DE602552C - Streckenblocktastensperre - Google Patents

Streckenblocktastensperre

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Publication number
DE602552C
DE602552C DEV29364D DEV0029364D DE602552C DE 602552 C DE602552 C DE 602552C DE V29364 D DEV29364 D DE V29364D DE V0029364 D DEV0029364 D DE V0029364D DE 602552 C DE602552 C DE 602552C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
key lock
plunger
push rod
block key
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Expired
Application number
DEV29364D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Kardaetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
Application filed by Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH filed Critical Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Priority to DEV29364D priority Critical patent/DE602552C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602552C publication Critical patent/DE602552C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

Bei den bekannten Streckenblocktastensperren wird der Sperrzustand der Druckstange dadurch herbeigeführt, daß beim Niederdrücken der Stange ein unter Federdruck — 5 stehender Sperrhebel eine Lagenveränderung erfährt, die durch den abgefallenen · Anker eines Sperrmagneten mittels Auslöseklinken beim Rückgang der Druckstange festgehalten wird. Durch Einfallen von Sperrklinken hinter Sperrflächen an der Druckstange während des Rückganges ist diese gegen wiederholtes Niederdrücken gesperrt. Erst nach Auftreten eines Streckenstromstoßes, durch den der Sperrmagnetanker angezogen wird, wird das Sperrhebelsystem durch Freigabe der Auslöseklinken des Ankers durch die beim Niederdrücken aufgespeicherte Federenergie in seine Ruhelage geschnellt und durch das damit bewirkte Ausheben der Sperrklinken aus den Sperrflächen der Druckstange diese für das folgende Niederdrücken freigegeben. Als Sperrglied hat man auch bereits den Anker eines Sperrmagneten selbst verwendet, wobei der Anker sich zwischen eine feste Fläche und einen Ansatz der Druckstange stützt. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diese bekannte Einrichtung und besteht darin, daß mit dem Anker ein besonderes Sperrstück gekuppelt wird, das sich gegen die feste Fläche abstützt, so daß ein etwa auf die Drucktaste ausgeübter Druck nicht unmittelbar den Anker belastet.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen beispielsweise näher erläutert.
In Fig. ι trägt die Druckstange 1 das Sperrstück 2. Die Stützfläche 3 befindet sich an einem Kloben, der fest in das Gehäuse eingebaut ist. In der Verbindungslinie der beiden Sperr- und Stützflächen 2 und 3 ist der Anker 4 des Elektromagneten 5-6 gelagert und wird durch die Feder/ in der abgefallenen Stellung (Sperrstellung) festgehalten. In einem Vorbau des Ankers ist der Druckstößel 8 eingebaut, der in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist und in seiner Mittelstellung, in der er an den beiden Sperrflächen 2 und 3 ohne Berührung vorbeigleiten kann, durch eine Feder 9 festgehalten wird.
Bei dem Versuch, die gesperrte Druckstange niederzudrücken, verschiebt sich der Druckstößel 8 bis zur Anlage an die Stützfläche 3 und stellt eine starre Sperrung der Druckstange dar, ohne die Ankerachse zu belasten. -
Die. Freigabe der Tastensperre kann beispielsweise durch den Stromlauf von der Stromquelle + über beide Spulen 5, 6, Schienenkontakt 10 zum —-Pol der Stromquelle erfolgen. Der Anker wird dabei in die Richtung des Feldes N-S gezogen und der Druckstößel 8 aus der Bahn des Sperrstückes 2 herausgeschwenkt, wodurch die Druckstange zum Niederdrücken freigegeben ist. Der angezogene Anker hat dabei den
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben -worden :
Paul Kardaets in Falkenhagen b. Berlin-Spandau.
Kontakt 11 geschlossen, wodurch ein neuer Stromfluß von der Stromquelle + über Spulen S, 6, Ankerkontakt 11, Druckstangenkontakt 12 zum —Pol der Stromquelle zustande S kommt, der den Anker weiter in der Freistellung festhält, auch wenn der Schienenkontakt io bereits wieder geöffnet ist.
