DE20543C - Selbstthätige Aufhängevorrichtung für Lampen ohne Gegengewichte oder Flaschenzug - Google Patents

Selbstthätige Aufhängevorrichtung für Lampen ohne Gegengewichte oder Flaschenzug

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DE20543C
DE20543C DENDAT20543D DE20543DA DE20543C DE 20543 C DE20543 C DE 20543C DE NDAT20543 D DENDAT20543 D DE NDAT20543D DE 20543D A DE20543D A DE 20543DA DE 20543 C DE20543 C DE 20543C
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DE
Germany
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spring
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counterweights
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pulley
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Active
Application number
DENDAT20543D
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English (en)
Original Assignee
A. SCHMITT-MANDERBACH in Biebrich a. Rh
Publication of DE20543C publication Critical patent/DE20543C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/16Adjustable mountings using wires or cords
    • F21V21/18Adjustable mountings using wires or cords operated by springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
TSCHRIFT
In dem inneren Hohlräume des Sperr- bezw. Zahnrades ist eine Spiralfeder, gewissermafsen grofse Uhrfeder angebracht, die mit dem einen Ende auf der festen Achse, mit dem anderen am inneren Umfang des beweglichen Zahnradkranzes festsitzt, und die in dem Sinne gewunden ist, dafs sie beim Herabziehen der Last zusammengerollt wird.
Die Zähne des Zahnrades sind unsymmetrisch nach der einen Seite, im Sinne der Zugrichtung der Last steil nach der anderen flach ansteigend, so dafs die Spiralfeder beim Heben' der Last mit der Hand, also wenn der Zug der Kette nachläfst und sie sich aus einander rollt, die Kette aufwinden kann.
Die Nase der Spannfeder gleitet dabei nämlich leicht aufwärts auf der schwach ansteigenden Zahnseite und fällt dann über den höchsten Punkt steil ab. Sowie aber die Last nicht mehr gehoben wird, zieht sie die um das Zahnrad gelegte Kette und mit dieser das Zahnrad selbst wieder nach rückwärts und die Nase der Sperrfeder setzt sich vor die steile Zahriseite des nächtvorhergehenden Zahnes, ein Tiefersinken verhindernd. Mit anderen Worten: Die Last (Lampe etc.) bleibt auf der Höhe hängen, auf welche sie gehoben wurde.
Die steilere Zahnseite ist derart beschaffen bezw. so steil und die Spannung der Sperrfeder eine solche, dafs wohl bei verstärkter Last, also z. B. durch Niederziehen von Hand, der Zahn der Sperrfeder die Steigung überwinden kann, nicht aber bei der gewöhnlichen Belastung, für welche man die Spannung der Feder normirt hat. Es verlängert sich also hierbei die Kette, soweit dies nach Umständen erforderlich bezw. zulässig ist.
Fig. ι und 2 zeigen eine Anordnung des Apparates, bei welcher der Zahnkranz Z aufsen an der Peripherie, und oben über demselben die Sperrfeder F mit der Nase N, die sich vor die Zähne des Zahnrades setzt, liegt.
Die Feder F besteht hier aus einem zwischen die Achsengabel BB eingeschobenen, der Schönheit wegen etwas gebogenen Stahlbleche mit zwei Schlittzen//; der zwischen diesen liegende stegartige Theil trägt unten die Nase N. Der Zahnkranz Z bildet mit den Rinnen rechts und links für die Ketten KK eine Art von Rolle R, die sich auf der festen Achse χ drehen kann. Im Innern dieser Rolle liegt nun die Spiralfeder 5 mit vielen Windungen, einerseits an die feste Achse x, andererseits im Punkte/ an den Zahnkranz bezw. die Rolle angehängt. An der Seite liegt ein Deckel D.
