DE200432C - - Google Patents

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DE200432C
DE200432C DENDAT200432D DE200432DA DE200432C DE 200432 C DE200432 C DE 200432C DE NDAT200432 D DENDAT200432 D DE NDAT200432D DE 200432D A DE200432D A DE 200432DA DE 200432 C DE200432 C DE 200432C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
    • B61F19/10Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200432 KLASSE 2Od. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Fahrzeuge mit zwei unter Federwirkung stehenden,- seitlich herumschlagenden Fanggittern, die an ihrem vorderen Ende durch Seile miteinander verbunden sind, bei deren Anstoß an ein Hindernis die Fanggitter sjch drehen und das Hindernis zwischen sich aufnehmen sollen. Sowohl die Bewegung der Fanggitter in die das Hinder-
to nis umfassende Stellung, wie auch ihre Sperrung in der Ruhelage wird gemäß der Erfindung durch eine einzige Feder bewirkt, die zu diesem Zweck an exzentrisch gelagerten, mit den Gittern fest verbundenen Winkelhebeln angreift, deren anderer Arm zugleich als Begrenzung für die Auswärtsbewegung der Arme der Gitter dient.
In der Zeichnung, in welcher eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht ist, zeigt Fig. I in schaubildlicher Ansicht die Fangvorrichtung in Bereitschaftsstellung, während Fig. 2 eine Vorderansicht der zusammengelegten Fangvorrichtung und Fig. 3 den Grundriß der Fangvorrichtung darstellt, wenn sich die Teile um einen aufgefangenen Körper geschlossen haben. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
Die Träger 15 der Fangvorrichtung sind mittels Bolzen an dem Straßenbahnwagen befestigt. Die oberen Enden der Träger 15 sind im rechten Winkel nach vorn umgebogen, so daß sie bei 16 etwas vorstehen. Ebenso sinddie unteren Enden 17 der Träger 15 nach vorn vorgebogen; sie liegen so tief als möglich über der Fahrbahn. Die Ansätze 16 sind durch eine Stange 19, die Ansätze 17 durch eine Stange 20 miteinander so verbunden, daß beide Stangen 19 und 20 senkrecht übereinander liegen. Zwischen diesen Stan-gen sind nun zwei Säulen 21 angeordnet, an denen die Fangarme 25 in Schuhen 24 sitzen. Diese Schuhe 24 sind so mit den drehbaren Säulen 21 verbunden, daß sich die Stangen 25 beider Säulen im zusammengelegten Zustande ineinanderklappen lassen (wie in Fig. 2 gezeigt ist), während sie in ihrer Bereitschaftsstellung in der Fahrtrichtung nach vorn vorragen. Nahe an ihren äußeren Enden sind die Gitterarme 25 untereinander mit Stricken 26 verbunden, welche die Auswärtsbewegung der Arme begrenzen und in Gefahrfällen als Taster für das Hindernis dienen.
Am vorderen Ende sind die Stangen zwecks Milderung des Stoßes mit Gummikappen 32 o. dgl. überzogen. Die Säulen 21 sitzen .auf Achsen 22, welche durch Löcher der Stangen 19 und 20 hindurchragen und an ihrem oberen Ende Winkelhebel 23 tragen, deren Arme 23* und 23 ° miteinander einen rechten Winkel bilden. Diese Winkelhebel sind nicht in ihrem Scheitelpunkt, sondern exzentrisch auf die Achsen 22 aufgesetzt und untereinander durch eine Schraubenfeder 30 verbunden, die mit ihren Enden an nach oben vorstehenden Bolzen 28 der Arme 23* befestigt ist. Die Spannung dieser Schraubenfeder 30 hält die Arme 25 in ihrer Bereitschafts-

Claims (3)

Stellung. Die Arme 23 ° der Winkelhebel 23 besitzen je einen nach unten vorstehenden Bolzen 31, der sich gegen die Umbiegungen 16 der Träger 15 anlegt, wenn die Fangvorrichtung in der Bereitschaftsstellung steht und dadurch eine weitere Auswärtsbewegung der Fangarme verhindert. In Gebrauchsstellung stehen die Arme 25 nach vorn vor,' die Arme 23* des exzentrisch gelagerten Winkelhebels 23 sind also nach außen gerichtet, so daß die Feder 30 gespannt ist, während die Bolzen 31 gegen die Träger 16 anstoßen. Da die Feder 30 etwas hinter der durch die Gelenke gezogenen Linie liegt, so übt sie ständig eine Kraft auf die Arme 25 aus, die diese in ihrer äußersten Stellung, der Länge der Seile 26 entsprechend, zu halten bestrebt ist. Treffen nun die Seile 26 auf ein Hindernis, so werden die Arme 25 nach innen bewegt, so daß sie sich um das Hindernis legen. Dabei bewegen sich die Arme 23* der Winkelhebel 23 vor den exzentrischen Drehpunkt derselben und werden von der Feder 30 zusammengezogen. Indem die Arme 25 nach innen gehen, bilden die Seile 26 eine Schleife (Fig. 3), in der sie das Hindernis festhalten. Wenn die Fangvorrichtung nicht gebraucht werden soll, so werden die Arme 25 ineinandergefaltet (Fig. 2), so daß sie nur einen kleinen Raum an der Vorderfläche des Straßenbahnwagens einnehmen. Ist ein Arm gebrochen, so kann man ihn leicht durch Einsetzen eines neuen in den entsprechenden Schuh 24 auswechseln. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Straßenbahnschutzvorrichtung mit zwei unter Federwirkung stehenden, seitlich herumschlagenden Fanggittern, deren Vorderenden durch Seile miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch eine Feder (30), welche die Gitter (25) unter Spannung der Seile (26) in ihrer offenen Ruhestellung erhält, beim Einbiegen der Seile durch ein Hindernis indessen das Zusammenschlagen der Gitter bewirkt.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (30) an je einem Arm (23*) von exzentrisch gelagerten, mit den Fanggittern fest verbundenen Winkelhebeln (23) befestigt ist, deren anderer Arm (23 °) die Auswärtsbewegung der Gitter begrenzt.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterarme so mit der die Winkelhebel tragenden Achse (21) verbunden sind, daß die Feder ein vollständiges Zusammenlegen der Schutzvorrichtung gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7179630B2 (en) 2003-06-19 2007-02-20 Novozymes A/S Thermostable proteases
US7658965B2 (en) 2000-02-08 2010-02-09 Dsm Assets B.V. Use of acid stable protease in animal feed

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US7658965B2 (en) 2000-02-08 2010-02-09 Dsm Assets B.V. Use of acid stable protease in animal feed
US7179630B2 (en) 2003-06-19 2007-02-20 Novozymes A/S Thermostable proteases

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