DE337304C - Daempfungsvorrichtung fuer die an der Verbindungsstelle zweier Fahrzeuge auftretenden Kraefte - Google Patents

Daempfungsvorrichtung fuer die an der Verbindungsstelle zweier Fahrzeuge auftretenden Kraefte

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DE337304C
DE337304C DE1920337304D DE337304DD DE337304C DE 337304 C DE337304 C DE 337304C DE 1920337304 D DE1920337304 D DE 1920337304D DE 337304D D DE337304D D DE 337304DD DE 337304 C DE337304 C DE 337304C
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DE1920337304D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/30Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means
    • B60D1/34Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means involving springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Dämpfungsvorrichtung: für die an der Verbindungsstelle zweier Fahrzeuge auftretenden Kräfte. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Kräfte zu dämpfen, die an der Verbindungsstelle von zwei Wagen auftreten, von denen der eine von dem anderen gezogen wird (beispielsweise ein Kraftwagen und sein Anhänger) und im allgemeinen zwischen zwei beweglichen Körpern, die sich in Verbindung miteinander mittels einer Kupplung nach dem Protzensystem verschieben.
  • Wenn man beispielsweise den Sonderfall ins Auge faßt, wo ein Anhänger von einem Kraftwagen mitgenommen wird, so bemerkt man, daß der Anhänger, insbesondere wenn er nur zwei Räder besitzt, sowohl von seiten des Kraftwagens als auch von seiten des Bodens Kräften ausgesetzt ist, welche seine Festigkeit stark beeinträchtigen und die zuweilen selbst einen Bruch der Verbindung zwischen beiden Wagen verursachen.
  • Diese Kräfte können in zwei Klassen eingeteilt werden: i. Die Kräfte, die von dem ziehenden Wageei herrühren. Sie' wirken in einer annähernd horizontalen Richtung, und zwar in zwei entgegengesetzten Sinnen. Ein Teil der Kräfte wirkt im Sinne des Losreißens des Anhängers, sie ruft eine Zugspannung zwischen den Fahrzeugen hervor. Die anderen Kräfte sind entgegengesetzt gerichtet und rufen einen Druck hervor.
  • a. Die Kräfte, die von den Unebenheiten des Bodens herrühren, wirken auf den Kraftwagen -und seinen Anhänger in zwei Ebenen, die gegen den Horizont geneigt sind und die untereinander einen stumpfen Winkel einschließen. Diese Kräfte zerfallen in zwei Gruppen: a) Diejenigen Kräfte, die um eine wagerechte Achse senkrecht zum Längsprofil der Straße wirken. Dies sind Kräfte, die beim Überfahren eines Rinnsteines oder einer Bodenwelle auftreten. Sie entstehen nacheinander in beiden Sinnen und haben das Bestreben, die Zugstange abzuscheren.
  • b) Diejenigen Kräfte, welche um eine wagerechte Achse senkrecht zu der unter a erwähnten Achse wirken. Diese Kräfte entstehen, wenn der eine Wagen sich dem anderen gegenüber seitlich schief stellt. Diese Relativdrehung der Fahrzeuge gegeneinander ruft an der Verbindungsstelle Torsionskräfte hervor.
  • Dies vorausgeschickt, kennzeichnet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß an der Verbindungsstelle zweier Wagen eine einzige Feder eingeschaltet ist, welche sich sowohl unter Wirkung der Längsverschiebungen, die infolge der Kräfte der ersten Klasse auftreten, als auch durch die Winkelbewegungen, die durch die Kräfte der zweiten Klasse auftreten, deformiert, so daß sie alle Kräfte aufnimmt und dämpft, welches auch deren Ursache, deren Natur und deren Richtung ist.
  • Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen beispielsweise zwei Ausführungsforinen der Erfindung.
  • Die Vorrichtung gemäß Fig. 2 bis 6 ist so beschaffen, daß sie die Längskräfte der ersten Klasse und die Winkelkräfte der Gruppe a der zweiten Klasse aufnimmt, was im allgemeinen in der Praxis genügt.
  • Die in den Fig.7 bis 9 dargestellte Vorrichtung ermöglicht die Dämpfung sämtlicher Winkel- und Längskräfte.
  • Fig. r ist eine schematische Darstellung eines Anhängers . und des Hinterendes eines Kraftwagens, an welchem der Anhänger unter Zwischenschaltung der Dämpfungsvorrichtung angehängt ist.
  • Fig.2 ist ein Schaubild und zeigt die wesentlichen Teile der ersten Ausführungsform. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 von Fig. 4.
  • Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 3.
