DE199028C - - Google Patents

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DE199028C
DE199028C DENDAT199028D DE199028DC DE199028C DE 199028 C DE199028 C DE 199028C DE NDAT199028 D DENDAT199028 D DE NDAT199028D DE 199028D C DE199028D C DE 199028DC DE 199028 C DE199028 C DE 199028C
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Germany
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cock
spindle
cock plug
gas
plug
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ad. GRUPPE
C. L.WILHELM SCHEEL in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Gaszünd- und Löschvorrichtung, bei der in bekannter Weise die Gaszufuhr zu der durch einen Selbstzünder entzündbaren Nebenflamme erst eine gewisse Zeit nach dem öffnen des Gashahnes durch ein im Hahnküken sitzendes Ventil abgesperrt wird.
Gemäß der Erfindung ist in dem Hahnküken eine Spindel drehbar und achsial verschiebbar gelagert, die mit einem Verschlußkörper für die Zündflammenleitung ausgestattet ist und an ihrem freien Ende in dem als Kapsel ausgebildeten Griffe des Hahnkükens ein nach Art einer Sanduhr gebautes Gehäuse trägt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. ι einen senkrechten Schnitt bei geschlossenem und Fig. 2 einen senkrechten Schnitt bei geöffnetem Gashahn. Die Fig. 3 bis 5 zeigen die Stellung des sanduhrartigen Gehäuses bei geschlossenem Gashahn bzw. während der Schließbewegung zum Löschen der Zündflamme bzw. nach dem Erlöschen der Zündflamme. Fig. 6 veranschaulicht das Zurückfallen der Masse nach dem Schließen des Hahnes. Die Fig. 7 und 8 betreffen Einzelheiten der Ventilspindel.
Im Hahngehäuse α ist das hohle Küken b mit dem kapselartigen Griff c gelagert. Auf dem freien Ende der in dem Küken gleich-
. achsig und drehbar gelagerten Ventilspindel g sitzt das nach Art einer Sanduhr gebaute Gehäuse f mit den durch eine Wand gebildeten Räumen m1 und to2, zwischen denen je nach der Stellung des Gehäuses eine körnige oder flüssige Masse η durch die Öffnung ο in der Zwischenwand oder über diese hinweg hin und her fließt. Bei der hierdurch verursachten Rückwärtsdrehung des Gehäuses/, nachdem der Gashahn in die Offenstellung gedreht ist, erfährt die Spindel g durch ihren in einem kurvenförmigen Schlitz q der Hülse t gleitenden Führungsstift r eine Verschiebung in ihrer Längsrichtung.
.Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wird das Küken b von Hand in die Offenstellung· gedreht, so strömt das Gas aus dem -Zuleitungsrohr durch die Bohrung / in den Hohlraum des Kükens, von dort durch die Öffnung k in die Hülse t und aus dieser durch die Öffnung u nach dem Zündflammenrohr. Bei der alsbald eintretenden Rückwärtsdrehung der Spindel g unter der Einwirkung der in dem Gehäuse f aus dem Raum m2 in den Raum m1 fließenden Masse η (Fig. 4) wird die Spindel in ihrer Längsrichtung verschoben, und zwar so, daß ihre kegelförmigen Bunde die nach dem Hauptbrenner führende Bohrung i des Kükens frei- · geben und gleichzeitig die zur Zündflamme führende Bohrung k abschließen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gaszünd- und Löschvorrichtung, bei
    ' welcher die Gaszufuhr zu der durch einen Selbstzünder entzündbaren Nebenflamme
    erst eine gewisse Zeit nach dem Öffnen des Gashahnes durch ein im Hahnküken sitzendes Ventil abgeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hahnküken (b) eine Spindel (g) drehbar und verschiebbar gelagert ist, die mit einem Verschlußkörper für die Zündflammenleitung ausgestattet ist und an ihrem freien Ende in dem als Kapsel ausgebildeten Griff (c) des Hahnkükens ein nach Art einer Sanduhr gebautes Gehäuse ff) trägt, so daß nach der Drehung des Hahnkükens (b) in die Offenstellung die Spindel (g) eine Rückwärtsdrehung und gleichzeitig eine Verschiebung in ihrer Längsrichtung erfährt, wobei der Verschlußkörper die Absperrung der Zündflammenleitung bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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