DE627644C - Nach unten offene Strahlungshaube, insbesondere Grillhaube, in der ein elektrischer Heizkoerper in Abstand von der Haube angeordnet ist - Google Patents

Nach unten offene Strahlungshaube, insbesondere Grillhaube, in der ein elektrischer Heizkoerper in Abstand von der Haube angeordnet ist

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DE627644C
DE627644C DEP66022D DEP0066022D DE627644C DE 627644 C DE627644 C DE 627644C DE P66022 D DEP66022 D DE P66022D DE P0066022 D DEP0066022 D DE P0066022D DE 627644 C DE627644 C DE 627644C
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hood
radiation
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distance
radiator
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DEP66022D
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Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
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Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/004Cooking-vessels with integral electrical heating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Nach unten offene Strahlungshaube, insbesondere Drillhaube, in der ein elektrischer Heizkörper in Abstand von der Haube angeordnet ist Die Erfindung betrifft eine nach unten offene Strahlungshaube, die als Drillhaube verwendet wird, indem sie über zu erwärmende Speisen unmittelbar auf dem Teller gestülpt wird, um die Speisen durch Wärmestrahlung entsprechend zuzubereiten. Mit dem Gerät nach der Erfindung können .\ ahrungsmittel ohne besondere Vorkehrungen z. B. -auf einem gewöhnlichen Porzellanteller unmittelbar auf der gedeckten Tafel durch Kochen, Braten oder Rösten hergerichtet werden.
  • Es sind nach unten offene Strahlungshauben bekannt, an denen ein elektrischer Heizkörper in Abstand von der Haube in deren Innern angeordnet ist. Bei diesen bekannten Geräten ist die Heizplatte unmittelbar mittels Bolzen an der Haube befestigt, die sehr hohe Temperaturen erreicht, selbst wenn über die Haltebolzen als Abstandstücke dienende Röhrchen geschoben sind. Die Art der Verwendung von Strahlungshauben bringt es mit sich, daß die sich entwickelnden Dämpfe in poröses Material eindringen, wodurch der Träger der Heizplatte leitend wirkt. Handelt es sich dagegen, wie bei der Erfindung vorgesehen, um dicht gebranntes keramisches Material, so bildet sich auch leicht ein Feuchtigkeitsfilm, der ein Leitendwerden begünstigt und die Bedienung des Gerätes erschwert. Weiter ist zu beachten, daß die Steckerstifte leicht zu hohe Temperaturen annehmen, was deshalb besonders zu vermeiden ist, weil das Gerät nach der Erfindung dazu bestimmt ist, in Anpassung an das Tafelgeschirr auf dem. Tisch selbst verwendet zu werden.
  • Um die obenerwähnten Nachteile zu vermeiden, hat man die Zuleitungsdrähte z. B. durch den Griff des Gerätes zum Heizkörper geführt unter Vermeidung eines Steckerstiftes am Gerät selbst. Dadurch wird aber einerseits eine leichte und völlige Trennung von Heizkörper und Gerät unmöglich gemacht, und andererseits verliert das Gerät durch die dauernd daran befindliche Verbindungsschnur den Charakter des Tafelgeschirres. .
  • Nach der Erfindung ist das Gerät als einlieitliches Tafelgeschirrteil ausgebildet, welches einen völlig sicheren Betrieb gewährleistet, und ist außerordentlich leicht auseinandernehmbar und damit zu reinigen. Dies NNird dadurch erreicht, däß der Heizkörper iin Gegensatz zu den bekannten " Vorrichtungen nicht unmittelbar an der Haube befestigt ist, sondern an einer besonderen Zwischenplatte aus dicht gebranntem keramischem Werkstoff innerhalb einer Haube aus ebenfalls dicht gebranntem keramischem Werkstoff. Die Zwischenplatte, die aus einem schlecht wärmeleitenden Werkstoff besteht, deckt den Heizkörper insbesondere oben, zweckmäßig aber auch an den beiden Seiten gegen die eigentliche Haube ab und verhindert dabei eine unerwünschte Wärmestrahlung nach oben. Die Handhabung des Gerätes wird hierdurch- erheblich verbessert, da zwischen dem Träger des Heizkörpers und. der Haube niclif nur eine isolierende Luftschicht vorhanden ist, die die Erwärmung der äußeren Haube verhindert, sondern auch noch die Zwischenplatte. Für die Verwendung von keramischem Werkstoff, wie es die Erfindung vorsieht, ist dies besonders wichtig, weil bei starken Erwärmungen Spannungen innerhalb der Haube auftreten, die Beschädigungen hervorrufen.
  • Ein weiterer Vorteil wird bei der Anordnung des Heizkörpers an der Zwischenplatte dadurch erreicht, daß die Steelzerstifte nicht von der Heizvorrichtung getragen werden, sondern von der Zwischenplatte. Eine übermäßige Erwärmung der Steckerstifte verhindert die schlechte Wärmeleitfähigkeit der Zwischenplatte, und außerdem ist eine leichte Zerlegbarkeit des Gerätes gewährleistet, da durch die Anordnung der Heizvorrichtung an der Zwischenplatte mittels Bolzen und Muttern die Heizvorrichtung mit Zwischenplatte eine Einheit bildet. Wenn auch die Zwischenplatte nicht die Wärmeleitung der Befestigungsbolzen nach der äußeren Haubei verhindern kann, so ist doch die von den Haltebolzen übertragene Wärmemenge im Vergleich mit der vom Heizkörper überhaupt entwickelten Wärme sehr gering.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, Sie zeigt einen Schnitt durch die Strahlungshaube in ihrer Betriebsstellung.
