DE2005166B2 - Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher, verätherter Methylolmelamine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher, verätherter Methylolmelamine

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Description

Besonders bevorzugt wild Methanol verwendet, wobei geschwindigkeit in dem einwertigen, niedrigen Alkohol es jedoch vorteilhaft ist, das Reaktionsgemisch vor der ist es aber möglich, bis zu 60 Gewichtsprozent des Zugabe desselben auf Temperaturen von unter 85 0C Polyalcohols gegen den zur Verätherung verwendeten abzukühlen, um einen Verlust an Alkohol durch Ver- Alkohol auszutauschen. Es muß dabei als besonders dampfen desselben bei der Zugabe zu vermeiden. Die 5 überraschend angesehen werden, daß gerade der Aus-Menge des zur Verätherung verwendeten Alkohols tausch euies Teiles des Polyalcohols gegen den die soll mehr als 6 Mol je Mol Melamin, insbesondere Reaktionsgeschwindigkeit von Melamin mit Para-8 bis 20 Mol je Mol Melamin betragen. Somit wird bei formaldehyd beeinflussenden Alkohol als besonders niedrigen niethylolierten Methylolmelaminen im allge- bevorzugte Veifahrensweise in dem erfindungsgemäßen meinen ein größerer Überschuß verwendet, als bei den io Verfahren zu betrachten ist, da bei vollständigem Aushochmethylolierten Methylolmelaminen. Nach Zugabe tausch des Polyalkohole hochkondensierte, wasserdes Alkohols wird mittels einer mittelstarken bis unlösliche Produkte, entstehen,
starken Säure der pH-Wert (gemessen bei einer Ver- Die erhaltenen verätherten Methylolmelamine werdünnung von 1 Teil des alkoholischen Reaktions- den den üblichen Verwendungszwecken zugeführt gemisches unit 30 Teilen Wasser) auf einen solchen von 15 So dienen sie insbesondere zur Knitterfreiausrüstung unter 6,5, insbesondere auf einem pH-Wert von 4,5 bis von Textilien aus Cellulosefasern, als Griff gebende 6,2 eingestellt Als Säuren werden vorzugsweise starke Mittel bei der Ausrüstung von Materialien aus Synoder mittelstarke anorganische Säuren wie Salzsäure, thesefasern, z. B. Flächengebilde aus Polyamid- oder Schwefelsäure oder Phosphorsäure verwendet. Jedoch Polyesterfasern, oder auch als Zusatzprodukte für können auch starke bis mittelstarke organische Säuren ao Klebstoffinassen.
wie Maleinsäure, Monochloressigsäure, Trichloressig- R . J1
säure oder Dicarbonsäuren mit insgesamt 2 bis 5 Koh- Beispiel 1
lenstoffatomen mit gutem Erfolg verwendet werden. In einem mit Rührer, Thermometer und Rückfluß-Die Verätherung erfolgt bei etwa 50 bis 80° C so lange, kühler versehenen 2-Liter-Dreihalskolben werden 150 g bis ein klares bzw. opaleszentes Produkt entstanden as Äthylenglykol, 252 g Melamin und 190 g Paraformist, was für gewöhnlich 5 bis 25 Minuten dauert. Ab- aldehyd (%°£ig) vorgelegt und der pH-Wert mit 1 ml schließend wird das Reaktionsgemisch auf einen 25%iger Natronlauge auf 9,0 (gemessen nach VerpH-Wert von 7,2 bis 8,5 (gemessen ebenfalls nach Ver- dünnung von 1 Teil des Reaktionsgemisches mit dünnung 1:10 mit Wasser) eingestellt und eventuell 10 Teilen Wasser) eingestellt. Die Temperatur wird der überschüssige Alkohol abdestilliert. 30 rasch auf 950C gesteigert und das Reaktionsgemisch
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich vor 20 Minuten bei dieser Temperatur belassen. Nachdem
allem dadurch aus, daß die MethyloUerung in Ab- ein fast klares Produkt erhalten worden ist, wird das-
wesenheit von Wasser erfolgt und dadurch insbeson- selbe auf 80 "C abgekühlt und mit 640 g Methanol ver-
dere auch Methylolmelamine, die je Mol Melamin 4 setzt. Danach wird der pH-Wert mit 8 ml koazentrier-
oder weniger Mol Formaldehyd in Form von Methylol- 35 ter Salzsäure auf einen pH-Wert von 6,2 (gemessen
gruppen gebunden enthalten, ohne Trocknung in die nach Verdünnung 1:10 mit Wasser) eingestellt und
entsprechenden wasserlöslichen verätherten Methylol- 12 Minuten bei 60° C verethert. Nach dem Neutrali-
melamine überführt werden können. Dementsprechend sieren auf pH 7,8 mit 25%iger Natronlauge wird der
ist die He t stellung verätherter Di- bis Tetramelhylol- überschüssige Alkohol abdestilliert und ein klares,
melamine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren 40 wasserlösliches Produkt erhalten, das in jedem Ver-
besonders bevorzugt. Bei den hochmethylolierten hältnis mit Wasser verdünnbar ist.
