DE79306C - Frühstückskasten mit einer zur einmaligen Oeffnung- ausrückbaren Sperrung - Google Patents

Frühstückskasten mit einer zur einmaligen Oeffnung- ausrückbaren Sperrung

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DE79306C
DE79306C DENDAT79306D DE79306DA DE79306C DE 79306 C DE79306 C DE 79306C DE NDAT79306 D DENDAT79306 D DE NDAT79306D DE 79306D A DE79306D A DE 79306DA DE 79306 C DE79306 C DE 79306C
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DENDAT79306D
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A. BELOW, Schöneberg b. Berlin, Bahnstr. 35
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/14Deposit receptacles for food, e.g. breakfast, milk, or large parcels; Similar receptacles for food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles, i.e. food or large parcels
    • A47G29/20Deposit receptacles for food, e.g. breakfast, milk, or large parcels; Similar receptacles for food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles, i.e. food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA MT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Die Eigenart der Erfindung besteht in einem Verschluss für Frühstückskästen, welche besonders zum Einstellen von Flüssigkeiten Verwendung finden sollen. Dieser Verschlufs ist so construirt, dafs sich die Thür nur nach Auslösung einer von der Innenseite der Wohnung aus zu bethätigenden Sperrvorrichtung öffnen lä'fst. Beim Oeffnen der Thür wird die Sperrvorrichtung selbsttätig wieder eingerückt, so dafs ein nochmaliges Oeffnen ohne vorheriges Ausrücken der Sperrvorrichtung nicht möglich ist.
Der Frühstückskasten ist in zwei Ausführungsarten dargestellt. Bei der aus Fig. 1 bis 5 erkennbaren Construction wird die sich federnd öffnende Thür α durch zwei unter ihren Haken b greifende, Sperrhebel c und d geschlossen gehalten.
Der eine dieser Sperrhebel c, dessen Nase c1 durch die Feder/ hinter den Haken b gedrückt wird, läfst sich nur von der Wohnung aus mittels des Zuges g auslösen, welcher durch die Thür oder Wand, an welcher der Kasten angebracht ist, hindurchgeht. Beim Zurückziehen dieses Zuges'g· wird der Hebel c in die in Fig. ι strichpunktirt gezeichnete Lage gedreht und die Nase c1 dabei ausgelöst. Dabei schnappt der Ansatz h1 der federnden Platte h unter den Hebel c ein (Fig. 5) und stellt ihn in ausgerückter Lage fest.
: Sollen nun irgend welche Gegenstände, z. B. Brödchen, Milch oder dergl., in den Kasten eingelegt werden, so mufs durch einen Druck auf den seitlich am Kasten angeordneten Knopf i auch' der Sperrhebel d ausgelöst werden. Zu diesem Zwecke greift der Knopf i, welcher durch dieselbe Feder k nach aufsen gehalten wird, die auch die Platte h gegen den Sperrhebel c drückt, an dem einen Arm des um den Zapfen d1 drehbaren Sperrhebels d an (Fig. 4). Bei einem Druck auf den Knopf i wird infolge dessen die Klinke des Sperrhebels d aus dem Haken b der Thür ausgehoben. Die letztere wird dann durch die auf sie einwirkende Feder geöffnet, so dafs nunmehr die abzuliefernden Sachen in den Kasten eingestellt werden können. Gleichzeitig mit dem Auslösen des Sperrhebels d wird aber auch die den Sperrhebel c in ausgerückter Stellung haltende Platte h zurückgedrückt. Letzterer Sperrhebel c wird infolge dessen durch die Feder/ in seine Sperrstellung zurückbewegt, wie in Fig. 3 durch den eingezeichneten Pfeil angedeutet ist.
Schliefst man nun die Thür a, so schnappen wieder beide Sperrhebel hinter den Haken b ein. Dadurch wird ein nochmaliges Oeffnen der Thür ohne vorheriges Ausrücken des von innen zu bethätigenden Sperrhebels c unmöglich gemacht. Eine unbefugte Entnahme der in den Kasten eingebrachten Gegenstände ist also mit Sicherheit vermieden.
Bei dem in Fig. 6 bis 12 dargestellten Frühstückskasten ist nur eine Klinke / vorhanden, welche hinter den Haken b der Thür α greift und dadurch die letztere geschlossen hält. Diese Klinke ist um den festen Zapfen m drehbar (Fig. 8 und 9). An ihrem inneren Arm bewegt sich der Stift ηi des Schiebers η in einem Schlitz P. Die Feder 0 drückt die Klinke / mit der hinteren Kante des Schlitzes I1 gegen den Stift «' und gleichzeitig mit ihrer Nase hinter den Thürhaken b.
Es leuchtet ein, dafs durch Zurückdrücken des Schiebers η mittelst des federnd auf ihn einwirkenden Druckknopfes ρ der Sperrhebel /
durch den Stift n1 gedreht und dadurch aufser Eingriff mit dem Haken b der Thür α gebracht wird, so dafs sich die letztere unter dem Drucke der Feder q, Fig. 6, öffnen kann.
Bevor dies aber geschieht, mufs erst die das Zurückdrücken des Schiebers η verhindernde Sperrung ausgelöst werden. Diese Sperrung besteht aus dem Riegel r, welcher gewöhnlich mit seiner Nase r1 in der vorderen Aussparung i1 der federnd gegen ihn gedrückten Zuhaltung t liegt. Durch diese wird er in seiner Lage vor dem hinteren Ende des Schiebers η festgehalten, so1 dafs er das Zurückschieben desselben verhindert.
Zum Auslösen der Sperrung dient der mit dem durch die Thür nach dem Innern der Wohnung führenden Zug ν versehene Schieber μ. Dieser wird durch die Feder u1 in das Schlofs hineingezogen und ist mit dem Schlitz u2 versehen, in welchen der Stift r2 des Riegels r eingreift.
Zieht man nun mittelst des Knopfes ν den Schieber u zurück, so drückt die Nase M3 desselben gegen den ,Stift t3 der Zuhaltung t und löst dadurch den Riegel r aus. Dieser wird dann von dem Schieber u mitgenommen, sobald das Ende des Schlitzes «2 gegen den Stift r- anschlägt. Wenn die Nase κ3 den Stift f3 freigiebt, schnappt die Zuhaltung t mit ihrer hinteren Aussparung i2 über die Nase r1 des Riegels r und hält letzteren dadurch in der aus Fig. 8 erkennbaren Stellung fest.
Erst jetzt läfst sich der Schieber u zurückschieben und damit die Klinke / aufser Eingriff mit dem Haken b der Thür α bringen, welch' letztere dann aufspringt. Beim Zurückschieben des Schiebers η wird aber nicht nur die Thür geöffnet, sondern auch die Sperrung wieder eingerückt. Der Schieber η stöfst nämlich beim Zurückschieben mit seiner schrägen Fläche gegen eine entsprechende schräge Fläche der Zuhaltung t, drückt die letztere zur Seite und löst dadurch den Riegel r aus (Fig. 9). Dieser wird nunmehr durch die Feder ul so weit nach vorn geschnellt, bis die Zuhaltung t mit ihrer vorderen Aussparung i1 über die Nase r1 einschnappt und ihn dadurch wieder in der Sperrlage (Fig. 7) feststellt.
Wird jetzt die Thür α geschlossen, so schnappt die Klinke / wieder hinter den Haken b ein, was der Schlitz /' der Klinke gestattet. Ein nochmaliges Oeffnen der Thür ist dann unmöglich, bevor die Sperrung wieder in der beschriebenen Weise ausgelöst ist.
Es empfiehlt sich, in dem Frühstückskasten eine besondere Abtheilung für Briefe und Zeitungen durch eine Wand ι, Fig. 6, abzutrennen. Diese Abtheilung ist, wie Fig. 10 bis 12 zeigen, mit der oberen Einwurfsöffnung wx versehen, die von dem Klappdeckel w bedeckt wird. Dieser Deckel ist an der Vorderkante mit der Hochbiegung w^ ausgerüstet, die sich gegen die Hochbiegung xl der um die Biegekante drehbaren und durch eine Feder nach oben gedrückten Klappen legt (Fig. 10 und 11).
Wird nun der Klappdeckel w behufs Einwurfs von Briefen geöffnet (Fig. 12 strichpunktirte Lage), so wird die Klappe χ durch ihre Feder hochgeklappt, so dafs die auf ihr befindliche Aufschrift »Brief angekommen« (Fig. 11) sichtbar wird. Der Deckel n> kann dann wieder in die aus Fig. 12 erkennbare Lage niedergeklappt werden, um das Eindringen von Regen in die Bnefabtheilung zu verhindern.
Um die Briefe nach dem Oeffnen der Thür leicht herausnehmen zu können, macht man zweckmäfsig die Scheidewand % federnd drehbar, wie Fig. 6 zeigt.
In Fällen, wo der Frühstückskasten so angebracht ist, dafs seine Rückwand frei ist, empfiehlt es sich, in derselben eine Entleerungsthür anzubringen.

