DE305754C - - Google Patents

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DE305754C
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roller
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racks
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/46Gates turning round a horizontal axis arranged midway of the flap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES·
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■— JVe 305754 KLASSE 84 a. GRUPPE
.. . · in NÜRNBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1915 ab.
Bei den bekannten Anordnungen von Walzenwehren ist die Hubkette um die Walze geschlungen und an ihr befestigt, so daß sich beim Aufziehen die Kette von der Walze abwickelt, wie dies in Fig. ι der Zeichnung schematisch dargestellt ist. Um die Walze vor dem Herabrollen zu sichern, ist diese bekanntlich in der Regel noch an beiden Enden mit Zahnkränzen versehen, welche in
ίο Zahnstangen Z1, Z2 laufen. Die Zahnkränze selbst sind in der Figur nur durch ihre Teilkreise K1, K2 angedeutet. Ferner ist an dem nichtangetriebenen Ende aus Sicherheitgründen ein zweites Zugmittel, die Sicherheitkette S, angeordnet, welche gleichfalls um die Walze geschlungen und an ihr befestigt ist. Die Umschlingung ist aber in solcher Richtung geführt, daß sich die Sicherheitkette aufwickelt, wenn das Hubseil sich abwickelt und umgekehrt^. Die Bestimmung dieser Sicherheitkette ist, ein Herabrollen oder Gleiten der Walze an dem nichtangetriebenen Ende zu vermeiden, wenn der Zahnkranz an diesem Ende aus irgendwelchem Anlaß sich aus seiner Zahnstange heraushebt.
Diese bekannte Anordnung hat nun den Nachteil, daß sie in der gezeichneten Form bei größeren Anlagen nur brauchbar ist, solange der Mittelpunktweg der Walze nicht größer ist als der Umfang des Rollkranzes. Bei größeren Ausführungen müssen nämlich Aufzugmittel von einer Beschaffenheit zur Verwendung kommen, welche eine mehrfache Umschlingung der Walze durch die Aufzug- und Sicherheitkette unmöglich macht. Die in Rede stehenden Zugmittel sind nämlich mehrsträngige Laschengelenkketten, wie sie beispielsweise in der Patentschrift 199158 dargestellt sind. Diese Laschengelenkketten lassen eine schraubenförmige mehrfache Umschlingung des Rollkranzes nicht zu, und bei großer 'Hubhöhe und verhältnismäßig kleinem Walzendurchmesser, bei dem der Rollkranzumfang, wenn sein Durchmesser ungefähr_ gleich dem Durchmesser, des Tragzylinders ist, nicht ausreicht, um die gewünschte Hubhöhe zu erzielen, konnte man. sich deshalb bisher nur dadurch helfen, daß man an den Enden der. Walze Rollkränze von größerem Durchmesser als dem des Tragzylinders anordnete, und die Kette um diese Endscheiben legte. Dadurch , waren aber natürlich höhere Kosten bedingt, auch ist dies nicht in allen Fällen praktisch durchführbar.
Die Erfindung ermöglicht es nun, die Hub- '55 höhe der Walze unabhängig von dem Rollkranzdurchmesser beliebig .groß zu wählen, ohne daß besondere Endscheiben von größerem Durchmesser angeordnet werden müsse Die Erfindung besteht darin, daß die nur einseitig angetriebene und frei im Aufzugseil hängende Walze entweder an beiden Enden oder
— bei Verwendung der an sich bekannten Sicherheitkette am nicht angetriebenen Ende
— durch nur eine Gegenführung am angetriebenen Ende in ihrer Lage gesichert ist.

Claims (1)

  1. In Fig. 2 ist ,die Erfindung schematisch veranschaulicht. W ist die Walze, welche den beweglichen Teil des Wehres bildet oder dessen Stauwand trägt. Die Hubkette H ist 5 oben bei α am Mauerwerk oder an einer sonstigen geeigneten Stelle befestigt, von da nach unten um die Walze und wieder nach oben zum Windwerk geführt. Die Walze hängt also in der Hubkette, ohne daß diese
    ίο an ihr befestigt ist. Die am anderen. Ende der Walze angebrachte Sicherheitkette S ist in der bekannten Weise bei b an der Walze und mit ihrem anderen Ende d an einem geeigneten festen Punkt verankert. Durch diese neue Art der Aufhängung der Walze ist die Walze an der Berührungstelle mit der Hubkette dieser gegenüber nicht festgelegt, sie kann vielmehr, wenn die Reibung zwischen beiden nicht groß genug ist, in der Kette schleifen.
    Nun bringen es die Betriebsverhältnisse,
    z. B. in den Zahnkränzen oder Zahnstangen festgesetztes Eis, Schwimmkörper o. dgl., mit
    ■ sich, daß die Walze mit ihren, Zahnkränzen aus den Zahnstangen heraussteigt. Erfolgt dies gleichzeitig an beiden Enden, so 'kann das nicht angetriebene Ende herabrollen, während das angetriebene Ende der Walze in der Hubkette schleift. Um dies zu verhindern, sind der Erfindung gemäß Gegenführungen F1, F2 angeordnet, welche sich in solchem Abstand von der Walze W befinden, daß die Zahnkränze K1, K2 nicht aus den Zahnstangen Z1, Z2 heraussteigen können. Ist eine Sicherheitkette S am nichtangetriebenen Walzenende vorgesehen, so genügt eine einzige Gegenführung F1 am angetriebenen Walzenende ; fehlt die Sicherheitkette S, so müssen an beiden Enden Gegenführungen vorgesehen werden. ,
    ■ Patent-Anspruch:
    Aufzug- und Führungvorrichtung für Walzenwehre, bei denen die Walze im Aufzugmittel hängt, ohne mit ihm fest verbunden zu sein, dadurch gekennzeichnet, daß bei nur einseitigem Antrieb an jedem Ende der Walze (W) oder — bei Vorhandensein einer Sicherheitkette am nichtangetriebenen Ende — nur am angetrieberien Ende eine Gegenführung (F1 bzw. F2) angeordnet ist.
    Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen.
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