Der Achsenstift sitzt bei 0 mit viereckigem Ansatz fest in der Gabel B; an seinem anderen Ende ist die Mutter M aufgeschraubt. Oben trägt die Achsengabel eine Oese zum Aufhängen, und damit das Ganze stets aufrechte Stellung behalte, sind die Ketten unten durch ein trichterförmiges Mundstück T geführt.
Zahnkranz, Sperrfeder, Riemen, Spirale etc. können aber auch in anderer einfacherer Weise gruppirt sein, z. B. wie in Fig. 3. Es liegt dort der Zahnkranz seitlich, und anstatt der Sperrfeder der Fig. 1 und 2 mit nur einem einzigen Zahn sitzt nun die federnde Scheibe F mit event, so viel Nasenansätzen oder Stiften N wie die Zähnezahl. Die Scheibe F kann radial ge-
schlitzt sein, so dafs die Federkraft leicht regulirbar ist.
Es können nun sicherheitshalber ebensowohl eine als auch zwei und mehr Ketten oder Seile angewendet werden. Ferner kann der Apparat auch in noch mehr vereinfachter Form ausgeführt sein, z. B. können die Zähne des Zahnrades und auch dieses selbst aus gebogenem bezw. gewelltem Blech bestehen oder anders hergestellt werden, auch bezw. Symmetrie und Unsymmetrie der Zahnform das Verhältnifs zwischen Zahnrad und Nase ein umgekehrtes und die Befestigungsweise der inneren Spiralfeder 5 eine andere sein.
Auch kann die Function der Sperrfeder F durch eine am Umfang oder auf einem seitlichen Ansatz der Rolle angreifende Spiralfeder s mit wenig Windungen ersetzt werden, die mit ihrem äufseren Ende an der Gabel B befestigt und ebenso gewunden ist wie die innere Spiralfeder £, aber mit dem anderen inneren freien Ende auf dem erwähnten Rollenansatz schleift bei langsamem Abwärtsziehen der Last (Lampe etc.). Bewegt man diese aber rasch abwärts, so wird das freie Federende mitgerissen, die Windungen der Feder pressen sich auf einander und gegen die Rolle, und die Friction und Pressung steigert sich derart, dafs die Last nicht weiter abwärts sinken kann.
Die Action dieses Vorganges läfst sich noch dadurch erhöhen, dafs man den Rollenansatz mit zahnartigen Erhöhungen versieht und das freie Federende diesen entsprechend biegt (s. N).
Es ist dies also eine Variante der obigen Sperrvorrichtung. .
Soll nun die Last (Lampe etc.) gehoben werden, so kann dies sofort geschehen, denn nach dem Anheben der Last löst sich sofort die Spannung der Sperrfeder, ihre Windungen stellen sich aus einander und die Rückwärtsbewegung der Rolle bezw. Aufwickelung der Kette durch die innere Spiralfeder S kann sich vollziehen, weil das freie Ende der Sperrfeder ohne einen nennenswerthen, sich nicht steigernden Widerstand über dem Rollenansatz gleitet, auch dann, wenn dieser gezahnt ist.
Wird nun die Last rasch abwärts bewegt, so fängt die kleine Spiralfeder s, wie erwähnt, die Rolle und hält sie fest; man hat also bei dieser Arretirung die Last nur etwas höher zu heben als das Niveau, auf dem sie hängen bleiben soll, und dann rasch niederzuziehen, während man zur Verbringung in ein tieferes Niveau nur nöthig hat, die Last etwas aufwärts zu heben und dann, langsam niederzulassen; zum Schlufs also mufs auch dann zur Fixirung der Stellung eine »rasche« Abwärtsbewegung folgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Federrolle zu Zuglampengehängen, bestehend aus dem Federgehäuse Ji mit der unsymmetrischen Verzahnung Z, in welche die Nase N eingreift, und aus der die Nase N tragenden Feder Fs, welche mit dem zur Führung der Ketten trichterförmig bei T gestalteten Federgehäuseträger B fest verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT20543D Selbstthätige Aufhängevorrichtung für Lampen ohne Gegengewichte oder Flaschenzug Active DE20543C (de)

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