DE250871C - - Google Patents

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DE250871C
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ball
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valve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4d. GRUPPE
EDUARD KÖRNER in COBLENZ-LÜTZEL
ungefaßten Kugel bestehendem Ventil.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Druckstoßgasfernzünder mit gesteuertem Kugelventil.
Bei den bisherigen Fernzündern dieser Art war die Einrichtung so getroffen, daß bei der Öffnungsbewegung des Ventiles die Kugel durch Nocken des Schaltrades auf einer schiefen Ebene seitlich vom Ventilsitz weggedrängt wurde.
ίο Bei dieser Ausführung konnte, um die Verdrängerwirkung zu sichern, die Steigung der schiefen Ebene nur gering gewählt werden, wodurch andererseits die Kraft, mit welcher die Kugel bei der Schlußbewegung dem Ventilsitz wieder zustrebte, verringert und die Gefahr gezeitigt wird, daß unter dem Einfluß der unvermeidlichen Verteerungen die Kugel überhaupt nicht, oder noch nicht vollständig, auf den Ventilsitz zurückkehrt.
Nach der Erfindung wird dieser Ubelstand unter gleichzeitiger Erreichung anderer Vorteile dadurch vermieden, daß die Kugel durch das Schaltrad unmittelbar über ihren Sitz gehoben wird.
Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem die Kugel beim Öffnen durch das Schaltrad über eine oberhalb des Ventilsitzes angeordnete Kippkante nach Art eines einarmigen Hebels aufgekippt wird.
Durch die neue Ausführung wird auch der Vorteil erreicht, daß die über ihren Ventilsitz gehobene Kugel als Prellplatte wirkt, gegen welche das Gas stoßen muß, bevor es zur Düse gelangen kann. Infolge der so erzielten Prellplattenwirkung wird das Gas veranlaßt, die aus der Leitung mitgerissenen schwebenden Verunreinigungen fallen zu lassen, welche somit nicht zur Düse gelangen und diese verstopfen können.
Mit besonderem Vorteil wird die Einrichtung so getroffen, daß das Schaltrad unterhalb des Ventilsitzes angeordnet ist, so daß die Ventilkugel durch den Gasdruck entlastet wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei beispielsweisen Ausführungsformen schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine erste Ausführungsform bei geschlossenem, Fig. 2 bei geöffnetem Ventil.
Fig. 3 und 4 sind entsprechende Schnitte durch eine zweite und
Fig. 5 und 6 durch eine dritte Ausführungsform.
Das Zündergehäuse ist mit α bezeichnet. In ihm ist das in bekannter Weise durch eine Membran o. dgl. beim Eintreten des steuernden Druckstoßes in Pfeilrichtung gedrehte Schaltrad b auf der Achse c gelagert, das an seinem Umfange abwechselnd mit Nocken d und kreisbogenförmigen Aussparungen e versehen ist.
Oberhalb des Schaltrades δ ist ein Käfig f in das Gehäuse α eingeschraubt. Dieser Käfig hat eine mittlere Bohrung g, an deren unterem Ende sich eine besonders aus Fig. 2 ersiehtliehe ringförmige Schulter h befindet, welche
als Ventilsitz die in der Bohrung g liegende Kugel i abstützt und sich deren Oberfläche anpaßt.
Bei der Stellung nach Fig. ι liegt die Kugel i unter dem Einfluß ihres Eigengewichtes auf der Ringschulter h und ragt mit ihrem unteren Teil in die ihr gegenüberstehende Lücke β des Rades h.
Wird das Schaltrad b in Pfeilrichtung gedreht, so gelangt einer der Zähne d unter die Kugel i und hebt diese entprechend an, so daß das Gas aus dem Gehäuse α an der Kugel i vorbei durch die Bohrung g nach oben strömen kann. Die Kugel i wirkt hierbei als Prellplatte, welche in der einleitend erläuterten Weise reinigend wirkt.
Wie aus obigem hervorgeht, wird die Kugel i durch den Druck des darunter befindlichen Gases entlastet, so daß die Arbeit des Rades b beim Anheben der Kugel * verringert wird. Dies ist bei der unter Umständen sehr geringen Verstellkraft der Druckstoßgasfernzünder von erheblicher Bedeutung.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 und 2 dadurch, daß der Ventilsitzkörper f nicht oberhalb, sondern unterhalb der Kugel i, und daß das Steuerungsrad b nicht unterhalb, sondern seitlich dieser Kugel angeordnet ist.
Demgemäß sind die Zähne d und Aussparungen e des Steuerungsrades seitlich an diesem Rade angebracht.
Die Kugel i wird von einem halbkreisförmigen Käfig k umhüllt, welcher oberhalb der Ventilsitzfläche eine vorspringende Kante I besitzt.
Wird das Rad b aus der Stellung nach Fig. 3 in diejenige nach Fig. 4 gedreht, so wird die Kugel, welche vorher in einer Aussparung e des Rades b und auf dem Ventilsitz f ruhte, durch einen Zahn d des Rades b in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise über die Kippkante I nach Art eines einarmigen Hebels aufgekippt, wozu nur ein geringer Kraftaufwand erforderlich ist. Auch hier wieder schwebt die Kugel i frei über dem Ventilsitz, so daß sie bei weiterer Drehung des Schaltrades b unter dem vollen Einfluß der Schwerkraft durch die nächste Zahnlücke auf den Ventilsitz zurückfällt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 wird die Kugel durch zwei einander gegenüberstehende Schalträder b und V abwechselnd gehoben und fallen gelassen.
Bei sämtlichen drei dargestellten Ausführungsformen ist der Ventilsitz zugleich mit der Kugel herausnehmbar.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Gasfernzünder mit durch Druckstoß geöffnetem und geschlossenem, aus einer losen, ungefaßten Kugel bestehendem Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel durch das sie steuernde Schaltrad unmittelbar über ihren Sitz gehoben wird.
2. Druckstoßgasfernzünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel beim öffnen durch das Schaltrad über eine oberhalb des Ventilsitzes angeordnete Kippkante nach Art eines einarmigen Hebels aufgekippt wird.
3. Druckstoßgasfernzünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad unterhalb des Ventilsitzes angeordnet ist, so daß die vom Schaltrade unmittelbar gesteuerte Ventilkugel durch den Gasdruck entlastet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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