DE185809C - - Google Patents

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DE185809C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/14Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined with means for agitating or moving the charge
    • F27B7/16Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined with means for agitating or moving the charge the means being fixed relatively to the drum, e.g. composite means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 40«. GRUPPE 5.
ANTONIO DUCCO in TURIN.
angeordneter Rippen erfolgt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1906 ab.
Bei den zur Behandlung von Erzen aller Art, insbesondere von Schwefelerzen, dienenden Öfen muß zur Erzielung einer möglichst günstigen Röstung die Menge des Beschickungsgutes in richtigem Verhältnis zur Schnelligkeit der Röstung, also hauptsächlich, zu der die Röstung unterhaltenden Luftmenge, stehen. Andererseits muß das Eindringen von schädlich wirkender Luft während der Beschickung vermieden werden.
Die bisher gebräuchlichen Drehrohrofen, welche mit feststehenden Beschickungsvorrichtungen ausgerüstet sind, lassen diesen Erfolg nach Ansicht des Erfinders nur unvollkommen erreichen.
Nach der Erfindung ist zu diesem Zweck der Drehrohrofen mit einer Beschickungsvorrichtung versehen, welche auf der Röstkammer selbst angeordnet ist und bei jedem Umlauf des. Of ens nur so viel Beschickungsgut in den Ofen fördert, als der Schnelligkeit der Verbrennung entspricht. . Außerdem kann bei dieser Beschickungsvorrichtung weder Luft während des Beschickungsvorganges in den Ofen eintreten, noch die in den Ofen entwickelten Brenngase aus dem Ofen entweichen.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und la, welche an den abgebrochenen Endstellen aneinander gesetzt zu denken sind, eine Ausführungsform des Ofens in achsialem Längsschnitt sowie dessen Beschickungsvorrichtung im Querschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt des Ofens nach Linie 5-5 der Fig. 1 mit einem Längsschnitt der Beschickungsvorrichtung.
Der die Röstkammer 1 des Ofens bildende, sich drehende Hohlzylinder ruht auf einer Anzahl von Rollen 2, deren in Stehlagern 4 angeordnete Wellen 3 mittels Schneckengetriebe 5, .6 (Fig. ι a) in Umdrehung versetzt werden. An dem einen Ende des Ofens ist ein Führungsring 7 angeordnet, der in ein Kehlrad 8 eingreift, wodurch der Ofen an einer Längsverstrebung gehindert wird.
Die Röstkammer 1 ragt an dem einen Ende mit einem zylindrischen Ansatz 9 von geringerem Durchmesser in eine Öffnung 10 der Kammer 23 hinein. Am anderen Ende des Ofens ist ein Entleerungszylinder 11 angebracht, der an der Innenwand mit schraubenförmig verlaufenden Rippen 12 versehen ist. Dieser Zylinder mündet in eine aus Mauerwerk gebildete Abschlußkammer 13 des Ofens, die im unteren Teile einen Entleerungstrichter 14 besitzt, welchem das verarbeitete Röstgut entnommen wird.
Die Beschickungsvorrichtung wird durch ein dreifach gekrümmtes Rohr 15, 15." (Fig. 1 und 2) gebildet, deren Teil 15^ in die Röstkammer bis etwa zu deren Achse eindringt. Dieses Beschickungsrohr ist im Innern mit zwei Klappen 16, 17 versehen, welche sich in geschlossener Stellung gegen Anschläge 18, 19 legen. In der kreisförmigen Bewe-
/J

Claims (2)

gungsbahn des Rohres 15, ΐζα befindet sich auf der Außenseite des Ofens ein Trog 20, welchem das Beschickungsgut durch eine schräge Rinne 21 zugeführt wird. Die innere, aus feuerfestem Stoff gebildete Wandung der Ofenkammer ist mit einer Anzahl von Rinnen 22 versehen, welche gegenüber den Mantellinien des Zylinders nur schwach geneigt sind. Diese Neigung beträgt vorteilhaft etwa 10 cm auf 1 m, also bei einem Ofen von 6 m Länge etwa 60 cm. Die Wirkungsweise des Ofens ist folgende: Die Beschickung erfolgt während des Umlaufs der Röstkammer 1 in geregelter Weise durch das Beschickungsrohr 15, 15", welches mit seinem Schnabelteil 15 das in dem Troge 20 liegende Beschickungsgut . schöpft. Bei der Stellung des Ofens nach Fig. 2 ist die Klappe 17 geschlossen und verhindert den Austritt von Gas, während die Klappe 16 für den Eintritt des Beschickungsgutes geöffnet ist. Wenn der Schnabelteil 15 des Beschickungsrohres in die aufrechte Lage, der Rohrteil 15" dagegen in die wagerechte Lage gelangt, so schließt sich die Klappe 16 und verhütet dadurch das Entweichen von Gasen, während die Klappe 17 anfängt, sich nach dem Rohrteil ΐζα hin zu öffnen. Nunmehr kann das vorher geschöpfte BeschickUngs-, gut durch den Rohrteil 15" in den Röstraum * fallen. Die Klappen 16 und 17 behalten diese geschlossene bezw. geöffnete Stellung so lange bei, bis das Beschickungsrohr 15, 15" von neuem in den Trog 20 eintritt, d. b. also in die Schöpfstellung gelangt. In diesem Augenblicke wird die Klappe 17 geschlossen, während die Klappe 16 zwecks Aufnahme von Beschickungsgut wiederum geöffnet wird. Wie ersichtlich, ist beim Umlauf der Be-Schickungsvorrichtung die eine der beiden Klappen stets geschlossen, so daß der Ein- , tritt von äußerer Luft sowie das Entweichen von Gasen vermieden wird. Paten τ-Ansprüche:
1. Drehrohrofen zum Rösten von Erzen, insbesondere von Schwefelerzen, bei welchem die Längsbewegung des Röstgutes in dem Ofen mittels im Innern der Rostkammer angeordneter Rippen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Röstkammer (1) eine mit dieser umlaufende, selbsttätige Beschickungsvorrichtung (15 bis 19) angeordnet ist, welche einem Troge (20) das Röstgut nach Maßgabe der Schnelligkeit der Röstung durch absatzweises Schöpfen entnimmt.
2. Drehrohrofen nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein mehrfach gewundenes Beschickungsrohr (15, I5a), das im Innern mit zwei Klappen (16, 17) versehen ist, welche sich durch ihre eigene Schwere selbsttätig öffnen oder, schließen, zum Zweck, das Röstgüt unter Vermeidung des Eintritts von Außenluft und des Entweichens von Röstgasen in den Ofen einzuführen. ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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