DE294253C - - Google Patents
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- DE294253C DE294253C DENDAT294253D DE294253DA DE294253C DE 294253 C DE294253 C DE 294253C DE NDAT294253 D DENDAT294253 D DE NDAT294253D DE 294253D A DE294253D A DE 294253DA DE 294253 C DE294253 C DE 294253C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H33/00—Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
- A61H33/06—Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H35/00—Baths for specific parts of the body
- A61H2035/004—Baths for specific parts of the body for the whole body except the head
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- Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
—■ JVr 294253 KLASSE
30/. GRUPPE
FRANZ TOJNER in HAAG, Nieder-Österr.
Heißluftbad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1915 ab.
Die Erfindung betrifft ein Heißluftbad. Gemäß der Erfindung wird durch Einschnürungen
der Heißluftleitung bzw. der Heizkörper eine Stauung der Heißluft in den
Heizkörpern und dadurch eine gleichförmige Wärmeverteilung innerhalb der Zelle erzielt.
Diese Einschnürungen können durch pfannenartige Einsätze in der Heißluftleitung gebildet
sein, in welche Wasser zwecks Verdunstung
ίο gegossen werden kann, wodurch das Bad ein
Dunstbad wird.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Sitzzelle im Längsschnitt, und Fig. 2 dieselbe im Querschnitt.
Fig. 3 zeigt eine Liegezelle im Längsschnitt, Fig. 4 dieselbe im Querschnitt, und
Fig. 5 die Heißluftleitung in Draufsicht.
Gemäß der Ausführungsform nach den Fig. ι und 2 strömt die im Zugrohr 1 vermittels einer Spiritusflamme 2 o. dgl. erzeugte Heißluft durch eine unterhalb des Zellenbodens 3 angeordnete Leitung 4 durch unter dem Sitz 5 befindliche Durchbrechungen 6 in den Oberraum der Zelle und umspült daselbst die badende Person. Die Heißluftleitung 4 ist mit Einschnürungen 7 versehen, deren Höhe zweckmäßig die halbe Höhe der Heißluftleitung 4 beträgt. Die Einschnürungen können als Pfannen ausgebildet oder durch pfannenartige Einsätze gebildet sein, in welche Wasser eingegossen werden kann, welches verdunstet, wodurch das Bad ein Dunstbad wird. Unterhalb des zweckmäßig in der Höhe verstellbaren Sitzes können leicht zugängliche Schieber angebracht sein, welche den Zutritt der Heißluft in den Oberraum der Zelle durch Drosselung der Durchbrechungen 6 zu regeln gestatten. Vom Heißlufterzeuger 1 kann eine Zweigleitung 8 in den Oberraum der Zelle führen und daselbst, beispielsweise durch einen Schieber 9, drosselbar sein. Vermittels einer verdrehbaren Klappe 10 kann kalte Luft in die Zelle eingelassen und derart die Temperatur daselbst geregelt werden. Die Rückenlehne 11 kann durchbrochen sein, so daß die Heißluft durch dieselbe strömt und sie solcherart erwärmt. Der Kasten ist durch Abheben der Vorderwand 12 und eines Deckels 13 leicht zugänglich. Im letzteren kann ein Thermometer zwecks Messung der Temperatur durch die badende Person angebracht sein. Die Innenwandungen der Zelle können in bekannter Weise mit Asbest, Pappe o. dgl. gegen Wärmeausstrahlung geschützt sein. Die Heißluftleitung kann durch die Zelle durchgeführt sein und an den beiden Enden in Stutzen münden, an deren einem der Heißlufterzeuger angeschlossen wird, während der andere Stutzen durch einen Deckel abgeschlossen ist. Es ist hierdurch möglich, den Heißlufterzeuger an der einen oder der anderen Seite der Zelle je nach Erfordernis oder Wunsch anzuordnen.
Gemäß der Ausführungsform nach den Fig. ι und 2 strömt die im Zugrohr 1 vermittels einer Spiritusflamme 2 o. dgl. erzeugte Heißluft durch eine unterhalb des Zellenbodens 3 angeordnete Leitung 4 durch unter dem Sitz 5 befindliche Durchbrechungen 6 in den Oberraum der Zelle und umspült daselbst die badende Person. Die Heißluftleitung 4 ist mit Einschnürungen 7 versehen, deren Höhe zweckmäßig die halbe Höhe der Heißluftleitung 4 beträgt. Die Einschnürungen können als Pfannen ausgebildet oder durch pfannenartige Einsätze gebildet sein, in welche Wasser eingegossen werden kann, welches verdunstet, wodurch das Bad ein Dunstbad wird. Unterhalb des zweckmäßig in der Höhe verstellbaren Sitzes können leicht zugängliche Schieber angebracht sein, welche den Zutritt der Heißluft in den Oberraum der Zelle durch Drosselung der Durchbrechungen 6 zu regeln gestatten. Vom Heißlufterzeuger 1 kann eine Zweigleitung 8 in den Oberraum der Zelle führen und daselbst, beispielsweise durch einen Schieber 9, drosselbar sein. Vermittels einer verdrehbaren Klappe 10 kann kalte Luft in die Zelle eingelassen und derart die Temperatur daselbst geregelt werden. Die Rückenlehne 11 kann durchbrochen sein, so daß die Heißluft durch dieselbe strömt und sie solcherart erwärmt. Der Kasten ist durch Abheben der Vorderwand 12 und eines Deckels 13 leicht zugänglich. Im letzteren kann ein Thermometer zwecks Messung der Temperatur durch die badende Person angebracht sein. Die Innenwandungen der Zelle können in bekannter Weise mit Asbest, Pappe o. dgl. gegen Wärmeausstrahlung geschützt sein. Die Heißluftleitung kann durch die Zelle durchgeführt sein und an den beiden Enden in Stutzen münden, an deren einem der Heißlufterzeuger angeschlossen wird, während der andere Stutzen durch einen Deckel abgeschlossen ist. Es ist hierdurch möglich, den Heißlufterzeuger an der einen oder der anderen Seite der Zelle je nach Erfordernis oder Wunsch anzuordnen.
