DE201146C - - Google Patents

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DE201146C
DE201146C DENDAT201146D DE201146DA DE201146C DE 201146 C DE201146 C DE 201146C DE NDAT201146 D DENDAT201146 D DE NDAT201146D DE 201146D A DE201146D A DE 201146DA DE 201146 C DE201146 C DE 201146C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/16Sintering; Agglomerating
    • C22B1/216Sintering; Agglomerating in rotary furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/14Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined with means for agitating or moving the charge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE .18«. GRUPPE
Drehrohrofen zum Sintern von Feinerz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1906 ab.
Die Erfindung betrifft, einen Drehrohrofen zum'Sintern.γόη Feinerz und besteht darin, daß durch ihn eine angetriebene, mit Schabern besetzte endlose Kette 'hindurchgeführt, ist, die fortschreitend und beständig die innere Ofenwandung} abkratzt.
Drehrohrofen zum Sintern von feinzerteilten Erzen sind bekannt j' ebenso ist die Verbindung von endlosen Schaberketten mit feststehenden Öfen bekannt. Die Erfindung besteht in der Viereinigung eines Drehrohrofens mit einer endlosen Schaberkette, auf deren Schaber die Drehung des Ofens eine solche Wirkung äußert, daß diesen selbst eine drehende Bewegung erteilt wird, vermöge welcher stets freie Schneiden der Schaber zur Einwirkung gelangen, weshalb diese auch zweckmäßig kreisförmig gestaltet Sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2- der Fig. ι gegen das Ausgabeende des Ofens gesehen,
Fig. 3 einen Achsialschnitt durch das Ausgabeende des Ofens und den Verschluß,
Fig· 4» 5 und 6 Einzelheiten für die Auskratzvorrichtung. "
Das Fundament 1, 1' des Ofens trägt Rollenlager 2, 2', welche zwei röhrenförmige Ofenabschnitte 3, 4 tragen, die gegen die Wagerechte geneigt sind. Der längere Abschnitt, in welchen das Erz aufgegeben wird, liegt höher als der andere, und zwar so, daß die Achse der beiden Abschnitte geknickt ist, damit Zutritt zu dem Innern beider Abschnitte von ihren nebeneinander liegenden 45
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Enden aus geschaffen wird. Diese Enden liegen innerhalb eines Gehäuses 5, welches einen vollständigen Abschluß der Enden gewährt, ausgenommen, daß die hintere Wand des Gehäuses an der Stelle fortgelassen ist, welche mit der unteren Seite des oberen Teiles zusammenfällt (Fig. 2). Eine Tür 6 in der Vorderseite des Gehäuses gewährt Zutritt zu dem Ende des oberen Abschnittes 4.
Um den Erzstrom aus dem oberen nach dem unteren Abschnitt zu führen und gleichzeitig eine Zwischenwand vorzusehen, welche mit dem oberen Teil des Gehäuses 5 einen im wesentlichen geschlossenen Durchtritt bildet, der von dem einen Ofenabschnitt nach dem anderen führt, ist eine geneigte Rinne 7 drehbar auf einer wagerechten Welle 8 innerhalb des Gehäuses gelagert. Die Breite der Rinne entspricht annähernd der inneren Weite des Gehäuses; ihr oberes Ende wird gewöhnlich gerade unter dem Ausgabeende des oberen Ofenabschnittes gestützt, das untere Ende ist verschmälert (bei 9 Fig. 2) und tritt in das obere Ende des unteren Ofenabschnittes hinein. Gerade hinter dem unteren Ende der Rinne wird ein entfernbarer Verschluß 10 angeordnet, welcher zweckmäßig aus . einer Feuerbrücke besteht, die in Verbindung mit der Rinne Zwischenwände für das Innere des Gehäuses und einen geschlossenen Durchgang oberhalb der Rinne, von einem Ofenabschnitt zum anderen führend, bildet. Die Rinne ist auf ihrer oberen Seite mit feuerfestem Material abgedeckt.
Beide Abschnitte des Ofens werden zusammen gedreht und dienen dazu, das Erz beständig niederfallen zu lassen und es nach ab-
65
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wärts zu führen. Jeder Abschnitt besitzt Stützringe ii, ii' und einen verzahnten Ring 12, 12', welcher von den Rändern 13, 13' angetrieben wird. Die Ofenabschnitte können zusammen, d. h. mit derselben Geschwindigkeit, oder mit verschiedenen Geschwindigkeiten gedreht werden; die Drehung ist jedoch in beiden Fällen verhältnismäßig langsam.
Das obere Ende des oberen Abschnittes 4 endet in eine Kammer, welche in dem unteren Teil 14 eines Fuchses gebildet ist. Durch eine Öffnung in der Seite der Kammer tritt eine Rinne 15, welche in den Ofenabschnitt mündet. Ein Förderwerk 16 bringt das Erz von einem Trichter 17 und führt es zur Rinne 15; die Fördergeschwindigkeit wird durch das Förderwerk geregelt.
Das Ausgabeende des Ofens tritt in den Verschluß 18 hinein, welcher das Ende des Ofens vollständig umgibt und mit einer Ausgabeöffnung 19 (Fig. 3) versehen ist. Der Verschluß ist mit feuerfestem Material ausgekleidet, ebenso wie das Innere der Ofenabschnitte und des Gehäuses 5. Zur Erleichterung des Abnehmers ist der Verschluß 18 auf Rädern gelagert.
Die Auskratzvorrichtung besteht aus einer endlosen Kette 20, welche über Rollen 21,22, 23,24 und eine Scheibe 25 geführt ist. Das obere Ende der Kette tritt durch das Innere des unteren Ofenabschnittes hindurch, während das untere Ende in einem Trog 26 läuft, welcher mit Kühlwasser angefüllt ist. Die Scheiben 21,22 führen das obere Ende der
3S Kette so, daß dieses seiner Länge nach in Berührung mit dem Innern des Ofens längs einer Linie kommt, welche genügend tief unter der Achse des Ofenkörpers liegt, um außerhalb des Weges des Erzes hindurchtreten zu können, aber unterhalb der oberen Grenze der unteren Hälfte des Ofens, so daß das Gewicht der Kette dazu beiträgt, um diese in kratzender Berührung mit dem Ofenkörper zu halten. Die Öffnungen 27 und 28, welche in den Ver-Schlüssen 10, 18 gebildet sind, gestatten den Durchtritt der Kette. Die Kette 20 trägt eine Anzahl Schaber 20', welche zweckmäßig über die Kettenglieder gegossen sind. Die Schaber" sind in ihrer bevorzugten Form scheibenförmig, vorn etwas ausgehöhlt und an ihrem Umfang abgeschrägt, um zusammenhängende Schneiden 20" zu bilden (Fig. 6).
Das Kettenrad 25 wird von den Kegelrädern 29 und 30 angetrieben, welche auf einer von dem Kettenrad 31 und einer Kette angetriebenen Welle sitzen.
Um die schabende Wirkung der Kette zu erhöhen, ist das Antriebskegelrad an dem hinteren Ende des Ofens so angeordnet, daß es das untere Ende der Kette zieht und die Durchhängüng der Kette in dem oberen Teil an der Ofenwandung anliegt. Die beständige Drehung des Ofenkörpers während der Hindurchführung der Kette erteilt dieser eine langsame drehende Bewegung, wodurch stets frische und unverstopfte Teile der Messerschneide mit der Ofenwand in Berührung kommen.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird der Ofen mit pulverförmiger Kohle als Feuerung erhitzt; diese Feuerung wird durch ein Gebläse eingeführt. Ein Gebläse 32 steht mit einem Rohr 33 in Verbindung, welches durch den Verschluß 18 etwa in der Achsenrichtung des Ofenkörpers hindurchtritt. Durch einen Trichter 34 werden bemessene Mengen der Feuerung dem Gebläse durch ein Rohr 35 zugeführt; die Zuführung wird durch den Schieber 36 geregelt. :
Da die Ofenabschnitte langsam gedreht werden, und das Gebläse die erforderliche Menge des Brennstoffes zuführt, welcher innerhalb der Ofenkammern verbrennt, so wird ein geregelter Erzstrom allmählich und beständig dem Aufnahmeende des Ofens zugeführt und schreitet ununterbrochen durch die Ofenabschnitte vor. In dem unteren Abschnitt erreicht das Erz die Schmelztemperatur und klumpt sich infolge des Niederfallens zusammen. Die Kette kratzt beständig das Innere des unteren Teiles aus, der abgeschabte Klinker, der sich an den Schabern festsetzt, wird, sobald er mit dem Wasser in dem Behälter 26, durch welchen die Kette hindurchtritt, in Berührung kommt, abgeschreckt. Dieses Abschrecken und die Bewegung der Kette entfernt den Klinker beständig von den Kratzscheiben. Das gesinterte Erz tritt durch die Öffnung 19 an dem Ende des Ofens aus. . .:

