DE2051983C - Herzstück für Weichen und Kreuzungen - Google Patents

Herzstück für Weichen und Kreuzungen

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DE2051983C
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rails
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Expired
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English (en)
Inventor
Anmelder Gleich
Original Assignee
Heim, Armin, Dipl.-Ing., Kreuzungen (Schweiz)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Herzstück für Weichen «nd Kreuzungen, bestehend aus zwei Flügelschienen, iwei Anschlußschienen und daran angeschlossener Herzstückspitze mit Haupt- und Beispitze, bei dem alle Schienenelemente aus Regelschienen bestehen.
Bei einem bekannten Herzstück dieser Art (DT-Gbm 19 87 14b) wird dessen schneidenförmige Gestalt dadurch erzielt, daß die Seitenflächen der die Hauptspitze bildenden Regelschiene spanabhebend bearbeitet werden. Vor allem Schienenkopf und Schienenfuß erfahren Eum freien Ende der Herzstückspitze hin eine zunehmende Schwächung ihres Querschnitts. Das Widerfctandsmoment der auslaufenden Herzstückspitze zum theoretischen Herzstückschnittpunkt hin, ist erheblich vermindert, die Belastbarkeit des Herzstückes stark herabgesetzt. Außerdem hat diese Ausbildung gegenüber den ebenfalls zum Stande der Technik gehörenden Herzstücken, bei denen die Herzstückspitze durch eine geschmiedete Vollschiene gebildet ist (FR-PS 14 40 072, DT-Gbm 17 44 449, DT-Gbm 18 89 837), den Nachteil, daß die Herzstückspitze erst mit einem gewissen Abstand hinter dem theoretischen Herzstück-Schnittpunkt mit den seitlich daran vorbeigeführten tHügelschienen verbunden werden kann. Demgegenüber ist bei den aus geschmiedeten Vollschienen bestehenden Herzstückspitzen eine Verbindung mit den Flügelschienen schon vor dem theoretischen Herzstück- so Schnittpunkt möglich und daher eine höhere Stabilität gegen unvermeidliche Belastungsstöße erreicht.
Zweck der Erfindung ist es, die herstellungstechnischen Vorteile der ausschließlich aus Regelschienen gebildeten Herzstücke für Weichen und Kreuzungen mit dem Vorteil der hohen Stabilität der aus geschmiedeten Vollschienen gebildeten Herzstückspitzen zu vereinigen. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Herzstück der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, das auch im Bereich der auslaufenden Herzstückspitze noch ein verhältnismäßig großes Widerstandsmoment besitzt und bei dem eine Verbindung der Herzstückspitze mit den Flügelschienen schon in beträchtlichem Abstand vor dem theoretischen Herzstückschnittpunkt erfolgen kann, obwohl dort zwischen den Flügelschienen eine Spurrille für die durchlaufenden Radkränze erhalten bleiben muß.
Die erfindungsgemäße Lösung dieses Prob ems besteht darin, daß Schienenkopf und/oder Schienenfuß der die Hauptspitze bildenden Regelschiene im Bereich der Verjüngung zum freien Ende der Herzstückspitze beiderseits angestaucht ist.
Da bei einer derart verformten Regelschiene keine Materialverringerung, sondern nur eine Materialverlagerung erfolgt, weist sie ein beachtlich hohes Widerstandsmoment auf und kann daher ohne weiteres die üblicherweise eingesetzten ausgeschmiedeten VoIlschienenspitzen ersetzen. Hinzu kommt, daß ein erfindungsgemäß ausgebildetes Herzstück günstigere Bedingungen für das Brennvergüten oder auch für die Ka schierung bzw. Plattierung der Hauptspitze mit Man ganhartstahl aufweist
Auch kann die Gestaltung der Herzslückspitze erfindungsgemäß dadurch erleichtert werden, daß der Schienenkopf der die Hauptspitze bildenden Regel schienen im Bereich der auslaufenden Herzstückspitze verbreitert und in Richtung auf den Schienenfuß bis auf die Tiefe einer Spurrille gedrückt ist. In diesem Falle kann die Hauptspitze im Bereich der auslaufenden Herzstückspitze aus einer Regelschiene mit warmplastisch verformten, in Richtung auf den Schienenfuß ge drückten und verbreiterten Schienenkopf bestehen.
