DE200739C - - Google Patents

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DE200739C
DE200739C DENDAT200739D DE200739DA DE200739C DE 200739 C DE200739 C DE 200739C DE NDAT200739 D DENDAT200739 D DE NDAT200739D DE 200739D A DE200739D A DE 200739DA DE 200739 C DE200739 C DE 200739C
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cam groove
switching
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tooth
rack
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DENDAT200739D
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Publication of DE200739C publication Critical patent/DE200739C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/12Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact
    • B41K3/121Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact using stamping rollers having changeable characters
    • B41K3/125Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact using stamping rollers having changeable characters having automatic means for changing type-characters
    • B41K3/126Numbering devices

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

yi des
iiat be*.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 200739 KLASSE 15 Λ. GRUPPE
Vorrichtung zum Drucken verschiedener Zahlenreihen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. August 1907 ab.
Für Druckpressen zur Herstellung von Meßbandstreifen und ähnliche Zwecke ist es erforderlich, die kreisenden Numerierwerke nach einer beliebigen, vorher einzustellenden Zahlenreihe auf Null zurückzuschalten. Dies soll nach der vorliegenden Erfindung in einfacher, sicherer und selbsttätiger Weise durch nachstehend beschriebene Einrichtung erreicht werden.
ίο Die Numerierwerke sind in bekannter Weise derart eingerichtet, daß die Achse der Ziffernscheiben eine der Zahl dieser entsprechende Anzahl federnder Sperrzapfen enthält, und daß dadurch mittels einmaliger voller Vorwärtsdrehung der Achse die sämtlichen Scheiben, in welcher Stellung sie sich auch zurzeit befinden mögen, auf die Nullstellung eingerückt werden. Die Achse der Ziffernscheiben jedes Numerierwerkes trägt zu diesem Zwecke auf ihrer Verlängerung ein Zahnrad, welches durch eine in dasselbe eingreifende Zahnstange bei jeder Umschaltung einmal ganz herumgedreht wird. Die Zahnstange wird mittels einer auf ihrem Ende sitzenden Rolle durch eine Kurvennut bewegt, welche selbst erst in einem gewissen, vorher bestimmten Augenblicke in den Bereich der Zahnstangenrolle tritt. Diese Kurvennut ist in ihrer Stellung zu der Rolle beweglich und hat das Bestreben, bei jeder Umdrehung der Numerierwerksachse in den Wirkungsbereich der Zahnstangenrolle zu treten, sie wird aber daran gehindert durch ihre Verbindung mit einem Schaltzahn, und zwar so lange, als dieser Schaltzahn nicht in die Aussparung einer Schaltscheibe eintreten kann. Da sich die Umdrehung der Schaltscheibe durch Einschaltung verschiedener Wechselräder beliebig regeln läßt, so kann dadurch die Umschaltung der Numerierwerke nach jeder beliebigen, vorher bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Numerierwerksachse bewirkt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Fig.. ι und 2 je eine Ansicht von der inneren Seite der Maschine aus in zwei verschiedenen Stellungen des Schaltzahnes,
Fig. 3 eine Ansicht von der Außenseite der Maschine aus,
Fig. 4 einen wagerechten Schnitt in der Höhe der Kurvennutmitte und
Fig. 5 eine Ansicht der Kurvennut von der Numerierwerksachse aus gesehen.
In dem Gestell α der Maschine ist die Achse b gelagert, auf welcher die Numerierwerke c angebracht sind. Auf der verlängerten Achse d der Numerierwerke sitzt das Zahnrad e, durch dessen einmalige volle Umdrehung die Ziffernscheiben in bekannter Weise auf Null zurückgedreht werden. Das Rad e wird durch die Zahnstange g in Tätigkeit gesetzt, und diese Zahnstange bewegt sich nur in dem Falle, daß die auf ihrer Verlängerung sitzende Rolle h in die Kurvennut i eingreift.
Durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte bekannte Einrichtung werden die Numerierwerke nach jeder Umdrehung der Achse b um eine Ziffer weitergeschaltet.
Für gewöhnlich hat die Kurvennut i die Stellung wie in Fig. 2 dargestellt, d. h. sie steht außerhalb des Umdrehungskreises der Rolle/2, und solange dies der Fall ist, wird das Numerierwerk immer weitergeschaltet. Da es für gewisse Zwecke, z. B. zur Herstellung von Meßbändern für Besätze u. dgl., erforderlich ist, die Numerierwerke nach einer bestimmten, aber veränderlichen Anzahl von Umdrehungen auf Null zurückzuschalten, so ist die Anordnung getroffen, daß die Kurvennut zu diesem Zeitpunkte in den Bereich der Rolle h tritt und dadurch das Zählwerk auf Null zurückschaltet. Zu diesem Zwecke ist die Kurvennut i an der Traverse k mittels der Schrauben I befestigt. Die Traverse k ist durch den Bolzen m im Lagerdeckel n des Lagers der Achse b geführt (Fig. 4). Ihre Bewegung erfolgt durch den Winkeiao hebel o, o1 (Fig. 1, 2 und 4), dessen beide Arme fest mit der in der Gestellwand gelagerten Achse ρ verbunden sind und von denen der an der äußeren Gestellvvand befindliche hochstehende Arm 0 mit seinem gabelförmigen Ende an den Zapfen q angreift, der durch den Winkel r und die Schrauben I1 mit der Traverse k verbunden ist. Der an der inneren Gestellwandseite liegende Arm ol des Winkelhebels greift mit dem Zapfen s in das gabelförmige Ende des auf dem Zapfen t drehbaren Schalthebels u ein und wird durch die Schraubenfeder ν nach unten gezogen, wodurch die Verlängerung n> des Schalthebels mit dem Schalt- zahney gegen die Umfangsfläche der Schaltscheibe χ angedrückt wird. Die Schaltscheibe χ ist auf der Achse al, welche im Maschinengestell gelagert ist, befestigt, wäh-. rend außerhalb der Gestellwand das Zahnrad b1 auf dieser Achse befestigt ist. Die Drehung der Schaltscheibe χ wird bewirkt durch die Verbindung des Rades b1 mit dem Rade e1 mittels der Wechselräder c1, d1 und/1, und die beliebige Veränderung der Umdrehungszahlen des Rades bl im Verhältnis zur Umdrehungszahl des Rades el, sowie der Numerierachse b, welche mit einem gleichgroßen Rade g·1 in das Rad e1 eingreift, wird erreicht durch Einsetzen verschiedener kleinerer oder größerer Wechselräder c1, dl, f1. Man ist somit in der Lage, durch Auswechseln der Wechselräder zu bestimmen, daß z. B. die Schaltscheibe eine Umdrehung macht, wenn -die Numerierachse zwanzig, dreißig oder jede beliebige Anzahl Umdrehungen gemacht hat. Bei jeder vollen Umdrehung der Schaltscheibe χ kommt ihre Aussparung \ einmal dem Schaltzahney gegenüberzustehen. In diesem Augenblicke tritt der Schaltzahny infolge der Einwirkung der Feder ν in die Aussparung % ein, und dadurch wird mittels des Winkelhebels 0, o1 die Kurvennut i in die in Fig. ι dargestellte Stellung gebracht, bei der die Rolle h in die Kurvennut eintreten muß. Bei der 'weiteren Umdrehung der Numerierachse b wird die Zahnstange g, weil die Rolle h der Form der Kurvennut, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist, folgen muß, einmal so weit hin- und zurückbewegt, daß das Rad e je eine volle Umdrehung vor- und rückwärts macht und somit das Numerierwerk auf Null zurückschaltet. Damit aber beim Weitergange der Schaltscheibe der Schaltzahn y wieder aus deren Aussparung heraustritt, ist die Daumenscheibe /z1 mit dem Rade e1 fest verbunden und ihre Daumen wirken nach dem Durchlaufen der Rolle h durch die Kurvennut i mittels der Rolle i1 auf den Hebel 0 und drücken somit die Kurvennut in ihre äußere Stellung zurück. Währenddessen hat sich die Schaltscheibe χ weitergedreht, so daß der Schaltzahn y sich auf ihre Umfangsfläche aufsetzt und die Kurvennut in ihrer Außenstellung festhält.
Bei dem dargestellten Beispiele ist angenommen, daß sich auf der Numerierachse zwei sich ergänzende Zählwerke, eins mit geraden und eins mit ungeraden Zahlen gegenüberstehen, weshalb die Aussparung der Schaltscheibe x, welche in ihrer Ausdehnung verstellbar ist, so groß sein muß, daß der Schaltzahn zweimal nacheinander in dieselbe eintreten kann. Aus diesem Grunde hat auch in diesem Beispiele die Daumenscheibe hl zwei Daumen.
Die Anwendung zweier oder mehrerer sich abwechselnd ergänzender Numerierwerke ist In dem Falle nötig, daß sich die Numerierungen z. B. von Dezimeter zu Dezimeter oder in noch kleineren Grenzen wiederholen sollen, weil bei Verwendung nur eines Numerierwerkes die Achse e für dasselbe zu schwach werden würde, zumal wenn eine Anzahl Numerierwerke nebeneinander angebracht werden muß.

