DE805780C - Elektrische Kochvorrichtung - Google Patents

Elektrische Kochvorrichtung

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Publication number
DE805780C
DE805780C DEP13095D DEP0013095D DE805780C DE 805780 C DE805780 C DE 805780C DE P13095 D DEP13095 D DE P13095D DE P0013095 D DEP0013095 D DE P0013095D DE 805780 C DE805780 C DE 805780C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating plate
hood
annular surface
cooking device
pot
Prior art date
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Expired
Application number
DEP13095D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Guenther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quarzlampen GmbH
Original Assignee
Quarzlampen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Quarzlampen GmbH filed Critical Quarzlampen GmbH
Priority to DEP13095D priority Critical patent/DE805780C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE805780C publication Critical patent/DE805780C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/01Vessels uniquely adapted for baking
    • A47J37/015Vessels uniquely adapted for baking electrically heated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Elektrische Kochvorrichtung
    Elektrische Heizplatten für Kochzwecke be-
    stehen meist aus einem Isolierkörper, in dem die
    Heizwicklung untergebracht ist. Auf diesem Isolier-
    körper oder eine Metallplatte, die auf ihnt ruht,
    wird der zu erwärmende Topf gestellt. Der Isolier-
    körper bzw. die Heizplatte befindet sich bei den
    meisten Anordnungen in einem Gestell. das auf
    einen Tisch gestellt werden kann. Bei dieser An-
    ordnung soll nur die von der Heizplatte nach oben
    abgegebene Wärme verwertet werden. Durch be-
    sondere 'Maßnahmen, beispielsweise durch das Ein-
    bauen von Strahlungsblechen und wärmeisolieren-
    den -'Mitteln wird die Wärmeabgabe nach unten
    möglichst erschwert. Dadurch wird einerseits eine
    unerwünschte Erwärmung der Tischplatte ver-
    mieden und anderseits der 'virktingsgrad bezüglich
    der gewünschten Erwiirmung des auf die Heiz-
    platte gestellten Topfes verbessert.
    Bei der elektrischen Kochvorrichtung gemäß der
    Erfindung, die aus einer von einem Isolierkörper
    mit eingelegter Heizspirale gebildeten, in einer
    Haube angeordneten Heizplatte und zwei zuge-
    hörigen Kochtöpfen besteht, ist die in der Haube
    von oben und unten frei zugänglich angeordnete,
    nach beiden Seiten wirkende Heizplatte zwischen
    zwei übereinandergestellte Kochtöpfe einsetzbar.
    Dabei weist entweder der untere Kochtopfen seinem
    oberen Rande eine etwa waagerechte Ringfläche
    mit aufwärts gebogenem Rande auf, auf welche die
    Heizplatte mit dem unteren Rande der Haube auf-
    setzbar ist, oder es ist die etwa waagerechte Ring-
    fläche an der Haube, vorzugsweise nahe der Unter-
    kante der Heizplatte, ausgebildet oder angeordnet
    und liegt auf (lein oberen Rande des darunter-
    gestellten Kochtopfes auf.
    Bei dieser Anordnung wird auch die nach unten
    abgegebene Wärmemenge von einem Kochtopf aufgenommen, während ein zweiter Kochtopf, wie bisher üblich, oben auf die Heizplatte gestellt wird.
  • Die Breite der Ringfläche wird dabei so groß, vorzugsweise 3 bis io mm, gewählt, daß auch bei Berücksichtigung der praktisch vorkommenden Abweichungen in den Durchmessern die Heizplatte stets sicher auf dem Rand des Topfes steht.
  • Man kann auf eine geschlossene Ringfläche auch ganz verzichten, sofern man mindestens drei Füße vorsieht, die ihrerseits waagerechte oder wenig geneigte Flächen aufweisen, die sich auf den Topfrand aufsetzen lassen.