Claims (3)

  1. Pat ent-An sp rüche:
    ι . Brief- und Frühstückskasten, gekennzeichnet durch die Anordnung einer die Einlegeöffnung verschliefsenden ThUr (a), welche sich mittelst eines Druckknopfes (ip) erst nach Auslösung einer von der Innenseite der Wohnung aus zu bethätigenden Sperrvorrichtung (c r t) öffnen läfst, wobei jedoch die Sperrvorrichtung wieder eingerückt wird und dadurch ein nochmaliges Oeffnen der Thür verhindert.
  2. 2. Eine Ausführung des unter 1. gekennzeichneten Frühstückskastens, bei welcher der Thürhaken (b) von zwei Sperrhebeln (c d) gehalten wird, deren einer (c) mittelst eines nach innen führenden Zuges (g) ausgelöst und bei Auslösung des anderen Sperrhebels (d) mittelst eines aufsen angebrachten Druckknopfes (i) nach dem Aufspringen der Thür (a) wieder eingerückt wird.
  3. 3. Eine Ausführung des unter 1. gekennzeichneten Frühstückskastens, bei welcher die Thür (a) durch Zurückschieben eines die Sperrklinke (I) bethätigenden Schiebers (n) geöffnet wird, der dabei gleichzeitig die Zuhaltung (t) des zuvor von der Innenseite aus ausgerückten Sperrhebels (r) auslöst und dadurch die Sperrung wieder einrückt, die sich nunmehr gegen den Klinkenschieber (n) legt und dessen nochmaliges Zurückdrücken und damit ein nochmaliges Oeffnen der Thür verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79306D Frühstückskasten mit einer zur einmaligen Oeffnung- ausrückbaren Sperrung Expired - Lifetime DE79306C (de)

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