wird das Zahnrad und damit auch die mit ihm fest verbundene Welle g um ihre Achse bewegt, und es werden die Schnüre ft, ft und q, q aufgewickelt.
An der unteren Seite des Bodens d ist eine in die Diagonale verlegte Zugfeder t angebracht, deren eines Ende an dem Haken u befestigt, während an das andere Ende eine Schnur ν gebunden ist, die über je eine Rolle w und χ geführt und ebenfalls um den mittleren etwas abgesetzten Teil der Welle g gelegt ist. Bei der Abwärtsbewegung wickelt sich die Schnur ν von der Welle g ab, während sie bei dem Abwärtsgang sich aufwickelt und durch die Feder i immer straffgehalten wird.
Soll der Boden aufwärts bewegt werden, so wird die vom Beschauer rechte Sperrklinke I aufgehoben und in bekannter Weise die'linke Sperrklinke m des Hebelfußes k auf das Zahnrad h gesetzt, und dann wird wiederum wie beim Aufwärtsgang der Hebel i in pendelnde Bewegung versetzt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verkaufskasten, dessen Boden durch Seilzüge in jede Höhenlage gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trommel für die Seilzüge zum Heben und Senken des Bodens gleichzeitig noch ein besonderes Seil auf- und abgewunden wird, das unter der Einwirkung einer mit dem Boden des Verkaufskastens verbundenen Zugfeder steht und für gleichmäßige Spannung aller Seilzüge sorgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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