Claims (7)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Drucken verschiedener Zahlenreihen, dadurch gekennzeich- no net, daß die Zurückschaltung der Numerierwerke auf Null durch einen Zahnstangenantrieb'erfolgt, der in bestimmten Zeitabständen durch eine Kurvennut zur Wirkung gebracht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (g) mittels einer an ihrer; Verlängerung befestigten Rolle (h) durch eine Kufvennut (i) so hin- und zurückbewegt wird, daß die Achsen der Numerierwerke bei jedem Durchgang der Rolle (h) durch die :
Kurvennut (i) eine volle Umdrehung machen und dadurch die Numerierwerke auf Null schalten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvennut (i) derart beweglich ist, daß sie in der einen Endstellung die Zahnstange (g) nicht in Tätigkeit setzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Kurvennut (i) mittels einer Schaltscheibe (x) und eines Schaltzahnes (y) in der Weise erfolgt, daß der Schaltzahn in eine Aussparung (\) der Schaltscheibe (x) eintritt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrzahn
(y) nach jeder Einrückung der Kurvennut (i) mittels einer Daumenscheibe (hl) und einer Rolle (t1) durch einen Hebel (0), der kraftschlüssig mit dem Schaltzahn (y) verbunden ist, aus der Aussparung (\) der Schaltscheibe (x) herausgehoben wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Umlaufsgeschwindigkeit der Schaltscheibe (x) im Verhältnis zu der Umdrehungszahl der Numerierachse in an sich bekannter Weise durch Wechselräder (b\ c\ d\fl) bewirkt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Aussparung (%) der Schaltscheibe (x) verstellbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt in der reichsdiüjCkerei.
DENDAT200739D Active DE200739C (de)

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