DE201865C - - Google Patents

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DE201865C
DE201865C DE1907201865D DE201865DA DE201865C DE 201865 C DE201865 C DE 201865C DE 1907201865 D DE1907201865 D DE 1907201865D DE 201865D A DE201865D A DE 201865DA DE 201865 C DE201865 C DE 201865C
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DE
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bell
crank
lever
flexible connection
notches
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Expired - Lifetime
Application number
DE1907201865D
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Publication of DE201865C publication Critical patent/DE201865C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28Bells for towers or the like
    • G10K1/30Details or accessories
    • G10K1/34Operating mechanisms
    • G10K1/344Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven once per cycle

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KhCt^i>a\i u.hen 0!MHWVAVuJ.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent 188884 geschützten Vorrichtung zum Läuten von Glocken durch Kurbelantrieb und besteht darin, daß die nachgiebige Verbindung derart zwischen die antreibende Kurbelwelle und die Glockenachse eingeschaltet ist, daß ihr auf den Antrieb ausgeübter Widerstand bei wachsendem Unterschied zwischen der Glockenschwingung und dem Kurbelhub abnimmt oder möglichst ganz ausgeschaltet wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die gekennzeichnete Anordnung z. B. in der Weise ausgeführt ist, daß auf die Achszapfen der Glocke eine Art Klauenkupplung mit schrägen, schraubenförmigen Flanken aufgesetzt ist,
■ deren eine Hälfte mit dem Zapfen fest verbunden ist, während die lose Hälfte den Läutehebel trägt. Das Zusammenpressen der Kupplungsteile geschieht durch eine regelbare Feder.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im zusammengepreßten Zustande, Fig. 2 im ausgehobenen Zustande, die Fig. 3 und 4 diese in Anwendung auf eine Glocke.
Auf dem am Glockenjoch α befestigten Achszapfen b ist eine mit zwei Einkerbungen c versehene Kupplungshälfte d aufgesetzt und mit der Achse fest verbunden. Das Gegenstück zu dieser festen Kupplungshälfte d besteht aus einer Büchse e mit entsprechend schraubenförmigen Zähnen f, welche in die Einkerbungen c hineinpassen und durch die regelbare Feder g fest hineingepreßt werden. An der Büchse e ist auch der Läutehebel h befestigt, an welchem die durch Kurbel i (Fig. 3 und 4) angetriebene Pleuelstange k angreift.
Durch Drehung der Kurbel i wird die Büchse e auf dem Zapfen δ abwechselnd rechts und links gedreht, und die Zähne f übertragen diese Bewegung bis zu einem gewissen Grad durch die Einkerbungen c auf den Achszapfen b, wodurch die Glocke einen geringen Anschwung erhält. Bei Überschreitung des Druckwiderstandes der Feder g gleiten die Zähne f aus den Einkerbungen c heraus (Fig. 2), und der Läutehebel h kann seinen Hub vollenden. Beim Rückgange erhält die Glocke in gleicher Weise nach der anderen Seite einen Kraftimpuls, bis sie ihre normale Schwingungshöhe erreicht hat, bei welcher die beiden Kupplungshälften beinahe festgeschlossen ineinanderliegen. Sollte trotzdem ein Voreilen des die Kurbel i treibenden Motors eintreten, so kann die achsiale Verschiebung der Kupplungshälfte d auf dem
Achszapfen b zur Regelung der Geschwindigkeit, z. B. durch Einschalten von Widerstand . in den Stromkreis, benutzt werden, etwa nach Art der einpunktierten Hebel- und Kontaktvorrichtung I, m, n.
Der Hebel h (oder eine an diesem befestigte kreisförmige Gleitbahn) berührt das durch Federkraft gegengedrückte Gleitstück m Und gestattet, wenn die Zähne / aus den ίο Einkerbungen c sich ausheben, dem Kontakthebel I, sich über einer Kontaktbahn η zu bewegen, indem der Hebel h ausweicht und der Kontakthebel I dem Druck der Feder ο nachgibt, wodurch je nach dem Maß der Voreilung entsprechend mehr Widerstand in den Stromkreis des Motors eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Läuten von Glocken durch Kurbelantrieb nach Patent 188884, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Verbindung zwischen Kurbelwelle und Glockenachse derart angeordnet ist, daß bei größeren Differenzen zwischen dem Kurbelhub und dem Ausschlagwinkel der Glocke die kuppelnde Kraft der nachgiebigen Verbindung abnimmt oder sogar ganz aufgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907201865D 1907-07-23 1907-07-23 Expired - Lifetime DE201865C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT38802D AT38802B (de) 1907-07-23 1908-03-30 Vorrichtung zum Läuten von Glocken durch Kurbelantrieb.

Publications (1)

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DE201865C true DE201865C (de)

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ID=464389

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DE1907201865D Expired - Lifetime DE201865C (de) 1907-07-23 1907-07-23

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