DE1990621U - Fliehkraftregler fur Zundpunktversteller - Google Patents
Fliehkraftregler fur ZundpunktverstellerInfo
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- High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)
Description
ίΑ.26Β345*-9.5.
Ducellier & Cie,
23» Hue Alexandre-Dumas, Paris XIe, "Frankreich.
23» Hue Alexandre-Dumas, Paris XIe, "Frankreich.
* ■*
Fliehkraftregler für Zündpunktversteller
Es sind mit Reguliergewichten versehene Fliehkraftregler für Zündpunktversteller bekannt,, die durch die Zündverteilerwelle
in Drehung versetzt werden, und mit einer Scheibe ausgerüstet sind,, die mit der die Unterbrecherhebel
betätigenden Nockenscheibe fest verbunden sind. Diese Scheibe kann in ihrer Ebene um die Verteilerwelle
in gewissem Ausmaß verschwenkt werden.
Bei diesen Zündpunktverstellern ist es bekannt, die Rück-.
holfeder zwischen den Reguliergewichten und der Scheibe aufzuhängen, die mit der Verteilerwelle fest .'Verbunden
ist.
Bei aaderen Fliehkraftreglern dieser Art wird' die Rück- p
holfeder zwischen der Nockenscheibe und der mit der Ver-' fi
teilerwelle fest verbundenen Scheibe ausgespannt. V/
Bei diesen bekannten Verstellvorrichtungen arbeiten die £
Rückholfedern nicht so, daß die Lose aufgefangen wird, |-
die wegen der Drehschwirgmgen auftritt, die von den Trag- %
he it smoment en der umlaufenden Organe des Zündverteilers j£;
und den Eigenschwingungen des Motors herrührt. , , f-
Aus d'iesem Grund spricht die Einrichtung nicht momentan . f:.
an, so daß bei abnehmender Drehzahl die Rückverstellung -f
des Zündpunkts zu spät erfolgt (zuviel Frühzündung) und ' <.
bei zunehmender Drehzahl die .Vorwärtsverstellung des Zünd- ,'|;
punkts zu spät erfolgt (zu geringe Frühzündung). '' |Γ
* " fei·
Unter solchen Umständen wird die Stabilität der Zündver- i£
stellung bei laufendem Motor ungünstig beeinflußt. , , %
Der erfindungsgemäße Fliehkraftregler für einen Zündpunktversteller
ermöglicht es, diese angegebenen Nachteile zu
■ ■ ■ ■ ■ ■..**.
vermeiden und beseitigt die Schwierigkeiten bei den Zünd- |y
punktversteilkurven, wie sie heute bei Verbrennungsmotoren
gefordert werden. - s. ■
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, der geforderten Verstellbeziehung folgende Kurven zu erhalten, die
bei/zunehmenden und abnehmenden Drehzahlen zusammenfallen;
die Einrichtung ist außerdem unempfindlich gegen Drehschwingungen.
erfindungsgemäße Fliehkraftregler für Zündpijinktver- .
stellung enthält zu diesem Zweck einen an sich bekannten Fliehkraftregler mit Reguliergewichten, der von der Zündverteilerwelle
angetrieben wird, und eine mit dem unterbrechernocken fest verbundene Scheibe, die den Unterbrecherhebel
betätigt und in ihrer Ebene gegenüber der Zündverteilerwelle verschwenkt werden kann; der Regler ist dadurch
ausgezeichnet, daß die Reguliergewichte mechanisch durch
die Rückholfedern der Vorrichtung mit der mit dem Unterbrechernocken
fest verbundenen Scheibe verbunden sind.
Hachstehend werden als die Erfindung nicht begrenzende.
Beispiele mehrere Ausführungsformen der Erfindung beschrieben
und zeichnerisch dargestellt. Die Figuren ·-" zeigen:
Fig.1: Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Fliehkraftregler;
Fig.2: Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig.1; Fig.
3: Längsschnitt durch die Verbindung zwischen den : Reguliergewichten und der mit dem Unterbrechernocken
fest verbundenen Scheibe bei einer abgeänderten Ausführungsform;
Fig.4: Draufsicht auf diese Ausführungsförm;
Fig.5: Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform;'
Fig.6: Diagramm der Zündpunkt-Verstellkurven.
Die Welle 1 des in den Figuren 1 und 2 dargestellten Zündverteilers ist mit einer Scheibe 2 fest verbunden, die
zwei Achszapfen 3 und 4 trägt. Zwei'Reguliergewichte 5
und 6 können sich um die Achszapfen 3 und 4 verdrehen.
Die mit dem Unterbrechernocken 8 fest verbundene Scheibe trägt Finger 9 und 1o, die sich an Steuerkurven 11 und
verschieben können, die in die Reguliergewichte 5 und 6 ge-^1
schnitten sind. Die Enden zweier Federn 13 bzw. 14 sind Ol
an den Fingern 15 bzw. 1.6 angebracht, die fest· an den Reguliergewichten
5 bzw..6 sitzen, und an den Fingern 17 bzw.
.18, die fest verbunden sind mit der Scheibe 7.
