DE200536C - - Google Patents
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- DE200536C DE200536C DENDAT200536D DE200536DA DE200536C DE 200536 C DE200536 C DE 200536C DE NDAT200536 D DENDAT200536 D DE NDAT200536D DE 200536D A DE200536D A DE 200536DA DE 200536 C DE200536 C DE 200536C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
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- H04Q5/02—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 200536 -KLASSE
2\a. GRUPPE
HOMER J. ROBERTS in EVANSTON, V. St. A.
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit mehreren, in derselben Hauptleitung
hintereinander geschalteten Teilnehmerstellen, bei denen der eine Hauptleitungszweig
ununterbrochen durch alle Stellen hindurchläuft, während der andere in die zwischen dem
Amt und der ersten Stelle bzw. den einzelnen ' Stellen verlaufenden Abschnitte zerfällt. Um
von dem Amt aus eine Verbindung mit einer
ίο der Stellen oder eine Verbindung zwischen
zwei Stellen herzustellen, werden die einzelnen Abschnitte dieses zweiten Leitungszweiges
durch elektromagnetische Vorrichtungen auf den einzelnen Stellen, die durch Stromstoße
vom Amt aus beeinflußt werden, von Strecke zu Strecke verlängert.
Gemäß der Erfindung ist nun die Anordnung derart getroffen, daß in der Ruhelage
zwischen dem Amt und der ersten Teilnehmerstelle ein für Gleichstrom metallisch vollständig
geschlossener Leitungszweig besteht, der sich aus dem ersten Abschnitt des unterteilten
und aus dem betreffenden Teil des ununterbrochenen Leitungszweiges zusammensetzt.
In diesen Leitungszweig ist ein polarisiertes Relais eingeschaltet, und je nachdem nun vom
Amt aus Stromstöße der einen oder analeren Richtung durch dieses polarisierte
Relais gesendet werden, bewirkt dieses die Einschaltung des Weckers auf der ersten
Stelle oder aber die Anschaltung des hinter der ersten Stelle beginnenden Abschnittes des
unterteilten Leitungszweiges ah den vorliegenden Abschnitt, so daß nun die weiter entsendeten
Stromstöße zu dem polarisierten Relais der zweiten Stelle gelangen, um auch hier
entsprechend der Richtung der Stromstöße entweder das Ertönen des Weckers oder aber
die Zuschaltung des nächsten Leitungsabschnittes zu bewirken.
Die Schaltung zeichnet sich dadurch aus, daß zunächst zwischen dem Amt und der
ersten Teilnehmerstelle und im Falle eines Anrufes auch bis zu den weiteren Teilnehmerstellen
immer eine metallisch vollständig geschlossene, auch nicht durch einen Kondensator
unterbrochene Leitungsschleife besteht. Auf diese Weise wird die Verwendung polarisierter
Relais für die Umschaltungen möglich, -und es wird der erhebliche Vorteil erreicht,
daß während der Sprechverbindungen in allen Fällen Erdschlüsse und damit die. aus solchen
herrührenden Störungen wegfallen.
'Weitere Eigentümlichkeiten der neuen Schaltungsanlage liegen darin, daß während
der Sprechverbindung die störenden Einwirkungen der in den Stromkreis geschalteten
Elektromagnete vermieden sind, ferner in der Anordnung der Rückstellungseinrichtung usw.
Diese Anordnungen weiden besser an Hand der Beschreibung einer Ausführungsform der
Schaltung zu erläutern sein.
Eine solche ist durch die beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigen
35
40
45
55
60
Fig. ι ein Schaltungsschema,
Fig. 2 eine Oberansicht der mit dem Relais vereinigten Rufglocke und
Fig. 2 eine Oberansicht der mit dem Relais vereinigten Rufglocke und
Fig. 3 einen Teil der Fig. 2 von hinten gesehen.
Fig. 4 zeigt einige Einzelheiten aus Fig. 2 und 3 in vergrößertem Maßstabe, die in
Fig. 5 in Hinteransicht und in
Fig. 6 in Oberansicht dargestellt sind.
Fig. 7 zeigt eine Ansicht von der Fig. 6 in der Schnittlinie J-J,
Fig. 5 in Hinteransicht und in
Fig. 6 in Oberansicht dargestellt sind.
Fig. 7 zeigt eine Ansicht von der Fig. 6 in der Schnittlinie J-J,
Fig. 8 einen Querschnitt von der Fig. 5 in der Schnittlinie 8-8,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Durchsprechmagneten, ■ ·
Fig. 10 eine Vorderansicht desselben, aus der die Art der Verbindung mit dem Hörerhaken
ersichtlich ist.
Fig. 11 zeigt. Einzelheiten bezüglich der
Kontaktvorrichtungen an dem Durchsprechmagneten in vergrößertem Maßstabe, und
Fig. 12 endlich ist eine Ansicht von der Fig. 11 in der Schnittlinie 12-12.