  • Die Haube H besteht aus Porzellan oder einem anderen dichten keramischen Werkstoff. An ihrer Oberseite sind in einer Versenkung G die Steckerstifte angeordnet. Der hervorstehende Rand R dient als Fuß für die Haube, wenn sie zwecks Auskühlens in umgekehrter Stellung aufgesetzt wird. Durch Löcher L an der Oberseite der. Haube erstrecken sich Befestigungsbolzen für die Heizvorrichtung, die durch die Zwischenplatte A hindurchtreten. Innerhalb der Haube sind Vorsprünge V oder ein umlaufender Rand als Anschlag für die Heizvorrichtung bzw. die Zwischenplatte A vorgesehen. In dem Heizkörper P sind in Rinnen N die Heizdrähte angeordnet, zweckmäßig unter Verjüngung des -Querschnittes nach unten, so daß die Widerstandsdrähte nicht herausfallen können. Der Heizkörper P ist mittels Schraubenbolzen S mit der Zwischenplatte A fest verbunden. Die Bolzen werden dort durch Muttern J, die zweckmäßig isoliert sind, in der Haube gehalten. Die Muttern K halten den Heizkörper P und die Zwischenplatte A als Einheit zusammen. Zwischen der Platte A und dem Heizkörper kann noch eine Wärmepufferschicht. Z aus Asbest o. dgl. vorgesehen sein.
  • Die Zwischenplatte A ist über den äußeren Umfang des Heizkörpers herabgezogen. Hierdurch wird auch ein seitliches Ausstrahlen der Wärme verhindert. Mit .einem vorspringenden Rand wird die Zwischenplatte gegen Vorsprünge V oder einen entsprechend im Innern der Haube angeformten Rand abgestützt. Die Steckerstifte sind innerhalb einer angeformten Vertiefung in an sich bekannter Weise angeordnet.
  • Um zu verhindern, daß die unter Spannung stehenden Drähte unmittelbar oder über einen metallischen Gegenstand berührt werden können, ist ein .Schutzgitter D unter der Heizplatte vorgesehen, das auswechselbar mittels Schrauben 0 an der Zwischenplatte A oder dem Heizkörper befestigt ist und damit auch mit diesen Teilen eine Einheit bildet. Eine weitere Sicherung erfolgt dadurch, daß der Abstand des Schutzgitters D vom unteren Rand der Haube größer ist als die Höhe der Steckerstifte über der Außenfläche. Bei einer unbeabsichtigten Lösung der Heizvorrichtung kann daher eine Berührung der Heizdrähte unter Strom mit einem Fremdkörper nicht stattfinden.
  • Zusammengefaßt ergibt sich, daß einmal die Zwischenplatte und die Heizvorrichtung bei der Demontage nur durch Lösen der Schrauben I als Einheit von der eigentlichen Haube getrennt werden können. Weiter ist durch die vorgesehene Zwischenplatte und den Luftzwischenraum die Haube B aus wärmeempfindlichem Porzellan gegen Übertragung der Hauptwärme des. Heizkörpers geschützt. Schließlich verhindert die Zwischenplatte A aus dicht gebranntem keramischem Werkstoff ein Leitend-werden von für die Bedienung zugänglichen Stellen, was ohne diese Zwischenplatte eine Gefahr bedeuten würde, da der die Heizdrähte enthaltende meistens poröse Körper P bei der Entwicklung von Dämpfen und Schiwaden während des Betriebes leitend wird.
  • Auch . beim umgekehrten Aufstellen des Gerätes nach Fertigstellung einer Speise wirkt sich die Anordnung der Zwischenplatte A vorteilhaft aus, da sie zur Erhöhung der Masse beiträgt, so daß nach Abstellung des Gerätes dieses als Wärmespeicher dient und zum Anwärmen von Tellern oder zum Warmhalten von Speisen ohne neue Stromzufuhr ausgenutzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATL-NTANSPRÜCHE r. Nach unten offene Strahlungshaube, insbesondere Grillhaube, in der ein elektrischer Heizkörper in Abstand von der Haube angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (P) an der von der Strahlungsrichtung abgekehrten Fläche und an den Seiten durch eine besondere Zwischenplatte (A) aus dicht gebranntem keramischem Werkstoff abgedeckt ist und daß der Heizkörper und die Zwischenplatte als Einheit an der aus Porzellan bestehenden Haube (H) befestigt sind. a. Strahlungshaube, insbesondere Grillhaube, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der nach außen ragende Teil der Steckeranordnung von einem Schutzgehäuse (G) umgeben ist, das an dem Haubenboden (B) befestigt ist oder mit ihm aus einem Stück besteht. 3. Strahlungshaube, insbesondere Grillhaube, nach Anspruch i mit einer die Heizplatte an der dem zu beheizenden Gut zugewandten Seite abdeckenden Schutzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Schutzvorrichtung vom unteren Rand der Haube größer ist als die Höhe des Steckers Tiber der Außenfläche der Haube.
DEP66022D 1932-09-16 1932-09-16 Nach unten offene Strahlungshaube, insbesondere Grillhaube, in der ein elektrischer Heizkoerper in Abstand von der Haube angeordnet ist Expired DE627644C (de)

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