DE203337C - - Google Patents
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- DE203337C DE203337C DENDAT203337D DE203337DC DE203337C DE 203337 C DE203337 C DE 203337C DE NDAT203337 D DENDAT203337 D DE NDAT203337D DE 203337D C DE203337D C DE 203337DC DE 203337 C DE203337 C DE 203337C
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- DE
- Germany
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- membrane
- gas
- magnet
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- valve
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 13
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 4
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
- F23Q9/02—Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 203337 KLASSE 4d. GRUPF-E
ADOLF GERDES in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist eine .Vorrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schließen
von Hähnen, insbesondere an Gaslampen, bei der das Triebwerk in bekannter Weise durch
den einer Dauerzündflamme zufließenden Gasstrom in Gang gesetzt wird. Gemäß der Erfindung
wird eine Membran in regelmäßige Schwingungen versetzt, die auf ein Schaltwerk eines Schneckengetriebes übertragen werden.
ίο Das Schneckengetriebe dient dann zur kreisenden
Bewegung von Anschlägen, die die Umschalthebel der Hähne beeinflussen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht.
Das durch den Stutzen α einströmende Gas kann durch die Kanäle b, b1 bis zu den Hähnen c, c1 gelangen. Die Zuflußöffnung d für den von der Membran abgeschlossenen Raum / ist mittels eines magnetischen Ventils e verschlossen. Die Membran g ist mit einem Magneten h belastet. Ist ein Gasdruck in der Kammer f nicht vorhanden, so hängt die Membran g so weit durch, daß der Magnet h das Ventil e anhebt. Es wird alsdann von dem zuströmenden Gas trotz ununterbrochener Speisung der Dauerzündflamme durch das von der Kammer f abgezweigte Zündflammenrohr i die Membran aufgebläht, bis das Ventil β vom Magneten h durch den Ventilhaken e1 abgerissen wird und wieder abschließend auf seinen Sitz fällt; alsdann fällt auch die belastete Membran g wieder zusammen, und das darunter befindliche Gas geht zur Zündflamme. Nähert sich der ■ Magnet h dem Ventil e wieder, so wird die Zuflüßöffnung d von neuem geöffnet und die Membran g durch das zuströmende Gas wieder gebläht, so daß also regelmäßige Auf- und Abwärtsbewegungen der Membran g erfolgen.
Fig. 2 eine Oberansicht.
Das durch den Stutzen α einströmende Gas kann durch die Kanäle b, b1 bis zu den Hähnen c, c1 gelangen. Die Zuflußöffnung d für den von der Membran abgeschlossenen Raum / ist mittels eines magnetischen Ventils e verschlossen. Die Membran g ist mit einem Magneten h belastet. Ist ein Gasdruck in der Kammer f nicht vorhanden, so hängt die Membran g so weit durch, daß der Magnet h das Ventil e anhebt. Es wird alsdann von dem zuströmenden Gas trotz ununterbrochener Speisung der Dauerzündflamme durch das von der Kammer f abgezweigte Zündflammenrohr i die Membran aufgebläht, bis das Ventil β vom Magneten h durch den Ventilhaken e1 abgerissen wird und wieder abschließend auf seinen Sitz fällt; alsdann fällt auch die belastete Membran g wieder zusammen, und das darunter befindliche Gas geht zur Zündflamme. Nähert sich der ■ Magnet h dem Ventil e wieder, so wird die Zuflüßöffnung d von neuem geöffnet und die Membran g durch das zuströmende Gas wieder gebläht, so daß also regelmäßige Auf- und Abwärtsbewegungen der Membran g erfolgen.
Diese Bewegungen werden nach Fig. 1 durch die Schubstange k auf einen mit einer Schaltklinke
versehenen Hebel I übertragen; die Schaltklinke wirkt auf ein mit einer Schnecke m
. verbundenes Schaltrad, und die Schnecke treibt ein Schneckenrad q, auf dessen oberer Scheibe q1
Knaggen η nach Zeiteinteilung einstellbar befestigt sind.
Die die Kanäle b, b1 für die Hauptbrenner
abschließenden Küken 0, o1 sind mit Schaltwerken
bekannter Art versehen, deren einseitig beschwerte Hebel p, p1 mit seitlichen
Armen auf der Schneckenradscheibe q1 gleitend
von den Knaggen η beeinflußt werden und entsprechend ihren Bewegungen öffnend
bzw. schließend durch Verdrehen auf die Küken 0, o1 einwirken.
Behufs Regelung des Umlaufes des Schneckenrades
q ist der einarmige Hebel I mit einem verstellbaren Gewicht v, der Ventilhaken e\
der den Hub des Ventils e begrenzt, mit einer Stellschraube r und der Abfluß zur Zündflamme
mit einer Stellschraube s versehen.
Da die Zuflußöffnung zur Membrankammer/ weit größer ist, wie die Austrittsöffnung nach
der Zündflamme, also die Membran g schnell aufgebläht wird und nur langsam zusammenfällt,
so können Druckschwankungen in der Gasleitung die Gleichmäßigkeit der Bewegungen
zeitlich fast gar nicht beeinflussen. Nötigenfalls kann der Gasdruck durch einen
Druckregeier auf stets gleicher Höhe erhalten werden. Jedoch bildet die Anbringung irgendeines
der bekannten Druckregeier in der Gasleitung kein Merkmal der Erfindung.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum selbsttätigen öffnen und Schließen von Hähnen, insbesondere an Gaslampen, mit einem Triebwerk, das durch den der Dauerzündfiamme zufließenden Gasstrom in Gang gehalten wird, gekennzeichnet durch eine in regelmäßige Schwingungen versetzte Membran (g) und ein von dieser mittels Schubstange und Schaltwerk angetriebenes Schneckenrad (q), dessen wagerechte Fläche (q1) einstellbare Anschläge (n) für Schalthebel (p, p1) der Hahnküken (0, o1) trägt.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet , daß die Membrankammer (f) mit der Gaszuleitung (a) durch ein magnetisches Ventil (e) in Verbindung steht, das bei ungespannter Membran (g) durch einen auf dieser ruhenden Magneten (h) geöffnet und bei dem Aufblähen der Membran durch !das einströmende Gas mitgenommen wird, bis es durch einen Anschlag (e1) von dem Magneten abgerissen wird und in die Schlußlage zurückfällt, damit die Membran unter dem Gewicht des Magneten wieder zusammensinkt und dabei das in der Kammer' (f) befindliche Gas durch das Zündflammenrohr (i) austreibt, bis das Ventil von neuem durch den Magneten angehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE203337C true DE203337C (de) |
Family
ID=465754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT203337D Active DE203337C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE203337C (de) |
-
0
- DE DENDAT203337D patent/DE203337C/de active Active
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