DE201032C - - Google Patents

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DE201032C
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DE
Germany
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coupling sleeve
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resilient parts
brake
wheel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/02Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
    • B62L5/04Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 201032 -' KLASSE 63/. GRUPPE
JOSEF GAWRON in SGHONEBERG-BERLIN.
Rücktrittbremse für Fahrräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1906 ab.
Es sind bereits Rücktrittbremsen für Fahrräder bekannt, bei denen eine den Antrieb und die Bremswirkung vermittelnde und mittels Schraubengewindes mit der Kettenradnabe in Verbindung stehende Kupplungsmuffe durch eine zwischen ihr und einem mit der Radachse fest verbundenen Teile liegende federnde Vorrichtung gegen Drehung gesichert ist. Es ist auch die beim Erfindungsgegenstand benutzte Federkupplung an sich nicht mehr neu.
Die Erfindung wird in der durch den Anspruch , gekennzeichneten Ausführungsform einer Rücktrittbremse gesehen, bei' welcher durch die Verwendung einer Federkupplung eine plötzliche und starke Sicherung des Kupplungsteiles gegen Drehung erzielt wird. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch denselben nach C-D der Fig. 2,
Fig. 2 einen Querschnitt durch denselben nach A-B der Fig. 1.
Auf der Radachse α ist der als Lagerschale und als Bremskörper dienende Konus :' befestigt. Das Antriebkettenrad q läuft zwischen den Kugellagern m und η und ist mit einer nach links auslaufenden und mit Innengewinde e1 versehenen Hülse e (Fig. 1) fest verbunden. In diese Hülse ist ein zu beiden Seiten mit Reibflächen versehener, auf der Achse gelagerter, mit entsprechendem Außengewinde ausgerüsteter Doppelkegel f, fl eingeschraubt, der durch die Federkupplung d, g gegen Drehung gesichert wird. Die Federkupplung besteht aus zwei Gruppen von konzentrisch und parallel zur Radachse angeordneten Blattfedern, von denen die eine Gruppe g an der Kupplungsmuffe f und die andere Gruppe d an der Lagerschale i befestigt ist. Es können beliebig viele Blattfedern im Kreise angeordnet werden, h ist eine doppelseitig mit Kegelreibflächen versehene, unter dem Druck der Feder w stehende Bremshülse, welche mittels der in der Radnabe befestigten und in einer Nut der Bremshülse eingreifenden Stifte t gegenüber der Radnabe undrehbar, jedoch achsial verschiebbar angeordnet ist. Die Entkupplung der Bremshülse von dem Konus i erfolgt durch die sich gegen einen Ansatz der Radnabe stützende Feder n>, welche die Hülse bis zu einem zweiten Ansatz u der Nabe nach rechts verschiebt.
Fig. ι zeigt die einzelnen Teile der Fahrradbremse in der Antriebstellung. Durch Vorwärtstreten des Kettenrades q wird der von der Federkupplung d, g gegen Drehung gesicherte Doppelreibkegel f,fl mit der Reibfläche / der Fahrradnabe b gekuppelt. Die Stellung der Blattfedern ist beim Antrieb eine derartige, daß die beiden Federgruppen sich nur an ihren äußersten Enden berührend aneinander vorbeigleiten. Beim Rückwärtstreten wird der Doppelkegel f,fl nach links verschoben und die Bremskupplung h, i in bekannter Weise eingeschaltet. Während dieser Kupplung wird die Federkupplung d, g vollständig eingerückt und wirkt infolgedessen auch bis zur vollständigen Einrückung der Bremskupplung immer kräftiger gegen die
Drehung des Teiles f, so daß eine sichere Bremswirkung eintritt. Auch während des Leerlaufes ist die Federkupplung eingerückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rücktrittbremse für Fahrräder, bei der eine den Antrieb und die Bremswirkung vermittelnde und mittels Schraubengewindes mit der Kettenradnabe in Verbindung stehende Kupplungsmuffe durch eine zwischen ihr und einem mit der Radachse fest verbundenen Teile liegende federnde Vorrichtung gegen Drehung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtung aus zwei Gruppen von konzentrisch und parallel zur Radachse angeordneten federnden Teilen besteht, von denen die eine Gruppe an der Kupplungsmuffe und die andere an ejnem mit der Radachse fest verbundenen Teile derart angeordnet ist, daß beim Antrieb die federnden Teile sich nur an ihren äußersten, einander gegenüberliegenden Enden berührend aneinander vorbeigleiten, während sie beim Freilauf und bei der Bremsung fingerartig ineinandergreifen und die Kupplungsmuffe gegen Drehung sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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