Verbindungen ist hervorzuheben, daß bei dem erfin- Besonders vorteilhaft ist es, wenn etwa 20°ό des
dungsgemfißen Verfahren nur ein geringerer Über- Äthylenglykols gegen 60 g Methanol ausgetauscht
schuß an zur Verätherung verwendetem Alkohol be- werden und dann das Melamin in der angegebenen
nötigt wird, als bei dem bekannten ohne Zwischen- 45 Weise methyloliert wird,
trocknung durchgeführten Verätherungsverfahren. R . . . .
Schließlich liegt ein besonderer Vorteil des erfindungs- Beispiel ι
gemäßen Verfahrens darin, daß der durch Abdestillie- In einem_ 2-Liter-Dreihalskolben wird ein Gemisch
ren zurückgewonnene Alkohol praktisch wasserfrei aus 110 g Äthylenglykol, 90 g Methanol, 252 g MeI-
erhalten wird und deshalb sofort wieder verwendet 50 amin und 145 g Paraformaldehyd (9C%ig) mit ImI
werden kann. 25%iger Kalilauge auf einen pH-Wert von 9,0 (ge-
Es war nicht vorherzusehen, daß es durch Verwen- messen nach Verdünnung 1:10 mit Wasser) eingedung der genannten Polyalkohole in den genannten stellt. Dieses Reaktionsgemisch wird rasch auf RückMengen möglich ist, die Umsetzung von Melamin mit nuß erhitzt (etwa 86'C) und bis zum Erhalt einer prak-Paraformaldehyd und Alkali als Katalysator in so 55 tisch klaren Lösung bei dieser Temperatur gerührt einfacher und rascher Weise durchzuführen. Das vor- (etwa 5 bis 8 Minuten). Nach Abkühlen auf 70° C werliegende Verfahren ist dabei um so überraschender, als den 640 g Methanol zugefügt, der pH-Wert mit kones nicht möglich ist, die Methylolierung des Melamins zentrierter Salzsäure auf 5,3 (gemessen nach Verdünmit Paraformaldehyd in den zur Verätherung verwen- nung 1: 10 mit Wasser) eingestellt und bei 60°C etwa deten einwertigen, aliphatischen, niedrigen Alkoholen 60 8 Minuten veräthert. Das Reaktionsgemisch wird abdurchzuführen, denn wie Vergleichsversuche gezeigt schließend neutralisiert (pH 8,5), der überschüssige haben, ist die Reaktionsgeschwindigkeit von Melamin Alkohol abdestilliert und dabei ein opales, wasserlösmit dem iParaformaldehyd in Gegenwart der einwerti- liches Produkt erhalten, das mit Wasser in jedem Vergen Alkohole bei Verwendung von Alkalien als Kataly- hältnis verdünnbar ist.
sator so niedrig, daß bei dem zur vollständigen Um- 65 . .