Bei dem nun folgenden ordnungsmäßigen Niederdrücken der Taste wird der Druckstangenkontakt 12 durch Auftreffen des Mitnehmers 130 geöffnet. Der Anker fällt auf einen Teilweg bis zur Anlage an die Flanke des Sperrstückes der Druckstange ab, so daß der Ankerkontakt 11 wieder geöffnet ist. Beim Rückgang der Druckstange in ihre Grundstellung fällt dann kurz vor Beendigung dieser Bewegung der Druckstößel 8 ganz in seine Sperrlage zurück.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform der Tastensperre dargestellt, bei der die elektrische Mitwirkung der selbstgesteuerten Kontakte 11 und 12 zur Kontaktverlängerung über die Dauer des Schienenkontaktschlusses 10 hinaus entbehrlich ist. Die Druckstange 1 trägt zwei Sperrstücke 2a, 26 und zwei Stützflächen 3„, 3j. Der Anker 4 der Elektromagneten 5, 6 trägt in seinem Vorbau den Druckstößel 86. Ein zweiter Druckstößel 8a ist auf der gegenüberliegenden Seite der Druckstange 1 entsprechend den Sperr- und Stützflächen 2a und 3a in einem schwenkbaren Führungsstück 13 angeordnet. Die beiden Druckstößelführungen sind durch eine Lasche 14 miteinander gekuppelt. Die Sperrung der , Druckstange 1 in der Ruhelage der Tastensperre wird durch den Druckstößel 8a bewirkt, der durch die Feder ?a in seine Sperrlage gezogen wird.
Die Freigabe der Tastensperre erfolgt durch den Stromlauf von der Stromquelle + über beide Spulen 5, 6, Schienenkontakt 10 zum —Pol der Stromquelle. Durch Einziehen des Ankers 4 in die Feldrichtung N-S wird über Lasche 14 der Druckstößel 8a aus der Bahn des Sperrstückes 2a herausgeschwenkt, während gleichzeitig der mit dem Anker 4 fest verbundene Druckstößel 86 in die Sperrlage 2Ö, 36 eingetreten ist. Der Sperrstift 15 der Stößelführung 13 ist in deren Freilage hinter der Ausklinkung des Klinkenhebels 16 durch den Zug der Feder 17 eingefallen. Die Druckstange ist noch durch den Druckstößel 86 gesperrt.
Nach beendetem Befahren des Schienenkontaktes 10 wird der Erregerstrom des Elektromagneten 5, 6 unterbrochen. Der Anker 4 fällt ab und schwenkt den Druckstößel 8b ebenfalls aus seiner Sperrlage heraus. Die Druckstange ist frei und kann niedergedrückt werden. Kurz vor Beendigung ihres Weges trifft die Mitnehmerschraube 18 auf den Klinkenhebel 16 und nimmt ihn so weit mit, daß der Sperrstift 15 aus der Ausklinkung heraustritt. Dadurch wird die Stößelführung freigegeben. Durch Feder Ja gezogen, legt sich der obere Teil gegen die Flanke des noch unten befindlichen Sperrstückes 2a und tritt bei Erreichen der Grundstellung der Druckstange ι wieder in die dargestellte Sperrlage 2a, 2a ein.
Zur Überwachung dieses letzten Bewegungsganges kann der EntWockungsstrom des zugehörigen Blockfeldes über einen Kontakt 19, 20 am Druckstößel 8a der Tastensperre geführt werden, der in dessen Sperrlage geschlossen ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Streckenblocktastensperre, bei welcher der Sperrmagnetanker selbst die Sperrung der Druckstange herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Anker (4) gekuppeltes Sperrstück (8) in der Sperrlage gegen eine feste Fläche (3) abgestützt ist, so daß ein etwa auf die Taste (1) ausgeübter Druck nicht unmittelbar auf den Anker (4) einwirken kann.
2. Streckenblocktastensperre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstößel (8) in einem Führungsstück längs verschiebbar angeordnet ist (Fig.i).
3. Streckenblocktastensperre nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anordnung eines mit dem Anker (4) gekuppelten zweiten Druckstößels (8a) mit dem Druckstößel (8Ö) zusammen ein Verschlußwechsel gebildet wird, welcher nach einmaliger Betätigung des Magnetankers (4) durch Einfallen eines Klinkenhebels (16) aufgehoben und beim Niederdrücken der Druckstange (1) durch Aufheben des Klinkenhebels (16) wiederhergestellt wird (Fig. 2).
4. Streckenblocktastensperre nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, tos daß durch den angekuppelten Druckstößel (8fl) in der Sperrlage ein Überwachungskontakt (19, 20) geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV29364D 1933-03-31 1933-03-31 Streckenblocktastensperre Expired DE602552C (de)

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DE602552C true DE602552C (de) 1934-09-11

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