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    • Drehrohrofen zum Sintern von Feinerz, gekennzeichnet durch eine mit kreisförmigen Schabern (20') besetzte und mit Antrieb verbundene endlose Kette (20), die so durch den Drehofen geführt ist, daß die Schaber bei ihrer Vorwärtsbewegung die Auskleidung des Ofens berühren und daran haftende Erzansätze abkratzen, wobei durch die Drehung des Ofens alle Teile seiner Innenfläche in den Bereich der Schaber geführt und die Schaber gedreht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942769C (de) * 1948-09-17 1956-05-09 Guy Barrett Verfahren zum kontinuierlichen Agglomerieren von festen Stoffen
DE102006023678A1 (de) * 2006-05-19 2007-11-29 Polysius Ag Vorrichtung und Verfahren zur thermischen Behandlung von feinkörnigem Material

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942769C (de) * 1948-09-17 1956-05-09 Guy Barrett Verfahren zum kontinuierlichen Agglomerieren von festen Stoffen
DE102006023678A1 (de) * 2006-05-19 2007-11-29 Polysius Ag Vorrichtung und Verfahren zur thermischen Behandlung von feinkörnigem Material
DE102006023678B4 (de) * 2006-05-19 2015-11-12 Thyssenkrupp Industrial Solutions Ag Vorrichtung zur thermischen Behandlung von feinkörnigem Material

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