Es sei zunächst das Schaltungsschema in Fig. ι erläutert. In diesem bezeichnet A das
Amt, B und C zwei der hintereinander geschalteten Teilnehmerstellen und D einen besonderen
Apparat, der am Ende jeder Linie eingeschaltet wird und in folgendem als »Erder« bezeichnet werden soll. Von den
Einrichtungen des Vermittlungsamtes sind nur diejenigen Apparate dargestellt, die zum
Betrieb einer einzigen Linie notwendig sind, wobei zu bemerken ist, daß die Fernsprecheinrichtung
für den Beamten und die notwendigen Zubehörteile zur Herstellung der Ver- : bindungen in irgendeiner beliebigen bekannten
Weise angeordnet sein können.
Die einzelnen Teilnehmerstellen sind alle gleichartig eingerichtet. Jede Stelle besitzt
außer dem in gewöhnlicher Weise angeordneten Mikrophon, dem Hörer, der Induktionsspule
und der Batterie eine Rufglocke, die zugleich ein Relais darstellt, und eine A^orrichtung,
die als »Durchsprechmagnet« bezeichnet werden mag. Die Rufglocke ist in Fig. 1
mit ι bezeichnet. Sie ist polarisiert und besitzt zwei Magnetkerne 2, einen Anker 3,
einen Polarisierungsmagneten 4, zwei Glocken 5 und einen Hammer 6. Der Hammer ist drehbar
an dem Anker befestigt, und zwar in sol- ; eher Weise, daß er sich bei der Bewegung des
Ankers in einer Richtung mit diesem bewegt, vermöge der Anordnung eines Winkels 7 auf
dem Anker, an den sich der Hammer auf der einen Seite'anlegt. Durch eine Feder 8 wird
der Hammer zurückgezogen. Ein Ende 3' des Ankers 3 erstreckt sich zwischen zwei
Kontaktstreifen 9 und 10, die durch Federkraft nach innen, gegen 3', gedrückt werden.
Der Kontakt 9 legt sich gegen eine Kontaktklinke 11, die auf ihrer Unterseite mit einem
Block 12 aus Isoliermaterial versehen ist, und dieser wiederum legt sich gegen das Ende
einer Kontaktfeder 13, die an dem Kontakt 9, isoliert davon, befestigt ist und sich
mit diesem bewegt, wenn er durch die Bewegungen des Ankers 3 in Schwingungen versetzt
wird. Gegen die Rückseite der Kontaktfeder 13 legt sich in der Ruhestellung ein Kontakt
14. Wenn der Anker 3 den Kontakt 9 nach auswärts drückt, so bewegt sich die Kontaktfeder
13 unter dem Isolierblock 12 hervor, so daß die Feder 11 nach abwärts gehen kann,
und wenn dann der Anker 3 zurückgeht, wenn also die Magnete 2 stromlos werden, dann
kommt der Kontakt 9 in Berührung mit der Kontaktfeder 13, die durch den Isolierblock 12
an der Rückbewegung verhindert.wird. Dadurch wird also der Stromkreis in der Weise
umgeschaltet, daß nicht mehr 13 mit 14, sondern 13 mit 9 verbunden ist.
Der Kontakt 10 ist in Ruhestellung in Verbindung mit einer Kontaktfeder 15. Diese
befindet sich in solcher Lage zu einem Sperrhaken 16, daß, wenn der Kontakt 10 durch den
Anker nach auswärts gedrückt wird, die Kontaktfeder 15 in Eingriff mit dem Haken gelangt
und bei der Rückkehr von 10 zurückgehalten wird, in welcher Stellung sie mit einem go
Kontakt 17 in Berührung ist. Jede Sprechstelle ist ferner mit einem Magneten 18 versehen,
der als »Rückstellungsmagnet« bezeichnet werden mag. Der Anker dieses Magneten, der in dem Schema nicht dargestellt ist,
dient dazu, die Sperrhaken 11 und 16 gleichzeitig
auszulösen, so daß die durch diese Sperrhaken gesperrten federnden Kontakte 13, 15 wieder in ihre Ruhestellung gelangen.
Der Durchsprechmagnet ist mit einer Spule ioo
19 und dem Anker 20 versehen, welch letzterer ebenfalls als Sperrhaken ausgebildet ist. Mit
diesem Sperrhaken kommt ein Kontakt 21 in Eingriff, gegen den sich zwei Kontaktfedern
22 und 23 anlegen. Die Kontaktfeder 23 besitzt einen Daumen 24, auf den ein an dem
Hörerhaken befestigter Stellstift. 25 wirkt. Der Stellstift ist bei 26 geführt. Wenn der
Hörerhaken in die Höhe geht, so drückt der Stellstift gegen die äußere schräge Fläche des no
Daumens 24 und drückt die Kontakte 23, 22, und 21 vorwärts, so daß 21 zum Eingriff mit
dem Sperrhaken 20 gelangt. Bei der Rückbewegung des Hörerhakens faßt der Stellstift
25 hinter die innere schräge Fläche des Daumens 24 und zieht die Feder 23 zurück, ohne
daß dadurch ein besonderer Stromkreis eingeschaltet würde. Durch die Einklinkung
von 21 und 20 wird der Stromkreis zwischen
23 und 22 unterbrochen, ebenso zwischen 22 und 21, dagegen zwischen 21 und 20 geschlossen,
ebenso zwischen 21 und einem vorn
liegenden'Kontakt 28. Wird der Durchsprechmagnet
19 erregt, so zieht er seinen Anker 20 an, und die Kontaktfedern 21 bis 23 gehen in
ihre Ruhestellung zurück.
