DE550003C - Koch-, Brat- und Backvorrichtung - Google Patents

Koch-, Brat- und Backvorrichtung

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DE550003C
DE550003C DEO18684D DEO0018684D DE550003C DE 550003 C DE550003 C DE 550003C DE O18684 D DEO18684 D DE O18684D DE O0018684 D DEO0018684 D DE O0018684D DE 550003 C DE550003 C DE 550003C
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Germany
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cooking
ring
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jacket
roasting
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DEO18684D
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FELICITAS OHAUS
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FELICITAS OHAUS
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/36Shields or jackets for cooking utensils minimising the radiation of heat, fastened or movably mounted

Description

  • Koch-, Brat- und Backvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Koch-, Brat- und Backvorrichtung mit einem doppelwandigen, einen nach innen geneigten Boden aufweisenden Heizmantel, in den das eigentliche Kochgefäß eingesetzt wird und über dem eine aufstülpbare doppelwandige Haube angebracht ist.
  • Gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art besteht die Erfindung darin, daß in der 'Titte des Bodens zwei gleichachsige, hochkant stehende Ringe mit Löchern am oberen Umfang nahe der über die Bodenfläche nach oben hinausragenden Oberkante angeordnet sind und daß auf den Boden ein abnehmbarer Ringmantel aufgesetzt ist, über dem die an sich bekannte Haube verschiebbar ist.
  • Durch diese Ausbildung wird der technische Fortschritt erreicht, daß ein gleichmäßiges Heizkissen unter dem Koch-,oder Bratgefäß entsteht und daß in dem abgedeckten Ringmantel die Heizgase gesammelt und nach Bedarf abgeführt werden können. Durch die Anwendung zweier gleichachsiger Ringe wird erreicht, daß in dem Innenraum des inneren Ringes das Heizkissen gebildet wird, während in den zwischen dem inneren und äußeren Ring liegenden Raum Frischluft zutritt, was für bestimmte Backwaren von Bedeutung ist. Das Heißluftkissen wird durch den Luftraum zwischen den Ringen isoliert.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. z einen Schnitt durch eine einfache Ausführung der Koch-, Brat- und Backvorrichtung, oberhalb eines Gasbrenners aufgesetzt; Abb.2 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung beim Einsetzen von mehreren übereinandergesetzten Kochtöpfen; Abb.3 zeigt eine dritte Ausführungsform mit Heißluftabführung in den Außenmantel der Haube, und Abb. q. und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform des Unterteiles der Koch- und Bratvorrichtung.
  • Nach der Erfindung sind oberhalb der Heizquelle a, beispielsweise eines Gasbrenners oder einer elektrischen o. dgl. Heizplatte, und den den Luftzutritt von unten gestattenden Rippen b eines Rippenkranzes der Heizvorrichtung zwei gleichachsige, an sich bekannte, hochkant stehende Ringe c, d angeordnet, die mit Löchern e am Umfange nahe ihrer Oberkante versehen sind. Durch den inneren, hochkant stehenden Ring d wird unter dem aufgesetzten Kochgerät, beispielsweise einem Kochtopf f, ein Heißluftkissen bei einer Flamme erzielt. Dadurch wird das Gardünsten und Garkochen mit wenig Flüssigkeit erreicht und eine erhebliche Einschränkung des Gasverbrauches erzielt. Durch die Anwendung zweier gleichachsiger, ineinandergesetzter, hochkant stehender Ringe wird erreicht, daß das Heißluftkissen, das sich im Innenraum des Ringes d bildet, nach außen durch den Luftring zwischen den Ringen c, d isoliert wird. Dieser Luftring dient aber gleichzeitig zur Zuführung von Frischluft, die von unten , zwischen den Rippen b eintreten kann. Durch die Öffnung e1 des Außenringes c wird dann Heißluft und Frischluft unter den Kochtopf f und an dessen Wandung hochsteigend geführt.
  • Nach der Erfindung trägt nun der äußere Ring c an seiner Außenseite einen flachen Boden g, der als Unterlage für einen abnehmbar aufgesetzten Ringmantel h dient, über den wiederum eine Haube i verschiebbar übergestülpt ist.
  • Der flache, an der Außenseite des Außenringes c angebrachte Boden g verläuft zweckmäßig schräg, wie in Abb. i dargestellt ist, so daß die Ringe c, d über ihn hinwegstehen und als Stütze zum Aufsetzen des Kochgerätes f dienen. Die Ringöffnungen e, e1 endigen oberhalb des Bodens g, so daß der Zutritt der Heißluft zum Ringmantelinnenraum k ermöglicht wird.
