DE260910C - - Google Patents
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- DE260910C DE260910C DENDAT260910D DE260910DA DE260910C DE 260910 C DE260910 C DE 260910C DE NDAT260910 D DENDAT260910 D DE NDAT260910D DE 260910D A DE260910D A DE 260910DA DE 260910 C DE260910 C DE 260910C
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- Germany
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- hood
- air
- heating
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- hoods
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D20/00—Hair drying devices; Accessories therefor
- A45D20/04—Hot-air producers
- A45D20/06—Hot-air producers heated otherwise than electrically; ventilated by muscle power
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKl 260910-KLASSE 33 c. GRUPPE
MARGARETHA HACKER in FREIBURG i. B.
dienenden Wassers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen der Haare und zur Erhitzung des
zum Haarwaschen dienenden Wassers für Spiritus- oder Gasheizung. Gemäß der Erfindung
sind Hauben, die zur Führung der Heizgase und der zu erwärmenden Trockenluft dienen, derart angeordnet, daß die Heizgase
im Innern der Hauben aufsteigen, dann an den Wänden der Hauben, indem sie ihre
ίο Wärme an diese abgeben, nach abwärts streichen und die Vorrichtung durch unten
angebrachte Öffnungen verlassen. Dabei werden Heizgase und vorzuwärmende Luft so
durch die Vorrichtung geleitet, daß sie im Gegenstrom aneinander vorbeiziehen, so daß
die Verbrennungswärme völlig ausgenutzt und größte Wirtschaftlichkeit bei bester Wirkung
erzielt wird. Von den Leithauben ist die eine so ausgebildet, daß sie nicht nur als Behälter
für die Erhitzung von Wasser zur Haarwaschung, sondern auch für Gesichtsdampfbäder,
für Warmluftbäder und ähnliches verwendet werden kann. Die Vorrichtung ist also bei größter Einfachheit sehr wirtschaftlieh'
und von weitgehender Verwendungsmöglichkeit. Sie bedeutet also einen erheblichen
Fortschritt gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung. beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen
Längsschnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-B von Fig. 1,
Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie C-D von Fig. i. Fig. 4 zeigt die Vorrichtung in ihrer
Verwendung zur Bereitung von Warmwasser.
In dem äußeren Kasten α ist in dessen unterem
Teil im Verlaufe der Längsachse ein Heizungsrobr b angebracht. Dasselbe hat auf
seiner ganzen Länge nach oben gerichtete Bohrungen und wird von einer Leuchtgasleitung
oder einem Spiritusbehälter, der zweckmäßig an der Vorrichtung abnehmbar angebracht
ist, aus gespeist. In letzterem Falle ist noch ein geeigneter Vergaser vorgebaut.
Der Brennstoff wird in bekannter Weise zur Erzielung einer vollständigen Verbrennung vor
dem Verbrennen mit der durch Bodenöffnungen eintretenden Luft gemischt. Über dem
Brenner δ sind zwei Hauben c und d angeordnet.
Die Haube c ist von aus Fig. 1 und 2 ersichtlicher Gestalt; sie sitzt auf einem im
Kasten umlaufend angebrachten Ansatz f auf, so daß sie mit dem Kasten an dieser Stelle
einen ziemlich dichten Abschluß bildet. Oberhalb des Ansatzes in der Kastenwand vorgesehene
Öffnungen g dienen zur Zulassung der vorzuwärmenden Luft; unterhalb des Ansatzes
befindliche Öffnungen h bilden den Auslaß für die Verbrennungsgase. Über der Haube c
befindet sich ein abhebbares Drahtnetz i, das unterhalb an beiden Längsseiten zweckmäßig
Leitbleche k für die Trockenluft trägt. In einem gewissen Abstand über dem Drahtnetz i
befindet sich ein weiteres Netz.1, das zweckmäßig
aus Textilgewebe besteht, in einen Rahmen eingespannt ist und als Träger für
die zu trocknenden Haare dient. Dieses Netz ist leicht abnehmbar und auswechselbar, so
daß für verschiedene Personen verschiedene Netze benutzt werden können, um bei etwaiger
Haarerkrankung die Gefahr einer Ansteckung zu beseitigen. Das Netz I kann durch einen
Deckel m, der in Fig. 2 abgehoben dargestellt ist, bei Nichtgebrauch abgedeckt und damit
der ganze Kasten geschlossen werden.