L bezeichnet den einen.Leitungszweig, der an dem Erder D endigt. Dieser besitzt einen
polarisierten Magneten 29 mit einer Spule von hohem Widerstand und einen Nebenschlußmagneten
30 mit einer Wicklung von kleinem Widerstand. Beide wirken gemeinsam auf einen Anker 31. Außerdem ist ein Kondensator
32 vorgesehen. Der Leitungszweig L ist in der Ruhestellung durch den Anker 31
und eine Kontaktfeder 33 an einen festen Kontakt 34 gelegt, der mit dem Kondensator 32 in
Verbindung steht. Von der anderen Belegung des Kondensators aus geht eine Leitung durch
die Wicklung des Magneten 29 und dann zur Erdverbindung 35. Wird durch den Erder ein
Stromstoß von entsprechender Polarität gesendet, so geht das längere Ende des Ankers
herab und legt sich auf einen Kontakt 36, wodurch eine direkte Verbindung der Leitung L
zur Wicklung des Magneten 30 und durch 37 zur Erde 35 hergestellt wird. Dadurch wird
also der Leitungszweig L über den kleinen Widerstand der Magnetwicklung 30 an Erde
gelegt und zu der Magnetwicklung 2g nebst dem Kondensator 32 der niedrige Nebenschluß
geschaltet, was gewissermaßen eine Kurzschließung bzw. Abschaltung der Wicklung 29
und des Kondensators bedeutet. Der in Abschnitte unterteilte Leitungszweig U ist
hinter der letzten Teilnehmerstelle isoliert.
Auf dem Amt ist ein Doppelhebelschalter 38 vorgesehen. Wenn man diesen durch einen
Knopf 39 niederdrückt, so wird dadurch eine Batterie 40 an die Leitung gelegt; drückt man
dagegen einen anderen Knopf 41, so wird ein dauernd angetriebener Generator 42 an die
Leitung gelegt, der unterbrochene Ströme liefert. Wenn man dagegen einen Schalter 43
niederdrückt, so wird ebenfalls der Generator 42, indessen mit vertauschten Polen, an die
Leitung gelegt und gleichzeitig eine· zweite Batterie 44 mit Erdverbindung 45, die in der
Ruhestellung an der Leitung" liegt, von dieser abgeschaltet. Ein dritter Schalter 46 dient
zum Schließen eines geerdeten Stromkreises über den Hauptleitungszweig L durch die verschiedenen
Rückstellmagnete 18 zum Erder D. ■ 47 bezeichnet den Verbindungsstopsel und 48
die Stöpselklinke, an der die gemeinsame Leitung L1 U liegt; 49 ist die Rufklappe, 50 eine
»Besetztklappe« in der Leitungsschnur und 51 ein selbsttätiges Rückstellsignal, ebenfalls
in der Leitungsschnur.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist die folgende:
Es sei angenommen, daß der Teilnehmer einer Sprechstelle, z. B. bei C1 verbunden zu
werden wünscht. Er nimmt' alsdann seinen Hörer von dem Haken und klinkt dadurch den
Kontakt 21 in die Klinke 20 ein, durch Vermittlung des Stellstiftes 25. Die Schaltklinke
20 ist bei 52 geerdet. Demgemäß ist eine Ver- ; bindung hergestellt zwischen den Kontakten
21, 28 und der Wicklung 19 des Durchsprechmagneten.
Der Hörerhaken hat sich in der gewöhnlichen Weise bei seiner Aufwärtsbewegung an einen Kontakt 56 angelegt und
schließt dadurch einen Primärstromkreis von der Batterie 53 aus durch das Mikrophon 54
und die Primärwicklung 55 der Induktionsspule, die Leitung 65, die Kontaktfedern 21,
22, die Leitung 92, den Hörerhaken, den Kontakt 56 und die Batterie 53. Ferner unterbricht
der Hörerhaken einen Stromkreis bei dem Kontakt 57 zu einem später noch zu erläuternden
Zweck. So wird ein kurz dauernder Stromstoß von der Erdverbindung 52
durch die verschiedenen Federkontakte des Durchsprechmagneten 19, die in diesem
Augenblick durch den Stellstift 25 nach vorwärts gedrückt sind, zum Leitungszweig' L
entsendet, welch letzterer an die Stöpselklinke 48 angeschlossen ist. Die Stöpselklinke ist in
der Ruhestellung in Berührung mit einem Kontakt 60, der seinerseits an die Wicklung
des Rufklappenmagneten 49 und dann über eine Batterie an eine Erdleitung 61 angeschlossen
ist. Die Rufklappe fällt also herab und weckt das Amt.
Das Amt stöpselt und drückt den Schalter 43 nieder. Dadurch werden Stromstöße von
dem Generator 42 in die Leitung entsendet; und zwar Stromstöße von einer solchen Polarität,
daß die Anker 3 der Rufglockenmagnete ι an die Kontakte 10 gelegt werden.
