DE192148C - - Google Patents

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DE192148C
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superheater
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burner
chamber
heating
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/3102Preheating devices; Starting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ag. GRUPPE
OTTO GOTTKE in HALENSEE β. BERLIN.
für den Anheizbrennstoff.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Anheizvorrichtung für Spiritusverdampferlampen, bei welchen eine hohe Verdampfungsleistung dadurch erreicht wird, daß der Verdampfer annähernd wagerecht und dicht über der Brennerflamme gelagert, auch mit einem Überhitzer versehen ist. Bei solchen Lampen hat man die Anheizschale in Gestalt einer ringförmigen Rinne unter dem Verdampfer und konaxial über
ίο dem Brenner angeordnet, so daß die Brennerflamme durch die mittlere öffnung der ringförmigen Rinne tritt. Nach der Erfindung wird die Anheizschale in an sich bekannter Weise mit ihrer von Auslassen für die Flamme durchbrochenen Außenwand an den Boden eines domförmigen Überhitzers angeschlossen, aber in möglichst geringem Abstand vom Überhitzer, und unter den Durchtrittsstellen des wagerechten Vergasers werden Durchbrechungen der Außenwand so angeordnet, daß die Anheizflamme in Teilflammen nach außen tritt und die an sich gedrängte Verdampfer- und Überhitzeranordnung ausgiebig bespült.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Anheizvorrichtung in Anwendung auf eine Spiritusglühlichtlampe mit kalottenförmig gestaltetem Überhitzer. Der Brennstoff fließt von dem an geeigneter Stelle angebrachten Behälter nach dem senkrecht über dem Brenner α angeordneten, als Vergaser wirkenden Rohr i und wird hier während des regelmäßigen Betriebes der Lampe durch die aufsteigenden Abgase der Flamme des Brenners α verdampft. Durch das Verbindungsstück k fließt alsdann das heiße Gas in die dicht über dem Vergaser angeordnete, durch den Boden b nach unten abgeschlossene Überhitzerkammer m, deren hocherhitzte Wandungen dem Gas eine starke Überhitzung mitteilen, worauf das Gas durch das Rohr / zum Brenner α strömt.
Zum Anheizen des Brenners vor Entzündung ist unterhalb des Vergasers i eine ringsum laufende Rinne c angeordnet, die zweckmäßig durch Umbördelung des unteren Randes des am Boden b der Kammer befestigten ringförmigen Steges d gebildet ist. Der Steg d hat ringsum oberhalb der Rinne Löcher e. In die Rinne c wird in bekannter Weise eine abgemessene Menge Spiritus eingebracht, um die Vergasung einzuleiten. Beim Verbrennen dieser geringen Spiritusmenge tritt die Luft von unten in den Hohlraum f des ringförmigen Steges d ein. Infolge des geringen Abstandes des Rohres i und des Bodens b der Überhitzungskammer über der Rinne c kann sich die Flamme im Innern des Steges d nicht voll entwickeln, vielmehr schlägt dieselbe, eine entsprechende Anzahl Teilflammen bildend, durch die Löcher e des Steges d hindurch, so daß nicht nur der innerhalb des Ringes d liegende Teil des Vergaserrohres, sondern auch der Ring d selbst und die dem-
selben von außen benachbarten Teile des Vergasers sowie der sich oben anschließende Kammerboden b und die Wandung der Kammer von den am Ring d außen ringsum hochsteigenden Flammen innigst bespült und alle diese Teile intensiv erhitzt werden. Es geht daher der im Rohr ο zufließende Spiritus in kürzester Zeit in den dampfförmigen Zustand über und die Überhitzungskammer wird derart erhitzt, daß die in dieselbe eintretenden Dämpfe getrocknet werden und so eine stärkere Niederschlagung dieser ersten Dämpfe bei ihrem Durchgang durch die noch kalten Leitungen nach dem Brenner so gut wie ausgeschlossen wird. Es tritt daher eine rasche und zuverlässige Entzündung der Lampe ein.
Nach Entzündung des Brenners α nimmt der Ring d mit Rinne c in wirksamer Weise die Wärme der Verbrennungsgase des Brenners α auf und führt sie der Kammer zu. Infolge der Anordnung der Löcher e im Ring d wird letzterer andauernd innen und außen von heißen Abgasen bespült, indem die in den Hohlraum/ aufsteigenden Abgase durch die Löcher e austreten und so in innigste Berührung mit dem gut leitenden Metall der Rinne und des Steges kommen.
Um einen kräftigen Zug zu erzeugen, ist ein Zylinder g aus Metall oder irgendeinem geeigneten Stoffe angeordnet, welcher oberhalb der Kammer m derart eingeschnürt ist, daß die hochsteigenden Abgase tunlichst innig mit der oberen Wandung der Kammer m in Berührung treten. Der untere Teil der Lampe kann in üblicher Weise durch eine Glasglocke h abgeschlossen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anheizvorrichtung für Spiritusglühlichtlampen mit einer unter dem Verdampfer und konaxial über dem Brenner angeordneten ringförmigen Rinne für den Anheizbrennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Rinne (c) in möglichst geringem Abstande unterhalb des domförmigen Überhitzers fm) angeordnet und in der rings an den Boden des Überhitzers anschließenden Außenwand (d) und unter den Durchtrittsstellen des annähernd wagerechten Verdampfers (c) so durchbrochen ist, daß die Anheizflamme in Teilflammen durch die Durchbrechungen hindurchtritt und den Verdampfer sowie die Überhitzerkammer allseitig bespült.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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