DE16307C - Hebelanordnung zur Bewegung 1 von Steuerungsventilen von Dampfmaschinen - Google Patents

Hebelanordnung zur Bewegung 1 von Steuerungsventilen von Dampfmaschinen

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DE16307C
DE16307C DENDAT16307D DE16307DA DE16307C DE 16307 C DE16307 C DE 16307C DE NDAT16307 D DENDAT16307 D DE NDAT16307D DE 16307D A DE16307D A DE 16307DA DE 16307 C DE16307 C DE 16307C
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1 GEBR. STORK in Hengelo (Niederlande)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/10Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with main slide valve and auxiliary valve dragged thereby

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1881 ab.
Der vorliegende Mechanismus soll benutzt werden bei Steuerungen, welche sich im wesentlichen wie folgt zusammensetzen:
Ein Schieber A (s. Fig. 1 und 3) besorgt den Ein- und Auslafs des Dampfes, während ein Glockenventil B den Dampfzutritt früher oder später abschliefst und so die veränderliche Expansion bewirkt. Der Schieber A, auf gewöhnliche Weise durch ein Excenter in Bewegung gebracht, hat die Gestalt eines Grundschiebers, wie bei der Meyer'schen Expansionssteuerung. Auf der Rückseite ist dieser Schieber A mit einem unbeweglichen Kasten C überdeckt, der die Sitze für das Glockenventil B trägt. Die Schieberanordnung ist so getroffen, dafs nur dann Dampf in den Cylinder treten kann, wenn das Ventil B geöffnet ist.
Das Oeffnen und Schliefsen des Ventiles B wird nach der Weise des Patentes No. 295 durch folgenden Mechanismus bewirkt: Auf der Kurbelaxe D, Fig. 1, befindet sich ein zweites Excenter E mit Stange F von theilweise gabelförmiger Gestalt. Ein Punkt a dieser Stange F, auf zwei Drittel ihrer ganzen Länge von der Excentermitte aus gelegen, ist durch eine \ Gelenkführung G, Fig. 4 und 5, welche im Punkt b am Regulatorgestell gelagert ist, gezwungen, eine geradlinige Bahn zu 'beschreiben. Die Richtung dieser Bahn wird durch den Regulator vorgeschrieben, weil ein Punkt c der Gelenkführung G in der Muffe des Regulators gelagert ist und den Bewegungen derselben folgen mufs. Hiernach wird der Ausschlag des freien Endes H der Excenterstange F und dadurch die Oeffnung des Ventiles B vermittelst eines eigenartigen dreiarmigen Hebels J durch den Regulator beeinfiufst.
Die horizontale Bewegung des freien Endes H der Excenterstange F wird nämlich durch eine Zugstange K auf einen Arm des dreiarmigen Hebels J übertragen, welcher um einen festen Punkt d schwingt. Die oberen Arme dieses Hebels J sind mit stählernen Rollen versehen und wirken bei Schwingung des Hebels auf entsprechend geformte Anschlagflächen L an der Ventilstange M, wodurch das Ventil B gehoben wird; das Schliefsen des letzteren wird wie gewöhnlich durch eine am oberen Ende der Ventilstange M befindliche Schraubenfeder N veranlafst. Dieser ganze Mechanismus ruht in einem auf dem Kasten C stehenden Gestell O.
Bei der niedrigsten Stellung des Regulators beschreibt der Punkt α die in Fig. 2 angegebene Gerade und das freie Ende H der Excenterstange F die in gleicher Weise punktirte elliptische Curve, deren grofse Axe erstens das gröfste Längenmafs zeigt, zweitens mit der Horizontalen den kleinsten Winkel bildet und demzufolge den gröfsten Hub des Ventiles B bewirkt, da die Horizontalprojection der Curve die gröfste Längenausdehnung hat. Bei der höchsten Stellung des Regulators beschreibt das freie Ende H der Excenterstange F eine Curve, deren grofse Axe sich am meisten der Vertiticalen nähert, wodurch der kleinste Hub des Ventils B veranlafst wird.
Der beschriebene Mechanismus läfst sich
ferner sowohl für gröfsere Maschinen anwenden, um zwei Ventile in getrennten Grundschiebern zu bewegen, als auch für Ventilmaschinen ohne • Einlafsschieber, wie Fig. 6 zeigt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Bewegung eines Steuerungsventiles an Dampfmaschinen durch Anwendung eines dreiarmigen Hebels derart, dafs zwei mit Rollen versehene Arme bei Schwingung des Hebels auf Daumen an der Ventilspindel wirken und so das Ventil heben, während der dritte Arm die Bewegung des Hebels vom Excenter und Regulator aus vermittelt.
  2. 2. Die in Fig. 6 dargestellte Anordnung der Ventilhebel.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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