Die Glocken ertönen hierbei, wie bemerkt werden muß, nicht. Wenn der Schalter 43 niedergedrückt
ist, so ist ein metallischer Stromkreis hergestellt, der von dem Amt zur ersten Teilnehmerstelle und durch diese selbst verläuft,
aber zu keiner anderen. Dieser Stromkreis verläuft von dem Generator 42 aus über ■
die Leitung 62, den Kontakt 63, die Kontaktfeder 64, durch den Stöpsel 47 und die Stöpselklinke
48 zum Leitungszweig L, die Leitung 59 in der Teilnehmer stelle B1 die Kontakte 23,
22 und 21, die Leitung 65, die Kontakte 13 und 14, die Leitung 66, die Magnete 2 der
Ruf glocke i, die Kontakte 10, 15, die Leitung
67 zum zweiten Leitungszweig L' und zurück zur Stöpselhülse 60, um von da aus zur Feder
64', zum Kontakt 63', zur Leitung 63" und
zum anderen Pol des Generators 42 zu verlaufen. Der erste Stromstoß bringt nur eine
Bewegung des Kontaktes iö bei Station B hervor und legt dadurch die Kontaktfeder 15 an
den Kontakt 17, der an den zur Sprechstelle C. führenden Leitungszweig L' angeschlossen
ist. Die folgenden Stromstöße werden in gleicher Weise die anfänglich bestehenden
metallisch geschlossenen Stromkreise auf den übrigen Sprechstellen von Sprechstelle zu
Sprechstelle umschalten, bis . zu derjenigen Stelle, an der der Teilnehmer gerufen hat.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß der Teilnehmer an der Station C beim Anrttf den
Kontakt 21 an Erde gelegt hat; der Leitungszweig L zwischen den Kontakten 21 und 22
wird nur beim Wiederanhängen des Fernhörers unterbrochen. Daraus ergibt sich, daß,
wenn der metallisch geschlossene Stromkreis bis hinter die letzte, der im Anruf befindlichen
Stelle vorausgehenden Teilnehmerstelle geschlossen ist, er an der letzteren zwischen den
Kontakten 21 und 22 unterbrochen ist. Demgemäß werden fernerhin über die Leitung gelangende
Stromstöße wirkungslos bleiben, und der Eeamte braucht daher, um sich mit
einer bestimmten Station zu verbinden, den Schalter 43 nur lange genug niederzudrücken
um sicherzustellen, daß sämtliche Stationen von den entsendeten Stromstößen erreicht
werden, und alsdann eine neue Maßnahme zu treffen, durch die er Stromstöße von dem Generator
42 aus in entgegengesetzter Richtung in die Leitung sendet. Das geschieht durch das Niederdrücken des Knopfes 41 auf dem
Doppelhebelschalter 38. Dadurch wird auch der andere Pol des Generators 42 durch einen
Kontakt 68 und eine Leitung 69 bei 70 geerdet. Es wird also ein durch Erde verlaufender
Stromkreis hergestellt von der Erdleitung 70, Draht 69, Kontakt 68 zum Schalter 38,
Kontakt 71, Leitung 72, Generator 42, Leitung'en 62 und 73, Kontakt 74, das untere Ende
des Schalters 38, Leitung 75, Kontaktfeder 76' am Schalter 43, Kontaktfeder 64' und über
den Leitungszweig" I/ zum Kontakt 15 auf der Teilnehmerstelle C, über die Kontakte 15, 17
und den Magneten 18 auf der Teilnehmerstelle B. Alsdann verläuft der Strom weiter
über Leitungszweig L' zur Teilnehmerstelle C. Hier fließt er über Kontakt 10 zum
Rufglockenmagneten 2, die Feder 14, Kontakt 13, Leitung 65 und über die Kontakte 21
und 20 zur Erdverbindung" 52. Der erste : durch diese Erdleitung anlangende Stromstoß
bringt den Anker des Rufglockenmagneten 2 auf Station C zum Eingriff mit dem Kontakt
9 und öffnet dadurch den Stromkreis zwischen 13 und 14. Der nächste Stromstoß wird
dann wie vorher den Kontakt 14 erreichen, von diesem aus aber jetzt über eine Leitung
yy und von dort durch Windungen des Durchsprechmagneten
19 verlaufen, um von da durch 28 und 21 zur Erde 52 zu gehen. Dadurch
. wird der Durchsprechmagnet erregt und die Klinke 21 entkuppelt, wodurch die Erdleitung
52 abgeschaltet ist.
Durch Schließung des Stromkreises zwischen den Kontakten 13 und 9 wird auf der betreffenden
Sprechstelle ein Sprechstromkreis hergestellt, der von 9 durch die Leitung 78, den Kondensator, den Hörer und die Sekundärspule
zum Leitungszweig U bei 79 verläuft. Der übrige Teil dieses Sprechstromkreises,
der einen Schluß zwischen den beiden Leitungszweigen L1 L' bildet, besteht aus dem
Kontakt 13, der mit 9 in Berührung ist, der Leitung 65, den Kontakten 21,22,23 und der
Leitung 59. Der Teilnehmer kann nunmehr mit dem Amt sprechen.