Gemäß der Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 5 ist die unterhalb der Liegestatt 15 angeordnete
Heißluftleitung 4 U-förmig gelegt; jeder der beiden Schenkel ist mit mehreren
Einschnürungen bzw. Pfannen 7 versehen, welche, wie schon erwähnt wurde, zur Aufnahme
von Wasser zwecks Bildung eines Dunstbades dienen können. Die in den einen Schenkel aus dem Heißlufterzeuger ι, der bei
Claims (1)
- dieser Ausführungsform zweckmäßig an der vorderen Seite der Badezelle angeordnet wird, eingeleitete Heißluft strömt aus dem anderen Schenkel unter eine Haube 14, welche den Zweck hat, einerseits die heiße Luft über die ganze Breite des Apparates zu verteilen und anderseits bei eventuellem Einlassen frischer Luft, beispielsweise durch ein Rohr 16, welches gleichfalls unter der Haube mündet, die Vermischung von Heißluft mit Frischluft an dieser Stelle, also vor Zutritt zur Liegestatt, zu erzielen. Die gegebenenfalls mit Frischluft vermischte Heißluft strömt unter eine zweck-, mäßig gerippte Platte 17, welche über die ganze Querschnittsfläche der Zelle sich erstreckt und nur am Kopfende etwas kürzer ist, so daß an dieser Stelle ein Spalt vorhanden ist, durch welchen die Heißluft nach oben unter die Liegestatt und durch Durchbrechungen derselben in den Oberraum der Zelle streichen kann.Der Heißlufterzeuger mündet zweckmäßig mit einer Zweigleitung, analog der Einrichtung nach den Fig. 1 und 2, in den Oberraum der Badezelle, so daß auch dieser durch die Heißluft durchhitzt ist. Der Zutritt der Heißluft zur Heißluftleitung und gegebenenfalls zum Oberraum kann mittels Drosselklappen 18, 19 und 20 geregelt werden. Die Drosselklappe 20 des Heißlufterzeugers wird bei Betätigung der Drosselklappe 19 der mit Einschnürungen versehenen Heißluftleitung vermittels eines zweiarmigen Hebels 21 derart verstellt, daß, wenn die Drosselklappe 19 in die Schließstellung gelangt, die Drosselklappe 20 geöffnet wird, so daß die erzeugte Heißluft nach oben abziehen kann. Zweckmäßig ist durch eine kleine Öffnung in der Klappe 20 für einen ständigen Zug bzw. ständige Erwärmung des Abzugrohres gesorgt. Der Einlaß frischer Luft durch das Rohr 16 kann mittels einer in demselben angebrachten Drosselklappe 22 geregelt werden. Die Drosselklappen 18, 19 und 22 sind mittels Zugschnüre o. dgl. 23, 24 und 25 von der liegenden Person zu verstellen, welche über die Höhe der Temperatur im Bade durch ein bequem ablesbares Thermometer 26 sich unterrichten kann. Zweckmäßig erfolgt der Abschluß der Zelle nach oben durch einen mehrteiligen, leicht abhebbaren halbrunden Deckel 27. In dem über dem Kopf des Liegenden befindlichen Deckelteil ist zweckmäßig ein nach außen aufklappbares zweiteiliges Marienglasfenster 28 angebracht.Paten τ-An Spruch:Heißluftbad, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißluftleitung bzw. die Heizkörper innerhalb der Badezelle mit tiefen, zweckmäßig zur Aufnahme von Wasser geeigneten pfannenförmigen Einschnürungen versehen sind, welche die durchziehende Heißluft stauen und hierdurch eine gleichförmige Wärmeverteilung in der Badezelle und gegebenenfalls eine Verdunstung des Wassers in den Pfannen hervorrufen.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294253C true DE294253C (de) |
Family
ID=548830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294253D Active DE294253C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294253C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2611135A (en) * | 1950-07-27 | 1952-09-23 | Benjamin N Greene | Combination shower stool and drain fitting |
-
0
- DE DENDAT294253D patent/DE294253C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2611135A (en) * | 1950-07-27 | 1952-09-23 | Benjamin N Greene | Combination shower stool and drain fitting |
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