Die Haube d, die wie Haube c nach unten offen ist, ist von der Haube c durch eine
Wand η getrennt. Über der Decke 0 der Haube d schließt sich ein Rohrstutzen p an,
der zur Aufnahme eines Warmluftleitrohres q (Fig. 3) dient. In der Wand des Kastens a
sind im Bereich des unteren Endes der Haube d öffnungen / für den Einlaß der vorzuwärmenden Luft in den die Haube d umgebenden
Raum s vorgesehen und in dem Stutzen p
ao Öffnungen t für den Einlaß dieser Luft in das Leitrohr q.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Die gewaschenen Haare werden ausgebreitet
auf das Netz i gelegt und von der durch das Netz strömenden erwärmten Luft rasch und
schadlos getrocknet. Gleichzeitig wird das Luftleitrohr q gegen die Haaransätze und die
Kopfhaut gerichtet, die durch die ausströmende Warmluft ebenfalls getrocknet werden. Das
Leitrohr q, das ein Gelenkrohr oder auch ein Metallschlauch sein kann, ist in bekannter
Weise beweglich, so daß die ganze Kopfhaut bestrichen werden kann.
Die aus dem Netz I ausströmende Warmluft wird in folgender Weise erzeugt. Kalte
Luft tritt durch die Öffnungen g in der Kastenwand ein, steigt zwischen der Kastenwand
und der Haube c in die Höhe, wie die einfachen Pfeile zeigen, tritt dann zwischen
den Leitblechen k und der Haube c durch unter das Netz i, von dem die Luft gleichmäßig
verteilt wird, und gelangt von hier nach dem Netz I und zu den darauf liegenden
Haaren. Die Erwärmung dieser Luft geschieht in intensiver, rationeller Weise an der Haube c.
Die vom Brenner b nämlich erzeugten Verbrennungsgase steigen im Sinne der gefiederten
Pfeile im Innern der Haube in die Höhe nach der Haubendecke e, streichen von hier
an den Wänden der Haube entlang nach abwärts und ziehen aus den Öffnungen h in
der Kastenwand ab. - Die Gase befinden sich also im Gegenstrom zu der aufsteigenden Luft
und werden so völlig abgekühlt. Auf diese Weise sind also Heizgase und Warmluft vollständig
voneinander getrennt. In gleicher Weise vollzieht sich die Erzeugung der Warmluft
für das Leitrohr q. Die Heizgase, nehmen den in Fig. 3 durch gefiederte Pfeile angedeuteten
Weg in der Haube d und ziehen durch die Öffnungen h in der Kastenwand '
völlig abgekühlt ab. Die vorzuwärmende Luft strömt durch öffnungen r in den Raum s
zwischen Haube d und Kasten α ein, streicht an der erhitzten Haubenwand entlang nach
oben und tritt durch Öffnungen t in den Stutzen p und das Leitrohr q ein im Sinne
der einfachen Pfeile in Fig. 1 und 3. Also auch hierbei: Trennung von Heizgasen und
Warmluft bei völliger Ausnutzung der Verbrennungswärme.
Um den Kasten α könnte außerdem noch in zweckentsprechendem Abstande ein Wärmeschutzmantel
angebracht sein.
Soll die Vorrichtung zur Bereitung von Warmwasser oder für Dampfbäder, Luftbäder
o. dgl. benutzt werden, so werden die Netze I und i mit den Leitblechen k herausgehoben
und danach die Haube c. Letztere wird in umgekehrter Stellung wieder in den Kasten a
eingehängt, zu welchem Zweck an der Haube Haken u, ev. abnehmbar, angebracht' sind,
wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die Haube dient~ dann als Wasserbehälter, der durch
Brenner b beheizt wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Trocknen der Haare und zur Erhitzung des zum Haarwaschen
dienenden Wassers, dadurch gekennzeichnet, daß Hauben (c und d), die zur Führung
der Heizgase und der zu erwärmenden Trocknungsluft dienen, derart angeordnet sind, daß die Heizgase im Innern
der Hauben aufsteigen, dann an deren Wänden die Wärme abgebend nach abwärts gleiten und die Vorrichtung durch
unten angebrachte Öffnungen (h) verlassen, während die zu erwärmende Luft an der
Außenseite der Hauben durch Löcher (g und r) im Gegenstrom zu den Heizgasen
aufsteigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Haube (c)
herausnehmbar und in umgekehrter Stellung einhängbar ist, in welcher Lage sie
als Behälter zum Erhitzen von Wasser für die Haarwaschung dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260910C true DE260910C (de) |
Family
ID=518509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260910D Active DE260910C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260910C (de) |
-
0
- DE DENDAT260910D patent/DE260910C/de active Active
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