Wie bemerkt, ist der Sprechstromkreis durch den Kondensator hindurch geschlossen, '
der die einzige, den Gleichstrom nicht durchlassende Verbindung zwischen den beiden Leitungszweigen
L, U bildet, wahrend der Teilnehmer in Sprechverbindung ist und der
Hörerhaken sich in gehobener Stellung befindet. Von dieser Anordnung wird Gebrauch
gemacht, um das selbsttätige Rückstellsignal 51 als Schlußzeichen zu verwenden. Es besteht
nämlich auf dem Amt ein metallisch geschlossener Stromkreis durch das selbsttätige
Rückstellsignal 51 und die Batterie 44. Dieser Stromkreis schließt auch die »Besetztklappe«
50, den Rückstellschalter 46 und einen Widerstand 79 ein. Der Strom verläuft vom
Stöpsel 47 durch die Kontaktfedern 64 und 76, die Leitung 80, die vier Unterbrecherfedern
81 am Schalter 38, die Leitung, 82, »Besetztklappe« 50, Kontakt' 83 am Rückstellschalter
46, Feder 84, Leitung 85, Batterie 44, Leitung 86, Kontaktfeder 87, Kontakt 88, Leitung 89,
Widerstand 79, Rückstellsignal 51, Leitung 90 zur zweiten Gruppe von Unterbrecherfedern
81' am Schalter 38, Leitung 91 und Federn 76', 64' zur Stöpselhülse. Wenn der Teilnehmer
seinen Hörer anhängt, so schließt der Hörerhaken den Kontakt bei 57, und dadurch
wird auf der Sprechstelle ein für Gleichstrom metallisch geschlossener Stromkreis zwischen
den beiden Leitungszweigen L1 L' hergestellt, wodurch das Rückstellrelais 51 erregt und dem
Amt A das Zeichen gegeben wird, daß die Leitung frei ist. Der Strom verläuft von dem
Leitungszweig L über die Leitung 59, die Kontakte 23,22 und die Leitung 92 zum no
Hörerhaken; von dort durch den Kontakt 57, die Leitung yy, den Kontakt 14, den Rufglockenmagneten
2, die Kontaktfedern 10, 15 und die Leitung 67 zum Leitungszweig L'.
Nach der Benutzung wird die Anlage wieder in den vorherigen Zustand dadurch- zurückgeschaltet,
daß von dem Amt aus ein durch die Erde verlaufender nachstehend an- · 'gegebener Strom über den Leitungszweig L
durch den Erder D am Ende der Leitung hindurch hergestellt wird. Auf jeder Sprechstelle
liegt an dem Leitungszweig L die Wick-
lung des Rückstellungsrelais i8. Bei dem Umlegen des Rückstellschalters 40 nach links
kommen die Kontakte 84, 87 und 93 mit den Kontakten 95, 94 und 96 in Berührung. Dadurch
wird ein Stromkreis von der Erde 45 aus hergestellt durch den Kontakt 95, die Feder
84, die Leitung 85, die Batterie 44, die Leitung 86, die Feder 87, den Kontakt 94, die
Leitungen 97 und 98, von da über die Kontaktfedern 81, j6 und 64 zum Stöpsel 47 und den
Leitungszweig L. Alsdann fließt der Strom . durch die Rückstellmagnete 18 auf den Teilnehmerstellen
B1 C und die Teile 31, 36, 30, 37 35 beim Erder D, weil bei Herstellung der
Erdverbindung des Leitungszweiges L auf dem Amt von dort aus zuerst ein Stromstoß
von entsprechender Polarität zu der einen Belegung des Kondensators 32 und von der anderen
Belegung durch den Magneten 29 zur
ao Erdplatte 35 gelangt war und der Anker 31 somit angezogen worden ist. Der Verlauf
dieses Stromstoßes ist. folgender: 70, 69, 68, 38, 71, 72, 42, 62, 63, 64, 47, 48, L1 18 bei B, L,
18 bei C1 L, 31, 33, 32, 29, 35, 70.
Um zu verhindern, daß der das Schlußzeichen beeinflussende Stromstoß die »Besetztklappe«
50 zum Ansprechen bringt, ist die Feder 96 und der an der Feder 83 sitzende Kontakt
93 angeordnet. Durch diese wird die »Besetztklappe« 50 kurzgeschlossen, bevor die
Leitung an Erde gelegt ist, und bleibt auch bei der Zurückbewegung des Schalters 46 so
lange kurzgeschlossen, bis der Batterienstromkreis wieder unterbrochen ist.
An den Leitungszweig Z/ ist auf jeder Sprechstelle eine der Wicklungen des Rückstellmagneten
18 geschaltet. Die beiden Wicklungen dieses Magneten, deren eine in dem
Zweig L' und deren andere in dem Zweig L liegt, sind entgegengesetzt gewickelt, aber
von gleicher Windungszahl, so daß sich ihre Wirkungen, wenn die Leitungen in Sprechverbindung
sind, einander aufheben.