  • Es ist von Vorteil, den Ringmantel lt sowie die Haube i doppelwandig, wie in der Zeichnung dargestellt, auszuführen. Sowohl der Ringmantel h als auch die Haube i besitzen dann einen Luftzwischenraum 7a1, il., so daß ein guter Wärmeschutz des Ringmantelinnenraumes k- erzielt wird.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, kann zweckmäßigerweise auch die Decke der Haube i hohlwandig ausgeführt sein, wobei es von Vorteil ist, eine doppelte Hohlwand 1, h vorzusehen. Durch diese Ausbildung der Vorrichtung wird also ein guter Wärmeschutz des als Koch-, Brat- und Backraum sowie zum Einsetzen von Kochgeräten dienenden Mantelinnenraumes k erzielt. Man kann aber auch mehrere Kochtöpfe einsetzen, wobei dann die Haube höher geschoben wird und die Decke der Haube i unmittelbar auf dem Kochgerät lagert.
  • Auf dem Ringboden g ist zweckmäßig eine Niederschlagwasserrinne g1 angebracht, die mit einer regelbaren Ablaßschraube g2 versehen sein kann.
  • Bei der in Abb. a dargestellten Ausführungsform ist beispielsweise gezeigt, daß zwei Kochgeräte f, f1 oder mehr eingesetzt sein können. Dabei wird durch Hochschieben der Haube i der Vorrichtung eine Anpassung an die jeweilige Anzahl der Töpfe bewirkt. Es ist ferner gezeigt, daß in der Haubendecke durch Regelklappen in verschließbare Abzugsöffnun-gen 3a vorgesehen sind.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsforen ist der Hohlmantel il der Haube i nahe seiner Unterkante p mit Abzugsöffnungen q versehen, die durch Regelklappen, beispielsweise eine gemeinsame verschiebbare Deckschiene r mit einem Handgriff s, einstellbar sind. Die Abzugsöffnungen n der Haubendecke stehen hierbei mit dem Hohlmantel il in, Verbindung. Die Regelklappe na dient nur zum Verschluß der in der oberen Deckenwandung angebrachten Öffnungen. Dadurch wird erreicht, daß man die abziehenden Heizgase in dem Hohlmantel il der Haube nach unten führen kann, so daß eine gute Wärmeausnutzung erreicht wird.
  • Wie in der Ausführung nach Abb. q. dargestellt, können auch in dem Ringboden Öffnungen t vorgesehen sein, die gegebenenfalls durch Anwendung von in der Zeichnung nicht dargestellten Regelvorrichtungen einstellbar sein können.
  • In Abb.5 ist veranschaulicht, daß es von Vorteil ist, daß die Löcher e1 des hochkant stehenden Außenringes c nach unten über den seitlichen Ringboden g hinaus erweitert sind, so daß auch hier Frischluft unmittelbar zutreten kann.
  • Die Erfindung eignet sich zum Kochen, Braten und Backen sowie zum Gardünsten und Garquellen in beliebigen Gefäßen bei außerordentlich geringem Gasverbrauch, also bei ganz kleiner Heizquelle.
  • Die Erfindung kann aber auch mit Vorteil als Anwärmeschrank für Geschirr Verwendung finden.
  • Die Querschnittsform der Ringe, des Mantelringes, der Backhaube sowie der verwendeten Kochgeräte kann beliebig sein. Die Vorrichtung kann sowohl zylindrisch als auch oval oder eckig ausgebildet werden, so daß sie sich über mehrere Brennstellen erstreckt. Insbesondere kann ein einziger Ringmantel 1a über mehrere Brennstellen reichen, so daß also am flachen Boden g neben- oder hintereinander mehrere jeweilig durch zwei gleichachsige Ringe gebildete Kochgerätstützen vorgesehen sind. Gegebenenfalls können an Stelle von zwei derartigen Ringen auch drei Verwendung finden.
  • Es ist von Vorteil, wie in Abb. x gezeigt ist, den unteren Boden an der Außen- oder Innenseite mit einer besonderen Wärmeschutzschicht y zu versehen.
  • Der Ringmantel kann gegebenenfalls mit den unteren Kochringen bzw. dem Boden aus einem Stück hergestellt bzw. verbunden sein.
  • Der Hohlmantel des Ringmantels kann auch gegebenenfalls als Warmwasserbehälter mit Ablaufhahn ausgebildet sein. Wird der Hohlmantel an der oberen Ringmantelhaube offen ausgeführt und mit Wasser gefüllt, so kann er sogar als Wasserdampfkochvorrichtung Verwendung finden.

Claims (1)

  1. YATLNTANSYRÜCHL.: i. Koch-, Brat- und Backvorrichtung mit einem doppelwandigen, einen nach innen geneigten Boden aufweisenden Heizmantel, in den das Kochgefäß eingesetzt wird und über dem eine aufstülpbare doppelwandige Haube angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des Bodens (g) zwei gleichachsige, hochkant stehende Ringe (c, d) mit Löchern (e, e,) am Umfang nahe der über die Bodenfläche nach oben hinausragenden Oberkante angeordnet sind und daß auf den Boden (g) ein abnehmbarer Ringmantel (h) aufgesetzt ist, über dem die an sich bekannte Haube (i) verschiebbar ist. a. Koch-, Brat- und Backvorrichtung nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (e,) des hochkant stehenden Außenringes (c) nach unten über den seitlichen Ringboden (g) hinaus erweitert sind, um Frischluftzutritt zu erzielen.
DEO18684D 1929-12-14 1929-12-14 Koch-, Brat- und Backvorrichtung Expired DE550003C (de)

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