DE205603C - - Google Patents

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DE205603C
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membrane
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ratchet wheel
lever
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205603 KLASSE 4 d. GRUPPE
OTTO SCHUBERT in CHARLOTTENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung an Gasfernzündern mit Spannwerk, bei der mit Hilfe des wechselnden Gasdruckes und einer Membran oder eines anderen gleichwertigen Mittels das öffnen oder Schließen eines Hahnes schon durch geringen Überdruck erfolgt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichr nung veranschaulicht, und zwar zeigt:
ίο Fig. ι eine Vorderansicht des Schaltwerkes ohne Gehäuse,
Fig. 2 den senkrechten Querschnitt zu Fig. ι mit dem Gehäuse,
Fig. 3 einen wagerechten Querschnitt und Fig. 4 eine schematische Einzelschaltung.
Das Hahnküken steht in bekannter Weise unter der Einwirkung einer Uhrfeder / (Fig. 2), die bestrebt ist, das Küken stets in einer Richtung zu drehen. Die Bewegung zum Öffnen und Schließen des Gashahnes wird dabei durch ein auf dem Küken sitzendes Schaltrad α und ein Gesperre geregelt, das von der Membran in Tätigkeit gesetzt wird. Das Gas tritt aus dem Zuleitungsrohr durch das kleine Anschlußrohr s in die Kammer q, die nach außen hin durch die Membran m abgeschlossen ist. Bei Steigerung des Gasdruckes bläht sich die Membran nach außen und verschiebt dabei den mit ihr gekuppelten Nutenstift d achsial. Die aus dem Schutzraum der Membran verdrängte Luft kann . durch die kleine Öffnung u des Gehäuses entweichen. · ' ■ ,
Das Gesperre für das Schaltrad α besteht aus dem in der. Nabe des Schältrades verschiebbar gelagerten Nutenstift d und zwei verschieden langen, auf einem gemeinsamen Schwingungszapfen b sitzenden Hebeln. Der Zapfen b ist in einem Kloben k am Gehäuse gelagert. Der kurze Hebel ist zu einer Schaltzunge b1 ausgebildet, die eine willkürliche Drehung des Schaltrades α verhindert. Der lange Hebel c legt sich mit seiner Spitze in der Ruhelage gegen einen Bund des Stiftes d. Bei Steigerung bzw. Verminderung des Gasdruckes wird der Stift d, vorwärts oder rückwärts, quer durch die Schwingungsebene der Hebel verschoben. Der Hebelarm c wird dabei einmal durch die Nut d1 hindurchschwingen und das andere Mal durch Auflegen der Spitze c1 auf den Bund des Stiftes d am Durchschwingen verhindert. Durch die Anbringung eines zweiten Hebelpaares in einem Kloben k2 in etwas seitlich gegenüberliegender Stellung wird die für den Betrieb erforderliche Nebenstellung des Schaltrades α herbeigeführt. '
Bei Steigerung des Gasdruckes wird die Membran m nach außen gedrängt unter Mitnahme des genannten Stiftes d, so daß der Hebel c mit seiner Spitze c1 durch die Nut d1 in der Richtung nach y gleiten kann. Mit dem Hebel c schwingt aber auch die Schaltzunge b1 aus und gibt den Zahn a1 des Schaltrades frei, so daß dieses sich unter Wirkung der:Feder/ dreht, bis der Zahn a2
die mit dem Hebel c2 gekuppelte Schaltzunge b2 erreicht. Der Durchgang des Zahnes a2 wird dadurch verhindert, daß: der Hebel c2 mit seiner Spitze c3 sich gegen den Bund des Stiftes d legt. Wird darauf der Druck vermindert, so tritt die Nutachse d wieder in ihre alte Stellung zurück, wobei der Hebel c2 in der Richtung nach x1 durch die Nut dz durchpendelt und der Hebel c durch
to den Bund gesperrt, also eine volle Schältung beendet wird. Damit die Hebel immer wieder selbsttätig ihre Ruhestellung einnehmen, sind sie zur Erzielung ihrer Gleichgewichtslage mit je einem kleinen Gewicht c4 bzw. c5 ausgestattet.
Die Hebel sind so gelagert, daß sie nach beiden Seiten ausschwingen können. Dieses Ausschwingen gestattet, das Schaltrad rückwärts zu drehen, damit die Uhrfeder nach Ablauf wieder gespannt werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gasfernzünder für Straßenlaternen,
    bei dem durch eine Druckwelle in der Gasleitung mittels einer Membran ein den Gashahn steuerndes, aus· Spiralfeder und Schaltrad bestehendes Spannwerk ausgelöst wird, gekennzeichnet durch zwei sehwingbar gelagerte Hebelpaare (c, bx un'd c2, be), deren jedes aus einem Sperrstück (b1 bzw. b2) für die Zähne des Schaltrades (a) und einem von der Membran (m) beeinflußten Hebel (c bzw. c%) besteht. φ
  2. 2. Gasfernzünder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit der Membran (m) gekuppelten, senkrecht zur Schwingungsebene der Hebel längsverschieblich gelagerten Stift mit Nuten (d1, d%) und einem Bund (d), der je nach seiner durch den Spannungszustand der Membran bedingten Lage abwechselnd einen der Hebel (c, c%) sperrt unter gleichzeitiger Freigabe des andern.
  3. 3. Gasfernzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelpaare so weit" vor- und rückwärts geschwungen werden können, daß die Sperrstücke (b1 und b2) bei dem Aufziehen der Feder (J) durch Rückwärtsdrehen äes Hahnkükens den Zähnen des Schaltrades ausweichen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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