  • Zur Erzielung einer ausreichenden Heizwirkung nach unten ist die den Heizleiter tragende oder enthaltende Heizplatte nach unten hin frei über dem unteren Kochtopf angeordnet. Bei einer solchen Anordnung, bei der unten insbesondere das Strahlungsschutzblech fehlt, wird die Wärmeleitung und die Wärmestrahlung von der Heizplatte nach unten nicht behindert.
  • Die Zeichnung zeigt in zum Teil schematischer Darstellung einige Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung. In Fig. i ist der beispielsweise aus dünnem wendelförmig gewickeltem Draht bestehende Heizleiter i in Nuten des Isolierkörpers 2 untergebracht, der die Heizplatte bildet. Die Heizplatte 2 ist in einer Haube 3 befestigt, die oben einen Ausschnitt aufweist, der die von der Heizplatte 2 ausgehende Strahlung zu dem daraufgestellten Topf 4 gelangen läßt. Die als Gestell für die Heizplatte 2 dienende Haube 3 ist mit Handgriffen 5 und unten mit einem umgebördelten Rand 6 versehen. Der elektrische Anschluß erfolgt wie üblich mit Hilfe der Steckerstifte 7. Bei dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Haube 3 mit dem Rand 6 auf die Ringfläche 8 des unteren Topfes 9 gesetzt. Die elektrische Leistung der Heizplatte 2 wird dabei so bemessen, daß die nach unten abgegebene Wärmemenge ausreicht, um eine durch Aufstellen auf die Heizplatte zum Kochen gebrachte Flüssigkeit dicht unterhalb der Siedetemperatur zu halten, wenn man anschließend den Topf in der geschilderten Weise unter die Heizplatte stellt. Wird in den unteren Topf kalte Flüssigkeit eingefüllt, so erwärmt sie sich, selbstverständlich wesentlich langsamer als Flüssigkeit in einem oben auf die Heizplatte gestellten Topf. Dies hat seinen Grund einerseits darin, daß die Entfernung der Flüssigkeit von dem eigentlichen Heizkörper notwendigerweise wesentlich größer ist als bei dem auf die Heizplatte gestellten Topf. Es kommt jedoch hinzu, daß infolge des niedrigeren spezifischen Gewichtes die warme Flüssigkeit im unteren Topf stets oberhalb der kalten Flüssigkeit steht, so daß nur durch Wärmeleitung allmählich eine Vermischung eintreten kann. Bei dem oben auf die Heizplatte gestellten Kochtopf findet eine stärkere Vermischung statt durch das andauernde Aufsteigen erwärmter Flüssigkeit und das gleichzeitige Absinken kalter Flüssigkeit.
  • Falls das Kochgut im unteren Kochtopf nur warm zu halten ist, kann der Topf 9 durch einen Deckel io mit Griff i i abgeschlossen sein. Dadurch wird auch der Zutritt von Wasserdampf zur Heizplatte 2 weitgehend vermindert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Ringfläche 12 nicht an dem unteren Topf 9, sondern an der Haube 3 angebracht, die das Gestell der Heizplatte 2 bildet. Diese Anordnung weist den Vorteil auf, daß der Abstand zwischen der Heizplatte 2 und dem oberen Rand des unteren Topfes 9 bedeutend kleiner gewählt werden kann. Dadurch ist die Wärmeausnutzung bezüglich des unteren Topfes besonders gut. Bei dieser Anordnung ist der untere Rand der Haube 3 genügend weit von der Heizplatte 2 entfernt, so daß die Anordnung notfalls auch ohne einen daruntergestellten Topf auf einem Tisch betrieben werden kann, ohne daß dieser zu heiß wird. Um diese Betriebsart auch bei Heizplatten großer Leistung ohne Gefahr durchführen zu können, empfiehlt es sich, die Ringfläche 12 möglichst dicht unterhalb oder noch besser oberhalb der Unterkante der Heizplatte 2 anzubringen, so daß der Abstand zwischen den beißen Teilen und der Unterkante des Gestells 3 groß wird, ohne daß dadurch die Wärmeausnutzung bei der Verwendung der Kochvorrichtung mit einem zweiten Kochtopf beeinträchtigt wird. Bei der Anordnung nach Fig. i hingegen würde durch eine Erhöhung der Haube 3 eine Herabsetzung des Wirkungsgrades bezüglich der Ausnutzung der elektrischen Energie durch den unteren Topf eintreten.