Setzung erforderlichen langen Erhitzen eine Weiter- B e 1 s ρ 1 e
kondensation der gebildeten Methylolverbindungen In einem mit Rührer und Thermometer versehenen unvermeidbar bleibt. Trotz der niedrigen Reaktions- 2-Liter-Becherglas wird ein Gemisch aus 150 g Glyce-
rin, 252 g Melamin und 313 gParaformaldehyd (96 %ig) mit 5 ml Triäthanolamin auf einen pH-Wert von etwa 8,5 (gemessen nach Verdünnung eines Teiles des Reaktionsgemisches mit 10 Teilen Wasser) eingestellt. Das Gemisch wird dann rasch auf etwa 950C erhitzt und nach etwa 20 Minuten ein fast klares Produkt erhalten. Anschließend läßt man das Reaktionsgemisch auf etwa 75 0C abkühlen, gibt 640 g Methanol zu, stellt den pH-Wert mit Maleinsäure auf 5,6 ein (gemessen nach Verdünnung 1:10 mit Wasser) und verethert etwa 12 Minuten bei etwa 60° C. Nach Neutralisation (pH 7,6) mit 25%iger Natronlauge und Abdestillieren des überschüssigen Alkohols wird ein praktisch klares, wasserlösliches und mit Wasser beliebig verdünnbares Produkt erhalten.
In entsprechender Weise kann bei Einsatz von 360 g ParaformaldeL~* in der ersten Stufe und gleicher Menge Methanol 1^i der Verätherung in der zweiten Stufe ein wasserlösliches, veräthertes Hexamethylolmelamin hergestellt werden.
An Stelle der Maleinsäure kann zum Ansäuern in der zweiten Stufe auch z. ". Bernsteinsäure verwendet werden.
Beispiel 4
In einem mit Thermometer, Rückflußkühler und Rührer versehenen 2-Liter-Dreihalskolben wird ein Gemisch aus 150 g Diäthylenglykol, 252 g Melamin und 250 g Paraformaldehyd (96%ig) mit 1,5 g wasserfreiem Soda auf einen pH-Wert von etwa 9 (gemessen nach einer Verdünnung 1:10 mit Wasser) eingestellt und nach Erhitzen auf 120cC 15 Minuten bei dieser Temperatur gerührt. Das erhaltene klare Reaktionspjodukt läßt man auf etwa 900C abkühlen, gibt 1100 g Äthylalkohol zu, stellt den pH-Wert mit 3 g Trichloressigsäure auf etwa 5,5 (gemessen nach einer Verdünnung 1:10 mit Wasser) ein und veräthert bei etwa 500C etwa 20 Minuten. Das erhaltene Reaktionsgemisch wird dann neutralisiert, der überschüssige Alkohol unter vermindertem Druck abdestilliert und ein opaleszentes, wasserlösliches und mit Wasser beliebig verdünnbares Produkt erhalten.
Zu einem gleich guten verätherten Tetramethylol·
melamin gelangt man, wenn 50% des Diäthylenglykols
gegen 120 g Äthylalkohol ausgetauscht werden. Die
Methyloherung der ersten Stufe kann dann bei 90 bis
ίο 1000C vorgenommen werden.
Beispiel 5
In einem mit Rührer und Thermometer bestückten Becherglas wird ein Gemisch aus 140 g Propan-
diol-(l,2), 252 g Melamin und 190 g 96%igem Paraformaldehyd durch Zugabe von Triäthylamin auf einen pH-Wert von 10,0 (gemessen nach Verdünnung 1:10 mit Wasser) eingestellt und nach Erwärmen auf 1000C etwa 15 Minuten bei dieser Temperatur ge-
ao rührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wird mit 1450 g Propanol und halbkonzentrierter Schwefelsäure veisetzt (pH-Wert 5,8 nach Verdünnung 1:10 mit Wasser) und bei etwa 650C die Verätherung des gebildeten Methylolmelamins vorgenommen. Nach üblicher Neu-
*5 tralisation erhält man ein wasserlösliches, praktisch klares Produkt.
