DE203337C - - Google Patents

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DE203337C
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membrane
gas
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 203337 KLASSE 4d. GRUPF-E
ADOLF GERDES in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. September 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine .Vorrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schließen von Hähnen, insbesondere an Gaslampen, bei der das Triebwerk in bekannter Weise durch den einer Dauerzündflamme zufließenden Gasstrom in Gang gesetzt wird. Gemäß der Erfindung wird eine Membran in regelmäßige Schwingungen versetzt, die auf ein Schaltwerk eines Schneckengetriebes übertragen werden.
ίο Das Schneckengetriebe dient dann zur kreisenden Bewegung von Anschlägen, die die Umschalthebel der Hähne beeinflussen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht.
Das durch den Stutzen α einströmende Gas kann durch die Kanäle b, b1 bis zu den Hähnen c, c1 gelangen. Die Zuflußöffnung d für den von der Membran abgeschlossenen Raum / ist mittels eines magnetischen Ventils e verschlossen. Die Membran g ist mit einem Magneten h belastet. Ist ein Gasdruck in der Kammer f nicht vorhanden, so hängt die Membran g so weit durch, daß der Magnet h das Ventil e anhebt. Es wird alsdann von dem zuströmenden Gas trotz ununterbrochener Speisung der Dauerzündflamme durch das von der Kammer f abgezweigte Zündflammenrohr i die Membran aufgebläht, bis das Ventil β vom Magneten h durch den Ventilhaken e1 abgerissen wird und wieder abschließend auf seinen Sitz fällt; alsdann fällt auch die belastete Membran g wieder zusammen, und das darunter befindliche Gas geht zur Zündflamme. Nähert sich der ■ Magnet h dem Ventil e wieder, so wird die Zuflüßöffnung d von neuem geöffnet und die Membran g durch das zuströmende Gas wieder gebläht, so daß also regelmäßige Auf- und Abwärtsbewegungen der Membran g erfolgen.
Diese Bewegungen werden nach Fig. 1 durch die Schubstange k auf einen mit einer Schaltklinke versehenen Hebel I übertragen; die Schaltklinke wirkt auf ein mit einer Schnecke m . verbundenes Schaltrad, und die Schnecke treibt ein Schneckenrad q, auf dessen oberer Scheibe q1 Knaggen η nach Zeiteinteilung einstellbar befestigt sind.
Die die Kanäle b, b1 für die Hauptbrenner abschließenden Küken 0, o1 sind mit Schaltwerken bekannter Art versehen, deren einseitig beschwerte Hebel p, p1 mit seitlichen Armen auf der Schneckenradscheibe q1 gleitend von den Knaggen η beeinflußt werden und entsprechend ihren Bewegungen öffnend bzw. schließend durch Verdrehen auf die Küken 0, o1 einwirken.
Behufs Regelung des Umlaufes des Schneckenrades q ist der einarmige Hebel I mit einem verstellbaren Gewicht v, der Ventilhaken e\
der den Hub des Ventils e begrenzt, mit einer Stellschraube r und der Abfluß zur Zündflamme mit einer Stellschraube s versehen.
Da die Zuflußöffnung zur Membrankammer/ weit größer ist, wie die Austrittsöffnung nach der Zündflamme, also die Membran g schnell aufgebläht wird und nur langsam zusammenfällt, so können Druckschwankungen in der Gasleitung die Gleichmäßigkeit der Bewegungen zeitlich fast gar nicht beeinflussen. Nötigenfalls kann der Gasdruck durch einen Druckregeier auf stets gleicher Höhe erhalten werden. Jedoch bildet die Anbringung irgendeines der bekannten Druckregeier in der Gasleitung kein Merkmal der Erfindung.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum selbsttätigen öffnen und Schließen von Hähnen, insbesondere an Gaslampen, mit einem Triebwerk, das durch den der Dauerzündfiamme zufließenden Gasstrom in Gang gehalten wird, gekennzeichnet durch eine in regelmäßige Schwingungen versetzte Membran (g) und ein von dieser mittels Schubstange und Schaltwerk angetriebenes Schneckenrad (q), dessen wagerechte Fläche (q1) einstellbare Anschläge (n) für Schalthebel (p, p1) der Hahnküken (0, o1) trägt.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet , daß die Membrankammer (f) mit der Gaszuleitung (a) durch ein magnetisches Ventil (e) in Verbindung steht, das bei ungespannter Membran (g) durch einen auf dieser ruhenden Magneten (h) geöffnet und bei dem Aufblähen der Membran durch !das einströmende Gas mitgenommen wird, bis es durch einen Anschlag (e1) von dem Magneten abgerissen wird und in die Schlußlage zurückfällt, damit die Membran unter dem Gewicht des Magneten wieder zusammensinkt und dabei das in der Kammer' (f) befindliche Gas durch das Zündflammenrohr (i) austreibt, bis das Ventil von neuem durch den Magneten angehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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