Da in diesem Falle das über die auslaufende Herzstackspitze weitergeführte Ende der Regelschiene nicht mehr bis in den Bereich des Schienenkopfes hochragt, sondern nur noch bis an die Unterkante des Schienen kopfes der Flügelschienen heranreicht, ist es ein leichtes, dort die Verbindung zwischen den Flügelschienen und der Herzstückspitze vorzunehmen, indem Schweißnähte, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Verbindungsteilen, einerseits längs der Schienen kopfunterkanten der Flügelschienen und andererseits längs der auf gleicher Höhe gelegenen Oberkanten der Herzstückspitzen-Verlängerung zu legen.
Obwohl erfindungsgemäß für den Aufbau der Herzstücke von Weichen und Kreuzungen ausschließlich Regelschienen eingesetzt werden können, ergibt sich insbesondere im Bereich der Herzstückspitze eine Sta bilität, wie sie bisher nur erreichbar war, wenn als Herzstückspitze eine ausgeschmiedete Vollschiene ver wendet wurde.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt Es zeigt
F i g. 1 in schematisch vereinfachter Darstellung eine einfache Weiche mit dem erfindungsgemäßen Herzstück,
F i g. 2 in größerem Maßstab eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Herzstück in dem in F i g. 1 durch strichpunktierte Linien eingegrenzten Bereich,
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie A-A in F i g. 2,
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie ß-ß-in F i g. 2 und
F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie C-Cin F i g. 2.
F i g. 1 zeigt eine einfache, aus dem Stammgleis 1 und dem Zweiggleis 2 bestehende Weiche, in die das Herzstück 3 einbezogen ist.
Dieses Herzstück 3 besteht aus zwei Flügelschienen 4. zwei Anschlußschienen a und daran angeschlossener Herzstückspitze 6. Alle Elemente des Herzstückes 3 sind dabei miteinander verschweißt und bestehen aus Regelschienen. Dabei ist die Herzstückspitze 6 aus Regelschienen so aufgebaut, daß gemäß F i g. 2 beispielsweise die linke der beiden Anschlußschienen 5 als Hauptspitze 10 ausläuft, während die rechte Anschlußschiene 5 die Beispitze Il bildet, die bereits mit beträchtlichem Abstand vor der eigentlichen Herzstück-
spitze 6 endet
Nach F i g. 2 ist die zur Hauptspitze 10 ausgeformte Regelschiene mit einem beidseitig angestauchten Schienenkopf 7 ausgestattet Die Form dieses Schienenkopfes 7 ist besonders deutlich aus F i g. 5 ersieht- lieh. Man kann erkennen, daß die Höhe des Schienenkopfes 7 im Vergleich zur Höhe ehes unverformten Schienenkopfes 7 (s. beispielsweise Fig.4) beachtlich größer ist, weil das von den Seiten des Schienenkopfes 7 verdrängte Material in Richtung auf den Schienenfuß
9 gedruckt worden ist. Dadurch erhält die Hauptspitze
10 im Bereich der Verjüngung ein beachtlich höheres Widerstandsmoment, das dem einer ausgeschmiedeten Vollschienenspitze nahekommt
Die Figuren verdeutlichen, daß im Bereich der Herzstückspitze 6 der Schienenkopf 7 der Hauptspitze 10 bis auf die Tiefe einer Spurrille heruntergedrückt ist. In diesem Bereich ist dabei der heruntergedrückte Schienenkopf 7 der Hauptspitze 10 über beidseitig verschweißte Verbindungsteile 12 an den zugeordneten Flügelschienen 4 angeschlossen (F i g. 2 und 4).
Dadurch, daß das Ende der die Hauptspitze bildenden Anschlußschiene 5 über das eigentliche Ende der Herzstückspitze 6 hinausragt, wird eine äußerst widerstandsfähige Verbindung der gesamten Herzstückspitze 6 mit den Flügelschienen 4 herbeigeführt. Dabei ist es für das einwandfreie Durchführen der Herzstückspitze aber von wesentlicher Bedeutung, daß der Schienenkopf 7 der Hauptspitze 10 vor der Herzstückspitze 6 so weit heruntergedrückt ist, daß dort die notwendige Spurrille freibleibt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Herzstück für Weichen und Kreuzungen, bestehend aus zwei Flügelschienen, zwei Anschlußschie-■en und daran angeschlossener Herzstückspitze mit Haupt- und Beispitze, bei dem alle Schienenelemen-Ie aus Regelschienen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schienenkopf (7) und/oder Schienenfuß (9) der die Hauptspitze (10) bildenden Regelschiene (5) im Bereich der Verjüngung zum freien Ende der Herzstückspiize (6) beid- »eitig angestaucht ist.
2. Herzstück nach Anspruch 1, dadurch gekennleichnet, daß der Schienenkopf (7) der die Hauptipitze (10) bildenden Regelschiene (5) im Bereich der auslautenden Herzstückspitze (6) verbreitert «nd in Richtung auf den Schienenfuß (9) bis auf die Tiefe einer Spurrille gedrückt ist

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