Was den Anruf der einzelnen Teilnehmerstellen von dem Amt aus anbelangt, so ist dieser
sehr einfach, wenn es sich um die vom Amt aus erste Teilnehmerstelle handelt. Der Beamte
hat zu diesem Zweck einfach Stromstöße von solcher Richtung in die Leitung zu senden,
daß die Rufglocke 2 auf der Teilnehmerstelle in Betrieb gesetzt wird. Zum Anruf der weiter abgelegenen Sprechstellen müssen
zunächst eine bestimmte Anzahl von Stromstößen entgegengesetzter Richtung gesendet
und dann die Richtung der Stromstöße umgekehrt werden, damit die Glocke ertönt. Zu
diesem Zweck wird der Knopf 39 am Schalter 38 niedergedrückt, so daß die Kontakte 99
und 99', die mit den beiden Klemmen der Batterie 40 verbunden sind, eingeschaltet werden.
Dadurch wird ein metallisch geschlossener Stromkreis hergestellt, der auf dem Amt
vom Stöpsel 47 aus über 64, 76, 38, 99', Batterie 40, 99, 38, 75, 76, 64' zur Hülse verläuft,
von da aus der nämliche ist,'wie er vorher vom A^ermittlungsamt aus hergestellt wurde, um ·
auf den Ruf eines Teilnehmers hin das Amt mit diesem in Verbindung zu setzen. Jedesmal
wenn die Taste 39 niedergedrückt und ■ wieder frei gelassen wird, wird eine Nebenstelle
ausgeschaltet und der Stromkreis bis zur nächsten verlängert. Der Beamte muß also die Taste 39 so oft drücken, wie es der
Lage der anzurufenden Teilnehmerstelle entspricht, also z. B. sechsmal, wenn er die —
vom Amt aus gerechnet — sechste Teilnehmerstelle rufen will, worauf er die Taste 41
am entgegengesetzten Ende niederdrückt und dadurch die Glocke 2 der betreffenden Stelle
zum Ertönen bringt.
Die Batterie 40 ist bei 70 an Erde gelegt. Dadurch wird eine Erdverbindung hergestellt,
mit deren Hilfe das Amt auch über eine Teilnehmerstelle hinweg gelangen kann, die gerade
einen Anschluß mit dem Vermittlungsamt sucht und zu diesem Zweck den Kontakt
21 in den Sperrhaken 20 eingeklinkt und dadurch die Linienleitung bei 52 geerdet hat, so
daß der Ortsstromkreis 53, 54, 55, 65, 21, 22, 92, Hörerhaken, 56, 53 an dieser Teilnehmerstelle
zwischen den Kontakten 21 und 22 unterbrochen ist. In diesem Fall fließt der
von 70 aus kommende Stromstoß auf der betreffenden Stelle über Batterie 40, durch 99,
38, 75, 76'', 64' zur Hülse und von dort über
■den Leitungszweig Z/, die Leitung 67, die
Kontaktfedern 15, 10, den Rufmagneten 2 zu den Kontakten 14 und 13, über die Leitung 65, ■
den Kontakt 21, den Kontakt 20 und zur Erd-. platte 52. Dadurch wird der Anker 3 des Rufmagneten
2 umgestellt und bringt die Teilnehmerstelle in dieselbe Schaltung, als wenn der metallische Stromkreis geschlossen gewesen
wäre, ohne daß der Durchsprechmagnet 19 erregt und ohne daß demgemäß die Stellung
der*'von ihm abhängigen Kontakte geändert würde. Auch bei der Rückstellung der
Vorrichtungen in die Ruhelage durch Erregung des Rückstellmagneten 18 wird an der
Stellung der einzelnen Schalter nichts geändert, so daß nach Beendigung des Gespräches
das Amt sich mit demjenigen Teilnehmer in Verbindung setzen kann, der vorher angerufen hatte.
Ein Teilnehmer, der sich einmal in die Leitung eingeschaltet hat, kann die Aufmerksamkeit
des Beamten dadurch erregen, daß er seinen Hörerhaken auf und nieder bewegt und dadurch das selbsttätige Rückstellsignal 51
wiederholt in Betrieb setzt. Um zu verhindem, daß dabei durch den Stellstift 25 der
Kontakt 21 in die Klinke 20 eingeklinkt und
hierdurch der eigene Stromkreis beim Niederbewegen des Hörerhakens bei den Kontaktfedern
21,22 unterbrochen wird, wird ein anderer Stromkreis hergestellt, durch den der
Durchsprechmagnet 19 jedesmal, wenn der Hörerhaken in die Höhe geht, erregt wird, so
daß eine Einklinkung nicht zustande kommen kann. Dreser Stromkreis verläuft von dem
Leitungszweig L über die Leitung 59, die Kontakte 23, 22, 21 und 28 — welcher letzterer
ja beim jedesmaligen Hochgehen des Hakens mit 21 in Berührung kommt — und weiter
durch den Durchsprechmagneten 19 durch die Leitungen JJ und 66, durch den Rufglockenmagneten
2, die Kontakte 10 und 15 und über die Leitung 67 zum. Leitungszweig U.