Beispiel 6
Es wird entsprechend Beispiel 4 gearbeitet, wobei jedoch in der ersten Stufe als Polyalkohol 23Og Dipropylenglykol der Formel
CH3 — CH — CH2 — O — CH2 — CH — CH3
OH
OH
und zur Einstellung des pH-Wertes 25%ige Natronlauge verwendet werden, so erhält man ebenfalls ein klares, wasserlösliches Produkt.

Claims (4)

-y 1 2 Hexa-methylolmelamin überhaupt durchführbar, und Patentansprüche: auch bei diesen höher methylolierten Produkten ist eine sehr sorgfältige Verfahrenssteuerung erforderlich,
1. Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher, um eine unerwünschte Weiterkondensation der Meverätherter Methylolmelamine durch Umsetzung 5 thylolmelamine zu verhindern. Bei Metnyioimevon 1 Mol Melamin mit 2 Ms 6 Mol Formaldehyd aminen, die je Mol Melamin 4 oder weniger Methylolin Gegenwart von Alkali und anschließender saurer gruppen enthalten, ist ein solches Verfahren praktisch Veretherung mit einem überschüssigen, niedrigen, überhaupt nicht durchführbar, da diese FroduKte bei einwertigen, aliphatischen Alkohol und anschlie- Säurezusatz rasch weiterkondensieren und dadurch zu Bender Neutralisation und gegebenenfalls Abde- io mehr oder weniger wasserunlöslichen Produkten stillieren des überschüssigen, einwertigen Alkohols, führen. - ,..,-, dadurch gekennzeichnet, daß man Es wurde nun gefunden, daß man wasserlösliche den Formaldehyd in Form von Paraformaldehyd verätherte Methylolmelamine m einfacher Weise duich einsetzt und die Umsetzung in Gegenwart von 0,4 Umsetzung von 1 Mol Melamin mit 2 bis 6 Mol 1-ormbis 1,2 Mol eines 2- oder 3wertigen Alkohols mit 15 aldehyd in Gegenwart von Alkali und anschließender insgesamt 2 bis 6 Kohlenstoffatomen durchführt, saurer Veretherung mit einem überschüssigen niedbis eine opaleszente bis klare Lösung entsteht, wobei rigen, einwertigen, aliphatischen Alkohol und anbis zu 60 Gewichtsprozent des 2- oder 3wertigen schließender Neutralisation und gegebenenfalls Abde-Alkohols gegen die mindestens gleiche Menge des stillieien des überschüssigen, einwertigen Alkohols hei bei der Veretherung verwendeten einwertigen ao stellen kann, wobei das Verfahren dadurch gekenn-Alkohols ausgetauscht werden können, und un- zeichnet ist, daß man den Formaldehyd m i-orm von mittelbar anschließend nach Zusatz des einwertigen Paraformaldehyd einsetzt und die Umsetzung 111 Alkohols verethert. Gegenwart von 0,4 bis 1,2 Mol eines 2- oder 3wertigen
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch Alkohols mit insgesamt 2 bis 6 Kohlenstoffatomen gekennzeichnet, daß 0,7 bis 1,1 Mol eines 2- oder a5 durchführt, bis eine opaleszente bis klare Losung ent-3wertigen Alkohols mit insgesamt 2 bis 6 Kohlen- steht, wobei bis zu 60 Gewichtsprozent des 2- oder Stoffatomen verwendet werden. 3wertigen Alkohols gegen die mindestens gleiche
3. Verfahren nach Patentanspruch 1 und 2, da- Menge des bei der Veretherung verwendeten eindurch gekennzeichnet, daß Äthylenglykol als Poly- wertigen Alkohols ausgetauscht werden können und alkohol verwendet wird. 30 unmittelbar anschließend nach Zusatz des einwertigen
4. Verfahren nach Patentanspruch 1 bis 3, da- Alkohols veräthert.
durch gekennzeichnet, daß 10 bis 50 Gewichtspro- Der 2- oder 3wertige Alkohol mit insgesamt 2 bis
zent des 2- oder 3wertigen Alkohols gegen die etwa 6 C-Atomen wird vorzugsweise in Mengen von 0,7 bis doppelte Gewichtsmenge des zur Veretherung ver- 1,1 Mol je Mol Melamin verwendet. Als solche PoIywendeten niedrigen, einwertigen Alkohols ausge- 35 alkohole seien beispielsweise genannt: Athylcngiykol, tauscht werden. Diäthylenglykol, Propylenglykol, Dipropylenglykol.
