DE89981C - - Google Patents

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DE89981C
DE89981C DENDAT89981D DE89981DA DE89981C DE 89981 C DE89981 C DE 89981C DE NDAT89981 D DENDAT89981 D DE NDAT89981D DE 89981D A DE89981D A DE 89981DA DE 89981 C DE89981 C DE 89981C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1895 ab.
In Fig. ι sei der Kreis χ ein Excenterkreis, -beschrieben von einem auf der Steuerwelle • einer Dampfmaschine sitzenden Excenter. Wird nun durch einen Lenker α b von einem bestimmten Punkt V dieses Kreises, welcher der Kolbenstellung bei Beginn der Eröffnung . des Steuerorganes entspricht, die Bewegung nach verschiedenen Richtungen entnommen, so werden die Ausweichungen des Punktes b am . Lenker α b nach beiden Seiten des Kreisbogens yy, welcher von V aus mit dem Halbmesser ab beschrieben ist, von verschiedener Gröfse und Dauer sein. Die Anordnung eignet sich deshalb zum Entwurf der nachstehend beschriebenen Mechanismen zur Steuerung von Ventilen oder Schiebern.
Für alle Füllungsgrade entspricht Punkt V im Excenterkreis χ dem Ventilanhub, Punkt b des Lenkers α b liege für alle Füllurigsgrade auf dem Kreisbogenj^j' vom Anfangspunkt V aus mit dem Halbmesser α b beschrieben. Die Lage des Punktes b bezw. Füllung wird durch eine Schwinge bc, welche an einen auf der Regulirwelle festsitzenden Hebel c d angelenkt ist, bedingt. Der Hebel cd wird durch den Regulator beeinflufst. Während sich Punkt a auf dem Excenterkreis bewegt, wird Punkt b auf einem Kreisbogen geführt, welcher mit der Länge der Schwinge b c als Halbmesser von der jeweiligen Stellung des Hebels c d beschrieben ist. Die Ausweichungen des Punktes b auf beiden Seiten des Bogensjz-j^, durch den RegulirhebelYund Schwinge b c bedingt, werden durch einen Hebel b g der Zugstange g h, welche bei h mit dem Auslafsorgan in Verbindung steht, übertragen! Liegt Punkt b für die verschiedenen Füllungsgrade bei dem Beginn des Ventilhubes auf dem Kreisbogen yy, so mufs die Lage des Punktes h so gewählt werden, dafs der Punkt g jeweils auf einem Kreisbogen i% zu liegen kommt, welcher von h aus mit dem Halbmesser g h beschrieben ist. Wenn die Punkte b und g auf Kreisbögen liegen bei Beginn des Ventilhubes, so mufs Punkt e ebenfalls auf einem oder annähernd einem Kreisbogen ν ν liegen. Durch Kreisbogen ν ν wird die Lage des festen Drehpunktes f und die Länge des Hebels ef bedingt; f mufs der Mittelpunkt des Bogens vv sein, welcher zum Halbmesser ef hat.
Dieser Stützhebel ef bietet zwei Vortheile, er nimmt den ganzen Druck beim Ventilanhub auf, so dafs auf den Regulirhebel c d bezw. Regulator kein Rückdruck stattfindet, ferner verändert er während des Ventilhubes und während des Schlusses seine Lage, welche von der Bahn, die der Punkt b aufserhalb des Kreises yy während der Hub- und Schlufsperiode des Ventils durchläuft, abhängt; es findet rasche Ventilöffnung und rascher Schlufs statt.
Der so angeordnete Mechanismus ist zwanglä'ufig und eignet sich zur Uebertragung einer Excenterbewegung auf ein Einlafsorgan, so dafs, wenn der Hebel c d vom Regulator verstellt wird, sich die Lage des Mechanismus ändert. Hierdurch werden die Füllungen bedingt, ohne die Lage des Ventilhebels, der bei h angreift, zu ändern. Daher beginnt das Voröffnen für alle Füllungsgrade bei gleicher Excenter- bezw. Kolbenstellung^ und ist auch für jeden Füllungsgrad von gleicher Gröfse.
Fig. 2 und 3 zeigen die Anordnung des Mechanismus am Dampfcylinder.
Der Mechanismus kann auch so angeordnet werden, dafs ,der Stützhebel entweder innerhalb des Punktes b oder aufserhalb des Punktes g zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zwangläufige Steuerung für Ventil - oder Schieberdampfmaschinen mit bekanntem Steuergestänge ab gh, das durch das Regulatorgestänge dcb für verschiedene Füllungsgrade eingestellt wird, gekennzeichnet durch einen Stützhebel ef, dessen Anschlufspunkt e im Gliede b g des Steuergestänges und dessen Länge ef so gewählt sind, dafs bei verschiedenen Füllungen gleicher Voreintritt erzielt wird, und dafs beim Anheben des Ventils u. s. w. die Richtungen der Glieder h g, ef und b α sich nahezu in demselben Punkte schneiden, wodurch jede Rückwirkung auf den Regulator aufgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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