DE97857C - - Google Patents

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DE97857C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/24Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles
    • F16D41/30Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in STEGLITZ.
sich frei drehendem Laufrade.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die an sich bekannte Einrichtung, welche den Antrieb auf die Laufradachse durch ein lose auf letzterer sitzendes und durch eine Kuppelung mit ihr verbundenes kleines Kettenrad derart bewirkt, dafs das Laufrad unabhängig von den Tretkurbeln und vom grofsen Kettenrade frei rotiren kann, in eine für die gewerbliche Verwendung besonders geeignete Ausführungsform zu bringen.
Die durch die amerikanische Patentschrift Nr. 533912 und die englische Patentschrift Nr. 8584 vom Jahre 1896 bekannt gewordene Einrichtung, bei welcher das frei rotirende kleine Kettenrad den ä'ufseren ringförmigen Theil einer Kuppelung bildet, deren innerer, auf der Laufradachse festsitzender Theil von ihm den Antrieb empfängt, leidet an dem grofsen, der praktischen Verwendung entgegenstehenden Uebelstande, dafs das den ä'ufseren Kuppelungsring bildende kleine Kettenrad entweder einen verhältnifsmäfsig grofsen Durchmesser haben mufs, wobei die gebräuchlichen -Uebersetzungsverhältnisse vom grofsen auf das kleine Kettenrad nicht anwendbar sind, oder dafs. bei Anwendung eines für solche Uebersetzung nothwendigen kleinen Kettenrades von geringem Durchmesser das Hebelverhältnifs zwischen dem treibenden und dem getriebenen Kuppelungstheil ein für die Ausnutzung der anzuwendenden Triebkraft überaus ungünstiges sein mufs.
Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform darin, dafs das kleine Kettenrad E mit einer besonderen, frei rohrenden Nabe auf dem Lager D der Laufradachse F kreist und dafs die ,Uebertragung auf den auf dem Lager D festsitzenden Kuppelungstheil 73 durch einen besonderen, mit dem Kettenrad starr verbundenen Kuppelungstheil A bewirkt wird. Das Kettenrad E kann folglich .beliebig kleinen Durchmesser erhalten, so dafs jedes gewünschte Uebersetzungsverhältnifs gewählt werden kann; andererseits kann der Kuppelungstheil A beliebig grofse Abmessungen erhalten, ohne dieses Uebersetzungsverhältnifs zu stören. Je gröfser der Durchmesser der Scheibe A ist, um so günstiger. stellt sich die Hebelwirkung der Klinken, welche die Uebertragung der Bewegung auf den Kuppelungstheil B vermitteln, und es wird demnach vermöge der gröfseren Hebelkraft der Antrieb in vortheilhafter Weise ausgenutzt werden.
Die Art des Eingriffes zwischen den beiden Theilen A und B der Kuppelung kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden; Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen, beispielsweise drei Formen. In jedem Moment der Drehung stofsen nach Fig. 2 die Vorsprünge b auf die sich zwischenlegenden Klinken a, nach Fig. 3 die Klinken α auf die Zähne b und nach Fig. 4 die Zähne b auf die Klinken a. Die Vorsprünge, oder Stützpunkte c dienen den Klin-
ken α nach einer Richtung hin als Widerhalt, während sie gestatten, dafs die Klinken nach der anderen Richtung hin ausweichen, so dafs die Scheibe B in der Scheibe A frei weiterrotiren kann.
Die Bewegungsübertragung von einem auf der Tretkurbelachse frei beweglichen Kettenrad auf eine auf der Tretkurbelachse festsitzende Kuppelung mittelst einer am Kettenrade direct befestigten Sperrklinke ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 62805 bekannt geworden und hat gleichfalls die Wirkung, dafs bei festgehaltenen Tretkurbeln das Laufrad dennoch selbstständig sich weiter dreht; hier ist aber die Kette und das grofse Kettenrad gezwungen, die Leerbewegung beständig mitzumachen, wobei die Kette leicht abgeworfen und jedenfalls beim Anhalten der Tretkurbeln nicht geschont wird. Wollte man nun das kleine Kettenrad auf der Laufradachse in gleicher Weise mit der Kuppelung verbinden, also mit directem Klinkeneingriff, so wäre man wieder ebenso gezwungen, dem kleinen Kettenrad einen grofsen Durchmesser zu geben oder eine durchaus ungünstige und praktisch nicht verwerthbare Hebelübersetzung zwischen den beiden Kuppelungstheilen anzuwenden. Die charakteristische Eigenthümlichkeit der vorliegenden Ausführungsform liegt also darin, dafs das kleine Kettenrad auf der Laufradachse, auf welcher es lose sitzt, nicht direct, sondern indirect mittelst der mit ihm verbundenen selbstständigen Kuppelungsscheibe A auf die zu treibende Kuppelungsscheibe B wirkt, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, ohne Einflufs auf das Uebersetzungsverhältnifs die Hebellänge bei dem Klinkenantrieb zwischen A und B nach Gefallen zu gestalten. Es ergiebt sich aber auch noch der Vortheil, dafs die Scheibe A gar nicht unmittelbar an dem kleinen Kettenrade festzusitzen braucht; sie kann beispielsweise auf die andere Seite des Rades verlegt sein, wenn sie nur mit dem Kettenrade E in solcher Verbindung steht, dafs sie der Bewegung desselben folgen mufs. Es kann mithin die aus den beiden Kuppelungstheilen A und B bestehende sogen. Rennscheibe, deren Neuheit und Eigenartigkeit darin liegt, dafs sie einen selbstständigen Mechanismus bildet, auf der dem Kettenrade E entgegengesetzten Seite des Rades sich befinden, wodurch Raum gespart und eine Verlängerung der Radachse behufs Anbringung der Rennscheibe event, unnöthig gemacht wird.
Die Vorrichtung kann leicht an jedem der bekannten Ketten-Fahrräder, aber auch an Fahrrädern mit anderer Uebertragung, auf einer Seite des Laufrades oder in doppelter Ausführung auf beiden Seiten desselben angebracht werden.
Durch Bolzen HH1 oder andere bekannte gleichwirkende Mittel kann die Wirkung der Kuppelung nach Gefallen aufgehoben werden, so dafs dann der Antrieb von den Tretkurbeln auf die Laufradachse in der bekannten und bisher gebräuchlichen Weise sich vollzieht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Fahrräder mit unabhängig von den Fufstritten und vom Kettenrade sich frei drehendem Laufrade, dadurch gekennzeichnet, dafs ein auf der Achse des zu treibenden Laufrades sich frei drehendes kleines Kettenrad mit einer seiner Bewegung folgenden, vom Durchmesser des Kettenrades unabhängigen Antriebsscheibe (A) verbunden ist, welche in eine auf der Laufradachse befestigte Kuppelungsscheibe (B) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0777060A4 (de) * 1995-02-24 1998-06-17 Shimano Kk Freilauf für fahrrad

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0777060A4 (de) * 1995-02-24 1998-06-17 Shimano Kk Freilauf für fahrrad
JP3329469B2 (ja) * 1995-02-24 2002-09-30 株式会社シマノ 自転車用フリーホイール

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