DE199271C - - Google Patents

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DE199271C
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DE
Germany
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burner
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heating
flame
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DENDAT199271D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0047Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by the main flame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-KLASSE 4g. GRUPPE
EMIL HOERNER in BERLIN.
Die Erfindung bezieht sich auf einen dochtlosen Glühlichtbrenner, bei welchem ein Rohrvergaser aufrecht inmitten des Brenners steht und mit dem oberen Ende durch das Brennersieb in die Flamme ragt.
Der Rohrvergaser enthält wie gewöhnlich einen auf- und einen absteigenden Kanal, jener unten an die Brennstoffzuleitung, dieser unten an die Dampfleitung angeschlossen.
ίο Solche Vergaser sind in der verschiedensten Weise eingerichtet worden.
Gegenstand der Erfindung ist zunächst eine neue und zweckmäßige Ausbildung des Vergasers.
Er besteht aus einem durch eine Mittelwand in zwei Hälften geteilten, u. U. aus einem Stück gegossenen dünnwandigen Hohlzylinder VV, dessen oberes, aus dem Brennerkopf H herausragendes Ende durch eine aus einem Stück mit dem Brennerkopf H bestehende metallische Haube H' überwölbt wird.
Der durch eine möglichst dünne Mittelwand in zwei Teile getrennte Zylinder V V weist gemäß der Erfindung keine Krümmungen auf und braucht nicht nachträglich ausgebohrt zu werden, so daß er, auch infolge der geringen Metallmasse, billig herzustellen ist. Die großen Durchflußquerschnitte der beiden Zylinderabteilungen verhindern eine zu starke Hitzeanhäufung im Brenner während des Betriebes bei vollkommener Vergasung unmittelbar in der Flamme.
Die dünne Wandung des Vergasers erleichtert auch trotz seiner achsialen Lage seine rasche Anheizung, welche durch den zweiten Teil der Erfindung noch weiter unterstützt wird.
Um den Brenner in Betrieb zu setzen, füllt man in bekannter Weise die Schale 5 mit Spiritus, welcher entzündet den Brenner von innen und außen kräftig erwärmt. Damit die Erwärmerflamme nicht in den Brenner eindringen und die Dämpfe im Innern nicht entzünden kann, damit aber unbedingt warme Heizgase den Brenner im Innern erwärmen können, ist der zwischen dem Düsengehäuse und dem unteren, trichterförmigen Brennerende befindliche Raum in bekannter Weise durch ein abnehmbares Sieb 5' geschlossen.
Die weitere Ausbildung der ersten Erfindung besteht nun in folgendem:
Um den aus den Düsen d strömenden Dämpfen schon während des Brennens der Erwärmerflamme Luft zuzuführen und oben im Brennerkopfe ein gut brennendes Gemisch zu erzeugen, ist der Zapfen b hohl, so daß die Luft aus den Öffnungen ο unterhalb der Schale S durch den Zapfen und die im Mantel des Düsengehäuses G befindlichen Kanäle / in den durch das Drahtnetz s' abgeschlossenen Raum zur Vermengung mit den Brennstoffdämpfen gelangen kann.
Im übrigen ist der Brenner folgendermaßen eingerichtet:
Am unteren Ende findet der zweiteilige Vergaserzylinder V V seine Fortsetzung durch die Röhrchen B und D, von welchen das Brennstoffzuführungsröhrchen B in die Zy-
linderhälfte V, das Dampfabführungsröhrchen D in die Zylinderhälfte V eingelötet ist.
Oben ist der Zylinder durch ein metallisches Sieb S'" bedeckt, welches durch die Haube H' gehalten wird. Die Haube H' wird zweckmäßig durch Verschraubung am Vergaser befestigt, so daß das Sieb S'" leicht ausgewechselt werden kann; diese Einrichtung gehört aber nicht zur Erfindung.
Das Bre.nnstoffzuleitungsröhrchen B ist mit seinem unteren Ende mittels der Verschraubung if mit dem Brennerunterteil U verbunden, auf dessen hohlen Zapfen b der Brenneroberteil mit der Hülse h aufgesteckt wird.
Das Dampfabführungsröhrchen D führt entweder zentral, wie auf Fig. 1 dargestellt, oder seitlich, wie auf Fig. 2 gezeichnet, nach abwärts zu dem achsial unter dem Zylinder V V stehenden Düsengehäuse G, aus welchem die Dämpfe durch die Düsen d unter den Brenner ausströmen.
Die durch die Düsen d strömenden Dämpfe gelangen zunächst in den Brennerhals t, wo sie sich mit atmosphärischer Luft mengen.
Das Gemisch zieht von hier in den eigentlichen Brenner, wo es durch die Siebe s" und H unter den Strumpf kommt.
Um die von dem Trichter t abgleitende Erwärmerflamme zu zwingen, den Brenner auch von außen zu umspulen und nach Beginn der Erzeugung des Dampfluftgemisches die Leuchtflamme am Strumpfe zu entzünden, ist in bekannter Weise außerhalb des Bren-' ners unterhalb am Träger C der Blechkegel T angebracht, welcher die Erwärmerflamme um den Strumpf leitet.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Dochtloser Glühlichtbrenner für flüssige Brennstoffe, bei welchem der aufrechte Vergaser achsial durch das Brennersieb in die Flamme ragt, gekennzeichnet durch einen Vergaser in Gestalt eines durch eine dünne Zwischenwand in zwei Hälften geteilten dünnwandigen Hohlzylinders (V V), welcher oben von einer in den Glühstrumpf ragenden, aus einem Stück mit dem Brennerkopfe (H) bestehenden Haube (H') überwölbt ist.
  2. 2. Brenner nach Anspruch 1, bei welchem sich die Anheizschale unter den mit einem Drahtsieb verschlossenen seitlichen Lufteinlässen des Bunsenmischrohres befindet, gekennzeichnet durch eine zweite, unterhalb der Anheizschale entspringende, zweckmäßig durch den hohlen Brennerfuß (b) gebildete Luftzuführung in den im übrigen durch das Drahtnetz (s') nach außen abgeschlossenen Raum um die Brennstoffdüsen (d), so daß bereits während des Anheizens frische Luft sich den Brennstoffdämpfen zumischen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT199271D Expired DE199271C (de)

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