Bei der abgeänderten Ausbildungsform nach den Figuren 3
und 4 sind Steuerkurven oder Schlitze 19 und 2o in die. mit der Scheibe 8 fest verbundene Platte 7 geschnitten,
und die Stifte 21 bilden einen Teil der mit den Reguliergewichten
5 und 6 fest verbundenen Finger 15 und 16 zum Anhängen der Federn.
Bei einer anderen, in Fig.5 dargestellten Ausfuhrungsform
weisen zwei an der Scheibe 7 befindliche Fortsätze 22 und 23 zwei Steuerkurven 25 und 24 auf, die sich reibend gegenüber
den Steuerflächen 11 und 12 bewegen, die in die Reguliergewichte
5 und 6 geschnitten sind. - .
Unter der Voraussetzung, daß die Zündverteilerwelle 1 im Uhrzeigersinn umläuft, treten in den Reguliergewichten' 5
und 6 Zentrifugalkräfte auf, die .die Gewichte in Richtung
des Pfeils f um die Achszapfen 3 und 4 zu verschwenken
trachten. Die Federn 13 und 14, die über die Scheibe 7, die mit dem Kocken 8 fest verbunden ist, einwirken, halten
das System in der Ruhelage, solange die Drehzahl der Welle nicht die gewünschte Drehzahl erreicht.
Yi/enn die Wellendrehzahl der Welle 1 diese Drehzahl übersteigt,
bewegen sich die Reguliergewichte 5 und 6 in Richtung des Pfeils f.
Die Steuerkurven 11 und 12 der Reguliergewichte 5 und .6
zwingen die Scheibe 7 am Nocken um einen bestimmten Winkel um die Welle 1 zu schwenken.
Die Form der Steuerkurven 11 und 12 wie auch die Lage der Finger 15 und 16 der tf-egul ie rge wichte 5 und 6 sind ebenso
untersucht wie die Stellung der Finger 17 und 18 an der Scheibe 7, um die richtige Spannung der Federn 13 und 14
als Funktion der Drehzahl der Welle 1 zu erhalten.
Diese spezielle Anbringung der Federn erlaubt in jedem Augenblick,die Trägheitseffekte der umlaufenden Teile, die
die Finger 9 und 1o aus ihrer Wirkstellung an den'Steuerkurven
11 und 12 zu verschieben sucht, auszuschalten,
indom ständig (bei-zunehmender und bei abnehmender Drehzahl)
eine Kraft normal zu den Berührungsstellen dieser Finger mit den Steuerkurven ausgeübt wird.
Auf diese Weise gewinnt man für zunehmende und abnehmende Drehzahl zusammenfallende (und identische) Kurven innerhalb
der erlaubten Toleranzen nach der geforderten Verstellbeziehung, die durch die Kurve A in Fig.β dargestellt- ist,
während bei den bekannten Vorrichtungen-im allgemeinen
bei zunehmender Drehzahl Zündungsverstellkurven B und bei
abnehmender Drehzahl Kurven C entstehen (Fig.6).·
Natürlich kann die Vorrichtung verschiedene, im Rahmen der Erfindung liegende Veränderungen und Ausgestaltungen
,erfahren; die gezeichneten und beschriebenen Ausführungen dienen als die Erfindung nicht begrenzende Beispiele.
Claims (5)
1. Fliehkraftregler für Zündpunktverstellung mit Reguliergewichten
und Rückholfedern, der von der Zündverteilerwelle "angetrieben wird, ferner mit einer Scheibe, die mit dem
den Unterbrecherhebel betätigenden Nocken fest verbunden ist und die in ihrer Ebene um die Verteilerwelle verschwenkbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Reguliergewichte (5,6)
mechanisch mit der mit dem Nocken (8) fest verbundenen
Scheibe (7) durch die Rückholfedern (13,14) der Vorrichtung
verbunden sind. ■
2. Fliehkraftregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reguliergewichte (5,6) eine Steuerkurve (11,12) •aufweisen, längs welcher ein Finger (9,1o) gleitet, der .
von der mit dem Nocken (8) fest verbundenen Scheibe (7) gehalten wird.
3. Fliehkraftregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich- -■' net, daß die mit dem Nocken (8) fest verbundene Scheibe (7)
zwei Finger (17,18) aufweist, an denen ein Ende einer
Rückholfeder..(1 3,14) befestigt ist, deren anderes Ende |
an einem an den Regulier gewicht en (.5,6) befestigten Fin- οι
ger (15,16) angebracht ist. ' r &\
4. ' Fliehkraftregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit dem Nocken (8) fest verbundene Scheibe (7) Schlitze (19,2o) aufweist, in die an den
Reguliergewichten 05>β) angebrachte Finger (15y16) eingreifen.
5.ν Fliehkraftregler nach Anspruch 1y dadurch gekennzeichnet,
daß die mit dem Nocken (8) fest verbundene Scheibe (7) zwei Fortsätze in Form von Steuerkurven (22,23)
aufweist, die auf einer Steuerkurve (11,12) gleiten können, die sich an den Reguliergewichten (5,6) befindet.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1990621U true DE1990621U (de) | 1968-08-01 |
Family
ID=1219517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1990621D Expired DE1990621U (de) | Fliehkraftregler fur Zundpunktversteller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1990621U (de) |
-
0
- DE DENDAT1990621D patent/DE1990621U/de not_active Expired
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