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Haube 3 mit mindestens drei, vorzugsweise gleichmäßig auf den Umfang verteilten Füßen 13 versehen, die an einer waagerechten oder wenig geneigten Ringfläche 14 angebracht sind. Auf dieser Ringfläche 14 ruht die Haube 3 mit der Heizplatte 2 während des Gebrauchs der Anordnung mit einem daruntergesetzten Topf 9, ohne daß die Füße 13 den Tisch berühren. Vor der Anordnung nach Fig.2 bietet diese Anordnung den weiteren Vorteil, daß die Luftzirkulation bei der Benutzung der Kochvorrichtung ohne unteren Kochtopf im unteren Raum möglich ist und dadurch eine unzulässige Erwärmung der Tischplatte vermieden wird. Zu diesem Zweck könnte man auch, wie in Fig. 2 punktiert angedeutet ist, in der Haube 3 Öffnungen 15 vorsehen.
  • Die Ringfläche 14 kann gemäß Fig. 3 mit konzentrischen kreisförmigen Rillen 16 versehen oder gemäß Fig. 4 in mehrere Ringflächenstufen 17 unterteilt sein, damit bei Verwendung von Töpfen verschiedenen Durchmessers stets die koaxiale Anordnung von Heizplatte und Kochtopf in einfacher Weise erreicht werden kann. In entsprechender Weise kann auch die -Anordnung nach Fig. 2 attsgebildet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Kochvorrichtung aus einer von einem Isolierkörper mit eingelegter Heizspirale gebildeten, in einer Haube angeordneten Heizplatte und zwei zugehörigen Kochtöpfen, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Haube (3) von oben und unten frei zugänglich angeordnete, nach beiden Seiten wirkende Heizplatte (2) zwischen zwei übereinandergestellte Kochtöpfe (.4, 9) einsetzbar ist und dabei entweder der untere Kochtopf (9) an seinem oberen Rand eine etN-N-a waagerechte Ringfläche (8) mit aufwärts gebogenem Rand (18) auf"\-eist, auf welche die Heizplatte (2) mit dem unteren Rand (6) der Haube (3) aufsetzbar ist (Fig. i), oder die etwa waagerechte Ringfläche (12, 14) an der Haube (3), vorzugsweise nahe der Unterkante der Heizplatte (2), ausgebildet oder angeordnet ist und auf (lern oberen Rand des daruntergestellten Kochtopfes (9) aufliegt (Fig.2 l) is .4).
  2. 2. Kochvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Haube (3) ausgebildete oder angeordnete, etwa waagerechte Ringfläche (12, 14) zum Aufsetzen der Heizplatte (2) auf Kochtöpfe (9) verschiedener Größe mit konzentrischen kreisförmigen Rillen (16) versehen oder in mehrere Ringflächenstufen (17) unterteilt ist (Fig. 3 bzw. 4).
  3. 3. Kochvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Ringfläche (12, 14) versehene Haube (3) in ihrem an die Ringfläche nach unten sich anschließenden Teil Öffnungen (15) oder Füße (13) aufweist, die beim Aufstellen auf einer Tischplatte ohne daruntergestellten Kochtopf (9) den Durchtritt der Luft gestatten (Fig. 2 bis 4).
DEP13095D 1948-10-02 1948-10-02 Elektrische Kochvorrichtung Expired DE805780C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP13095D DE805780C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elektrische Kochvorrichtung

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DEP13095D DE805780C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elektrische Kochvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE805780C true DE805780C (de) 1951-05-31

Family

ID=7364433

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP13095D Expired DE805780C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Elektrische Kochvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE805780C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888306C (de) * 1951-09-01 1953-08-31 Max Hedwig Elektrischer Sparkocher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888306C (de) * 1951-09-01 1953-08-31 Max Hedwig Elektrischer Sparkocher

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