DE199534C - - Google Patents

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DE199534C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/006Apparatus mounted on flying objects

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description

&iqctuiHM, be-ύ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57«. GRUPPE
GEORG BRUNO SEELE in DRESDEN-A. Apparat zur Ballonphotographie.
Zusatz zum Patente 187530 vom 9. Oktober 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1907 ab. Längste Dauer: 8. Oktober 1921.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Apparates zur Ballonphotographie gemäß Patent 187530. Neu gegenüber dem in genanntem Patent gekennzeichneten Apparat ist hier,_ daß die photographische Kamera ihre begrenzte Fallbewegung innerhalb eines Käfigs ausführt, mit dem sie während ihres Falles in keinerlei Verbindung steht.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Kamera am Schlüsse ihres Falles sicher aufgefangen wird und auch innerhalb des Käfigs besser gegen Beschädigungen geschützt ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung in Fig. 1 in Seitenansicht, zur Hälfte im Schnitt, in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.
Auf einem Gestell 1 ist ein ringartiger Halter 2 befestigt und ein gleicher Halter 3 verschiebbar gelagert. Zwischen beiden Haltern wird der vorteilhaft kugelförmige Aufnahmeapparat 4 dadurch festgehalten, daß der Halter 3 nach Überwinden der Kraft der Federn 5 an einer bestimmten Stelle des Gestelles durch eine beliebig gestaltete Vor-. richtung 6 festgelegt wird. Die Vorrichtung 6 steht durch Schnüre 7 in Verbindung mit einer auf geeignete Weise zu betätigenden Auslösevorrichtung.
Das Gestell i, welches an der Ballongondel 0. dgl. befestigt ist, oder gegebenenfalls der Halter 3 kann einen Fangkorb 8 tragen, welcher die Kamera auch unter ungünstigen Bedingungen sicher auffängt.
Die Auslösung des Objektivverschlusses im geeigneten Augenblick kann auf verschiedene Weise erfolgen. Beim Ausführungsbeispiel ist eine pneumatische Auslösung angenommen. Dieselbe besteht aus dem Behälter 9, welcher auf geeignete Weise mit Druckluft angefüllt werden kann. Die Leitung 10, welche von diesem Behälter nach dem Objektivverschluß führt, ist durch Einklemmen unter dem Haltering 2 so lange unterbrochen, als die Kamera zwischen den beiden Haltern 2 und 3 gehalten wird. Im Augenblick der Freigabe der Kamera, welche dadurch erfolgt, daß der untere Halter 3 ausgelöst und durch die Federn 5 mit großer Geschwindigkeit am Gestell 1 nach unten geschleudert wird, erfolgt auch die Freigabe der Luftleitung 10, wodurch wiederum die Druckluft im Behälter 9 auf den Objektivverschluß einzuwirken vermag. Die Auslösung des Verschlusses erfolgt dadurch gerade zu der Zeit, zu welcher die Kamera dem Halter 3 nachfällt.
Da im vorliegenden Falle das kugelförmige Gehäuse keinerlei Führungen oder Ansätze braucht, so kann die Kamera beliebig zwischen den Haltern festgeklemmt und das Objektiv nach jeder gewünschten Richtung eingestellt werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Ausführungsform des Apparates zur Ballonphotographie gemäß Patent 187530, dadurch gekennzeichnet, daß die photographische Kamera in einem Käfig so angeordnet ist, daß sie innerhalb desselben eine begrenzte Fallbewegung ausführen kann.
  2. 2. Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei auf dem Käfiggestell (1) angebrachte, die Kamera (4) zwischen sich fassende Halteringe (2 und 3), von denen der untere, unter Federwirkung stehende Haltering (3) nach seiner Auslösung eine schnelle Bewegung in der Richtung der Federwirkung ausführt, während die Kamera nachfällt.
  3. 3. Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen am Käfiggestell (1) oder am unteren Haltering (3) angebrachten Fangkorb (8).
  4. 4. Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Druckluftbehälter (9) für die Objektivauslösung, dessen Verbindungsschlauch (10) mit der Kamera unter dem Haltering (2) eingeklemmt ist und so den Zutritt der Druckluft zum Objektivverschluß erst nach der Freigabe der zwischen den Halteringen gehaltenen Kamera gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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