  • Fig. 5 ist ein Schnitt entsprechend demjenigen der Fig. 3 und zeigt die Verschiebungen der Organe, welche durch die Kräfte der ersten Klasse hervorgerufen werden.
  • Fig. 6 ist ein gleicher Schnitt und läßt diejenigen Verschiebungen erkennen, die infolge der Kräfte der Gruppe a der zweiten Klasse auftreten.
  • Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt der zweiten Anordnung nach Linie 7-7 in Fig. B. Fig.8 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 8-8 in Fig. 7, und Fig.9 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 9-9 in Fig. 7, welcher die Verschiebungen zeigt, welche durch die Kräfte der Gruppe b der zweiten Klasse verursacht werden.
  • Die Vorrichtung ist bei A an der Zugstange oder Deichsel angeordnet, welche den Anhänger B mit dem Hinterende C des ziehenden Wagens verbindet (Fig. z). Zu diesem Zweck besteht die Verbindungsstange aus zwei Teilen z und 2, deren jeder mit einem Teil der Organe fest verbunden ist, deren Gesamtheit die Dämpfungsvorrichtung bildet.
  • An dem Teil z der Verbindungsstange (Anhängerseite) ist ein vertikales Metallgehäuse3 starr befestigt. In Inneren des Gehäuses ist eine Schraubenfeder 4 aufgehängt (Fig.2 bis 4).
  • Der Teile der Verbindungsstange (Kraftwagenseite) tritt in das Gehäuse 3 durch einen Ausschnitt ein und endigt in einen Hebel 5, welcher genau senkrecht zur Achse steht. Zwei Wellenenden 6 und 7 (Fig. 4), die ein Kreuz mit der Zugstange 2 bilden, besitzen je. eine Rolle 8, mit deren Hilfe die Zugstange sich längs einer Doppelführung g bewegen kann, die aus dünnen Metallbändern besteht und an den Wangen des Gehäuses 3 befestigt ist.
  • Die Fig. 5 läßt erkennen, in welcher Weise die Kräfte der ersten Klasse, die in der Längsrichtung wirken, gedämpft werden.
  • Fig.6 läßt erkennen, wie die Winkelkräfte gedämpft werden, welche der Gruppe a der zweiten Klasse entsprechen, d. h. welche am meisten auftreten.
  • Um die Rückkehr der Feder und der Rollen in ihre mittlere Stellung zu erleichtern, gibt man zweckmäßig den Führungen 9 die Gestalt eines sehr weit geöffneten v oder eine Kurven- oder Bogen-Form, damit das Ende der Verbindungsstange 2 stets die Neigung hat, die Ausnehmung zu gewinnen, die ihm unter dem Scheitel des v oder unter dem höchsten Punkte der Kurve geboten wird, sobald die wagerechte Kraft, welche die Zugstange verschoben hat, zu wirken aufhört (Fig.2 und 3).
  • Die Vorrichtung kann auch zum Ablesen des Winkels benutzt werden, welchen die Verbindungsstange des Anhängers mit der Wagerechten bildet. Wenn die Kraft der Feder bekannt ist, so kann hieraus die Überlastung des Anhängers nach der Vorder- oder Hinterseite hin festgestellt werden. Es genügt zu diesem Zweck auf dem Gehäuse 3 eine Gradeinteilung anzubringen, welche experimentell festgesetzt wird und welche die Größe der Neigung der Verbindungsstange erkennen läßt.
  • Die in den Fig.7 bis 9 dargestellte Konstruktion unterscheidet sich von der vorhergehenden nur durch. den Tei12 der Verbindungsstange. Dieser ist mit dem Kreuzstück 6, 7 nicht fest verbunden, sondern er endigt in einen Drehzapfen i i, der sich in einer Bohrung des Kreuzstückes lose .drehen kann, so daß der Hebel 5 aus der senkrechten Ebene des Wagens (Fig.9) unter dem Einfluß der Drehkräfte der Gruppe b der zweiten Klasse nach rechts und links schwingen kann.
  • Es ist ersichtlich, daß alle Kräfte, sowohl die längs gerichteten als auch die Winkelkräfte, welche in zwei senkrechten Ebenen entstehen, durch eine einzige Feder gedämpft werden.
  • Das Kreuzstück 6, 7, welches die Rollen 8 trägt, kann durch eine Kugel ersetzt werden, die sich auf den Führungen 9 in der Längsrichtung verschieben und mach allen Richtungen hin drehen kann. Das Kreuzstück kann auch durch irgendein sich drehendes Gelenk-oder Kardänsystem ersetzt werden.