Um zwei oder mehrere Teilnehmer auf derselben Leitung in Sprechverbindung zu bringen,
drückt der anrufende Teilnehmer auf einen Druckknopf, der zeitweise seinen Apparat
in Nebenschluß legt und den Beamten in den Stand setzt, den anzurufenden Teilnehmer
zu erreichen, ohne den Sprechstromkreis auf der anrufenden Stelle zu unterbrechen. Dieser
Druckknopf ist mit 100 bezeichnet. Der durch ihn hergestellte Nebenschlußstromkreis
verläuft vom Leitungszweig L über die Leitung 59, die Kontakte 23 und 22, die Leitung
92 zum Hörerhaken und von dort über die Leitung 102 zum Kontakt 101 durch den
Druckknopf 100 zur Leitung JJ, von dort
durch die Leitung 66, den Rufglockenmagneten 2, die Kontakte 10 und 15 und die Leitung
67 zum Leitungsz\veig L'. Die Verbindung mit dem ge^vünschten Teilnehmer vom Amt
aus muß dann hergestellt werden, während der Schalter 100 niedergedrückt wird, sofern die
gewünschte Stelle hinter der anrufenden liegt. Liegt die gewünschte Stelle zwischen der
rufenden und dem Amt, so wird sie angerufen und der Teilnehmer ersucht, seinen Schalter
100 niederzudrücken, bis die anrufende Stelle benachrichtigt ist.
Wenn der Stöpsel in die Klinke eingesetzt ist, so ist die Spitze mit der Klinkenfeder in
Berührung und unterbricht den Kontakt bei 60, so daß die Anrufklappe 49 abgeschaltet, zu
gleicher Zeit aber die »Besetztklappe« 50 in die Leitungsschnur eingeschaltet ist. Der
Stromkreis der Leitungsschnur ist für gewöhnlich bei 45 geerdet, und demgemäß kann
der Teilnehmer stets über 52, 20, 21, 22, 23, 59, L, 48, 47, 64, 76, 80, 81, 50, 83, 84, 44, 86,
87, 88, 45 anrufen, ob die Leitung besetzt ist oder nicht.
Die verschiedenen zur Verwendung gelangenden Schaltapparate sind in den Fig. 2
bis 12 dargestellt. Der Hammer der Rufglocke 2 ist bei 6" gelenkig an dem Anker 3
befestigt; sein unterer Teil ist mit einem fest an dem Anker sitzenden Rohr 6' umgeben.
Der Durchmesser dieses Rohres ist größer als derjenige des Hammerschaftes, so daß in einer
Richtung der Anker sich bewegen kann, ohne den Hammer mitzunehmen. Der Fortsatz 3'
des Ankers ist eine gegabelte Platte (vgl. Fig. 6), deren Arme einstellbar sind und sich
über bzw. unter die Kontakte 9 und 10 legen. Diese sind als Stege ausgeführt, die durch
Bolzen ioia und iO2a (Fig. 5 und 4) drehbar
an einem an der Magnetspule 18 sitzenden Isolierblock iooffi befestigt sind. Auf dem
Kontaktsteg 9 sind, isoliert von ihm, die Kontakte 13 und 14 aufgesetzt; eine Feder 105,
die sich gegen einen Stift ιοβ legt, hält den Kontakt 9 in Berührung mit dem Ende 110 des
Kontaktes 11.
Auf Kontakt 10 sind, isoliert von ihm, die Kontakte 15 und IJ befestigt. Eine Feder 113
(vgl. Fig. 4), die sich gegen das obere Ende der Spule legt, sucht die ganze Kontaktgruppe
derart zu stellen, daß der Kontakt 10 sich an den Fortsatz 3' anlegt. Die Bewegung wird
begrenzt durch einen Anschlag an dem Isolierblock (Fig. 2). Die Klinken 11 und 16
(Fig. ι und 8) sind flach auf einen Rahmen 116 (Fig. 4) gesetzt, der seinerseits am Magnetgestell
befestigt ist. Die Federn .1.1 und 16 werden angehoben von dem Anker 119
(Fig. 8) aus, und zwar durch Vermittlung eines U-förmigen Teiles 117, der durch das
Kopfstück 118 des Magneten hindurchgreift. Der Anker wird zurückgedrückt durch eine
Feder 120.
Das Fußstück des Magneten 18 hat einen Fortsatz 121 (Fig. 2), der in eine Öffnung in
dem Fußstück des Magneten 2 eingreift und dort durch einen Keil 122 befestigt ist.
Für den Anschluß der verschiedenen Leitungen sind Kontaktschrauben 123 (Fig. 2)
auf einem Isolierstück vorgesehen. Die beiden Arme des gabelförmigen Fortsatzes 3'
sind von den Kontakten 9 und 10 isoliert, wie bei 124 (Fig. 6) ersichtlich ist.
Die Spule 19 (Fig. 9) des Durchsprechmagneten ist in einem (J - förmigen. eisernen
Rahmen 125 untergebracht, an dem der durch eine Feder 127 zurückgezogene Anker 20 gelenkig
befestigt ist. An dem Anker ist, isoliert von ihm, ein Fortsatz 128 befestigt, der 1.10
eine Falle 129 für die Schaltklinke 21 besitzt. Die Kontaktfeder 23 der von der Stellung der
Schaltklinke 21 abhängigen Gruppen von Kontakten hat eine abwärts ■ gerichtete
Schneide 132, die mit einem Daumen 133 zusammenwirkt.
