DE202075C - - Google Patents

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DE202075C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J39/00Heat-insulated warming chambers; Cupboards with heating arrangements for warming kitchen utensils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPEIl.
EMANUEL ERICH in LEGNANO, Ital.
Koch- und Wärmvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1907 ab.
Bei den bisher gebräuchlichen Koch- und Wärm vorrichtungen mußten die zur Aufnahme von Speisen, Wasser usw. dienenden Gefäße und die als Wärmespeicher dienenden Steine auf einem besonderen Herd angeheizt und dann in Isolationskästen gebracht werden. Jene Umständlichkeit wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Heizquelle im Innern eines mit Luftein- und
ίο -auslassen versehenen hohlen Wärmsteins angeordnet ist.
Bei der in Fig. ι schematisch dargestellten Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung befindet sich die Wärmequelle P (Leuchtgas-, Spiritusgas-, Petroleumbrenner u. dgl.) in einem geschlossenen Untersatz A, der entweder vollständig aus isolierender Masse besteht oder ein mit Isoliermasse belegtes oder ausgefülltes Metallgerippe bildet. Der Untersatz ist durch eine feuerfeste Platte C abgedeckt, auf welcher ein schalenförmiger Wärmstein D ruht. Dieser trägt die Herdplatte E nebst dem (nicht eingezeichneten) Kochgefäß.
Der schalenförmige Wärmstein D nimmt einen großen Teil jener Wärmemenge, welche bei den älteren Heizvorrichtungen an die Luft verloren geht, in sich auf und gibt sie später in gleicher Weise wie die übrigen erhitzten Innenteile allmählich wieder ab. Je nachdem die aufgespeicherte Wärmemenge rasch oder langsam wieder abgegeben werden soll, wird der Wärmstem aus einem guten Wärmeleiter wie Gußeisen oder aus einem schlechten Wärmeleiter wie Schamotte angefertigt. Zur Vergrößerung der Wärme abgebenden Oberfläche kann der Wärmstein an der Innenseite gewellt oder gerippt sein. Wie insbesondere aus Fig. 2 (Vorderansicht eines Stückes des Wärmsteins) ersehen werden kann, sind zur Ermöglichung des Zutritts von Verbrennungsluft und des Abzugs der Verbrennungsgase im Wärmstein Löcher g bzw. Ausschnitte ν vorgesehen.
Sobald eine genügende Wärmemenge aufgespeichert ist, wird die Flamme gelöscht und die Isolierglocke B aufgesetzt, um einen luft- und wärmedichten Abschluß zu bilden.
Bis zum Aufsetzen der Isolierglocke kann der beschriebene Herd wie ein gewöhnlicher offener Herd verwendet werden. Wird auf diese Verwendungsmöglichkeit kein Wert gelegt und statt dessen, wie dies z. B. von Kaffeehäusern, Barbieren, Hundezüchtern geschieht, dauerndes Warmhalten eines Wassergefäßes o. dgl. gefordert, so kann die völlige Abhebung der Isolierglocke vermieden werden. Bei der hierher gehörigen Ausführung gemäß Fig. 3 ist das Isolierstück B mit einem festen Boden χ und einem abnehmbaren, ebenfalls aus Isoliermaterial bestehenden Deckel versehen, so daß es selbst als Kochgefäß zu dienen vermag. Dieses Kochgefäß ist durch die Stützen s mit dem Herd A fest verbunden und davon in einigem Abstande gehalten, so daß ein freier Zugang für die Luft und ein freier Abzug für die Verbrennungsgase geschaffen ist. Nach dem Anheizen des Kochgefäßes B und des Wärmsteins D wird die Flamme ausgelöscht bzw. die Gaszufuhr abgestellt und der Herd durch Anheben eines Isolierringes F bis zum Bo-
den x gegen die Außenluft abgeschlossen. Zur Erleichterung des Anhebens ist der Ring F mit zwei Handhaben k, k versehen. Um den Ring in seiner oberen Lage zu sichern, bringt man seine Innenansätze h über schräg verlaufende äußere Ansätze w des Herdes A, die in wagerechte Ansätze i übergehen, worauf durch Drehen des Ringes F Bajonettverschluß hergestellt wird.
ίο Die Dichtungsfläche (in Fig. ι zwischen dem Untersatz A und der Glocke B und in Fig. 3 zwischen dem Ring F und dem Boden x) kann eben sein oder labyrinthartig verlaufen, je nachdem mehr Wert auf Einfachheit der Formgebung oder auf Dichtheit des Verschlusses gelegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Koch- und- Wärm vorrichtung, bei welcher in einem Stein Wärme aufgespeichert und nach dem Abstellen der Heizung eine Isolierhülle übergebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizquelle (P) im Innern des mit Luftein- und -auslassen (g bzw. v) versehenen hohlen Wärmsteins (D) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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