Butylenglykol und Glycerin. Bevorzugt wird Äthylenglykol eingesetzt. Eine besonders bevorzugte Arbeits-
weise des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin,
40 daß 10 bis 50 Gewichtsprozent der genannten Polyalkohole gegen den zur Verätherung eingesetzten nied-
Es ist bereits bekannt, wasserlösliche, mit niedrigen rigen, einwertigen, aliphatischen Alkohol in etwa Alkoholen verätherte Methylolmelamine dadurch her- doppelter Gewichtsmenge ausgetauscht werden. Die zustellen, daß man Melamin mit wäßrigen Form- dabei eingesetzte Menge an niedrigem Alkohol kann aldehydlösungen bei neutralem bis alkalischem pH- 45 also durchaus die Menge des ersetzten Polyalkohols Wert bis zur Bildung der Methylolmelamine umsetzt übersteigen, denn dadurch wird ein dünnflüssigeres und und danach das Wasser in schonender Weise entfernt. damit leaktionsfähigeres System erhalten.
Diese schonende Entfernung des Wassers kann dabei Bei der Umsetzung von Melamin mit Paraform-
durch aztüotropes Abdestillieren des Wassers mit aldehyd in den genannten Polyalkoholen weiden als Alkoholen oder aber bevorzugt durch Sprühtrocknung 50 Alkali insbesondere Natrium- oder Kaliumhydroxid der Lösungen durchgeführt werden. Die so erhaltenen, sowie Alkalicarbonate verwendet. Es ist jedoch auch praktisch wasserfreien Methylolmelamine werden dann möglich organische Basen, insbesondere niedrige Trimit niedrigen Alkoholen unter Zusatz von sauren alkanol- oder Trialkylamine, z. B. Triäthanolamin Katalysatoren veräthert, nach der Verätherung neu- oder Triäthylamin zu verwenden. Der pH-Wert, getralisiert und überschüssiger Alkohol gegebenenfalls 55 messen nach Verdünnung von 1 Teil des Reaktionsabdestilliert. gemisches mit 10 Teilen Wasser soll über 8, insbeson-
Der wesentliche Nachteil dieses Verfahrens liegt in den; bei 8,5 bis 10 liegen. Nach Einstellung des pH-der Herstellung der praktisch wasserfreien Methylol- Wertes wird das Reaktionsgemisch auf Temperaturen melamine. Bei der Entwässerung durch azeotrope von vorzugsweise über 800C, insbesondere 85 bis Destillation werden sehr große Mengen an entspre- 60 10O0C erhitzt. Die Methylolierungstemperatur soll chendem organischem Lösungsmittel gebraucht, die in jedoch 140°C möglichst nicht Überschieiten. Bei der geeigneter Weise wieder zurückgewonnen werden erwünschten Reaktionstemperatur, insbesondere bei müssen. Zur Sprühtrocknung andererseits sind sehr 85 bis 1000C wird das Gemisch so lange belassen, bis aufwendige Vorrichtungen erforderlich. es annähernd klar geworden ist. Sobald eine fast klare
Es ist weiterhin bekannt, die Veretherung der Me- 65 Lösung vorliegt, wird unmittelbar anschließend der thylolmelamine mit überschüssigem Alkohol und niedrige, einwertige, aliphatische Alkohol zugegeben, sauren Katalysatoren in Gegenwart von Wasser durch- Als Alkohol kommen dabei Methanol und Äthanol in zuführen. Solche Verfahren sind aber nur bei Penta- bis Betracht, während Propanol weniger gut geeignet ist.
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