  • Die Erfindung ist keineswegs auf die Form und Einzelheiten der Ausführungsbeispiele beschränkt, die vorstehend beschrieben wurden, es können vielmehr zahlreiche Abänderungen getroffen werden, ohne daß das Wesen der Erfindung irgendwie geändert wird.
  • Die einzige Feder könnte durch eine Gruppe von Federn ersetzt werden, die gemeinsam daraufhin wirken, die verschiedenen Kräfte zu dämpfen, die an der Kupplung der Fahrzeuge auftreten.
  • Diese Federn können beliebiger Art sein, metallische Schrauben- oder Blattfedern, Gummifedern, pneumatische Federn usw.
  • Sie können in beliebiger Weise entweder oberhalb der Verbindungsstange, wie dargestellt, oder unterhalb derselben angeordnet sein; wenn es sich um eine Blattfeder handelt, so kann diese an einem festen Punkt des Gehäuses angebracht sein.
  • Die Führungen können von irgendwelcher Form sein, selbst vollständig geradlinig, sie können von dünnen Metallstreifen gebildet werden, die an den Innenwandungen des Gehäuses befestigt sind oder auch durch Rippen oder Ränder, welche mit dem Gehäuse aus einem Stück bestehen. Die Führungen können auch von Ausnehmungen gebildet werden, die in den Wandungen des Gehäuses angeordnet sind und in welche die Rollen eingreifen. Es ist auch jede andere Art der Ausführung möglich.
  • Schließlich kann man eine solche Dämpfungsvorrichtung an jeder Seite des Anhängers anordnen und sie auch mit dem Kupplungshaken zu einem einzigen Stück vereinigen, ohne daß irgend etwas an dein Wesen der Erfindung geändert wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜCHT,: r. Dämpfungsvorrichtung für die Kräfte, die an der Verbindungsstelle zweier Fahrzeuge oder ganz allgemein an der Verbindungsstelle zweier beweglicher Körper auftreten, unter Benutzung einer einzigen Feder, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem einen Fahrzeug getragene und mit Bezug auf die von dem andern Fahrzeug getra-, gene Feder geeignet geführte Verbindungsorgan (2) fest mit einem Hebel (5) verbunden ist, an dessen Ende die einzige Dämpfungsfeder (q.) oder die Gruppe von Federn, die wie eine einzige Feder wirken, derart befestigt ist, daß die durch die Relativbewegungen der beiden Fahrzeuge erzeugten Kräfte (Zugkräfte, Druckkräfte, Kräfte, die um eine horizontale Achse senkrecht zum Längsprofil des Weges wirken, und Torsionskräfte, die um eine Achse senkrecht zu der vorigen wirken und entweder eine Übertragung oder Winkelverschiebungen des mit dem Verbindungsorgan fest verbundenen. Hebels erzeugen) durch ein und dieselbe Arbeitsweise der Feder gedämpft werden.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse, das mit den Verbindungsorganen des einen Wagens fest verbunden ist, Führungen vorgesehen sind, welche zur Längsführung des Verbindungsorgans an dem anderen Wagen dienen, wobei eine Feder einerseits an dem Verbindungsorgan und anderseits an dem Gehäuse befestigt ist.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Verbindungsorgans eines Wagens in Form eines Kreuzstückes endigt, welches sich längs den Führungen verschieben kann, welche die Form eines Winkels oder einer Kurve haben, um die Rückkehr der Feder in ihre mittlere Stellung zu erleichtern. d.. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch z zum Anzeigen der Neigung der Verbindungsstange des Anhängers gegen die Horizontale, dadurch gekennzeichnet, daß das .Gehäuse mit einer Gradeinteilung versehen ist. 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch z bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsorgan des einen Wagens, welches finit der Dämpfungsfeder versehen ist, drehbar oder kardanisch ausgebildet ist, so daß das Ende dieses Organs sich nicht nur in der Längsrichtung gegenüber seinen Führungen verschieben, sondern sich auch nach allen Richtungen hin drehen kann. 6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Zugstange, welches mit der Dämpfungsfeder verbunden ist, in dem Kreuzstück angeordnet ist, welches das Ende der Zugstange bildet, so daß die Zugstange sich gegenüber dein Kreuzstück unter dem Einfluß der Drehkräfte, welche durch die Schief stellung der Wagen gegeneinander hervorgerufen werden, drehen kann.
DE1920337304D 1919-06-24 1920-01-11 Daempfungsvorrichtung fuer die an der Verbindungsstelle zweier Fahrzeuge auftretenden Kraefte Expired DE337304C (de)

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DE (1) DE337304C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19953768A1 (de) * 1999-11-09 2001-05-23 Michael Eggert Einrichtung zur Vermeidung des Aufschaukelns von Fahrzeuganhängern

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