Dieser ist an dem kürzeren Arm des U - förmigen Rahmens bei 135
(Fig. 9 bis 11) drehbar befestigt und durch
einen Arm 136 und eine Stange 138 mit dem Hörerhaken 27 verbunden. Der Daumen 133
und seine Verbindung mit dem Hörerhaken entspricht dem Stellstift 25 und der Nase 24
des Schaltungsschemas. Wenn der Haken in ■ die Höhe geht, drückt der Daumen 133 die
Gruppe von Kontaktfedern zusammen, wenn er wieder herabgeht, so legt er sich gegen die
Innenseite der.Schneide 132 und zieht die Feder 23 zurück. Um eine leitende Berührung
zwischen 21 und 128 zu verhindern, bis die Einklinkung erfolgt ist, ist eine isolierende
Belegung 141 an der Oberseite des Endes von 128 vorgesehen (vgl. Fig. 9 und 11).
Claims (5)
- [ Patent-Ansprüche:: I. Schaltung für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Fernsprech- : nebenstellen, bei welcher der eine Leitungszweig hintereinander durch sämtliche '■ Sprechstellen läuft, während der andere Leitungszweig in einzelne zwischen den : Stellen liegende Abschnitte zerfällt und zur : Herstellung der Verbindungen . zwischen ; dem Amt und einer Teilnehmerstelle bzw. : zwischen zwei Stellen durch elektromagnetische Einwirkungen vom Amt aus von : Strecke zu Strecke verlängert wird, da-' durch gekennzeichnet, daß sich_auf_ jederTeilnehmerstelle (B, C) _e_in polarisiertesRelais (2) befindet, über das hinweg der vorliegende Abschnitt des zweiten Leitungszweiges (U) direkt metallisch an den ersten, die sämtlichen Sprechstellen durchlaufenden Leitungszweig (L) ange-ί schlossen ist und welches jiuch gleichzeitig als.Wecker ausgebildete ^ojajns^ierte^J^elais (2) je nach der_ Polarität der anlangenden Stromstöße entweder ,ertönt oder den zur nächsten Stelle (C) führende.ixL.eitungsabschnitt (U) mit dem vorliegenden XU) ",yerbindet und so den metallisch geschlossenen Stromkreis (bei 15, 17) bis zu dieser nächsten Teilnehmerstelle verlängert.
- 2. Fernsprechschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurückführung der Schaltvorrichtungen in die Ruhelage durch einen auf jeder Sprechstelle (B, C) befindlichen Rückstellmagneten (18) mit zwei entgegengesetzten, je in die beiden Leitungszweige der gemeinsamen Leitung (L, U) eingeschalteten Wicklungen bewirkt wird, die sich in ihren Wirkungen aufheben, wenn sie beide vom Strom durchflossen werden, d. h. wenn Sprechverbindung besteht, aber dadurch zum Ansprechen gebracht werden, daß vom Amt (A) aus ein sämtliche Sprechstellen hintereinander durchlaufender, nur durch den ersten Leitungszweig (L) und Erde verlaufender Stromstoß entsandt wird.
- 3. Fernsprechschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Sprechstelle ein Handschalter (100) angeordnet ist, durch den der an dieser Stelle endigende Abschnitt der ununterbrochenen Hauptleitung an einen Nebenschlußstromkreis (L, 59, 23, 22, 42, 102, 101, 100, 103, v), 77, 28, 21,. 65, 13, 14, 66, 2, 10, 15, 67, U) gelegt wird, dessen Herstellung ermöglicht, von dem Amt aus die weiter von demselben abliegenden Sprechstellen anzurufen.
- 4. Fernsprechschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Erdverbindung vom Amt (A) aus das Ende des ununterbrochen ver-. laufenden Leitungszweiges (L) an die eine Belegung eines Kondensators (32) angeschlossen ist, dessen andere Belegung durch eine Magnetwicklung (29) von hohem Widerstand mit Erde verbunden ist, wobei in Nebenschluß zu dem Kondensator und der Magnetwicklung mit hohem Widerstand eine zweite, auf denselben Anker (31) wirkende Magnetwicklung (30) von geringem Widerstand gelegt ist, die durch den Anker bei Entsendung eines Stromstoßes von entsprechender Spannung durch den Kondensator und die Wicklung von hohem Widerstand hindurch eingeschaltet wird.
- 5. Fernsprechschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Anschaltung des jeweilig nächsten Abschnittes des einen Leitungszweiges (U) dienende polarisierte Relais (2) in der Weise als Anrufglocke ausgebildet ist, daß der die Glocken (5) anschlagende Hammer mit dem Relaisanker (3) derart verbunden ist, daß er nur bei der Bewegung des Ankers nach einer Richtung hin mitgenommen wird und alsdann die Glocke anschlägt, während er bei der Bewegung des Ankers nach der anderen Richtung hin vom Anker nicht mitgenommen wird, dieser vielmehr allein sich bewegt, so daß also die Glocke nur anspricht, wenn das Relais von Stromstößen einer bestimmten Richtung erregt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200536C true DE200536C (de) |
Family
ID=463161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200536D Active DE200536C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200536C (de) |
-
0
- DE DENDAT200536D patent/DE200536C/de active Active
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