DE205140C - - Google Patents

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DE205140C
DE205140C DENDAT205140D DE205140DC DE205140C DE 205140 C DE205140 C DE 205140C DE NDAT205140 D DENDAT205140 D DE NDAT205140D DE 205140D C DE205140D C DE 205140DC DE 205140 C DE205140 C DE 205140C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/002Coin holding devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 α. GRUPPE
HANS HIRT in GRÄTZ, Posen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1907 ab.
Es sind Lohnzahlungskassetten. bekannt, deren Inhalt selbst bei geschlossener Kassette durch öffnungen derselben erkennbar ist und bei deren Eröffnung man den die Verschlußvorrichtung überdeckenden Lohnzettel mit dem Schlüssel durchstoßen muß.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue und eigenartige Verschlußvorrichtung für Lohnzahlungskassetten dieser Art.
ίο Die "Konstruktion des beanspruchten Verschlusses erhellt aus der Zeichnung, die ihn in einer ■ als Beispiel dienenden Ausführung an einer Lohnzahlungskassette zeigt. Es ist
Fig. ι ein Querschnitt durch die geschlossene Kassette nach Linie A-B in Fig. 2,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die geschlossene Kassette,
Fig. 3 ein Längsschnitt durch die geöffnete . Kassette nach Linie C-D in Fig. 4,
Fig. 4 eine Aufsicht auf den Kasten der Kassette nach Entfernung des Deckels.
Die Kassette besteht aus einem niedrigen Kasten α und einem 'mit ihm durch Scharnier c verbundenen Deckel b.
Der Kasten α enthält Vertiefungen d, deren Größe den zur Auszahlung kommenden Geldstücken entspricht. Im Deckel b befindet sich über jeder Vertiefung d ein Loch e mit etwas kleinerem Durchmesser als der der entsprechenden Vertiefung d. Der nach innen umgebördelte Rand f der Aussparungen e verhindert bei geschlossener Kassette das Herausnehmen der zwischen dem Boden des Kastens a und der Umbördelung f befindlichen GeIdstücke sowie des. Lohnzettels w.
40
45
Zum Verschluß der Kassette ist die folgende Vorrichtung angeordnet: Im Boden des Kastens α befinden sich zwei Ausschnitte g, in die je ein Bügel h des Deckels b eingreift, wenn der Deckel geschlossen wird. Um den Deckel in der Verschlußstellung zu sichern, werden die Riegel i zwischen die Bügel h geschoben, wodurch ein Abheben des Deckels unmöglich gemacht wird. Die Riegel i bilden die beiden Schenkel des Schubriegels k. Letzterer besitzt bei I zwei Nasen, mit denen er sich im herausgezogenen Zustand in der in Fig. 4 rechts gezeichneten Stellung an die senkrechte Stirnwand η des Kastens α anlegt. Ferner trägt der Schubriegel k zwei um Zapfen schwingende Sperrklinken m. Wird der in Ausschnitten der Stirnwand η und der Zwischenwand 0 geführte Schubriegel k eingeschoben, so gleiten die äußeren Schenkel der Sperrklinken m an der Randleiste q der auf dem Kastenboden liegenden Scharnierplatte ζ entlang, die beiden Riegel i schieben sich in die Bügel h ein und der Griff des Schubriegels k schiebt sich über den Ansatz ν des Deckels (Fig. 3), so daß Deckel 5 und Kasten α zusammengehalten werden. Kurz vor Erreichung der Endstellung von k trifft der innere Schenkel jeder der beiden Sperrklinken m auf die Feder f. Infolgedessen schnappen schließlich die Sperrklinken m unter der Wirkung der Druckfeder -p hinter der Scharnierklappe ζ ein und verhindern dadurch. ein. Zurückgehen des Schubriegels k.
In dieser in Fig. 4 links gezeichneten Stellung kann man somit den Schubriegel erst dann zwecks Freigabe des Deckels zurückziehen,
wenn man die Scharnierklappe ζ aufgehoben und um etwa 90° um ihr Scharnier s gedreht hat, weil alsdann die Sperrklinken m frei unter den Flanken r der Scharnierklappe ζ durchgehen.
Die Handhabung, der mit dem beanspruchten Verschluß versehenen Lohnzahlungskassette ist die folgende:
Der Kassierer legt die einzelnen Qeldstücke in die entsprechenden Vertiefungen d der geöffneten Kassette sowie den Lohnberechnungszettel w über die Scharnierklappe z. Darauf klappt er den Deckel b zu und sichert ihn durch Einschieben des Schubriegels k.
Der Arbeiter, dem die derart verschlossene Kassette übergeben wird, kann eine Prüfung des Lohnberechnungszettels sowie des Geldbetrages vornehmen, ohne die Kassette öffnen zu müssen, da er beides vor Augen hat.
Will er eine Einwendung erheben, so beruft er sich dabei auf die unversehrte Kassette, die jederzeit eine Nachprüfung des Inhaltes gestattet. Ist er dagegen mit Berechnung und Inhalt einverstanden, so öffnet er die Kassette dadurch, daß er den Lohnzettel w durch Eingreifen mit dem Finger zerreißt und das an der Scharnierklappe ζ befestigte Griffband t erfaßt, die Scharnierklappe ζ aufstellt und den Schubriegel k herauszieht. Dadurch wird der Deckel entriegelt und die Kassette läßt sich öffnen, worauf sie entleert und abgegeben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Lohnzahlungskassette mit einem zwischen den aufklappbaren Deckel und die Kassette gelegten, den Kassettenverschluß verdeckenden Lohnzettel, gekennzeichnet durch einen mit zwei Sperrklinken (m) ausgestatteten Schubriegel (k), dessen Sperrklinken beim Einschieben des Riegels (k) hinter der Randleiste (q) einer unterhalb des Lohnzettels am Boden der Kassette angeordneten Scharnierklappe (z) einschnappen, so daß der Riegel (k) zwecks Öffnens der Kassette nur nach Zerreißen des die Scharnierklappe verdeckenden Lohnzettels und Anheben der Scharnierklappe (z) herausgezogen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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